Irankrieg: USA reduzieren diplomatisches Personal in zahlreichen Ländern



sagte Merz bei seinem Eingangsstatement. An US-Präsident Donald Trump gerichtet fügte er hinzu, man werde aber auch über die Zeit nach einem möglichen Sturz der iranischen Regierung sprechen müssen.

Trump zeigte sich zufrieden mit der Arbeit der Bundesregierung. Friedrich Merz mache seine Arbeit "sehr gut" und sei für ihn inzwischen zu einem Freund geworden, sagte er. Die USA und Deutschland kämen sehr gut miteinander klar. Mit Blick auf das weitere Vorgehen sagte Trump, zunächst müsse das iranische Militär ausgeschaltet werden. Danach werde man weiter sehen.

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Trump kritisiert Spanien und Großbritannien

US-Präsident Donald Trump hat Spanien und Großbritannien für ihr Verhalten im Irankrieg kritisiert. Spanien hätte den USA untersagt, ihre Stützpunkte in der Region zu nutzen, sagte Trump. "Sie waren sehr unfreundlich", sagte Trump beim Termin mit Bundeskanzler Merz im Weißen Haus. Er habe seinen Finanzminister Scott Bessent daher angewiesen, "alle Deals" mit Spanien einzustellen. "Wir wollen nichts mehr mit Spanien zu tun haben", sagte er. Welche "Deals" er genau meinte, ließ Trump unkommentiert.

Merz appellierte im Anschluss an Spanien, mehr für die Nato-Verteidigung auszugeben. "Wir versuchen, sie davon zu überzeugen, dass dies Teil unserer gemeinsamen Sicherheit ist und dass wir uns alle an diese Zahlen halten müssen", sagte er. Spanien sei das einzige Land, welches sich bisher nicht an die vereinbarten Ausgaben von 3,5 Prozent des Bruttoinlandsprodukts für das Militär und 1,5 Prozent für die militärische Infrastruktur halte.

"Ich bin ebenfalls nicht glücklich über das Vereinigte Königreich",
fuhr Trump fort. Auch Großbritannien hatte den USA nach britischen Medienberichten zunächst untersagt, von ihren Stützpunkten aus Angriffe auf den Iran zu starten. Der britische Premier Keir Starmer hatte die Nutzung am Sonntagabend in Teilen erlaubt.

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Bundeskanzler Merz sagt USA und Israel Unterstützung bei Regimewechsel im Iran zu

Bundeskanzler Friedrich Merz hat den USA und Israel Unterstützung in ihren Bemühungen zugesagt, das iranische Regime zu stürzen. Es handele sich um ein "schreckliches, terroristisches Regime", sagte Merz bei seinem Besuch im Oval Office. "Und wir freuen uns auf den Tag danach." Er habe ein großes Interesse an einem gemeinsamen Ansatz und gemeinsamer Arbeit. Das sei "extrem wichtig" für Europa, die USA und Israel.

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Trump schließt Reza Pahlavi als Teil einer künftigen Führung aus

US-Präsident Donald Trump hat sich zu Überlegungen seiner Regierung über die künftige Führung des Irans geäußert. Vielleicht sei jemand aus den eigenen Reihen Teherans die beste Lösung, sagte Trump. Doch seien jene, die aus Sicht der USA in Betracht gekommen seien, bereits tot. Reza Pahlavi, der im Exil lebenden Sohn des 1979 gestürzten Schahs Mohammed Reza Pahlavi, sei für seine Regierung keine Option. 
Nach dem Tod des Obersten Führers Ajatollah Ali Chamenei sei das denkbar schlechteste Szenario eine Person, "die genauso schlecht wie die vorherige Person ist", sagte Trump. "Das könnte passieren. Wir wollen nicht, dass das passiert." Die Angriffe auf den Iran würden fortgesetzt, sagte er außerdem. Attacken im großen Stil seien in Vorbereitung. 

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Macron warnt vor Eskalation und schickt Flugzeugträger ins Mittelmeer

Der französische Präsident Emmanuel Macron hat vor einer weiteren Eskalation im Irankrieg gewarnt. Der anhaltende Konflikt in der gesamten Region habe Konsequenzen für die Sicherheit und den Frieden im Nahen Osten. Die militärischen Aktionen Israels und der Vereinigten Staaten könne Frankreich nicht gutheißen, sagte Macron. Mit Blick auf eine mögliche Bodenoffensive des israelischen Militärs im Iran warnte er, eine solche wäre ein "strategischer Fehler", der zu einer "gefährlichen Eskalation" des Krieges führen könne.

In seiner Ansprache an die Nation sagte Macron zudem, er habe den Flugzeugträger Charles de Gaulle samt Bordgeschwader und Begleitfregatten ins Mittelmeer entsenden lassen. Zudem verwies er auf Verteidigungsvereinbarungen mit Katar, Kuwait und den Vereinigten Arabischen Emiraten und kündigte an, "Solidarität" mit den regionalen Partnern zu zeigen.

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USA erwägen Militäreskorte für Schiffe in Straße von Hormus

Die Trump-Regierung diskutiert derzeit, Öl- und Gastanker, welche die Straße von Hormus passieren, militärisch schützen zu lassen. US-Präsident Donald Trump kündigte an, die US-Marine werde "wenn nötig" damit beginnen, Tanker durch die Meerenge zu eskortieren. Er habe zudem die zuständige Behörde für Entwicklungsfinanzierung DFC angewiesen, Risikoversicherungen und Garantien für den gesamten Seehandel in der Region anzubieten. Die USA würden um jeden Preis den freien Fluss von Energie für den Rest der Welt sicherstellen, schrieb Trump auf seiner Onlineplattform.

Der Irak hat infolge der andauernden Blockade der Straße von Hormus seine Ölproduktion um fast 1,5 Millionen Barrel pro Tag gedrosselt, wie zwei Vertreter der Branche mitteilten. Da das Land derzeit nicht durch die Straße von Hormus exportieren kann und Lagerraum für das Öl langsam knapp werde, könnten bald bis zu drei Millionen Barrel pro Tag weniger gefördert werden. Indien und China sind mit rund 3,33 Millionen Barrel pro Tag die größten Abnehmer für irakisches Öl, Europa importiert täglich rund 560.000 Barrel Öl von dem Land.

Infolge der Blockade der Straße von Hormus ist der Preis für ein Barrel Öl inzwischen um rund zehn US-Dollar im Vergleich zur Vorwoche gestiegen. Die Meerenge ist inzwischen den vierten Tag in Folge für den Schiffstransport geschlossen.

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Drohne trifft Parkplatz neben US-Konsulat in Dubai

Nach Angaben von US-Außenminister Marco Rubio hat eine Drohne einen Parkplatz neben dem US-Konsulat in Dubai getroffen. Das Medienbüro Dubais hatte vorher mitgeteilt, dass es einen "Vorfall mit einer Drohne" gegeben habe. Verletzte habe es nicht gegeben.

Videos zeigten eine Explosion und kurz darauf einen Brand. Die US-Botschaft im Land hatte zuvor bereits dazu aufgerufen, wegen der Gefahr durch iranische Drohnen keineswegs zur Botschaft oder dem Konsulat zu kommen.

