Irankrieg: USA und Spanien widersprechen sich zusammen mit Streit um Stützpunkt



Rückholaktion für Kinder, Kranke und Schwangere heute starten. Ein erster Flug sei von Maskat, der Hauptstadt des Oman, nach Deutschland geplant, sagte Außenminister Johann Wadephul. "Wir müssen schauen, wen wir dort mitnehmen können." Die Lufthansa gab an, der Flug werde in der Nacht auf Donnerstag stattfinden. Die Maschine hat laut Lufthansa Plätze für 279 Passagiere. Gestern kamen bereits Linienmaschinen in Deutschland an.
  • Auch Großbritannien organisiert eine Rückholung seiner Staatsbürger aus dem Oman. Man arbeite mit Fluggesellschaften an zusätzlichen Kapazitäten ab Maskat, sagt Außenministerin Yvette Cooper. Vorrang ​hätten besonders schutzbedürftige Personen. Ein von der Regierung ⁠gecharterter Flug soll heute Abend starten. Zudem plane British Airways für morgen einen weiteren Flug. Das Außenministerium warnt britische ‌Staatsbürger ⁠jedoch davor, ohne direkte Aufforderung ​zum Flughafen zu fahren. In den Golfstaaten haben sich nach Angaben der Ministerin 130.000 Briten registriert.
  • Die US-Regierung will ebenfalls Charterflüge bereitstellen, um ihre Bürger auszufliegen. US-Vertreter hätten bei der Organisation von Flügen aus Jordanien, Saudi-Arabien und den Vereinigten Arabischen Emiraten geholfen und "werden weiterhin zusätzliche Kapazitäten sichern, sofern die Sicherheitslage dies zulässt", teilte das US-Außenministerium mit. Seit Kriegsbeginn seien bereits mehr als 9.000 US-Bürger sicher aus dem Nahen Osten ausgereist, davon mehr als 300 aus Israel. 
  • Auch Australien will Staatsbürger ausfliegen. In den Vereinigten Arabischen Emiraten sind derzeit rund 24.000 Australier gestrandet. Heute soll ein erster geplanter Linienflug von Dubai nach Sydney abheben, wie Außenministerin Penny Wong mitteilte. Aufgrund der hohen Zahl der Betroffenen sei dies eine "konsularische Krise", die jede bisherige Erfahrung Australiens bei Weitem übertreffe, sagte sie.  
  • Frankreich hat bereits die ersten Staatsbürger zurückgeholt. Am frühen Morgen landete eine Maschine von Air France, die im Oman gestartet war, in Paris, wie französische Medien berichten. An Bord waren Familien mit kleineren Kindern, schwangere Frauen und kranke Menschen. Insgesamt sollen rund 400.000 Franzosen im Nahen Osten leben, dazu kommen etwa 25.000 Reisende.
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    Hisbollah im Libanon feuert weitere Raketen auf Israel ab

    Die vom Iran unterstützte Hisbollah-Miliz hat eigenen Angaben zufolge den israelischen Marinestützpunkt in Haifa im Norden Israels mit Raketen angegriffen. Die Miliz teilte mit, sie habe den Stützpunkt als Reaktion auf israelische Angriffe auf libanesische Dörfer und südliche Vororte der libanesischen Hauptstadt Beirut mit einer "Salve hochwertiger Raketen" attackiert. Die israelische Armee erklärte, mehrere anfliegende Geschosse seien entdeckt und die meisten davon abgeschossen worden.

    Später berichtete ein Journalist der Nachrichtenagentur AFP in Beirut von einer lauten Explosion. Die vom Iran finanzierte Miliz war in der Nacht zum Montag in den Krieg eingestiegen. Israel reagierte sofort mit Gegenangriffen.

    Nach Angaben der libanesischen Regierung wurden dabei mindestens 50 Menschen getötet und mehr als 330 verletzt. Wie viele davon Zivilisten waren, ist unklar. Es sollen jedoch unter den Toten auch Kinder sein. Auch Funktionäre der militant-islamistischen Hisbollah sowie der Terrororganisation Palästinensischer Islamischer Dschihad (PIJ) seien getötet worden.

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    Israel greift weitere Militäranlagen im Iran an

    Die israelische Armee hat erneut Militäranlagen im Iran unter Beschuss genommen. Die "breit angelegte Angriffswelle" habe unter anderem Abschussrampen und Luftabwehrsystemen gegolten, teilte das israelische Militär mit. Die iranische Nachrichtenagentur Tasnim berichtete von Explosionen in der Hauptstadt Teheran.

    Der Iran feuerte seinerseits Raketen auf Israel, wie die israelischen Streitkräfte mitteilten. Sie wurden erfolgreich abgefangen, wie die Zeitung Times of Israel berichtete. Verletzt wurde demnach niemand.

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    Die Ereignisse der Nacht im Überblick 

    • Israel hat Luftangriffe auf den Iran gestartet. Zuvor war eine Frau bei Tel Aviv nach iranischen Angriffen durch Trümmerteile verletzt worden.
    • Auch den Libanon hat Israel nach Angriffen der Hisbollah attackiert. Nach offiziellen libanesischen Angaben wurden mindestens sechs Menschen getötet.
    • Die USA wollen nach eigenen Angaben alle iranischen Schiffe in der Golfregion zerstört haben. 
    • Die Bundesregierung will heute ihre Rückholaktion für gestrandete Deutsche starten. Auch die USA, Australien und Großbritannien planen die Ausreise ihrer Bürger aus der Region. 
    • Friedrich Merz hat einen Plan für die Zukunft des Iran gefordert. Bei den USA sehe er bisher "keine ausformulierte Strategie", sagte er. 
    • Der spanische Ministerpräsident Pedro Sánchez hat sich nach einem von US-Präsident Donald Trump angedrohten Handelsstopp verteidigt.
    • Außenminister Marco Rubio gab an, dass die USA den Iran nicht wegen Israel angegriffen hätten – sondern aus eigenen Interessen.  
    • In Katar wurden zehn mutmaßliche Spione gefasst, die angeblich für die Revolutionsgarde Informationen sammelten. Bei einem Angriff im Land wurde ein US-Militärstützpunkt getroffen. 
    • Zwei kuwaitische Soldaten wurden durch iranische Angriffe getötet. 
    • Die Internationale Atomenergie-Organisation hat erneut Zugang zu iranischen Atomanlagen gefordert. 
    Lesen Sie hier unseren Überblick zu den Ereignissen der Nacht: 

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    Iran griff Golfstaaten mit Hunderten Raketen und Drohnen an

    Seit Beginn des Irankriegs am Samstag hat das iranische Militär auch benachbarte arabische Staaten am Persischen Golf mit zahlreichen Raketen und Drohnen sowie mit Marschflugkörpern angegriffen. Die meisten davon konnten abgefangen werden.

    Die Verteidigungsministerien mehrerer Länder veröffentlichten gestern Abend genaue Zahlen:

    • Die Vereinigten Arabischen Emirate geben an, mit insgesamt 186 ballistischen Raketen angegriffen worden zu sein, wobei der Großteil abgefangen worden sei. Lediglich eine sei auf dem Gebiet der Emirate eingeschlagen. Zudem habe der Iran das Land mit 812 Drohnen angegriffen, 755 seien abgefangen worden.
    • Bahrain zählte 73 iranische Raketen sowie 91 Drohnen, die alle zerstört worden seien.
    • Das Verteidigungsministerium von Kuwait sprach von 178 ballistischen Raketen und 384 Drohnen, die abgefangen worden seien.
    • Katar zählte bis einschließlich gestern 101 ballistische Raketen aus dem Iran, von denen 98 abgefangen worden seien, sowie drei abgewehrte Marschflugkörper. Von 39 Drohnen konnten demnach 24 abgefangen werden. Zudem sprach das Verteidigungsministerium von zwei iranischen Bombern der sowjetischen Bauart Suchoi Su-24. Diese seien ebenfalls abgefangen worden.
    • Aus Saudi-Arabien und dem Oman liegen bislang keine Zahlen vor.

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    Dobrindt sieht Sicherheitslage in Deutschland stabil

    Der Krieg im Iran hat nach Einschätzung des Bundesinnenministers die Sicherheitslage in Deutschland kaum beeinflusst. Die Lage habe sich nicht wesentlich verändert, sagte Alexander Dobrindt (CSU) der ARD. Deutschland sei weiterhin einer "abstrakten Gefährdung" ausgesetzt, den Behörden seien aber keine konkreten Anschlagspläne bekannt.

    Mehr zum Thema lesen Sie hier.

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    USA ziehen Teil ihres Konsularpersonals aus Pakistan ab

    Die US-Konsulate in den pakistanischen Millionenstädten Lahore und Karatschi reduzieren ihr Personal vorerst auf eine Notbesetzung. Alle anderen Mitarbeitenden sollen auf Anordnung des US-Außenministeriums mit ihren Familien Pakistan aus Sicherheitsgründen verlassen. Am Status der Botschaft in der Hauptstadt Islamabad soll sich nichts ändern. Zuvor hatten die USA ihr Botschaftspersonal in mehreren Golfstaaten und in Zypern reduziert.

