Irankrieg: USA und Iran vertagen Gespräche gen Sonntag



Meerenge am Wochenende durchquert. Der Iran hatte vor einer Durchquerung noch gewarnt.

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Nicht militärische Schiffe in Straße von Hormus laut Iran zugelassen

Handelsschiffe können die Straße von Hormus offenbar wieder durchqueren. Die iranische Revolutionsgarde wird von iranischen Medien mit den Worten zitiert, es sei nur nicht militärischen Schiffen erlaubt, die Meerenge zu durchfahren. Die Erlaubnis gelte zudem nur unter ​spezifischen Bedingungen.

Auf jeden Versuch, die Wasserstraße mit einem Kriegsschiff zu durchfahren, werde der Iran eine "starke Antwort" geben. Zuvor hatte das US-Militärkommando Centcom auf X geschrieben, zwei Kriegsschiffe der US-Marine hätten die Straße von Hormus durchquert.

Lesen Sie den ausführlichen Bericht zur Lage in der Straße von Hormus hier:

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Ein "Deal" mit Iran laut Trump nicht entscheidend

US-Präsident Donald Trump hat die Bedeutung der laufenden Gespräche mit dem Iran heruntergespielt. Ob es einen Deal gebe oder nicht, mache für ihn keinen Unterschied, sagte Trump zu Reportern vor dem Weißen Haus. "Schauen wir, was passiert – vielleicht schließen sie einen Deal, vielleicht auch nicht", sagte Trump. 

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Zugleich sprach Trump von "sehr tiefgehenden Verhandlungen" mit dem Iran. Das US-Militär suche aktuell in der Straße von Hormus nach Minen, sagte Trump. Der Iran dementierte aber, dass US-Kriegsschiffe die Meerenge durchfahren haben.

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Iran warnt vor "letzter Gelegenheit" bei Verhandlungen

Die Gespräche zwischen dem Iran und den USA dauern in Pakistan auch nach Mitternacht (Ortszeit) an. Mehr als acht Stunden nach Auftakt der Gespräche kamen die Verhandlungsführer am Austragungsort in der pakistanischen Hauptstadt Islamabad zu einem weiteren direkten Treffen zusammen, wie die staatliche iranische Nachrichtenagentur Irna berichtete.

Es sei die "letzte Gelegenheit", einen gemeinsamen Rahmen mit den Amerikanern zu finden, hieß es. Ein ranghohes Mitglied der US-Regierung bestätigte der Nachrichtenagentur AP, dass die Gespräche noch liefen. 

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Irans Raketenprogramm ist laut Netanjahu zerschlagen

Dem israelischen Regierungschef Benjamin Netanjahu zufolge haben Israel und die USA mit ihren Angriffen das iranische Atom- und Raketenprogramm zerstört.

"Es ist uns gelungen, Irans Atomprogramm und sein Raketenprogramm zu zerschlagen", behauptete Netanjahu in einer Fernsehansprache. Der Iran verfüge inzwischen über "keine funktionierende Urananreicherungsanlage" mehr. Außerdem sind laut Netanjahu die meisten iranischen Raketenproduktionsstätten zerstört. 

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Die US-israelischen Luftangriffe auf den Iran hätten "riesige Erfolge" erzielt, sagte Netanjahu. Das zeige sich auch in der Schwächung der iranischen Führung und ihrer regionalen Verbündeten.

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USA und Iran vertagen Gespräche auf Sonntag

Die Unterhändler der USA und des Iran haben ihre Friedensgespräche in der Nacht vorerst ergebnislos abgebrochen. Es bestehen weiterhin ernsthafte Meinungsverschiedenheiten zwischen den Delegationen, meldete die iranische Nachrichtenagentur ⁠Tasnim ​unter Berufung auf ‌eigene Reporter. Auch ‌die Agentur Fars ​schreibt, dass beide Seiten ihre Differenzen ​in der jüngsten Runde nicht beilegen konnten.

Die Verhandlungen ‌sollen am Sonntag ​fortgesetzt werden, berichtete ein Reporter ⁠des ​iranischen Staatsfernsehens ‌aus der pakistanischen Hauptstadt. 