Die Vereinigten Arabischen Emirate (VAE) sind nach eigenen Angaben mehr als 1.000 Angriffen aus dem Iran ausgesetzt gewesen. Das Außenministerium teilte mit, das Land behalte sich das Recht auf Selbstverteidigung vor. Gegenwärtig werde die defensive Ausrichtung gegenüber den iranischen Attacken jedoch beibehalten.

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Iran reagiert erneut mit Angriffen auf Israel

Innerhalb von 30 Minuten hat der Iran Israel erneut in zwei massiven Wellen angegriffen. Es wurden herabfallende Trümmerteile von Geschossen im Raum Tel Aviv gemeldet, teilte die israelische Polizei mit. Polizisten und Bombenentschärfungsexperten seien im Einsatz, um die betroffenen Gebiete zu sichern und abzusperren. Eine Frau wurde laut Rettungskräften von den Trümmerteilen leicht verletzt.

Wenige Minuten später meldete die israelische Armee eine zweite Raketenwelle aus dem Iran. Im Großraum Tel Aviv und im Zentrum Israels heulten die Luftalarmsirenen. In Jerusalem wurden AFP-Reportern zufolge anschließend Explosionen wahrgenommen.

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Israel fliegt weitere Angriffe auf Ziele im Iran

Das israelische Militär hat erneut Luftangriffe auf den Iran gestartet. Nach israelischen Angaben sollen mit der erneuten Offensive Militäranlagen und iranische Infrastruktur getroffen werden. Zuvor hatte der Iran seinerseits Angriffe auf Israel geflogen und in mehreren Landesteilen den Luftalarm ausgelöst. 

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Katar meldet zwei iranische Raketenangriffe – US-Stützpunkt getroffen

Der Iran hat nach Angaben der katarischen Regierung zwei Raketen auf Katar abgefeuert. Die Luftabwehrsysteme hätten eine der Raketen erfolgreich abgefangen, teilte das Verteidigungsministerium in Doha mit. Eine zweite ballistische Rakete traf demnach den US-Militärstützpunkt Al-Udeid, Opfer habe es keine gegeben.

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Diese Rückholaktionen sind geplant

Hunderttausende Menschen sind im Nahen Osten gestrandet, weil der Flug- und Schiffsverkehr an ihrem Aufenthaltsort stark eingeschränkt oder ganz eingestellt wurde. Neben Reiseunternehmen bemühen sich auch Staaten, ihre Bürger zurückzuholen:
  • Die Bundesregierung will ihre Rückholaktion für Kinder, Kranke und Schwangere heute starten. Ein erster Flug sei von Maskat, der Hauptstadt des Oman, nach Deutschland geplant, sagte Außenminister Johann Wadephul. "Wir müssen schauen, wen wir dort mitnehmen können." Die Lufthansa gab an, der Flug werde in der Nacht auf Donnerstag stattfinden. Die Maschine hat laut Lufthansa Plätze für 279 Passagiere. Gestern kamen bereits Linienmaschinen in Deutschland an.
  • Auch Großbritannien organisiert eine Rückholung seiner Staatsbürger aus dem Oman. Man arbeite mit Fluggesellschaften an zusätzlichen Kapazitäten ab Maskat, sagt Außenministerin Yvette Cooper. Vorrang ​hätten besonders schutzbedürftige Personen. Ein von der Regierung ⁠gecharterter Flug soll heute Abend starten. Zudem plane British Airways für morgen einen weiteren Flug. Das Außenministerium warnt britische ‌Staatsbürger ⁠jedoch davor, ohne direkte Aufforderung ​zum Flughafen zu fahren. In den Golfstaaten haben sich nach Angaben der Ministerin 130.000 Briten registriert.
  • Die US-Regierung will ebenfalls Charterflüge bereitstellen, um ihre Bürger auszufliegen. US-Vertreter hätten bei der Organisation von Flügen aus Jordanien, Saudi-Arabien und den Vereinigten Arabischen Emiraten geholfen und "werden weiterhin zusätzliche Kapazitäten sichern, sofern die Sicherheitslage dies zulässt", teilte das US-Außenministerium mit. Seit Kriegsbeginn seien bereits mehr als 9.000 US-Bürger sicher aus dem Nahen Osten ausgereist, davon mehr als 300 aus Israel. 
  • Auch Australien will Staatsbürger ausfliegen. In den Vereinigten Arabischen Emiraten sind derzeit rund 24.000 Australier gestrandet. Heute soll ein erster geplanter Linienflug von Dubai nach Sydney abheben, wie Außenministerin Penny Wong mitteilte. Aufgrund der hohen Zahl der Betroffenen sei dies eine "konsularische Krise", die jede bisherige Erfahrung Australiens bei Weitem übertreffe, sagte sie.  
  • Frankreich hat bereits die ersten Staatsbürger zurückgeholt. Am frühen Morgen landete eine Maschine von Air France, die im Oman gestartet war, in Paris, wie französische Medien berichten. An Bord waren Familien mit kleineren Kindern, schwangere Frauen und kranke Menschen. Insgesamt sollen rund 400.000 Franzosen im Nahen Osten leben, dazu kommen etwa 25.000 Reisende.

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Hisbollah im Libanon feuert weitere Raketen auf Israel ab

Die vom Iran unterstützte Hisbollah-Miliz hat eigenen Angaben zufolge den israelischen Marinestützpunkt in Haifa im Norden Israels mit Raketen angegriffen. Die Miliz teilte mit, sie habe den Stützpunkt als Reaktion auf israelische Angriffe auf libanesische Dörfer und südliche Vororte der libanesischen Hauptstadt Beirut mit einer "Salve hochwertiger Raketen" attackiert. Die israelische Armee erklärte, mehrere anfliegende Geschosse seien entdeckt und die meisten davon abgeschossen worden.

Später berichtete ein Journalist der Nachrichtenagentur AFP in Beirut von einer lauten Explosion. Die vom Iran finanzierte Miliz war in der Nacht zum Montag in den Krieg eingestiegen. Israel reagierte sofort mit Gegenangriffen.

Nach Angaben der libanesischen Regierung wurden dabei mindestens 50 Menschen getötet und mehr als 330 verletzt. Wie viele davon Zivilisten waren, ist unklar. Es sollen jedoch unter den Toten auch Kinder sein. Auch Funktionäre der militant-islamistischen Hisbollah sowie der Terrororganisation Palästinensischer Islamischer Dschihad (PIJ) seien getötet worden.

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Israel greift weitere Militäranlagen im Iran an

Die israelische Armee hat erneut Militäranlagen im Iran unter Beschuss genommen. Die "breit angelegte Angriffswelle" habe unter anderem Abschussrampen und Luftabwehrsystemen gegolten, teilte das israelische Militär mit. Die iranische Nachrichtenagentur Tasnim berichtete von Explosionen in der Hauptstadt Teheran.

Der Iran feuerte seinerseits Raketen auf Israel, wie die israelischen Streitkräfte mitteilten. Sie wurden erfolgreich abgefangen, wie die Zeitung Times of Israel berichtete. Verletzt wurde demnach niemand.