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    Israels Armee fliegt erneut Angriffe auf den Iran

    Die israelischen Streitkräfte haben eigenen Angaben zufolge eine neue Serie von schweren Angriffen auf den Iran gestartet. Es soll sich um die bislang zehnte Angriffswelle seit Kriegsbeginn handeln. Iranische Medien hatten am Morgen von heftigen Explosionen in der Hauptstadt Teheran berichtet.

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    Ali Chameneis Sohn und möglicher Nachfolger hat Angriffe wohl überlebt

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    Modschtaba Chamenei, Sohn des getöteten iranischen Führers Ali Chamenei, hat die israelischen und US-amerikanischen Angriffe der vergangenen Tage offenbar überlebt. Das berichtet die Nachrichtenagentur Reuters unter Verweis auf zwei nicht weiter benannte iranische Quellen. Modschtaba Chamenei gilt als aussichtsreicher Kandidat für die Nachfolge seines Vaters als oberster politischer und religiöser Führer der Islamischen Republik.

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    Flugzeug mit Rückkehrern soll am Donnerstagmorgen in Frankfurt landen

    Der erste Rückholflug im Auftrag der Bundesregierung soll nach Angaben der Lufthansa am frühen Donnerstagmorgen in Frankfurt landen. Das Flugzeug vom Typ Airbus A340-300 soll demnach gegen Mitternacht in Omans Hauptstadt Maskat starten.

    Für den Flug sollen Bundesaußenminister Johann Wadephul zufolge besonders verwundbare Gruppen ausgewählt werden, wie Schwangere, Kranke oder Kinder. Weitere Flüge seien in den kommenden Tagen geplant. Wegen des Irankriegs und zahlreicher Flugausfälle sitzen in der Region weiterhin Zehntausende Menschen fest.

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    Iranisches Kriegsschiff vor Küste Sri Lankas gesunken, 140 Vermisste

    Vor der Südküste Sri Lankas ist ein iranisches Kriegsschiff gesunken. Wie sri-lankische Behörden mitteilten, wurden 32 Menschen gerettet und zudem mehrere Leichen aus dem Wasser geborgen. Laut Vijitha Herath, dem Außenminister Sri Lankas, handelt es sich bei dem betroffenen Kriegsschiff um die Iris Dena, eine der jüngsten Fregatten der iranischen Marine. Der sri-lankische Verteidigungsminister Sampath Thuyakontha sagte der BBC, infolge des Zwischenfalls würden derzeit rund 140 Personen vermisst. Die Besatzung des Zerstörers soll insgesamt rund 180 Personen umfasst haben.

    Laut Buddhika Sampath, Sprecher der Marine Sri Lankas, befand sich das Schiff zwar außerhalb der sri-lankischen Gewässer, als es einen Notruf absetzte, jedoch innerhalb des Such- und Rettungsgebiets des Landes. "Deshalb mussten wir gemäß unseren internationalen Verpflichtungen reagieren." Als Rettungskräfte am Ort des Zwischenfalls eintrafen, war das Schiff laut dem Sprecher bereits nicht mehr zu sehen, jedoch Ölflecken auf der Wasseroberfläche sowie schwimmende Rettungsinseln.

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    Über die mögliche Ursache des Zwischenfalls war zuvor in unterschiedlichen Medien spekuliert worden. Örtliche Medien berichteten von einer Explosion. Die Nachrichtenagentur Reuters meldete unter Verweis auf Quellen in der sri-lankischen Marine, das iranische Schiff sei von einem U-Boot angegriffen worden.

    Diese Berichte wies der Sprecher der sri-lankischen Marine als "unwahr" zurück, die Ursache für den Untergang des Schiffes sei unbekannt. Sri Lankas Marine habe in der Nähe des gesunkenen Schiffes keine anderen Schiffe oder Flugzeuge gesichtet. Aktuell liege der Fokus auf dem Rettungseinsatz, sagte der Sprecher. "Wir sind zuversichtlich, dass wir noch mehr Menschen retten können, und werden die Einsätze fortsetzen." Die Hintergründe des Zwischenfalls würden später ermittelt.

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    Türkei meldet Abschuss mutmaßlich iranischer Rakete durch Nato

    Die Luft- und Raketenabwehrsysteme der Nato haben nach Angaben der Türkei eine mutmaßlich iranische ballistische Rakete zerstört. Das teilte das türkische Verteidigungsministerium mit. Demnach war die Rakete aus dem Iran abgefeuert worden und überflog Syrien und den Irak, bevor sie in den türkischen Luftraum eingedrungen sei. Trümmer der Rakete seien im Bezirk Dörtyol in der Provinz Hatay im Südosten der Türkei niedergegangen. Bei dem Vorfall sei niemand verletzt worden.

    Die Türkei behalte sich das Recht vor, auf feindselige Handlungen gegen sie zu reagieren, teilte das Verteidigungsministerium weiter mit. Zugleich rief es alle Parteien auf, den Konflikt nicht weiter zu eskalieren. Der türkische Außenminister Hakan ​Fidan legte wegen des Zwischenfalls mit seinem iranischen Amtskollegen Abbas Araghtschi in einem Telefonat Protest ein.

    Nato-Sprecherin Allison ⁠Hart sagte, das Bündnis verurteile die Angriffe des Iran auf die Türkei. Während der Iran seine "wahllosen" Angriffe in der gesamten Region fortsetze, stehe die Nato fest an der Seite aller Bündnispartner, einschließlich der Türkei. "Unsere Abschreckungs- und Verteidigungsbereitschaft bleibt in allen Bereichen stark, auch im Bereich der Luft- und Raketenabwehr", sagte Hart.

    Mehr lesen Sie hier: 

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    Iran greift Stellungen kurdischer Gruppen im Irak an

    Irans Streitkräfte haben eigenen Angaben zufolge Stellungen kurdischer Gruppen im Irak mit Raketen angegriffen. In der autonomen kurdischen Region im Nordirak seien am Mittwochmorgen Hauptquartiere mehrerer Gruppen attackiert worden, berichteten staatliche Medien unter Berufung auf die Revolutionsgarde. Die Gruppen wurden dabei als "separatistisch" bezeichnet.

    Gestern hatte das Wall Street Journal berichtet, US-Präsident Donald Trump habe mit Kurdenführern im Irak telefoniert und über die weiteren Schritte im Krieg gegen den Iran gesprochen. Trump soll demnach erwägen, die irakischen Kurden bei einem Kampf gegen die iranische Führung zu unterstützen. Die Kurden in der autonomen Region im Irak haben zahlreiche Kämpfer an der Grenze zum benachbarten Iran stationiert.

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    Nato geht von iranischem Beschuss auf die Türkei aus 

    Die Nato geht davon aus, dass der Iran absichtlich eine Rakete auf das Bündnismitglied Türkei abgefeuert hat. "Wir verurteilen, dass der Iran die Türkei ins Visier nimmt", teilte Nato-Sprecherin Allison Hart mit.

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    USA greifen iranisches Kriegsschiff an

    Nach Angaben von Verteidigungsminister Pete Hegseth haben die USA ein iranisches Kriegsschiff in internationalen Gewässern mit einem Torpedo zerstört. Der Torpedo sei von einem US-U-Boot abgefeuert worden, sagte Hegseth.

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    Bei einer Pressekonferenz sagte Hegseth, der nächtliche Angriff sei der erste dieser Art auf einen Feind seit dem Zweiten Weltkrieg gewesen. "Ein amerikanisches U-Boot versenkte ein iranisches Kriegsschiff, das sich in internationalen Gewässern in Sicherheit wähnte", sagte Hegseth. "Stattdessen wurde es von einem Torpedo versenkt."

    Hegseth nannte den Namen des Schiffes nicht. Aber nur kurz zuvor war ein iranisches Kriegsschiff, die Fregatte Iris Dena, vor der Küste Sri Lankas gesunken, wie die Marine des südasiatischen Inselstaats mitteilte.

    Mehr lesen Sie hier:

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    USA kündigen Ausweitung der Angriffe auf den Iran an

    Die USA wollen ihre Angriffe auf den Iran verstärken. Künftig sollen nicht nur Grenzregionen, sondern auch Ziele im Landesinneren des Irans angegriffen werden, teilte US-Generalstabschef Dan Caine mit.

    Er begründet dies damit, dass der Iran inzwischen weniger Raketen und Drohnen einsetzt. Weiterhin sollen auch die Infrastruktur des Landes und die iranische Marine angegriffen werden.

