Irankrieg: Libanon will am Dienstag mit Israel verhandeln



Der Schiffstrackingdienst MarineTraffic meldete hingegen schon am Vormittag, am Morgen hätten zwei Schiffe – offenbar nicht mit iranischer Erlaubnis, sondern auf eigene Faust – die Meerenge passiert. Es handle sich um den Frachter Daytona Beach, der unter der Flagge Liberias fährt, sowie um den Frachter NJ Earth, der einem griechischen Unternehmen gehöre.

Die Daytona Beach sei vom iranischen Hafen Bandar Abbas aus losgefahren und befindet sich derzeit MarineTraffic zufolge zwischen den Küsten Omans und Irans. Dort befinde sich auch die NJ Earth

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Spannungen zwischen Iran und Israel bedrohen Waffenruheabkommen

Wenige Stunden nach Verkündung der Waffenruhe zwischen dem Iran, den USA und Israel ist unklar, ob diese halten wird. Grund dafür sind unter anderem die anhaltenden israelischen Angriffe auf den Südlibanon – dort beschießt die Armee nach eigenen Angaben Stellungen der Hisbollah, trifft dabei aber auch zivile Ziele. Der Iran erwägt daher offenbar, aus der vereinbarten zweiwöchigen Feuerpause mit den USA auszusteigen, wie die iranische Nachrichtenagentur Fars mitteilte. Ein anonymer Militärvertreter drohte demnach mit weiteren Angriffen auf Israel, sollten die Angriffe auf die Hisbollah nicht eingestellt werden.

Israel verstößt nach Einschätzung des iranischen Regimes mit seinen Angriffen gegen die Vereinbarungen der Waffenruhe. Auch der pakistanische Premierminister Shehbaz Sharif, dessen Land die Feuerpause verhandelt hatte, unterstrich bei X, die Waffenruhe gelte ausdrücklich auch für den Libanon.

Israels Premier Benjamin Netanjahu widersprach dem und sagte, der Waffenstillstand beziehe sich nur auf den Konflikt zwischen den USA und dem Iran, nicht aber auf Israels Einsatz gegen die Hisbollah. Der Generalstabschef der Armee, Eyal Zamir, sagte, man werde die Hisbollah weiter "ohne Pause" angreifen. Eine erste Reaktion des Iran folgte offenbar bereits: Nach den Angriffen im Libanon wurde einem iranischen Medienbericht zufolge ein Öltanker in der Straße von Hormus gestoppt.

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Iranische Staatsmedien melden Schließung der Straße von Hormus

Der Iran hat nach Angaben staatlich kontrollierter Medien die Straße von Hormus wieder geschlossen. Dies soll den Berichten zufolge eine Reaktion auf israelische Angriffe auf den Libanon sein. Der Iran gibt an, dass die zwischen den Kriegsparteien vereinbarte Waffenruhe sich auch auf den Libanon beziehe und Israel mit seinen heutigen Angriffen die Absprache verletzt habe.

US-Präsident Trump hatte dagegen zuletzt gesagt, der Libanon sei nicht Gegenstand der Übereinkunft gewesen.

Als Teil der Vereinbarung sollte der Iran die für den weltweiten Schiffsverkehr wichtige Straße von Hormus wieder öffnen. Inwiefern das heute tatsächlich geschah, ist unklar: Es gibt widersprüchliche Berichte dazu, ob und wie viele Schiffe die Passage durchfahren konnten.

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Libanon laut Donald Trump nicht Teil der Waffenruhe im Irankrieg

Der Libanon ist laut US-Präsident Donald Trump nicht Teil der Waffenruhevereinbarung. Trump sagte in einem kurzen Telefoninterview mit dem Fernsehsender PBS, der Libanon sei wegen der schiitischen Hisbollah-Miliz nicht einbezogen worden. "Sie waren nicht Teil des Abkommens. Auch das wird geregelt werden. Es ist alles in Ordnung", sagte er.

Auf die Frage nach den anhaltenden israelischen Angriffen im Libanon antwortete der Präsident: "Das ist Teil des Abkommens – das weiß jeder. Das ist eine separate Auseinandersetzung."  

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Zuvor hatte Israel angegeben, der Libanon sei nicht Teil der Vereinbarung über eine Waffenruhe zwischen den USA und dem Iran. Pakistan, das im Irankrieg vermittelt, widerspricht dem.