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Die Ereignisse der Nacht im Überblick 

  • Israel hat Luftangriffe auf den Iran gestartet. Zuvor war eine Frau bei Tel Aviv nach iranischen Angriffen durch Trümmerteile verletzt worden.
  • Auch den Libanon hat Israel nach Angriffen der Hisbollah attackiert. Nach offiziellen libanesischen Angaben wurden mindestens sechs Menschen getötet.
  • Die USA wollen nach eigenen Angaben alle iranischen Schiffe in der Golfregion zerstört haben. 
  • Die Bundesregierung will heute ihre Rückholaktion für gestrandete Deutsche starten. Auch die USA, Australien und Großbritannien planen die Ausreise ihrer Bürger aus der Region. 
  • Friedrich Merz hat einen Plan für die Zukunft des Iran gefordert. Bei den USA sehe er bisher "keine ausformulierte Strategie", sagte er. 
  • Der spanische Ministerpräsident Pedro Sánchez hat sich nach einem von US-Präsident Donald Trump angedrohten Handelsstopp verteidigt.
  • Außenminister Marco Rubio gab an, dass die USA den Iran nicht wegen Israel angegriffen hätten – sondern aus eigenen Interessen.  
  • In Katar wurden zehn mutmaßliche Spione gefasst, die angeblich für die Revolutionsgarde Informationen sammelten. Bei einem Angriff im Land wurde ein US-Militärstützpunkt getroffen. 
  • Zwei kuwaitische Soldaten wurden durch iranische Angriffe getötet. 
  • Die Internationale Atomenergie-Organisation hat erneut Zugang zu iranischen Atomanlagen gefordert. 
Lesen Sie hier unseren Überblick zu den Ereignissen der Nacht: 

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Iran griff Golfstaaten mit Hunderten Raketen und Drohnen an

Seit Beginn des Irankriegs am Samstag hat das iranische Militär auch benachbarte arabische Staaten am Persischen Golf mit zahlreichen Raketen und Drohnen sowie mit Marschflugkörpern angegriffen. Die meisten davon konnten abgefangen werden.

Die Verteidigungsministerien mehrerer Länder veröffentlichten gestern Abend genaue Zahlen:

  • Die Vereinigten Arabischen Emirate geben an, mit insgesamt 186 ballistischen Raketen angegriffen worden zu sein, wobei der Großteil abgefangen worden sei. Lediglich eine sei auf dem Gebiet der Emirate eingeschlagen. Zudem habe der Iran das Land mit 812 Drohnen angegriffen, 755 seien abgefangen worden.
  • Bahrain zählte 73 iranische Raketen sowie 91 Drohnen, die alle zerstört worden seien.
  • Das Verteidigungsministerium von Kuwait sprach von 178 ballistischen Raketen und 384 Drohnen, die abgefangen worden seien.
  • Katar zählte bis einschließlich gestern 101 ballistische Raketen aus dem Iran, von denen 98 abgefangen worden seien, sowie drei abgewehrte Marschflugkörper. Von 39 Drohnen konnten demnach 24 abgefangen werden. Zudem sprach das Verteidigungsministerium von zwei iranischen Bombern der sowjetischen Bauart Suchoi Su-24. Diese seien ebenfalls abgefangen worden.
  • Aus Saudi-Arabien und dem Oman liegen bislang keine Zahlen vor.

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Omid Nouripour hält Sturz des Regimes für "nicht ausgeschlossen"

Die Tatsache, dass das iranische Regime nicht umgehend einen Nachfolger für den getöteten Obersten Führer Ali Chamenei benannt hat, spricht laut dem Grünenpolitiker Omid Nouripour für eine akute Schwäche des Regimes. Die Führung der Islamischen Republik habe Angst, dass auch eventuelle Nachfolger Chameneis Opfer von militärischen Angriffen werden könnten, sagte Nouripour im Deutschlandfunk.

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Sollten sich Berichte bestätigen, wonach Chameneis Sohn Modschtaba Chamenei die Rolle seines Vaters übernimmt, so wäre das einerseits "ein massives Zeichen von Schwäche" und ein Signal dafür, dass die Geistlichkeit im Iran an Macht verliere. Andererseits würde ein solcher Schritt darauf hindeuten, dass die Islamische Revolutionsgarde eine zunehmend stärkere Rolle einnimmt.

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Derzeit wanke das Regime, sagte Nouripour – selbst, wenn der aktuelle Krieg ihm nicht "den entscheidenden Stoß" geben sollte. "Auch wenn es noch nicht gefallen ist, ist das überhaupt nicht ausgeschlossen."

Nouripour ist im Iran geboren. Er sitzt seit 2006 für die Grünen im Bundestag, seit 2025 ist er einer der Vizepräsidenten des Parlaments.

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Dreitägige Trauerzeremonie für Ali Chamenei geplant 

Heute Abend beginnt in Teheran eine mehrtägige Zeremonie anlässlich des Todes von Ajatollah Ali Chamenei. Staatliche Medien meldeten, dass die Feierlichkeiten um 22 Uhr Ortszeit beginnen und drei Tage andauern sollen. Einzelheiten zum Trauerzug werden demnach im Lauf des Tages bekannt gegeben. 

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USA verschärfen Reisehinweis für EU-Staat Zypern

Die US-Regierung ruft ihre Staatsangehörigen auf, geplante Reisen nach Zypern zu überdenken. Damit wird der Reisehinweis auf Stufe drei von vier erhöht. Zudem wird nicht dringend benötigten US-Regierungsmitarbeitern und deren Angehörigen die Ausreise gestattet.

Zur Begründung verwies das US-Außenministerium auf Sicherheitsrisiken. Der britische Stützpunkt Akrotiri nahe der zyprischen Hafenstadt Limassol war zuvor Ziel eines Drohnenangriffs geworden. Zahlreiche Airlines haben ihre Flugverbindungen in den EU-Inselstaat bereits eingestellt.

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Israelische Regierung droht potenziellen Chamenei-Nachfolgern

Israel bereitet nach Worten von Verteidigungsminister Israel Katz die Tötung potenzieller Nachfolger des Obersten Führers Ali Chamenei vor. "Jeder Führer, der vom iranischen Terrorregime ernannt wird, um das Programm zur Vernichtung Israels fortzusetzen und die USA, die freie Welt und die Länder der Region zu bedrohen sowie das iranische Volk zu unterdrücken, wird eindeutig zum Ziel der Eliminierung", schrieb Katz auf X. Gemeinsam mit Ministerpräsident Benjamin Netanjahu habe er die israelischen Streitkräfte angewiesen, sich entsprechend vorzubereiten und alle notwendigen Mittel einzusetzen.

Katz zufolge will Israel mit seinem militärischen Vorgehen das iranische Volk beim Sturz der Führung der Islamischen Republik unterstützen. "Gemeinsam mit unseren amerikanischen Partnern werden wir weiterhin mit aller Kraft daran arbeiten, die Fähigkeiten des Regimes zu zerschlagen und die Voraussetzungen dafür zu schaffen, dass das iranische Volk es stürzen und ersetzen kann", sagte der israelische Verteidigungsminister.