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    Die Ereignisse des Tages im Überblick 

    • In internationalen Gewässern haben die USA ein iranisches Kriegsschiff angegriffen und zerstört. Dabei wurden mindestens 80 Menschen getötet.
    • Die USA haben angekündigt, ihre Angriffe auf den Iran verstärken zu wollen. Ihr Ziel sei es, den iranischen Luftraum innerhalb einer Woche zu kontrollieren.
    • Ein erster deutscher Evakuierungsflug soll am Abend von Maskat, der Hauptstadt des Oman, nach Frankfurt starten. Weitere Flüge sind geplant.
    • Eine UN-Untersuchungskommission hat die Angriffe auf den Iran verurteilt. Nach Einschätzung der Experten verstoßen die Angriffe gegen die UN-Charta.
    • Luft- und Raketenabwehrsysteme der Nato haben nach Angaben der Türkei eine Rakete aus dem Iran abgefangen. Die Türkei bestellte den iranischen Botschafter ein.
    • Die Spritpreise in Deutschland steigen weiter: Der Dieselpreis ist auf mehr als zwei Euro gestiegen
    • Modschtaba Chamenei, der Sohn des getöteten iranischen Führers Ali Chamenei, hat die israelischen und US-amerikanischen Angriffe der vergangenen Tage offenbar überlebt
    • Die israelischen Streitkräfte haben am Morgen eigenen Angaben zufolge eine neue Serie von Angriffen auf den Iran gestartet. Auch Vororte von Beirut wurden erneut angegriffen. Später meldete Israel, dass der Großraum Tel Aviv zeitgleich aus dem Iran und dem Libanon angegriffen wurde.
    • In Teheran sollte heute Abend eigentlich eine mehrtägige Zeremonie anlässlich des Todes von Chamenei beginnen. Der Iran hat die Trauerfeier allerdings verschoben.

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    Türkei bestellt iranischen Botschafter nach Angriff ein

    Die Türkei hat nach dem Abfangen einer iranischen Rakete über ihrem Luftraum den iranischen Botschafter ins Außenministerium einbestellt. Dort soll ihm die Besorgnis der Türkei nach dem Vorfall am heutigen Nachmittag mitgeteilt worden sein, berichtet die staatliche Nachrichtenagentur Anadolu.

    Die Nato-Luftabwehr hatte das ballistische Geschoss nach Angaben des Verteidigungsministeriums in Ankara abgefangen. Trümmerteile der Abfangrakete seien in der südöstlichen Provinz Hatay niedergegangen. Es gebe keine Verletzten. 

    Das Verteidigungsministerium hatte daraufhin mitgeteilt, dass sich die Türkei das Recht auf Gegenmaßnahmen vorbehalte. Zugleich rief es alle Parteien auf, den Konflikt nicht weiter zu eskalieren. Der türkische Außenminister Hakan ​Fidan legte wegen des Zwischenfalls mit seinem iranischen Amtskollegen Abbas Araghtschi in einem Telefonat Protest ein. Er wies darauf hin, dass Schritte, die zur Eskalation der Konflikte führen könnten, vermieden werden sollten. Auch die Nato verurteilte den Angriff.

    Die Türkei bereitet sich zudem auf einen möglichen Flüchtlingszustrom aus dem Nachbarland Iran vor. Innenminister Mustafa Çiftçi sagte, dass Pufferzonen und Zeltlager entlang der Grenze geplant seien. Die Behörden hätten zunächst Kapazitäten für die Aufnahme von bis zu 90.000 Menschen geschaffen. Ungewöhnliche Bewegungen habe es an den drei Grenzübergängen aber bisher nicht gegeben.

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    Zahl iranischer Raketen und Drohnen nimmt laut USA stark ab

    Die Zahl der vom Iran abgefeuerten Raketen und Drohnen hat nach US-Angaben seit Kriegsbeginn am Samstag deutlich abgenommen. "Die abgefeuerten ballistischen Raketen des Iran sind im Vergleich zum ersten Kampftag um 86 Prozent zurückgegangen, mit einem Rückgang um 23 Prozent allein in den vergangenen 24 Stunden", sagte US-Generalstabschef Dan Caine am Mittwoch im Pentagon. Die Zahl der eingesetzten Drohnen sei um 73 Prozent zurückgegangen.

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    Seit Kriegsbeginn habe der Iran mehr als 500 ballistische Raketen und über 2000 Drohnen eingesetzt, sagte Caine. Sorgen um die Waffenbestände der USA und ihrer Verbündeten seien dagegen unbegründet. Kriegsminister Pete Hegseth sagte, der Unterschied zwischen "ihren Möglichkeiten zu schießen und unseren Möglichkeiten zu verteidigen" werde "jeden Tag größer und größer".

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    Wadephul kündigt zwei weitere Nahost-Evakuierungsflüge an

    Die Bundesregierung kündigt zwei weitere Evakuierungsflüge für wegen des Krieges in Nahost gestrandete Deutsche an. An diesem Donnerstag und Freitag werde jeweils ein weiterer Charterflug in Omans Hauptstadt Maskat nach Frankfurt starten, sagte Außenminister Johann Wadephul (CDU) am Rande eines Besuches in der polnischen Hauptstadt Warschau.

    Mit beiden Flügen sollen insgesamt etwa 400 Menschen evakuiert werden. Für die Evakuierungsflüge sollen vorrangig besonders verletzliche Gruppen ausgewählt werden, wie Schwangere, Kranke, Ältere oder Kinder. Ein Teil der Menschen soll zuvor mit dem Bus von Dubai in den Oman gebracht werden.

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    Deutscher Aktienindex erholt sich nach schweren Verlusten

    Der Dax hat sich am Mittwoch dank vager Hoffnungen auf eine militärische Sicherung der Meerenge Straße von Hormus teilweise von den Kursverlusten der vergangenen zwei Tage erholt. Zum Handelsende notierte der deutsche Leitindex ein Plus von 1,74 Prozent bei 24.205,36 Punkten. Der MDax der mittelgroßen Börsentitel erholte sich um 1,87 Prozent auf 30.357,28 Punkte.

    Der Eurozonen-Leitindex EuroStoxx 50 machte 1,7 Prozent Plus. In den USA gewann der Leitindex Dow Jones Industrial 0,6 Prozent hinzu. Der Techindex Nasdaq 100 stieg sogar um 1,5 Prozent.

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    Rabattcodes im Kriegsgeschehen

    Influencer, die Deutschland wegen der hohen Steuern und der Regulierungen den Rücken gekehrt und Dubai als Freiheitsversprechen gefeiert haben, berichten nun auf Deutsch aus einer neuen Realität: dem Alltag im Emirat unter dem Eindruck iranischer Gegenangriffe in der Region.

    Der Text meiner Kollegin Berit Dießelkämper zeichnet nach, wie einige von ihnen Angst und Kriegsgeschehen in Onlinestorys und Videotagebüchern verarbeiten – oft nahtlos verknüpft mit Rabattcodes, Produktlinks und Selbstinszenierung. Zugleich stellt sie die Frage, was passieren müsste, damit die permanente Content-Produktion einmal stoppt.

    Mehr dazu lesen Sie hier:

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    Neue iranische Angriffswelle auf Israel

    Infolge einer erneuten iranischen Angriffswelle auf Israel wurden in der Nähe von Tel Aviv zwei Menschen durch Trümmerteile von abgewehrten Raketen leicht verletzt, wie der israelische Rettungsdienst Magen David Adom mitteilte. Die israelische Armee hatte zuvor die Raketen des Iran angekündigt. Im Großraum Tel Aviv, in Haifa und in nördlichen Regionen Israels heulten die Luftalarm-Sirenen.

    In Jerusalem waren offenbar an mehreren Orten Explosionen zu hören. Polizeiangaben zufolge wurden mindestens fünf verschiedene Sachschäden durch Trümmerteile von abgefangenen Geschossen gemeldet.

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    Wer folgt auf Ajatollah Chamenei? 

    Nach dem Tod des Revolutionsführers Ali Chamenei könnte sein zweitältester Sohn ins Amt die Staatsführung übernehmen. Modschtaba Chamenei gilt als einflussreich und exzellent vernetzt, als möglicher Nachfolger ist er aber umstritten. Vor allem zum einflussreichen Sicherheitsapparat des Iran, den Revolutionsgarden und zur Basidsch-Miliz, pflegt er enge Kontakte.

    Unter Modschtaba wäre mit einer Fortsetzung der Politik des durch die USA getöteten Revolutionsführeres zu rechnen. Teile des konservativen Lagers sehen den potenziellen Nachfolger jedoch kritisch, schreibt mein Kollege Omid Rezaee. 

     
    Seine ausführliche Analyse zum potenziellen Nachfolger Chameneis lesen Sie hier:

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    Gefechte zwischen Hisbollah und israelischer Armee im Südlibanon

    Die proiranische Miliz Hisbollah liefert sich nach eigenen Angaben "direkte Gefechte" mit Bodentruppen der israelischen Armee im Süden Libanons. Ihre Kämpfer hätten "einen Sprengsatz gezündet" und seien in Kampfhandlungen mit israelischen Streitkräften verwickelt, teilte die schiitische Miliz mit. 

    Die Zusammenstöße ereigneten sich demnach im rund sechs Kilometer von der Grenze entfernten Ort Chiam. Zuvor hatte es bereits aus Kreisen der UN-Mission Unifil geheißen, dass die israelische Armee bei ihrem Einsatz gegen die Hisbollah in mehrere Dörfer im Südlibanon vorgedrungen sei, darunter neben Chiam auch Kfar Kila, Hula, Kfar Shuba und Jaroun.