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Unklar war zunächst, ob diese Entscheidung bedeutet, dass katarische Schiffe auch die Straße von Hormus wieder passieren dürfen, die Samstag faktisch weiter geschlossen war. Zwei US-Kriegsschiffe hatten die Meerenge am Wochenende durchquert. Der Iran hatte vor einer Durchquerung noch gewarnt.","publisher":{"@type":"Organization","name":"ZEIT Online","logo":"https://www.tickaroo.com/mediagw/image/c_fill,w_100,h_100/imageservice://profilepic-org-5e4f8bc97718b779d70097dc-5e4f8ca87718b7e953009846"},"datePublished":"2026-04-11T21:24:02.000Z","dateModified":"2026-04-11T21:24:02.000Z","author":{"@type":"Person","name":"Julica Jungehülsing"},"image":"https://www.tickaroo.com/mediagw/image/c_fill,w_100,h_100/imageservice://profilepic-org-5e4f8bc97718b779d70097dc-5e4f8ca87718b7e953009846","video":[],"sharedContent":[]},{"@type":"BlogPosting","headline":"Iran moniert "überzogene Forderungen" der USA","articleBody":"Iran moniert "überzogene Forderungen" der USAIranische Medien haben über große Differenzen bei den Verhandlungen mit den USA in Pakistan berichtet. Die Nachrichtenagenturen Tasnim und Fars sprachen von "überzogenen Forderungen" der US-Seite. Konkret wurde die Straße von Hormus als zentraler Streitpunkt genannt; der Fortschritt der Verhandlungen sei damit aus iranischer Sicht behindert worden.Tasnim zufolge besteht die iranische Delegation auf der "Wahrung der militärischen Errungenschaften", eine mögliche Anspielung auf das Raketenprogramm der Islamischen Republik. Den größten Streit soll es beiden Berichten zufolge jedoch bei Fragen rund um die Straße von Hormus geben.","publisher":{"@type":"Organization","name":"ZEIT Online","logo":"https://www.tickaroo.com/mediagw/image/c_fill,w_100,h_100/imageservice://profilepic-org-5e4f8bc97718b779d70097dc-5e4f8ca87718b7e953009846"},"datePublished":"2026-04-11T18:41:23.000Z","dateModified":"2026-04-11T19:04:58.000Z","author":{"@type":"Person","name":"Sven Crefeld"},"image":"https://www.tickaroo.com/mediagw/image/c_fill,w_100,h_100/imageservice://profilepic-org-5e4f8bc97718b779d70097dc-5e4f8ca87718b7e953009846","video":[],"sharedContent":[]},{"@type":"BlogPosting","headline":"Hisbollah-Anhänger demonstrieren in Beirut","articleBody":"Hisbollah-Anhänger demonstrieren in BeirutHunderte Anhänger der proiranischen Hisbollah haben in Beirut gegen die Entscheidung der Regierung protestiert, Verhandlungen mit Israel aufzunehmen. Protestierende riefen "Nieder mit Nawaf" mit Bezug auf den aktuellen Ministerpräsidenten Nawaf Salam. Andere riefen "Gott segne Nasrallah" und meinten damit den von Israel getöteten Hisbollah-Chef Hassan Nasrallah. Viele schwenkten die iranische Fahne oder Hisbollah-Flaggen.Die libanesische Regierung und Israel werden kommende Woche zum ersten Mal seit Jahrzehnten direkte Gespräche auf politischer Ebene führen. Libanons Präsident Joseph Aoun hat seit Ausbruch des jüngsten Krieges zwischen Israel und der Hisbollah sein Interesse daran bekundet. 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Vera Sprothen
Vera Sprothen

USA und Iran vertagen Gespräche auf Sonntag

Die Unterhändler der USA und des Iran haben ihre Friedensgespräche in der Nacht vorerst ergebnislos abgebrochen. Es bestehen weiterhin ernsthafte Meinungsverschiedenheiten zwischen den Delegationen, meldete die iranische Nachrichtenagentur ⁠Tasnim ​unter Berufung auf ‌eigene Reporter. Auch ‌die Agentur Fars ​schreibt, dass beide Seiten ihre Differenzen ​in der jüngsten Runde nicht beilegen konnten.