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Sri-lankisches Militär kommt iranischem Schiff im Indischen Ozean zur Hilfe

Sri Lankas Militär hat mehr als 30 Menschen von Bord eines sinkenden iranischen Schiffs im Indischen Ozean gerettet. Das teilte der sri-lankische Außenminister Vijitha Herath dem Parlament mit. Das Schiff habe sich in der Nähe sri-lankischer Gewässer befunden, etwa 40 Seemeilen vor der Hafenstadt Galle. Laut einem Sprecher des Verteidigungsministeriums wurde nach einem Notruf des iranischen Schiffs eine Rettungsmission entsandt.

Örtlichen Medien zufolge soll es sich um das Schiff IRIS Dena handeln, einen Zerstörer der iranischen Marine. Das Schiff soll demnach kürzlich an einer Marineübung unter Führung der indischen Marine teilgenommen haben. An Bord können sich den Berichten zufolge mehr als 180 Personen befunden haben.

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Dobrindt sieht Sicherheitslage in Deutschland stabil

Der Krieg im Iran hat nach Einschätzung des Bundesinnenministers die Sicherheitslage in Deutschland kaum beeinflusst. Die Lage habe sich nicht wesentlich verändert, sagte Alexander Dobrindt (CSU) der ARD. Deutschland sei weiterhin einer "abstrakten Gefährdung" ausgesetzt, den Behörden seien aber keine konkreten Anschlagspläne bekannt.

Mehr zum Thema lesen Sie hier.

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USA ziehen Teil ihres Konsularpersonals aus Pakistan ab

Die US-Konsulate in den pakistanischen Millionenstädten Lahore und Karatschi reduzieren ihr Personal vorerst auf eine Notbesetzung. Alle anderen Mitarbeitenden sollen auf Anordnung des US-Außenministeriums mit ihren Familien Pakistan aus Sicherheitsgründen verlassen. Am Status der Botschaft in der Hauptstadt Islamabad soll sich nichts ändern. Zuvor hatten die USA ihr Botschaftspersonal in mehreren Golfstaaten und in Zypern reduziert.

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Israels Armee fliegt erneut Angriffe auf den Iran

Die israelischen Streitkräfte haben eigenen Angaben zufolge eine neue Serie von schweren Angriffen auf den Iran gestartet. Es soll sich um die bislang zehnte Angriffswelle seit Kriegsbeginn handeln. Iranische Medien hatten am Morgen von heftigen Explosionen in der Hauptstadt Teheran berichtet.

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Spaniens Premierminister warnt vor Eskalation

Ungeachtet jüngster Äußerungen von Donald Trump hat Pedro Sanchez seine Kritik an den Angriffen auf den Iran bekräftigt. Spaniens Premierminister wandte sich am Morgen mit einer Fernsehansprache an die Nation. Darin sagte er mit Blick auf das Vorgehen der USA und Israels: "So beginnen die großen Katastrophen der Menschheit". Sanchez warnte davor, "mit der Zukunft von Millionen von Menschen russisches Roulette zu spielen".

Mit seiner Rede reagierte der Premier auf verbale Attacken des US-Präsidenten vom Vorabend:  Trump hatte damit gedroht, alle Handelsbeziehungen zu Spanien zu kappen, weil die dortige Regierung dem US-Militär eine Nutzung spanischer Stützpunkte im Irankrieg untersagt. 

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Woher wusste Israel, wo sich Chamenei aufhielt?

Der Mossad und das israelische Militär hatten vor dem Angriff auf den Iran einen tiefen Einblick in das Bewegungsbild des iranischen Regimes. Israel attackierte bewusst während einer Sitzung des Nationalen Sicherheitsrates.

Durch die Infiltration von Handynetzen und Verkehrskameras wussten Israels Streitkräfte vor dem Anschlag auf den iranischen Machthaber Chamenei, wo er sich aufhielt. Holger Stark, Ressortleiter Investigativ, hat recherchiert, woher die Israelis ihre Informationen haben.

Lesen Sie hier die ganze Analyse: 

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Zypern meldet verdächtiges Objekt – Luftraum gesperrt

Der Luftraum über dem bei Touristen beliebten Flughafen Larnaca im Südosten der Mittelmeerinsel Zypern ist vorübergehend geschlossen worden. Das berichtet die Nachrichtenagentur Reuters unter Berufung auf eine zyprische Regierungsquelle. Grund für die Sperrung sei, dass in der Nähe des libanesischen Luftraums ein verdächtiges Objekt gesichtet worden sei.

Aus Sicherheitskreisen hieß es, zwei griechische F-16-Kampfflugzeuge seien von Zypern aus gestartet, um das verdächtige Objekt abzufangen. Der Betreiber des Flughafens Larnaca schreibt auf seiner Webseite, von den "aktuellen Entwicklungen im Nahen Osten" seien "mehrere Flüge betroffen". 

Zypern ist seit 2004 Mitglied der Europäischen Union.

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Ali Chameneis Sohn und möglicher Nachfolger hat Angriffe wohl überlebt

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Modschtaba Chamenei, Sohn des getöteten iranischen Führers Ali Chamenei, hat die israelischen und US-amerikanischen Angriffe der vergangenen Tage offenbar überlebt. Das berichtet die Nachrichtenagentur Reuters unter Verweis auf zwei nicht weiter benannte iranische Quellen. Modschtaba Chamenei gilt als aussichtsreicher Kandidat für die Nachfolge seines Vaters als oberster politischer und religiöser Führer der Islamischen Republik.

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Kanadischer Premier sieht Angriffe auf den Iran als vermutlich völkerrechtswidrig

Die US-israelischen Angriffe auf den Iran sind nach den Worten des kanadischen Premierministers Mark Carney "dem ersten Anschein nach" völkerrechtswidrig. Er sei aber weder Jurist noch Völkerrechtsexperte, über die Frage müssten daher andere urteilen, sagte Carney weiter.

Prinzipiell befürworte die kanadische Regierung Schritte, die zu einem Regierungswechsel im Iran führten, sagte Carney weiter und nannte das Land den "größten Verursacher von Instabilität und Terror" im Nahen Osten.

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Israels Armee greift erneut Vororte von Beirut an

Israel hat libanesischen Angaben zufolge ein Hotel in einem Vorort der Hauptstadt Beirut angegriffen. Bei dem Angriff seien fünf Menschen verletzt worden, einer davon lebensgefährlich, sagte der Besitzer des Hotels der Nachrichtenagentur dpa. In dem Hotel hätten sich Menschen aufgehalten, die vor Israels Angriffen geflohen seien.

Die israelische Armee teilte zunächst lediglich mit, sie habe am Morgen mit Angriffen auf Infrastruktur der mit dem Iran verbündeten Hisbollah-Miliz begonnen. Die Angriffe hatte sie in der Nacht angekündigt.

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Augenzeugen zufolge bombardierten Kampfjets am Morgen erneut die südlichen Vororte Beiruts. Das getroffene Hotel liegt jedoch nicht in einem der Vororte, in denen die Hisbollah besonders stark vertreten ist und viele Anhänger hat.