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    Der israelische Verteidigungsminister Israel Katz hatte am Dienstag die Einrichtung einer Pufferzone im Libanon angekündigt, zum Schutz von Gemeinden im israelischen Grenzgebiet. Katz zufolge wurden die israelischen Streitkräfte angewiesen, "vorzurücken und weitere strategische Stellungen im Libanon unter Kontrolle zu bringen".

    Seit Montag greift die Hisbollah Ortschaften und Städte im israelischen Grenzgebiet mit Raketen und Drohnen an. Israel reagierte mit Gegenangriffen auf Hisbollah-Ziele, darunter in den Hochburgen der Miliz im Süden von Beirut und im Südlibanon. Bei diesen Angriffen wurden nach Angaben libanesischer Behörden bislang 72 Menschen getötet und mehr als 400 weitere verletzt.

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    USA melden spanischen Kurswechsel – Spanien widerspricht

    Die spanische Regierung hat sich nach US-Angaben bereiterklärt, beim Krieg gegen den Iran nun doch mit dem US-Militär zusammenzuarbeiten. Das sagte Karoline Leavitt, Pressesprecherin des Weißen Hauses. Am Dienstag hatte US-Präsident Donald Trump mit einem Handelsembargo gedroht, weil die Regierung in Madrid US-Flugzeugen die Nutzung gemeinsam betriebener Marine- und Luftwaffenstützpunkte im Süden Spaniens für den Irankrieg verweigert hatte. 

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    Der spanische Außenminister José Manuel Albares Bueno widersprach wenig später: Die Haltung der spanischen Regierung zum Krieg im Nahen Osten und zur Nutzung der Stützpunkte habe sich nicht geändert. Spanien hatte die Bombardierungen des Iran durch die USA und Israel als rücksichtslos und illegal verurteilt.

    Spanien werde "kein Vasall“ eines anderen Landes sein, sagte die stellvertretende Ministerpräsidentin Maria Jesus Montero. In einer Fernsehansprache bekräftigte Ministerpräsident Pedro Sánchez zuvor die Anti-Kriegs-Haltung Spaniens und warnte, dass der Konflikt eine große globale Katastrophe auslösen könnte. 

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    Iran droht mit weltweiten Attacken auf israelische Botschaften 

    Der iranische Armeesprecher Abolfasl Schekartschi hat mit Angriffen auf israelische Botschaften auf der ganzen Welt gedroht, sollte Israel die Botschaft vom Iran in der libanesischen Hauptstadt Beirut attackieren.

    Einem X-Beitrag der staatlichen iranischen Nachrichtenagentur Irna zufolge sagte der General, dass in diesem Fall israelische Botschaften auf der ganzen Welt als "legitime Ziele“ gelten. Der Iran verfüge über "sehr große Fähigkeiten“. Noch halte sich der Iran aus internationalen Rücksichten und Erwägungen zurück.

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    Offenbar keine Schäden an iranischem Atommateriallager

    Die US-israelischen Angriffe der letzten Tage haben die Anlagen, in denen der Iran Atommaterial lagert, nicht beschädigt. Die Internationale Atomenergiebehörde IAEA konnte "basierend auf den neusten verfügbaren Satellitenbildern" keine Schäden feststellen, teilte die UN-Organisation über den Onlinedienst X mit. Es bestehe daher keine Gefahr, dass radioaktive Strahlung freigesetzt werde.

    In der Nähe der iranischen Atomanlage Natans nahe der Stadt Isfahan gebe es dagegen Schäden an zwei Gebäuden. Weitere Auswirkungen konnten laut IAEA nicht festgestellt werden, auch nicht an anderen Nuklearstandorten.

    Im Juni des letzten Jahres hatten die USA an der Seite Israels drei wichtige iranische Atomanlagen bombardiert. Laut US-Präsident Donald Trump wurden diese bei dem sogenannten Zwölftage-Krieg vollständig zerstört. Der wirkliche Umfang der Schäden ist aber nicht klar, da IAEA-Inspektoren seitdem keinen Zugang zur Atomanlage Natans haben.

    Westliche Staaten werfen dem Iran seit Jahren vor, nach Atomwaffen zu streben, was die iranische Führung bestreitet. Trump bezeichnete das iranische Atomprogramm als einen der Gründe für die neuen Angriffe.

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    Hisbollah-Chef schließt Kapitulation aus

    Die Hisbollah im Libanon hat angekündigt, sich der "israelisch-amerikanischen Aggression" entgegenzustellen. Die schiitische Miliz werde nicht kapitulieren, sagte ihr Chef, Naim Kassem, in einer Rede. Der "Aggression" werde die Hisbollah "bis zum äußersten Opfer" entgegentreten.

    Die Hisbollah wird vom Iran finanziert und ist wie die islamistische Hamas im Gazastreifen und die Huthis im Jemen Teil von dessen "Achse des Widerstands". Erklärtes Ziel ist die Vernichtung Israels.

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    Der Iran will sein System am Leben halten

    Die Lage im Iran nach vier Tagen Krieg verändert sich rasch. Auch im Land wissen die Menschen nicht, was genau passiert. Denn das Internet ist wieder abgeschaltet. Meine Kollegen Lea Frehse und Omid Rezaee haben Kontakt zu fünf Leuten im Iran und berichten über deren Wahrnehmung der Situation.

    Unklar bleibt auch, wie es im Iran nach dem Tod von Ajatollah Ali Chamenei weitergeht und was aus dem iranischen System wird. Israel und die USA versuchen, genau dieses zu zerstören. Der Iran probiert, mit gezielten Angriffen auf die arabischen Golfstaaten einen Deal zu erzwingen, bei dem das eigene System überlebt.

    Lesen Sie hier mehr dazu:

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    Vatikan warnt vor Präventivkriegen

    Der vatikanische Kardinalstaatssekretär Pietro Parolin hat vor einer Aushöhlung des Völkerrechts gewarnt angesichts des Krieges im Iran. Im Nachrichtenportal des Vatikans warnte er, dass durch sogenannte Präventivkriege bald die ganze Welt in Flammen stehen könnte. Alle von der Diplomatie angebotenen Instrumente müssten genutzt werden, bevor auf Gewalt zurückgegriffen werde

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    Die Nummer zwei des Vatikan schloss sich damit den Forderungen von Papst Leo XIV. an. Dieser sprach angesichts der israelisch-amerikanischen Angriffe auf den Iran am vergangenen Sonntag von einer "Tragödie von enormem Ausmaß".

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    Klingbeil zweifelt an Rechtmäßigkeit des Krieges

    Vizekanzler Lars Klingbeil hat "erhebliche Zweifel" daran, dass der Angriff der USA auf den Iran mit dem Völkerrecht vereinbar ist. Der SPD-Vorsitzende und Finanzminister sagte in der Sendung ZDF spezial, er weine der Führung in Teheran keine Träne nach. "Und trotzdem sollten wir als Deutschland, sollten gerade wir Europäer ein großes Interesse daran haben, dass eine regelbasierte Ordnung, dass Normen, dass Regeln in dieser Welt eingehalten werden." Die schwarz-rote Bundesregierung hat es bisher vermieden, sich eindeutig zur Völkerrechtsfrage zu positionieren.

    Klingbeil rief die USA dazu auf, für eine Rückkehr zur Stabilität in der Region zu sorgen. Er frage sich, welche Strategie Washington verfolge, in den letzten Tagen seien unterschiedliche Ziele genannt worden. Die ganze Region sei inzwischen in Aufruhr, es drohe ein Flächenbrand. Schnell an den Verhandlungstisch zurückzukehren, "das ist eine Verantwortung, die alle in der Region tragen".

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    Rubio verspricht Türkei umfassende Unterstützung der USA

    US-Außenminister Marco Rubio hat dem türkischen Außenminister Hakan Fidan nach den Raketenangriffen aus dem Iran auf die Türkei die volle Unterstützung Washingtons versprochen. Rubio sagte, "Angriffe auf das Hoheitsgebiet der Türkei sind inakzeptabel". Nach Angaben der türkischen Regierung hatte die Luftabwehr der Nato heute eine ballistische Rakete Irans zerstört, die in den türkischen Luftraum geflogen war.