Die Verhandlungen ‌sollen am Sonntag ​fortgesetzt werden, berichtete ein Reporter ⁠des ​iranischen Staatsfernsehens ‌aus der pakistanischen Hauptstadt. 

Blick auf das Serena-Hotel in der pakistanischen Hauptstadt Islamabad, wo die USA und der Iran bis nach Mitternacht verhandelten
Blick auf das Serena-Hotel in der pakistanischen Hauptstadt Islamabad, wo die USA und der Iran bis nach Mitternacht verhandelten. Akhtar Soomro/Reuters

Julica Jungehülsing
Julica Jungehülsing

Irans Raketenprogramm ist laut Netanjahu zerschlagen

Dem israelischen Regierungschef Benjamin Netanjahu zufolge haben Israel und die USA mit ihren Angriffen das iranische Atom- und Raketenprogramm zerstört.

„Es ist uns gelungen, Irans Atomprogramm und sein Raketenprogramm zu zerschlagen“, behauptete Netanjahu in einer Fernsehansprache. Der Iran verfüge inzwischen über „keine funktionierende Urananreicherungsanlage“ mehr. Außerdem sind laut Netanjahu die meisten iranischen Raketenproduktionsstätten zerstört. 

„Sie haben noch Raketen, sie haben noch Lager, aber das schrumpft.“

Israels Regierungschef Benjamin Netanjahu

Die US-israelischen Luftangriffe auf den Iran hätten „riesige Erfolge“ erzielt, sagte Netanjahu. Das zeige sich auch in der Schwächung der iranischen Führung und ihrer regionalen Verbündeten.

Julica Jungehülsing
Julica Jungehülsing

Ein „Deal“ mit Iran laut Trump nicht entscheidend

US-Präsident Donald Trump hat die Bedeutung der laufenden Gespräche mit dem Iran heruntergespielt. Ob es einen Deal gebe oder nicht, mache für ihn keinen Unterschied, sagte Trump zu Reportern vor dem Weißen Haus. „Schauen wir, was passiert – vielleicht schließen sie einen Deal, vielleicht auch nicht“, sagte Trump. 
„Es spielt keine Rolle. Aus Sicht Amerikas gewinnen wir.“

US-Präsident Donald Trump

Zugleich sprach Trump von „sehr tiefgehenden Verhandlungen“ mit dem Iran. Das US-Militär suche aktuell in der Straße von Hormus nach Minen, sagte Trump. Der Iran dementierte aber, dass US-Kriegsschiffe die Meerenge durchfahren haben.

Vera Sprothen
Vera Sprothen

Iran warnt vor „letzter Gelegenheit“ bei Verhandlungen

Die Gespräche zwischen dem Iran und den USA dauern in Pakistan auch nach Mitternacht (Ortszeit) an. Mehr als acht Stunden nach Auftakt der Gespräche kamen die Verhandlungsführer am Austragungsort in der pakistanischen Hauptstadt Islamabad zu einem weiteren direkten Treffen zusammen, wie die staatliche iranische Nachrichtenagentur Irna berichtete.

Es sei die „letzte Gelegenheit“, einen gemeinsamen Rahmen mit den Amerikanern zu finden, hieß es. Ein ranghohes Mitglied der US-Regierung bestätigte der Nachrichtenagentur AP, dass die Gespräche noch liefen. 

Julica Jungehülsing
Julica Jungehülsing

Nicht militärische Schiffe in Straße von Hormus laut Iran zugelassen

Handelsschiffe können die Straße von Hormus offenbar wieder durchqueren. Die iranische Revolutionsgarde wird von iranischen Medien mit den Worten zitiert, es sei nur nicht militärischen Schiffen erlaubt, die Meerenge zu durchfahren. Die Erlaubnis gelte zudem nur unter ​spezifischen Bedingungen.