Auch in anderen Teilen des Libanons setzt Israels Armee ihre Angriffe fort. Bei einem Angriff auf ein Wohngebäude in Baalbek im Osten wurden nach offiziellen Angaben sechs Menschen getötet und 15 weitere verletzt. Bei Angriffen unter anderem in der Küstenstadt Saadijat wurden dem Gesundheitsministerium zufolge zudem sechs Menschen getötet sowie acht verletzt

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Israels Armee gibt an, iranischen Kampfjet abgeschossen zu haben

Israels Luftwaffe hat eigenen Angaben zufolge einen iranischen Kampfjet des Typs YAK-130 abgeschossen. Der Jet sei über der iranischen Hauptstadt Teheran von einem israelischen F-35-Jet abgeschossen worden, teilte die Armee mit.

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Er sei aber weder Jurist noch Völkerrechtsexperte, über die Frage müssten daher andere urteilen, sagte Carney weiter. Prinzipiell befürworte die kanadische Regierung Schritte, die zu einem Regierungswechsel im Iran führten, sagte Carney weiter und nannte das Land den "größten Verursacher von Instabilität und Terror" im Nahen Osten.","publisher":{"@type":"Organization","name":"ZEIT Online","logo":"https://www.tickaroo.com/mediagw/image/c_fill,w_100,h_100/imageservice://profilepic-org-5e4f8bc97718b779d70097dc-5e4f8ca87718b7e953009846"},"datePublished":"2026-03-04T09:18:01.000Z","dateModified":"2026-03-04T09:29:53.000Z","author":{"@type":"Person","name":"Katrin Scheib"},"image":"https://www.tickaroo.com/mediagw/image/c_fill,w_100,h_100/imageservice://profilepic-org-5e4f8bc97718b779d70097dc-5e4f8ca87718b7e953009846","video":[],"sharedContent":[]},{"@type":"BlogPosting","headline":"Spaniens Premierminister warnt vor Eskalation","articleBody":"Spaniens Premierminister warnt vor EskalationUngeachtet jüngster Äußerungen von Donald Trump hat Pedro Sanchez seine Kritik an den Angriffen auf den Iran bekräftigt. Spaniens Premierminister wandte sich am Morgen mit einer Fernsehansprache an die Nation. Darin sagte er mit Blick auf das Vorgehen der USA und Israels: "So beginnen die großen Katastrophen der Menschheit". Sanchez warnte davor, "mit der Zukunft von Millionen von Menschen russisches Roulette zu spielen".Mit seiner Rede reagierte der Premier auf verbale Attacken des US-Präsidenten vom Vorabend:  Trump hatte damit gedroht, alle Handelsbeziehungen zu Spanien zu kappen, weil die dortige Regierung dem US-Militär eine Nutzung spanischer Stützpunkte im Irankrieg untersagt. ","publisher":{"@type":"Organization","name":"ZEIT Online","logo":"https://www.tickaroo.com/mediagw/image/c_fill,w_100,h_100/imageservice://profilepic-org-5e4f8bc97718b779d70097dc-5e4f8ca87718b7e953009846"},"datePublished":"2026-03-04T09:05:07.000Z","dateModified":"2026-03-04T09:20:34.000Z","author":{"@type":"Person","name":"Katrin Scheib"},"image":"https://www.tickaroo.com/mediagw/image/c_fill,w_100,h_100/imageservice://profilepic-org-5e4f8bc97718b779d70097dc-5e4f8ca87718b7e953009846","video":[],"sharedContent":[]},{"@type":"BlogPosting","headline":"Zypern meldet verdächtiges Objekt – Luftraum gesperrt","articleBody":"Zypern meldet verdächtiges Objekt – Luftraum gesperrtDer Luftraum über dem bei Touristen beliebten Flughafen Larnaca im Südosten der Mittelmeerinsel Zypern ist vorübergehend geschlossen worden. Das berichtet die Nachrichtenagentur Reuters unter Berufung auf eine zyprische Regierungsquelle. Grund für die Sperrung sei, dass in der Nähe des libanesischen Luftraums ein verdächtiges Objekt gesichtet worden sei.Aus Sicherheitskreisen hieß es, zwei griechische F-16-Kampfflugzeuge seien von Zypern aus gestartet, um das verdächtige Objekt abzufangen. Der Betreiber des Flughafens Larnaca schreibt auf seiner Webseite, von den "aktuellen Entwicklungen im Nahen Osten" seien "mehrere Flüge betroffen". Zypern ist seit 2004 Mitglied der Europäischen Union.","publisher":{"@type":"Organization","name":"ZEIT Online","logo":"https://www.tickaroo.com/mediagw/image/c_fill,w_100,h_100/imageservice://profilepic-org-5e4f8bc97718b779d70097dc-5e4f8ca87718b7e953009846"},"datePublished":"2026-03-04T09:04:12.000Z","dateModified":"2026-03-04T09:20:02.000Z","author":{"@type":"Person","name":"Mathis Gann"},"image":"https://www.tickaroo.com/mediagw/image/c_fill,w_100,h_100/imageservice://profilepic-org-5e4f8bc97718b779d70097dc-5e4f8ca87718b7e953009846","video":[],"sharedContent":[]},{"@type":"BlogPosting","headline":"Woher wusste Israel, wo sich Chamenei aufhielt?","articleBody":"Woher wusste Israel, wo sich Chamenei aufhielt?Der Mossad und das israelische Militär hatten vor dem Angriff auf den Iran einen tiefen Einblick in das Bewegungsbild des iranischen Regimes. Israel attackierte bewusst während einer Sitzung des Nationalen Sicherheitsrates. Durch die Infiltration von Handynetzen und Verkehrskameras wussten Israels Streitkräfte vor dem Anschlag auf den iranischen Machthaber Chamenei, wo er sich aufhielt. Holger Stark, Ressortleiter Investigativ, hat recherchiert, woher die Israelis ihre Informationen haben. Lesen Sie hier die ganze Analyse: ","publisher":{"@type":"Organization","name":"ZEIT Online","logo":"https://www.tickaroo.com/mediagw/image/c_fill,w_100,h_100/imageservice://profilepic-org-5e4f8bc97718b779d70097dc-5e4f8ca87718b7e953009846"},"datePublished":"2026-03-04T08:56:38.000Z","dateModified":"2026-03-04T09:25:26.000Z","author":{"@type":"Person","name":"Alara Yilmaz"},"image":"https://www.tickaroo.com/mediagw/image/c_fill,w_100,h_100/imageservice://profilepic-org-5e4f8bc97718b779d70097dc-5e4f8ca87718b7e953009846","video":[],"sharedContent":[{"@type":"WebPage","url":"https://www.zeit.de/2026/11/mossad-iran-israel-anschlaege-militaergeheimdienst-8200","headline":"Sie wissen sogar, wer wo schläft","description":"Den Israelis war klar, wo sich der iranische Staatschef Chamenei aufhielt. 