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Im Nachrichtenportal des Vatikans warnte er, dass durch sogenannte Präventivkriege bald die ganze Welt in Flammen stehen könnte. 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Auch im Land wissen die Menschen nicht, was genau passiert. Denn das Internet ist wieder abgeschaltet. Meine Kollegen Lea Frehse und Omid Rezaee haben Kontakt zu fünf Leuten im Iran und berichten über deren Wahrnehmung der Situation. Unklar bleibt auch, wie es im Iran nach dem Tod von Ajatollah Ali Chamenei weitergeht und was aus dem iranischen System wird. Israel und die USA versuchen, genau dieses zu zerstören. Der Iran probiert, mit gezielten Angriffen auf die arabischen Golfstaaten einen Deal zu erzwingen, bei dem das eigene System überlebt. Lesen Sie hier mehr dazu:","publisher":{"@type":"Organization","name":"ZEIT Online","logo":"https://www.tickaroo.com/mediagw/image/c_fill,w_100,h_100/imageservice://profilepic-org-5e4f8bc97718b779d70097dc-5e4f8ca87718b7e953009846"},"datePublished":"2026-03-04T20:13:46.000Z","dateModified":"2026-03-04T20:13:46.000Z","author":{"@type":"Person","name":"Hannah Prasuhn"},"image":"https://www.tickaroo.com/mediagw/image/c_fill,w_100,h_100/imageservice://profilepic-org-5e4f8bc97718b779d70097dc-5e4f8ca87718b7e953009846","video":[],"sharedContent":[{"@type":"WebPage","url":"https://www.zeit.de/2026/11/krieg-iran-teheran-ali-chamenei-emirate-golfstaaten/komplettansicht","headline":"Wie tausend Nadelstiche","description":"Das iranische Regime inszeniert Stehvermögen. Ein Blick in das Land und auf die Nachbarn zeigt: Ein schneller Sieg der Angreifer ist tatsächlich unwahrscheinlich.","image":{"@type":"ImageObject"}}]},{"@type":"BlogPosting","headline":"Hisbollah-Chef schließt Kapitulation aus","articleBody":"Hisbollah-Chef schließt Kapitulation ausDie Hisbollah im Libanon hat angekündigt, sich der "israelisch-amerikanischen Aggression" entgegenzustellen. Die schiitische Miliz werde nicht kapitulieren, sagte ihr Chef, Naim Kassem, in einer Rede. Der "Aggression" werde die Hisbollah "bis zum äußersten Opfer" entgegentreten.Die Hisbollah wird vom Iran finanziert und ist wie die islamistische Hamas im Gazastreifen und die Huthis im Jemen Teil von dessen "Achse des Widerstands". Erklärtes Ziel ist die Vernichtung Israels.","publisher":{"@type":"Organization","name":"ZEIT Online","logo":"https://www.tickaroo.com/mediagw/image/c_fill,w_100,h_100/imageservice://profilepic-org-5e4f8bc97718b779d70097dc-5e4f8ca87718b7e953009846"},"datePublished":"2026-03-04T20:11:50.000Z","dateModified":"2026-03-04T20:44:15.000Z","author":{"@type":"Person","name":"Fabian Albrecht"},"image":[{"@type":"ImageObject","url":"https://www.tickaroo.com/mediagw/image/c_fill,w_1024,h_768/imageservice://media/organization/5e4f8bc97718b779d70097dc/liveblog/goVWf61p5wfE4r2w8274/eoZkNCsN6ZhA5XUDLETz/moZkdHL66ZhA5XUDLEUC.jpeg","caption":"Hisbollah-Chef Naim Kassem schließt eine Kapitulation aus.","creditText":"REUTERS/Aziz Taher","uploadDate":"2026-03-04T20:44:13.000Z","thumbnail":{"@type":"ImageObject","contentUrl":"https://www.tickaroo.com/mediagw/image/c_fill,w_480,h_360/imageservice://media/organization/5e4f8bc97718b779d70097dc/liveblog/goVWf61p5wfE4r2w8274/eoZkNCsN6ZhA5XUDLETz/moZkdHL66ZhA5XUDLEUC.jpeg"}}],"video":[],"sharedContent":[]},{"@type":"BlogPosting","headline":"Klingbeil zweifelt an Rechtmäßigkeit des Krieges","articleBody":"Klingbeil zweifelt an Rechtmäßigkeit des KriegesVizekanzler Lars Klingbeil hat "erhebliche Zweifel" daran, dass der Angriff der USA auf den Iran mit dem Völkerrecht vereinbar ist. Der SPD-Vorsitzende und Finanzminister sagte in der Sendung ZDF spezial, er weine der Führung in Teheran keine Träne nach. "Und trotzdem sollten wir als Deutschland, sollten gerade wir Europäer ein großes Interesse daran haben, dass eine regelbasierte Ordnung, dass Normen, dass Regeln in dieser Welt eingehalten werden." Die schwarz-rote Bundesregierung hat es bisher vermieden, sich eindeutig zur Völkerrechtsfrage zu positionieren.Klingbeil rief die USA dazu auf, für eine Rückkehr zur Stabilität in der Region zu sorgen. Er frage sich, welche Strategie Washington verfolge, in den letzten Tagen seien unterschiedliche Ziele genannt worden. Die ganze Region sei inzwischen in Aufruhr, es drohe ein Flächenbrand. 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Die Internationale Atomenergiebehörde IAEA konnte "basierend auf den neusten verfügbaren Satellitenbildern" keine Schäden feststellen, teilte die UN-Organisation über den Onlinedienst X mit. Es bestehe daher keine Gefahr, dass radioaktive Strahlung freigesetzt werde.In der Nähe der iranischen Atomanlage Natans nahe der Stadt Isfahan gebe es dagegen Schäden an zwei Gebäuden. Weitere Auswirkungen konnten laut IAEA nicht festgestellt werden, auch nicht an anderen Nuklearstandorten.Im Juni des letzten Jahres hatten die USA an der Seite Israels drei wichtige iranische Atomanlagen bombardiert. Laut US-Präsident Donald Trump wurden diese bei dem sogenannten Zwölftage-Krieg vollständig zerstört. Der wirkliche Umfang der Schäden ist aber nicht klar, da IAEA-Inspektoren seitdem keinen Zugang zur Atomanlage Natans haben.Westliche Staaten werfen dem Iran seit Jahren vor, nach Atomwaffen zu streben, was die iranische Führung bestreitet. Trump bezeichnete das iranische Atomprogramm als einen der Gründe für die neuen Angriffe.","publisher":{"@type":"Organization","name":"ZEIT Online","logo":"https://www.tickaroo.com/mediagw/image/c_fill,w_100,h_100/imageservice://profilepic-org-5e4f8bc97718b779d70097dc-5e4f8ca87718b7e953009846"},"datePublished":"2026-03-04T19:46:17.000Z","dateModified":"2026-03-04T20:02:19.000Z","author":{"@type":"Person","name":"Lena Rückerl"},"image":[{"@type":"ImageObject","url":"https://www.tickaroo.com/mediagw/image/c_fill,w_1024,h_768/imageservice://media/organization/5e4f8bc97718b779d70097dc/liveblog/goVWf61p5wfE4r2w8274/eoZkECuP3vkL6caeJzgn/moZkP6uk3vkL6caeGi3f.jpeg","caption":"Die Internationale Atomenergiebehörde IAEA hat ihren Hauptsitz in Wien. ","creditText":"AP Photo/Heinz-Peter Bade","uploadDate":"2026-03-04T19:59:41.000Z","thumbnail":{"@type":"ImageObject","contentUrl":"https://www.tickaroo.com/mediagw/image/c_fill,w_480,h_360/imageservice://media/organization/5e4f8bc97718b779d70097dc/liveblog/goVWf61p5wfE4r2w8274/eoZkECuP3vkL6caeJzgn/moZkP6uk3vkL6caeGi3f.jpeg"}}],"video":[],"sharedContent":[{"@type":"WebPage","url":"","image":{"@type":"ImageObject"}}]},{"@type":"BlogPosting","headline":"USA melden spanischen Kurswechsel – Spanien widerspricht","articleBody":"USA melden spanischen Kurswechsel – Spanien widersprichtDie spanische Regierung hat sich nach US-Angaben bereiterklärt, beim Krieg gegen den Iran nun doch mit dem US-Militär zusammenzuarbeiten. Das sagte Karoline Leavitt, Pressesprecherin des Weißen Hauses. Am Dienstag hatte US-Präsident Donald Trump mit einem Handelsembargo gedroht, weil die Regierung in Madrid US-Flugzeugen die Nutzung gemeinsam betriebener Marine- und Luftwaffenstützpunkte im Süden Spaniens für den Irankrieg verweigert hatte. ","publisher":{"@type":"Organization","name":"ZEIT Online","logo":"https://www.tickaroo.com/mediagw/image/c_fill,w_100,h_100/imageservice://profilepic-org-5e4f8bc97718b779d70097dc-5e4f8ca87718b7e953009846"},"datePublished":"2026-03-04T18:50:25.000Z","dateModified":"2026-03-04T20:13:08.000Z","author":{"@type":"Person","name":"Jakob Pontius"},"image":"https://www.tickaroo.com/mediagw/image/c_fill,w_100,h_100/imageservice://profilepic-org-5e4f8bc97718b779d70097dc-5e4f8ca87718b7e953009846","video":[],"sharedContent":[]},{"@type":"BlogPosting","headline":"Rabattcodes im Kriegsgeschehen","articleBody":"Rabattcodes im KriegsgeschehenInfluencer, die Deutschland wegen