Auf jeden Versuch, die Wasserstraße mit einem Kriegsschiff zu durchfahren, werde der Iran eine „starke Antwort“ geben. Zuvor hatte das US-Militärkommando Centcom auf X geschrieben, zwei Kriegsschiffe der US-Marine hätten die Straße von Hormus durchquert.

Lesen Sie den ausführlichen Bericht zur Lage in der Straße von Hormus hier:

Julica Jungehülsing
Julica Jungehülsing

Katar will regulären Schifffahrtsbetrieb wieder aufnehmen

Katar hat angekündigt, seine Seeschifffahrtsaktivitäten in vollem Umfang wieder aufnehmen zu wollen. Ab diesem Sonntag soll von 6 bis 18 Uhr wieder regulärer Betrieb gelten, teilte das Verkehrsministerium mit. Der Beschluss soll demnach auf „alle Kategorien von Schiffen und Transportmitteln auf See“ ausgeweitet werden. Der Wüstenstaat Katar liegt im Persischen Golf westlich der Straße von Hormus. Katar, einer der weltgrößten Exporteure von Flüssigerdgas (LNG), verschiffte vor Beginn des Krieges fast sein gesamtes LNG durch die Meerenge.
Das Ministerium forderte die Betreiber in einer Mitteilung zudem auf, die Sicherheitsprotokolle einzuhalten. Unklar war zunächst, ob diese Entscheidung bedeutet, dass katarische Schiffe auch die Straße von Hormus wieder passieren dürfen, die Samstag faktisch weiter geschlossen war. Zwei US-Kriegsschiffe hatten die Meerenge am Wochenende durchquert. Der Iran hatte vor einer Durchquerung noch gewarnt.

Sven Crefeld
Sven Crefeld

Iran moniert „überzogene Forderungen“ der USA

Iranische Medien haben über große Differenzen bei den Verhandlungen mit den USA in Pakistan berichtet. Die Nachrichtenagenturen Tasnim und Fars sprachen von „überzogenen Forderungen“ der US-Seite. Konkret wurde die Straße von Hormus als zentraler Streitpunkt genannt; der Fortschritt der Verhandlungen sei damit aus iranischer Sicht behindert worden.
Tasnim zufolge besteht die iranische Delegation auf der „Wahrung der militärischen Errungenschaften“, eine mögliche Anspielung auf das Raketenprogramm der Islamischen Republik. Den größten Streit soll es beiden Berichten zufolge jedoch bei Fragen rund um die Straße von Hormus geben.

Sven Crefeld
Sven Crefeld

Hisbollah-Anhänger demonstrieren in Beirut

Hunderte Anhänger der proiranischen Hisbollah haben in Beirut gegen die Entscheidung der Regierung protestiert, Verhandlungen mit Israel aufzunehmen. Protestierende riefen „Nieder mit Nawaf“ mit Bezug auf den aktuellen Ministerpräsidenten Nawaf Salam. Andere riefen „Gott segne Nasrallah“ und meinten damit den von Israel getöteten Hisbollah-Chef Hassan Nasrallah. Viele schwenkten die iranische Fahne oder Hisbollah-Flaggen.

Die libanesische Regierung und Israel werden kommende Woche zum ersten Mal seit Jahrzehnten direkte Gespräche auf politischer Ebene führen. Libanons Präsident Joseph Aoun hat seit Ausbruch des jüngsten Krieges zwischen Israel und der Hisbollah sein Interesse daran bekundet. Die Hisbollah hat sich bisher entschieden dagegengestellt.

Protestierende vor einem Regierungsgebäude in Beirut
Protestierende vor einem Regierungsgebäude in Beirut. Hassan Ammar/AP/dpa

David Rech
David Rech

Weiteres Gespräch laut Iran noch am Abend

Noch heute Abend soll es eine dritte Zusammenkunft der USA und des Iran geben. Das berichtet das iranische Staatsfernsehen. 