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Iranische Medien hatten am Morgen von heftigen Explosionen in der Hauptstadt Teheran berichtet.","publisher":{"@type":"Organization","name":"ZEIT Online","logo":"https://www.tickaroo.com/mediagw/image/c_fill,w_100,h_100/imageservice://profilepic-org-5e4f8bc97718b779d70097dc-5e4f8ca87718b7e953009846"},"datePublished":"2026-03-04T08:40:13.000Z","dateModified":"2026-03-04T09:19:27.000Z","author":{"@type":"Person","name":"Mathis Gann"},"image":"https://www.tickaroo.com/mediagw/image/c_fill,w_100,h_100/imageservice://profilepic-org-5e4f8bc97718b779d70097dc-5e4f8ca87718b7e953009846","video":[],"sharedContent":[]},{"@type":"BlogPosting","headline":"Sri-lankisches Militär kommt iranischem Schiff im Indischen Ozean zur Hilfe","articleBody":"Sri-lankisches Militär kommt iranischem Schiff im Indischen Ozean zur HilfeSri Lankas Militär hat mehr als 30 Menschen von Bord eines sinkenden iranischen Schiffs im Indischen Ozean gerettet. Das teilte der sri-lankische Außenminister Vijitha Herath dem Parlament mit. Das Schiff habe sich in der Nähe sri-lankischer Gewässer befunden, etwa 40 Seemeilen vor der Hafenstadt Galle. Laut einem Sprecher des Verteidigungsministeriums wurde nach einem Notruf des iranischen Schiffs eine Rettungsmission entsandt.Örtlichen Medien zufolge soll es sich um das Schiff IRIS Dena handeln, einen Zerstörer der iranischen Marine. Das Schiff soll demnach kürzlich an einer Marineübung unter Führung der indischen Marine teilgenommen haben. An Bord können sich den Berichten zufolge mehr als 180 Personen befunden haben.","publisher":{"@type":"Organization","name":"ZEIT Online","logo":"https://www.tickaroo.com/mediagw/image/c_fill,w_100,h_100/imageservice://profilepic-org-5e4f8bc97718b779d70097dc-5e4f8ca87718b7e953009846"},"datePublished":"2026-03-04T07:51:34.000Z","dateModified":"2026-03-04T08:07:21.000Z","author":{"@type":"Person","name":"Mathis Gann"},"image":[{"@type":"ImageObject","url":"https://www.tickaroo.com/mediagw/image/c_fill,w_1024,h_632/imageservice://media/organization/5e4f8bc97718b779d70097dc/liveblog/goVWf61p5wfE4r2w8274/eoZgR7wr3MXm7L2AENeL/moZgYUSU7So864RG0f1B.jpeg","caption":"Bei dem Schiff soll es sich um die Fregatte "IRIS Dena" handeln. Das Bild zeigt sie im Jahr 2023. ","creditText":"Ricardo Moraes/Reuters","uploadDate":"2026-03-04T07:54:16.000Z","thumbnail":{"@type":"ImageObject","contentUrl":"https://www.tickaroo.com/mediagw/image/c_fill,w_480,h_296/imageservice://media/organization/5e4f8bc97718b779d70097dc/liveblog/goVWf61p5wfE4r2w8274/eoZgR7wr3MXm7L2AENeL/moZgYUSU7So864RG0f1B.jpeg"}}],"video":[],"sharedContent":[]},{"@type":"BlogPosting","headline":"USA ziehen Teil ihres Konsularpersonals aus Pakistan ab","articleBody":"USA ziehen Teil ihres Konsularpersonals aus Pakistan abDie US-Konsulate in den pakistanischen Millionenstädten Lahore und Karatschi reduzieren ihr Personal vorerst auf eine Notbesetzung. Alle anderen Mitarbeitenden sollen auf Anordnung des US-Außenministeriums mit ihren Familien Pakistan aus Sicherheitsgründen verlassen. Am Status der Botschaft in der Hauptstadt Islamabad soll sich nichts ändern. Zuvor hatten die USA ihr Botschaftspersonal in mehreren Golfstaaten und in Zypern reduziert.","publisher":{"@type":"Organization","name":"ZEIT Online","logo":"https://www.tickaroo.com/mediagw/image/c_fill,w_100,h_100/imageservice://profilepic-org-5e4f8bc97718b779d70097dc-5e4f8ca87718b7e953009846"},"datePublished":"2026-03-04T07:40:48.000Z","dateModified":"2026-03-04T08:27:37.000Z","author":{"@type":"Person","name":"Katrin Scheib"},"image":[{"@type":"ImageObject","url":"https://www.tickaroo.com/mediagw/image/c_fill,w_1024,h_682/imageservice://media/organization/5e4f8bc97718b779d70097dc/liveblog/goVWf61p5wfE4r2w8274/eoZgSkC27So864RG0f12/moZghs8c7So864RGYTtq.jpeg","caption":"Sicherheitsvorkehrungen vor dem US-Konsulat in Karatschi","creditText":"Hassan/AFP/Getty Images","uploadDate":"2026-03-04T08:24:14.000Z","thumbnail":{"@type":"ImageObject","contentUrl":"https://www.tickaroo.com/mediagw/image/c_fill,w_480,h_319/imageservice://media/organization/5e4f8bc97718b779d70097dc/liveblog/goVWf61p5wfE4r2w8274/eoZgSkC27So864RG0f12/moZghs8c7So864RGYTtq.jpeg"}}],"video":[],"sharedContent":[]},{"@type":"BlogPosting","headline":"Dobrindt sieht Sicherheitslage in Deutschland stabil","articleBody":"Dobrindt sieht Sicherheitslage in Deutschland stabilDer Krieg im Iran hat nach Einschätzung des Bundesinnenministers die Sicherheitslage in Deutschland kaum beeinflusst. Die Lage habe sich nicht wesentlich verändert, sagte Alexander Dobrindt (CSU) der ARD. Deutschland sei weiterhin einer "abstrakten Gefährdung" ausgesetzt, den Behörden seien aber keine konkreten Anschlagspläne bekannt. Mehr zum Thema lesen Sie hier.","publisher":{"@type":"Organization","name":"ZEIT Online","logo":"https://www.tickaroo.com/mediagw/image/c_fill,w_100,h_100/imageservice://profilepic-org-5e4f8bc97718b779d70097dc-5e4f8ca87718b7e953009846"},"datePublished":"2026-03-04T07:34:00.000Z","dateModified":"2026-03-04T08:09:12.000Z","author":{"@type":"Person","name":"Katrin Scheib"},"image":"https://www.tickaroo.com/mediagw/image/c_fill,w_100,h_100/imageservice://profilepic-org-5e4f8bc97718b779d70097dc-5e4f8ca87718b7e953009846","video":[],"sharedContent":[]},{"@type":"BlogPosting","headline":"Israelische Regierung droht potenziellen Chamenei-Nachfolgern","articleBody":"Israelische Regierung droht potenziellen Chamenei-NachfolgernIsrael bereitet nach Worten von Verteidigungsminister Israel Katz die Tötung potenzieller Nachfolger des Obersten Führers Ali Chamenei vor. "Jeder Führer, der vom iranischen Terrorregime ernannt wird, um das Programm zur Vernichtung Israels fortzusetzen und die USA, die freie Welt und die Länder der Region zu bedrohen sowie das iranische Volk zu unterdrücken, wird eindeutig zum Ziel der Eliminierung", schrieb Katz auf X. Gemeinsam mit Ministerpräsident Benjamin Netanjahu habe er die israelischen Streitkräfte angewiesen, sich entsprechend vorzubereiten und alle notwendigen Mittel einzusetzen.Katz zufolge will Israel mit seinem militärischen Vorgehen das iranische Volk beim Sturz der Führung der Islamischen Republik unterstützen. 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Der Jet sei über der iranischen Hauptstadt Teheran von einem israelischen F-35-Jet abgeschossen worden, teilte die Armee mit.","video":[]}"}“>

Mathis Gann
Mathis Gann

Israels Armee gibt an, iranischen Kampfjet abgeschossen zu haben

Israels Luftwaffe hat eigenen Angaben zufolge einen iranischen Kampfjet des Typs YAK-130 abgeschossen. Der Jet sei über der iranischen Hauptstadt Teheran von einem israelischen F-35-Jet abgeschossen worden, teilte die Armee mit.