der hohen Steuern und der Regulierungen den Rücken gekehrt und Dubai als Freiheitsversprechen gefeiert haben, berichten nun auf Deutsch aus einer neuen Realität: dem Alltag im Emirat unter dem Eindruck iranischer Gegenangriffe in der Region. Der Text meiner Kollegin Berit Dießelkämper zeichnet nach, wie einige von ihnen Angst und Kriegsgeschehen in Onlinestorys und Videotagebüchern verarbeiten – oft nahtlos verknüpft mit Rabattcodes, Produktlinks und Selbstinszenierung. Zugleich stellt sie die Frage, was passieren müsste, damit die permanente Content-Produktion einmal stoppt.Mehr dazu lesen Sie hier:","publisher":{"@type":"Organization","name":"ZEIT Online","logo":"https://www.tickaroo.com/mediagw/image/c_fill,w_100,h_100/imageservice://profilepic-org-5e4f8bc97718b779d70097dc-5e4f8ca87718b7e953009846"},"datePublished":"2026-03-04T18:44:53.000Z","dateModified":"2026-03-04T18:46:03.000Z","author":{"@type":"Person","name":"Eric Voigt"},"image":"https://www.tickaroo.com/mediagw/image/c_fill,w_100,h_100/imageservice://profilepic-org-5e4f8bc97718b779d70097dc-5e4f8ca87718b7e953009846","video":[],"sharedContent":[{"@type":"WebPage","url":"https://www.zeit.de/feuilleton/2026-03/deutsche-influencer-dubai-iran-instagram","headline":"Krieg, jetzt mit Rabattcode","description":"Dubai ist die Wahlheimat auch vieler deutscher Influencer. Die sind sicher nicht in Erwartung eines Krieges dorthin gezogen. 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Teile des konservativen Lagers sehen den potenziellen Nachfolger jedoch kritisch, schreibt mein Kollege Omid Rezaee.  Seine ausführliche Analyse zum potenziellen Nachfolger Chameneis lesen Sie hier:","publisher":{"@type":"Organization","name":"ZEIT Online","logo":"https://www.tickaroo.com/mediagw/image/c_fill,w_100,h_100/imageservice://profilepic-org-5e4f8bc97718b779d70097dc-5e4f8ca87718b7e953009846"},"datePublished":"2026-03-04T18:39:23.000Z","dateModified":"2026-03-04T19:18:06.000Z","author":{"@type":"Person","name":"Lena Rückerl"},"image":"https://www.tickaroo.com/mediagw/image/c_fill,w_100,h_100/imageservice://profilepic-org-5e4f8bc97718b779d70097dc-5e4f8ca87718b7e953009846","video":[],"sharedContent":[{"@type":"WebPage","url":"https://www.zeit.de/politik/ausland/2026-03/modschtaba-chamenei-nachfolge-ali-chamenei-iran","headline":"Wird dieser Mann der nächste iranische Führer?","description":"Modschtaba Chamenei ist der Sohn des getöteten Ajatollahs Ali Chaminei – und wird als dessen Nachfolger gehandelt. 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Noch halte sich der Iran aus internationalen Rücksichten und Erwägungen zurück.","publisher":{"@type":"Organization","name":"ZEIT Online","logo":"https://www.tickaroo.com/mediagw/image/c_fill,w_100,h_100/imageservice://profilepic-org-5e4f8bc97718b779d70097dc-5e4f8ca87718b7e953009846"},"datePublished":"2026-03-04T18:39:02.000Z","dateModified":"2026-03-04T18:39:02.000Z","author":{"@type":"Person","name":"Hannah Prasuhn"},"image":"https://www.tickaroo.com/mediagw/image/c_fill,w_100,h_100/imageservice://profilepic-org-5e4f8bc97718b779d70097dc-5e4f8ca87718b7e953009846","video":[],"sharedContent":[]},{"@type":"BlogPosting","headline":"Die Ereignisse des Tages im Überblick ","articleBody":"Die Ereignisse des Tages im Überblick In internationalen Gewässern haben die USA ein iranisches Kriegsschiff angegriffen und zerstört. Dabei wurden mindestens 80 Menschen getötet.Die USA haben angekündigt, ihre Angriffe auf den Iran verstärken zu wollen. Ihr Ziel sei es, den iranischen Luftraum innerhalb einer Woche zu kontrollieren.Ein erster deutscher Evakuierungsflug soll am Abend von Maskat, der Hauptstadt des Oman, nach Frankfurt starten. Weitere Flüge sind geplant.Eine UN-Untersuchungskommission hat die Angriffe auf den Iran verurteilt. Nach Einschätzung der Experten verstoßen die Angriffe gegen die UN-Charta.Luft- und Raketenabwehrsysteme der Nato haben nach Angaben der Türkei eine Rakete aus dem Iran abgefangen. Die Türkei bestellte den iranischen Botschafter ein.Die Spritpreise in Deutschland steigen weiter: Der Dieselpreis ist auf mehr als zwei Euro gestiegen. Modschtaba Chamenei, der Sohn des getöteten iranischen Führers Ali Chamenei, hat die israelischen und US-amerikanischen Angriffe der vergangenen Tage offenbar überlebt. Die israelischen Streitkräfte haben am Morgen eigenen Angaben zufolge eine neue Serie von Angriffen auf den Iran gestartet. Auch Vororte von Beirut wurden erneut angegriffen. Später meldete Israel, dass der Großraum Tel Aviv zeitgleich aus dem Iran und dem Libanon angegriffen wurde.In Teheran sollte heute Abend eigentlich eine mehrtägige Zeremonie anlässlich des Todes von Chamenei beginnen. Der Iran hat die Trauerfeier allerdings verschoben.","publisher":{"@type":"Organization","name":"ZEIT Online","logo":"https://www.tickaroo.com/mediagw/image/c_fill,w_100,h_100/imageservice://profilepic-org-5e4f8bc97718b779d70097dc-5e4f8ca87718b7e953009846"},"datePublished":"2026-03-04T18:10:39.000Z","dateModified":"2026-03-04T18:17:29.000Z","author":{"@type":"Person","name":"Alena Kammer"},"image":"https://www.tickaroo.com/mediagw/image/c_fill,w_100,h_100/imageservice://profilepic-org-5e4f8bc97718b779d70097dc-5e4f8ca87718b7e953009846","video":[],"sharedContent":[]},{"@type":"BlogPosting","headline":"Gefechte zwischen Hisbollah und israelischer Armee im Südlibanon","articleBody":"Gefechte zwischen Hisbollah und israelischer Armee im SüdlibanonDie proiranische Miliz Hisbollah liefert sich nach eigenen Angaben "direkte Gefechte" mit Bodentruppen der israelischen Armee im Süden Libanons. Ihre Kämpfer hätten "einen Sprengsatz gezündet" und seien in Kampfhandlungen mit israelischen Streitkräften verwickelt, teilte die schiitische Miliz mit. Die Zusammenstöße ereigneten sich demnach im rund sechs Kilometer von der Grenze entfernten Ort Chiam. 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Dort soll ihm die Besorgnis der Türkei nach dem Vorfall am heutigen Nachmittag mitgeteilt worden sein, berichtet die staatliche Nachrichtenagentur Anadolu. Die Nato-Luftabwehr hatte das ballistische Geschoss nach Angaben des Verteidigungsministeriums in Ankara abgefangen. Trümmerteile der Abfangrakete seien in der südöstlichen Provinz Hatay niedergegangen. Es gebe keine Verletzten.  Das Verteidigungsministerium hatte daraufhin mitgeteilt, dass sich die Türkei das Recht auf Gegenmaßnahmen vorbehalte. Zugleich rief es alle Parteien auf, den Konflikt nicht weiter zu eskalieren. Der türkische Außenminister Hakan ​Fidan legte wegen des Zwischenfalls mit seinem iranischen Amtskollegen Abbas Araghtschi in einem Telefonat Protest ein. Er wies darauf hin, dass Schritte, die zur Eskalation der Konflikte führen könnten, vermieden werden sollten. Auch die Nato verurteilte den Angriff. Die Türkei bereitet sich zudem auf einen möglichen Flüchtlingszustrom aus dem Nachbarland Iran vor. Innenminister Mustafa Çiftçi sagte, dass Pufferzonen und Zeltlager entlang der Grenze geplant seien. Die Behörden hätten zunächst Kapazitäten für die Aufnahme von bis zu 90.000 Menschen geschaffen. 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Zum Handelsende notierte der deutsche Leitindex ein Plus von 1,74 Prozent bei 24.205,36 Punkten. Der MDax der mittelgroßen Börsentitel erholte sich um 1,87 Prozent auf 30.357,28 Punkte.Der Eurozonen-Leitindex EuroStoxx 50 machte 1,7 Prozent Plus. In den USA gewann der Leitindex Dow Jones Industrial 0,6 Prozent hinzu. 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Rubio sagte, "Angriffe auf das Hoheitsgebiet der Türkei sind inakzeptabel". Nach Angaben der türkischen Regierung hatte die Luftabwehr der Nato heute eine ballistische Rakete Irans zerstört, die in den türkischen Luftraum geflogen war.","video":[]}"}“>