Alara Yilmaz
Alara Yilmaz

Libanon meldet 2.020 Tote seit israelischen Angriffen

Seit dem 2. März sind mindestens 2.020 Menschen im Libanon durch israelische Attacken getötet worden. Das teilte das libanesische Gesundheitsministerium mit. Zudem seien mindestens 6.536 Menschen verletzt worden. Unter den Toten seien 248 Frauen, 165 Kinder und 85 Mitarbeiter von Gesundheits- oder Rettungsdiensten, gab das Ministerium bekannt.

Alara Yilmaz
Alara Yilmaz

Papst Leo XIV.: „Schluss mit dem Krieg!“

Der Papst Leo XIV. hat ein Ende von Kriegen gefordert. „Schluss mit dem Krieg!“, sagte das katholische Oberhaupt bei einem großen Friedensgebet im Petersdom. Mit Blick auf aktuelle Kriege und Konflikte kritisierte er Machtstreben und Gewalt in der Politik. Der Papst appelliert an Regierende weltweit, den gemeinsamen Dialog und die Vermittlung zu suchen. „Setzt euch an den Tisch des Dialogs und der Vermittlung, nicht an die Tische, an denen die Aufrüstung geplant und tödliche Maßnahmen beschlossen werden!“, sagte er.

Zuletzt hatte der Papst die harschen Drohungen des US-Präsidenten Donald Trumps gegen den Iran verurteilt und als „absolut inakzeptabel“ bezeichnet.

Papst Leo XIV. bei einem Friedensgebet im Petersdom
Papst Leo XIV. bei einem Friedensgebet im Petersdom. Remo Casilli/Reuters

David Rech
David Rech

Verhandlungen sollen fortgesetzt werden 

Die Verhandlungen in Islamabad könnten noch heute Abend oder morgen fortgesetzt werden. Das berichtet die staatliche iranische Nachrichtenagentur Nournews unter Berufung auf den Verhandlern nahestehende Personen. 

Sven Crefeld
Sven Crefeld

Verhandlungen stocken offenbar wegen Straße von Hormus

Die Verhandlungen zwischen dem Iran und den USA sollen bei der Frage nach der Straße von Hormus in eine Sackgasse ​geraten sein. Das berichtet die Financial Times. Die Zeitung beruft sich auf Mitteilungen aus Verhandlerkreisen.

David Rech
David Rech

US-Kriegsschiffe durchqueren Straße von Hormus 

Zwei Kriegsschiffe der US-Marine haben die Straße von Hormus durchquert. Das teilte das für den Nahen Osten zuständige US-Militärkommando Centcom mit. Die beiden Kriegsschiffe seien Teil einer „umfassenderen Mission, die sicherstellen soll, dass die Straße vollständig von den zuvor von der iranischen Revolutionsgarde verlegten Seeminen befreit wird“.

US-Präsident Donald Trump hatte zuvor mitgeteilt, sein Land habe mit dem „Prozess zur Freigabe der Straße von Hormus“ begonnen. Der Iran wiederum hatte noch zu Beginn der Verhandlungen in Islamabad vor einer Durchquerung eines US-Schiffs gewarnt. Die Streitkräfte der Islamischen Republik Iran beobachteten den US-Zerstörer genau, hieß es in einem Bericht der Nachrichtenagentur Tasnim. Sollte das Schiff seinen Kurs fortsetzen, drohe ein Angriff, hieß es. 

David Rech
David Rech

Macron wirbt für langfristige Einigung zwischen USA und Iran 

Der französische Präsident Emmanuel Macron hat bei dem iranischen Präsidenten Massud Peseschkian dafür geworben, die Friedensverhandlungen für eine langfristige Beruhigung der Lage zu nutzen. In einem Telefonat sprach er von einer Chance, um einen solchen Weg zu ebnen. Auch für eine Einigung, die solide Garantien für die Sicherheit der Region liefere, seien die Verhandlungen eine Gelegenheit.

Macron forderte zudem, dass der Iran schnellstmöglich wieder eine freie und sichere Fahrt durch die Straße von Hormus ermögliche. Frankreich sei bereit, dazu beizutragen. Der französische Präsident forderte zudem erneut, dass die vereinbarte Waffenruhe auch im Libanon gelten müsse.