Mathis Gann
Mathis Gann

Israels Armee greift erneut Vororte von Beirut an

Israel hat libanesischen Angaben zufolge ein Hotel in einem Vorort der Hauptstadt Beirut angegriffen. Bei dem Angriff seien fünf Menschen verletzt worden, einer davon lebensgefährlich, sagte der Besitzer des Hotels der Nachrichtenagentur dpa. In dem Hotel hätten sich Menschen aufgehalten, die vor Israels Angriffen geflohen seien.

Die israelische Armee teilte zunächst lediglich mit, sie habe am Morgen mit Angriffen auf Infrastruktur der mit dem Iran verbündeten Hisbollah-Miliz begonnen. Die Angriffe hatte sie in der Nacht angekündigt.

Rauch steigt nach einem israelischen Angriff auf südliche Vororte von Beirut auf.
Rauch steigt nach einem israelischen Angriff auf südliche Vororte von Beirut auf. Claudia Greco/Reuters
Augenzeugen zufolge bombardierten Kampfjets am Morgen erneut die südlichen Vororte Beiruts. Das getroffene Hotel liegt jedoch nicht in einem der Vororte, in denen die Hisbollah besonders stark vertreten ist und viele Anhänger hat.

Auch in anderen Teilen des Libanons setzt Israels Armee ihre Angriffe fort. Bei einem Angriff auf ein Wohngebäude in Baalbek im Osten wurden nach offiziellen Angaben sechs Menschen getötet und 15 weitere verletzt. Bei Angriffen unter anderem in der Küstenstadt Saadijat wurden dem Gesundheitsministerium zufolge zudem sechs Menschen getötet sowie acht verletzt

Mathis Gann
Mathis Gann

Ali Chameneis Sohn und möglicher Nachfolger hat Angriffe wohl überlebt

Ein Demonstrant hält im Februar 2026 auf Feierlichkeiten zum Geburtstag der Islamischen Republik ein Bild von Modschtaba Chamenei.
Ein Demonstrant hält im Februar 2026 auf Feierlichkeiten zum Geburtstag der Islamischen Republik ein Bild von Modschtaba Chamenei. Abedin Taherkenareh/epa
Modschtaba Chamenei, Sohn des getöteten iranischen Führers Ali Chamenei, hat die israelischen und US-amerikanischen Angriffe der vergangenen Tage offenbar überlebt. Das berichtet die Nachrichtenagentur Reuters unter Verweis auf zwei nicht weiter benannte iranische Quellen. Modschtaba Chamenei gilt als aussichtsreicher Kandidat für die Nachfolge seines Vaters als oberster politischer und religiöser Führer der Islamischen Republik.

Katrin Scheib
Katrin Scheib

Kanadischer Premier sieht Angriffe auf den Iran als vermutlich völkerrechtswidrig

Die US-israelischen Angriffe auf den Iran sind nach den Worten des kanadischen Premierministers Mark Carney „dem ersten Anschein nach“ völkerrechtswidrig. Er sei aber weder Jurist noch Völkerrechtsexperte, über die Frage müssten daher andere urteilen, sagte Carney weiter.

Prinzipiell befürworte die kanadische Regierung Schritte, die zu einem Regierungswechsel im Iran führten, sagte Carney weiter und nannte das Land den „größten Verursacher von Instabilität und Terror“ im Nahen Osten.

Katrin Scheib
Katrin Scheib

Spaniens Premierminister warnt vor Eskalation

Ungeachtet jüngster Äußerungen von Donald Trump hat Pedro Sanchez seine Kritik an den Angriffen auf den Iran bekräftigt. Spaniens Premierminister wandte sich am Morgen mit einer Fernsehansprache an die Nation. Darin sagte er mit Blick auf das Vorgehen der USA und Israels: „So beginnen die großen Katastrophen der Menschheit„. Sanchez warnte davor, „mit der Zukunft von Millionen von Menschen russisches Roulette zu spielen“.

Mit seiner Rede reagierte der Premier auf verbale Attacken des US-Präsidenten vom Vorabend:  Trump hatte damit gedroht, alle Handelsbeziehungen zu Spanien zu kappen, weil die dortige Regierung dem US-Militär eine Nutzung spanischer Stützpunkte im Irankrieg untersagt. 

Mathis Gann
Mathis Gann

Zypern meldet verdächtiges Objekt – Luftraum gesperrt

Der Luftraum über dem bei Touristen beliebten Flughafen Larnaca im Südosten der Mittelmeerinsel Zypern ist vorübergehend geschlossen worden. Das berichtet die Nachrichtenagentur Reuters unter Berufung auf eine zyprische Regierungsquelle. Grund für die Sperrung sei, dass in der Nähe des libanesischen Luftraums ein verdächtiges Objekt gesichtet worden sei.

Aus Sicherheitskreisen hieß es, zwei griechische F-16-Kampfflugzeuge seien von Zypern aus gestartet, um das verdächtige Objekt abzufangen. Der Betreiber des Flughafens Larnaca schreibt auf seiner Webseite, von den „aktuellen Entwicklungen im Nahen Osten“ seien „mehrere Flüge betroffen“. 

Zypern ist seit 2004 Mitglied der Europäischen Union.

Alara Yilmaz
Alara Yilmaz

Woher wusste Israel, wo sich Chamenei aufhielt?

Der Mossad und das israelische Militär hatten vor dem Angriff auf den Iran einen tiefen Einblick in das Bewegungsbild des iranischen Regimes. Israel attackierte bewusst während einer Sitzung des Nationalen Sicherheitsrates.

Durch die Infiltration von Handynetzen und Verkehrskameras wussten Israels Streitkräfte vor dem Anschlag auf den iranischen Machthaber Chamenei, wo er sich aufhielt. Holger Stark, Ressortleiter Investigativ, hat recherchiert, woher die Israelis ihre Informationen haben.

Lesen Sie hier die ganze Analyse: 

Mathis Gann
Mathis Gann

Israels Armee fliegt erneut Angriffe auf den Iran

Die israelischen Streitkräfte haben eigenen Angaben zufolge eine neue Serie von schweren Angriffen auf den Iran gestartet. Es soll sich um die bislang zehnte Angriffswelle seit Kriegsbeginn handeln. Iranische Medien hatten am Morgen von heftigen Explosionen in der Hauptstadt Teheran berichtet.