    Jakob Pontius
    Jakob Pontius

    Rubio verspricht Türkei umfassende Unterstützung der USA

    US-Außenminister Marco Rubio hat dem türkischen Außenminister Hakan Fidan nach den Raketenangriffen aus dem Iran auf die Türkei die volle Unterstützung Washingtons versprochen. Rubio sagte, „Angriffe auf das Hoheitsgebiet der Türkei sind inakzeptabel“. Nach Angaben der türkischen Regierung hatte die Luftabwehr der Nato heute eine ballistische Rakete Irans zerstört, die in den türkischen Luftraum geflogen war.
    US-Außenminister Marco Rubio auf dem Weg zu Besprechungen zur Lage im Iran.
    US-Außenminister Marco Rubio auf dem Weg zu Besprechungen zur Lage im Iran. REUTERS/Kylie Cooper

    Lena Rückerl
    Lena Rückerl

    Vatikan warnt vor Präventivkriegen

    Der vatikanische Kardinalstaatssekretär Pietro Parolin hat vor einer Aushöhlung des Völkerrechts gewarnt angesichts des Krieges im Iran. Im Nachrichtenportal des Vatikans warnte er, dass durch sogenannte Präventivkriege bald die ganze Welt in Flammen stehen könnte. Alle von der Diplomatie angebotenen Instrumente müssten genutzt werden, bevor auf Gewalt zurückgegriffen werde
    An die Stelle der Gerechtigkeit ist die Gewalt getreten.

    vatikanischer Kardinalstaatssekretär Pietro Parolin

    Die Nummer zwei des Vatikan schloss sich damit den Forderungen von Papst Leo XIV. an. Dieser sprach angesichts der israelisch-amerikanischen Angriffe auf den Iran am vergangenen Sonntag von einer „Tragödie von enormem Ausmaß“.
    Papst Leo XIV. ist das Oberhaupt von weltweit 1,4 Milliarden Katholiken.
    Papst Leo XIV. ist das Oberhaupt von weltweit 1,4 Milliarden Katholiken. Alberto PIZZOLI / AFP via Getty Images

    Hannah Prasuhn
    Hannah Prasuhn

    Der Iran will sein System am Leben halten

    Die Lage im Iran nach vier Tagen Krieg verändert sich rasch. Auch im Land wissen die Menschen nicht, was genau passiert. Denn das Internet ist wieder abgeschaltet. Meine Kollegen Lea Frehse und Omid Rezaee haben Kontakt zu fünf Leuten im Iran und berichten über deren Wahrnehmung der Situation.

    Unklar bleibt auch, wie es im Iran nach dem Tod von Ajatollah Ali Chamenei weitergeht und was aus dem iranischen System wird. Israel und die USA versuchen, genau dieses zu zerstören. Der Iran probiert, mit gezielten Angriffen auf die arabischen Golfstaaten einen Deal zu erzwingen, bei dem das eigene System überlebt.

    Lesen Sie hier mehr dazu:

    Fabian Albrecht
    Fabian Albrecht

    Hisbollah-Chef schließt Kapitulation aus

    Die Hisbollah im Libanon hat angekündigt, sich der „israelisch-amerikanischen Aggression“ entgegenzustellen. Die schiitische Miliz werde nicht kapitulieren, sagte ihr Chef, Naim Kassem, in einer Rede. Der „Aggression“ werde die Hisbollah „bis zum äußersten Opfer“ entgegentreten.

    Die Hisbollah wird vom Iran finanziert und ist wie die islamistische Hamas im Gazastreifen und die Huthis im Jemen Teil von dessen „Achse des Widerstands“. Erklärtes Ziel ist die Vernichtung Israels.

    Hisbollah-Chef Naim Kassem schließt eine Kapitulation aus.
    Hisbollah-Chef Naim Kassem schließt eine Kapitulation aus. REUTERS/Aziz Taher

    Jakob Pontius
    Jakob Pontius

    Klingbeil zweifelt an Rechtmäßigkeit des Krieges

    Vizekanzler Lars Klingbeil hat „erhebliche Zweifel“ daran, dass der Angriff der USA auf den Iran mit dem Völkerrecht vereinbar ist. Der SPD-Vorsitzende und Finanzminister sagte in der Sendung ZDF spezial, er weine der Führung in Teheran keine Träne nach. „Und trotzdem sollten wir als Deutschland, sollten gerade wir Europäer ein großes Interesse daran haben, dass eine regelbasierte Ordnung, dass Normen, dass Regeln in dieser Welt eingehalten werden.“ Die schwarz-rote Bundesregierung hat es bisher vermieden, sich eindeutig zur Völkerrechtsfrage zu positionieren.

    Klingbeil rief die USA dazu auf, für eine Rückkehr zur Stabilität in der Region zu sorgen. Er frage sich, welche Strategie Washington verfolge, in den letzten Tagen seien unterschiedliche Ziele genannt worden. Die ganze Region sei inzwischen in Aufruhr, es drohe ein Flächenbrand. Schnell an den Verhandlungstisch zurückzukehren, „das ist eine Verantwortung, die alle in der Region tragen“.

    Lena Rückerl
    Lena Rückerl

    Offenbar keine Schäden an iranischem Atommateriallager

    Die US-israelischen Angriffe der letzten Tage haben die Anlagen, in denen der Iran Atommaterial lagert, nicht beschädigt. Die Internationale Atomenergiebehörde IAEA konnte „basierend auf den neusten verfügbaren Satellitenbildern“ keine Schäden feststellen, teilte die UN-Organisation über den Onlinedienst X mit. Es bestehe daher keine Gefahr, dass radioaktive Strahlung freigesetzt werde.

    In der Nähe der iranischen Atomanlage Natans nahe der Stadt Isfahan gebe es dagegen Schäden an zwei Gebäuden. Weitere Auswirkungen konnten laut IAEA nicht festgestellt werden, auch nicht an anderen Nuklearstandorten.

    Im Juni des letzten Jahres hatten die USA an der Seite Israels drei wichtige iranische Atomanlagen bombardiert. Laut US-Präsident Donald Trump wurden diese bei dem sogenannten Zwölftage-Krieg vollständig zerstört. Der wirkliche Umfang der Schäden ist aber nicht klar, da IAEA-Inspektoren seitdem keinen Zugang zur Atomanlage Natans haben.

    Westliche Staaten werfen dem Iran seit Jahren vor, nach Atomwaffen zu streben, was die iranische Führung bestreitet. Trump bezeichnete das iranische Atomprogramm als einen der Gründe für die neuen Angriffe.

    Die Internationale Atomenergiebehörde IAEA hat ihren Hauptsitz in Wien.
    Die Internationale Atomenergiebehörde IAEA hat ihren Hauptsitz in Wien. . AP Photo/Heinz-Peter Bade

    Jakob Pontius
    Jakob Pontius

    USA melden spanischen Kurswechsel – Spanien widerspricht

    Die spanische Regierung hat sich nach US-Angaben bereiterklärt, beim Krieg gegen den Iran nun doch mit dem US-Militär zusammenzuarbeiten. Das sagte Karoline Leavitt, Pressesprecherin des Weißen Hauses. Am Dienstag hatte US-Präsident Donald Trump mit einem Handelsembargo gedroht, weil die Regierung in Madrid US-Flugzeugen die Nutzung gemeinsam betriebener Marine- und Luftwaffenstützpunkte im Süden Spaniens für den Irankrieg verweigert hatte. 
    „Ich glaube, sie haben die gestrige Botschaft des Präsidenten laut und deutlich verstanden.“

    Karoline Leavitt, Pressesprecherin des Weißen Hauses

    Der spanische Außenminister José Manuel Albares Bueno widersprach wenig später: Die Haltung der spanischen Regierung zum Krieg im Nahen Osten und zur Nutzung der Stützpunkte habe sich nicht geändert. Spanien hatte die Bombardierungen des Iran durch die USA und Israel als rücksichtslos und illegal verurteilt.

    Spanien werde „kein Vasall“ eines anderen Landes sein, sagte die stellvertretende Ministerpräsidentin Maria Jesus Montero. In einer Fernsehansprache bekräftigte Ministerpräsident Pedro Sánchez zuvor die Anti-Kriegs-Haltung Spaniens und warnte, dass der Konflikt eine große globale Katastrophe auslösen könnte. 

    Karoline Leavitt, Pressesprecherin des Weißen Hauses
    Karoline Leavitt, Pressesprecherin des Weißen Hauses

    Eric Voigt
    Eric Voigt

    Rabattcodes im Kriegsgeschehen

    Influencer, die Deutschland wegen der hohen Steuern und der Regulierungen den Rücken gekehrt und Dubai als Freiheitsversprechen gefeiert haben, berichten nun auf Deutsch aus einer neuen Realität: dem Alltag im Emirat unter dem Eindruck iranischer Gegenangriffe in der Region.

    Der Text meiner Kollegin Berit Dießelkämper zeichnet nach, wie einige von ihnen Angst und Kriegsgeschehen in Onlinestorys und Videotagebüchern verarbeiten – oft nahtlos verknüpft mit Rabattcodes, Produktlinks und Selbstinszenierung. Zugleich stellt sie die Frage, was passieren müsste, damit die permanente Content-Produktion einmal stoppt.

    Mehr dazu lesen Sie hier:

    Lena Rückerl
    Lena Rückerl

    Wer folgt auf Ajatollah Chamenei? 

    Nach dem Tod des Revolutionsführers Ali Chamenei könnte sein zweitältester Sohn ins Amt die Staatsführung übernehmen. Modschtaba Chamenei gilt als einflussreich und exzellent vernetzt, als möglicher Nachfolger ist er aber umstritten. Vor allem zum einflussreichen Sicherheitsapparat des Iran, den Revolutionsgarden und zur Basidsch-Miliz, pflegt er enge Kontakte.

    Unter Modschtaba wäre mit einer Fortsetzung der Politik des durch die USA getöteten Revolutionsführeres zu rechnen. Teile des konservativen Lagers sehen den potenziellen Nachfolger jedoch kritisch, schreibt mein Kollege Omid Rezaee. 

     
    Seine ausführliche Analyse zum potenziellen Nachfolger Chameneis lesen Sie hier:

    Hannah Prasuhn
    Hannah Prasuhn

    Iran droht mit weltweiten Attacken auf israelische Botschaften 

    Der iranische Armeesprecher Abolfasl Schekartschi hat mit Angriffen auf israelische Botschaften auf der ganzen Welt gedroht, sollte Israel die Botschaft vom Iran in der libanesischen Hauptstadt Beirut attackieren.

    Einem X-Beitrag der staatlichen iranischen Nachrichtenagentur Irna zufolge sagte der General, dass in diesem Fall israelische Botschaften auf der ganzen Welt als „legitime Ziele“ gelten. Der Iran verfüge über „sehr große Fähigkeiten“. Noch halte sich der Iran aus internationalen Rücksichten und Erwägungen zurück.

    Alena Kammer
    Alena Kammer

    Die Ereignisse des Tages im Überblick 

    • In internationalen Gewässern haben die USA ein iranisches Kriegsschiff angegriffen und zerstört. Dabei wurden mindestens 80 Menschen getötet.
    • Die USA haben angekündigt, ihre Angriffe auf den Iran verstärken zu wollen. Ihr Ziel sei es, den iranischen Luftraum innerhalb einer Woche zu kontrollieren.
    • Ein erster deutscher Evakuierungsflug soll am Abend von Maskat, der Hauptstadt des Oman, nach Frankfurt starten. Weitere Flüge sind geplant.
    • Eine UN-Untersuchungskommission hat die Angriffe auf den Iran verurteilt. Nach Einschätzung der Experten verstoßen die Angriffe gegen die UN-Charta.
    • Luft- und Raketenabwehrsysteme der Nato haben nach Angaben der Türkei eine Rakete aus dem Iran abgefangen. Die Türkei bestellte den iranischen Botschafter ein.
    • Die Spritpreise in Deutschland steigen weiter: Der Dieselpreis ist auf mehr als zwei Euro gestiegen
    • Modschtaba Chamenei, der Sohn des getöteten iranischen Führers Ali Chamenei, hat die israelischen und US-amerikanischen Angriffe der vergangenen Tage offenbar überlebt
    • Die israelischen Streitkräfte haben am Morgen eigenen Angaben zufolge eine neue Serie von Angriffen auf den Iran gestartet. Auch Vororte von Beirut wurden erneut angegriffen. Später meldete Israel, dass der Großraum Tel Aviv zeitgleich aus dem Iran und dem Libanon angegriffen wurde.
    • In Teheran sollte heute Abend eigentlich eine mehrtägige Zeremonie anlässlich des Todes von Chamenei beginnen. Der Iran hat die Trauerfeier allerdings verschoben.

    Jakob Pontius
    Jakob Pontius

    Gefechte zwischen Hisbollah und israelischer Armee im Südlibanon

    Die proiranische Miliz Hisbollah liefert sich nach eigenen Angaben „direkte Gefechte“ mit Bodentruppen der israelischen Armee im Süden Libanons. Ihre Kämpfer hätten „einen Sprengsatz gezündet“ und seien in Kampfhandlungen mit israelischen Streitkräften verwickelt, teilte die schiitische Miliz mit. 

    Die Zusammenstöße ereigneten sich demnach im rund sechs Kilometer von der Grenze entfernten Ort Chiam. Zuvor hatte es bereits aus Kreisen der UN-Mission Unifil geheißen, dass die israelische Armee bei ihrem Einsatz gegen die Hisbollah in mehrere Dörfer im Südlibanon vorgedrungen sei, darunter neben Chiam auch Kfar Kila, Hula, Kfar Shuba und Jaroun.

    Rauch steigt auf, während Geschosse aus dem Libanon in Richtung Israel abgefeuert werden.
    Rauch steigt auf, während Geschosse aus dem Libanon in Richtung Israel abgefeuert werden. Shir Torem/Reuters
    Der israelische Verteidigungsminister Israel Katz hatte am Dienstag die Einrichtung einer Pufferzone im Libanon angekündigt, zum Schutz von Gemeinden im israelischen Grenzgebiet. Katz zufolge wurden die israelischen Streitkräfte angewiesen, „vorzurücken und weitere strategische Stellungen im Libanon unter Kontrolle zu bringen“.

    Seit Montag greift die Hisbollah Ortschaften und Städte im israelischen Grenzgebiet mit Raketen und Drohnen an. Israel reagierte mit Gegenangriffen auf Hisbollah-Ziele, darunter in den Hochburgen der Miliz im Süden von Beirut und im Südlibanon. Bei diesen Angriffen wurden nach Angaben libanesischer Behörden bislang 72 Menschen getötet und mehr als 400 weitere verletzt.

    Jakob Pontius
    Jakob Pontius

    Neue iranische Angriffswelle auf Israel

    Infolge einer erneuten iranischen Angriffswelle auf Israel wurden in der Nähe von Tel Aviv zwei Menschen durch Trümmerteile von abgewehrten Raketen leicht verletzt, wie der israelische Rettungsdienst Magen David Adom mitteilte. Die israelische Armee hatte zuvor die Raketen des Iran angekündigt. Im Großraum Tel Aviv, in Haifa und in nördlichen Regionen Israels heulten die Luftalarm-Sirenen.

    In Jerusalem waren offenbar an mehreren Orten Explosionen zu hören. Polizeiangaben zufolge wurden mindestens fünf verschiedene Sachschäden durch Trümmerteile von abgefangenen Geschossen gemeldet.

    In einem Raketenschutzraum in einem unterirdischen Parkhaus in Tel Aviv bringen sich Menschen in Sicherheit
    In einem Raketenschutzraum in einem unterirdischen Parkhaus in Tel Aviv bringen sich Menschen in Sicherheit. Ronen Zvulun/Reuters

    Lena Rückerl
    Lena Rückerl

    Türkei bestellt iranischen Botschafter nach Angriff ein

    Die Türkei hat nach dem Abfangen einer iranischen Rakete über ihrem Luftraum den iranischen Botschafter ins Außenministerium einbestellt. Dort soll ihm die Besorgnis der Türkei nach dem Vorfall am heutigen Nachmittag mitgeteilt worden sein, berichtet die staatliche Nachrichtenagentur Anadolu.

    Die Nato-Luftabwehr hatte das ballistische Geschoss nach Angaben des Verteidigungsministeriums in Ankara abgefangen. Trümmerteile der Abfangrakete seien in der südöstlichen Provinz Hatay niedergegangen. Es gebe keine Verletzten. 

    Das Verteidigungsministerium hatte daraufhin mitgeteilt, dass sich die Türkei das Recht auf Gegenmaßnahmen vorbehalte. Zugleich rief es alle Parteien auf, den Konflikt nicht weiter zu eskalieren. Der türkische Außenminister Hakan ​Fidan legte wegen des Zwischenfalls mit seinem iranischen Amtskollegen Abbas Araghtschi in einem Telefonat Protest ein. Er wies darauf hin, dass Schritte, die zur Eskalation der Konflikte führen könnten, vermieden werden sollten. Auch die Nato verurteilte den Angriff.

    Die Türkei bereitet sich zudem auf einen möglichen Flüchtlingszustrom aus dem Nachbarland Iran vor. Innenminister Mustafa Çiftçi sagte, dass Pufferzonen und Zeltlager entlang der Grenze geplant seien. Die Behörden hätten zunächst Kapazitäten für die Aufnahme von bis zu 90.000 Menschen geschaffen. Ungewöhnliche Bewegungen habe es an den drei Grenzübergängen aber bisher nicht gegeben.

    Eric Voigt
    Eric Voigt

    Deutscher Aktienindex erholt sich nach schweren Verlusten

    Der Dax hat sich am Mittwoch dank vager Hoffnungen auf eine militärische Sicherung der Meerenge Straße von Hormus teilweise von den Kursverlusten der vergangenen zwei Tage erholt. Zum Handelsende notierte der deutsche Leitindex ein Plus von 1,74 Prozent bei 24.205,36 Punkten. Der MDax der mittelgroßen Börsentitel erholte sich um 1,87 Prozent auf 30.357,28 Punkte.

    Der Eurozonen-Leitindex EuroStoxx 50 machte 1,7 Prozent Plus. In den USA gewann der Leitindex Dow Jones Industrial 0,6 Prozent hinzu. Der Techindex Nasdaq 100 stieg sogar um 1,5 Prozent.