Mathis Gann
Mathis Gann

Sri-lankisches Militär kommt iranischem Schiff im Indischen Ozean zur Hilfe

Sri Lankas Militär hat mehr als 30 Menschen von Bord eines sinkenden iranischen Schiffs im Indischen Ozean gerettet. Das teilte der sri-lankische Außenminister Vijitha Herath dem Parlament mit. Das Schiff habe sich in der Nähe sri-lankischer Gewässer befunden, etwa 40 Seemeilen vor der Hafenstadt Galle. Laut einem Sprecher des Verteidigungsministeriums wurde nach einem Notruf des iranischen Schiffs eine Rettungsmission entsandt.

Örtlichen Medien zufolge soll es sich um das Schiff IRIS Dena handeln, einen Zerstörer der iranischen Marine. Das Schiff soll demnach kürzlich an einer Marineübung unter Führung der indischen Marine teilgenommen haben. An Bord können sich den Berichten zufolge mehr als 180 Personen befunden haben.

Bei dem Schiff soll es sich um die Fregatte "IRIS Dena" handeln. Das Bild zeigt sie im Jahr 2023.
Bei dem Schiff soll es sich um die Fregatte „IRIS Dena“ handeln. Das Bild zeigt sie im Jahr 2023. . Ricardo Moraes/Reuters

Katrin Scheib
Katrin Scheib

USA ziehen Teil ihres Konsularpersonals aus Pakistan ab

Die US-Konsulate in den pakistanischen Millionenstädten Lahore und Karatschi reduzieren ihr Personal vorerst auf eine Notbesetzung. Alle anderen Mitarbeitenden sollen auf Anordnung des US-Außenministeriums mit ihren Familien Pakistan aus Sicherheitsgründen verlassen. Am Status der Botschaft in der Hauptstadt Islamabad soll sich nichts ändern. Zuvor hatten die USA ihr Botschaftspersonal in mehreren Golfstaaten und in Zypern reduziert.
Sicherheitsvorkehrungen vor dem US-Konsulat in Karatschi
Sicherheitsvorkehrungen vor dem US-Konsulat in Karatschi. Hassan/AFP/Getty Images

Katrin Scheib
Katrin Scheib

Dobrindt sieht Sicherheitslage in Deutschland stabil

Der Krieg im Iran hat nach Einschätzung des Bundesinnenministers die Sicherheitslage in Deutschland kaum beeinflusst. Die Lage habe sich nicht wesentlich verändert, sagte Alexander Dobrindt (CSU) der ARD. Deutschland sei weiterhin einer „abstrakten Gefährdung“ ausgesetzt, den Behörden seien aber keine konkreten Anschlagspläne bekannt. Mehr zum Thema lesen Sie hier.

Mathis Gann
Mathis Gann

Israelische Regierung droht potenziellen Chamenei-Nachfolgern

Israel bereitet nach Worten von Verteidigungsminister Israel Katz die Tötung potenzieller Nachfolger des Obersten Führers Ali Chamenei vor. „Jeder Führer, der vom iranischen Terrorregime ernannt wird, um das Programm zur Vernichtung Israels fortzusetzen und die USA, die freie Welt und die Länder der Region zu bedrohen sowie das iranische Volk zu unterdrücken, wird eindeutig zum Ziel der Eliminierung„, schrieb Katz auf X. Gemeinsam mit Ministerpräsident Benjamin Netanjahu habe er die israelischen Streitkräfte angewiesen, sich entsprechend vorzubereiten und alle notwendigen Mittel einzusetzen.

Katz zufolge will Israel mit seinem militärischen Vorgehen das iranische Volk beim Sturz der Führung der Islamischen Republik unterstützen. „Gemeinsam mit unseren amerikanischen Partnern werden wir weiterhin mit aller Kraft daran arbeiten, die Fähigkeiten des Regimes zu zerschlagen und die Voraussetzungen dafür zu schaffen, dass das iranische Volk es stürzen und ersetzen kann„, sagte der israelische Verteidigungsminister.

Katrin Scheib
Katrin Scheib

USA verschärfen Reisehinweis für EU-Staat Zypern

Die US-Regierung ruft ihre Staatsangehörigen auf, geplante Reisen nach Zypern zu überdenken. Damit wird der Reisehinweis auf Stufe drei von vier erhöht. Zudem wird nicht dringend benötigten US-Regierungsmitarbeitern und deren Angehörigen die Ausreise gestattet.

Zur Begründung verwies das US-Außenministerium auf Sicherheitsrisiken. Der britische Stützpunkt Akrotiri nahe der zyprischen Hafenstadt Limassol war zuvor Ziel eines Drohnenangriffs geworden. Zahlreiche Airlines haben ihre Flugverbindungen in den EU-Inselstaat bereits eingestellt.

Mathis Gann
Mathis Gann

Dreitägige Trauerzeremonie für Ali Chamenei geplant 

Heute Abend beginnt in Teheran eine mehrtägige Zeremonie anlässlich des Todes von Ajatollah Ali Chamenei. Staatliche Medien meldeten, dass die Feierlichkeiten um 22 Uhr Ortszeit beginnen und drei Tage andauern sollen. Einzelheiten zum Trauerzug werden demnach im Lauf des Tages bekannt gegeben. 

Mathis Gann
Mathis Gann

Omid Nouripour hält Sturz des Regimes für „nicht ausgeschlossen“

Die Tatsache, dass das iranische Regime nicht umgehend einen Nachfolger für den getöteten Obersten Führer Ali Chamenei benannt hat, spricht laut dem Grünenpolitiker Omid Nouripour für eine akute Schwäche des Regimes. Die Führung der Islamischen Republik habe Angst, dass auch eventuelle Nachfolger Chameneis Opfer von militärischen Angriffen werden könnten, sagte Nouripour im Deutschlandfunk.
Der Grünenpolitiker Omid Nouripour
Der Grünenpolitiker Omid Nouripour. Michael Kappeler/dpa
Sollten sich Berichte bestätigen, wonach Chameneis Sohn Modschtaba Chamenei die Rolle seines Vaters übernimmt, so wäre das einerseits „ein massives Zeichen von Schwäche“ und ein Signal dafür, dass die Geistlichkeit im Iran an Macht verliere. Andererseits würde ein solcher Schritt darauf hindeuten, dass die Islamische Revolutionsgarde eine zunehmend stärkere Rolle einnimmt.
„Die Qualität der Führung wird von Tag zu Tag schlechter, das Regime wird von Tag zu Tag schwächer.“

Omid Nouripour

Derzeit wanke das Regime, sagte Nouripour – selbst, wenn der aktuelle Krieg ihm nicht „den entscheidenden Stoß“ geben sollte. „Auch wenn es noch nicht gefallen ist, ist das überhaupt nicht ausgeschlossen.“

Nouripour ist im Iran geboren. Er sitzt seit 2006 für die Grünen im Bundestag, seit 2025 ist er einer der Vizepräsidenten des Parlaments.