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Trump kündigt baldige Gespräche mit Iran an

US-Präsident Donald Trump will zeitnah direkte Verhandlungen mit Vertretern des Iran führen. "Es wird schon sehr bald dazu kommen", sagte er in einem Telefoninterview mit der New York Post.

Demnach sollen Trumps Schwiegersohn Jared Kushner sowie sein Sondergesandter Steve Witkoff dem US-Verhandlungsteam angehören, womöglich auch Vizepräsident JD Vance. Kushner und Witkoff waren auch vor dem Krieg seit vergangenem Jahr mit Gesprächen über den Iran sowie den Gazastreifen betraut.

Einen konkreten Zeitpunkt oder Ort für die Gespräche nannte Trump nicht. Allerdings hatte Pakistans Premierminister Shehbaz Sharif zuvor Delegationen der USA und des Iran für Freitag in die pakistanische Hauptstadt Islamabad eingeladen, damit sie dort über ein endgültiges Abkommen verhandeln können.

Pakistan hatte sich zuletzt als Vermittler zwischen den Kriegsparteien betätigt. Die Nachrichtenagentur dpa zitiert pakistanische Quellen, wonach auch Vertreter Saudi-Arabiens, der Türkei und Ägyptens an den Gesprächen teilnehmen könnten. Diese Länder hatten sich im Verlauf des Konflikts bereits mit Pakistan darüber beraten, wie die Lage in der Region deeskaliert werden könnte.

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Vance soll am Samstag Gespräche mit iranischen Vertretern in Pakistan führen

Die von Donald Trump angekündigten direkten Gespräche mit Vertretern des Iran sollen am Samstag beginnen. Sie würden in Pakistan abgehalten werden, sagte Karoline Leavitt, die Sprecherin des US-Präsidenten, im Weißen Haus. Zuvor hatte Pakistans Regierung Vertreter der USA und des Iran für Freitag nach Islamabad eingeladen.

Die US-Delegation wird Leavitt zufolge von Vizepräsident JD Vance angeführt. Er habe "von Anfang an" eine "Schlüsselrolle" bei der Kommunikation mit dem Iran gespielt. 

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Trump hatte zuvor der New York Post gesagt, die Gespräche mit dem Iran würden "bald" beginnen und eine Teilnahme von JD Vance angedeutet. Auch sollten der Sondergesandte Steve Witkoff und Trumps Schwiegersohn Jared Kushner zum US-Verhandlungsteam gehören. Leavitt bestätigte die Teilnahme der beiden Verhandler. 

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Macron drängt USA und Iran zur Einhaltung der Waffenruhe

Frankreichs Staatschef Emmanuel Macron hat mit US-Präsident Donald Trump und dem iranischen Präsidenten Massud Peseschkian telefoniert. Er pochte in den Gesprächen eigenen Angaben zufolge auf ein Einhalten der vereinbarten Waffenruhe.

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Ein Abkommen müsse Antworten auf die Bedenken geben, die Irans Nuklear- und Raketenprogramm, seine Politik in der Region und seine Behinderung der Schifffahrt in der Straße von Hormus hervorriefen.

Auf diese Weise könne ein robuster und dauerhafter Frieden geschaffen werden, zu dem Frankreich in enger Zusammenarbeit mit seinen Partnern im Nahen Osten beitragen wolle. Macron sagte weiter, dass die Waffenruhe auch im Libanon eingehalten werden müsse.

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US-Kriegsschiffe und Flugzeuge sollen laut Trump in der Nähe des Iran bleiben

US-Präsident Donald ​Trump plant derzeit noch keinen Abzug ‌von ⁠US-Militär im ​Nahen Osten. Der Republikaner teilte auf seiner Onlineplattform mit, dass "alle US-Schiffe, Flugzeuge und das gesamte US-Militärpersonal, inklusive zusätzlicher Munition, Waffen und allem anderen, was für die tödliche Verfolgung und Vernichtung eines bereits erheblich geschwächten Feindes geeignet und notwendig ist", blieben, bis die "tatsächliche Vereinbarung“ vollständig umgesetzt sei.

Er drohte zudem, die USA würden wieder "schießen“, wenn die Regierung in Teheran sich nicht vollständig an das geschlossene Abkommen halte, teilte Trump auf seiner Onlineplattform mit.

"Sollte dies aus irgendeinem Grund nicht der Fall sein, was höchst unwahrscheinlich ist, dann beginnt das ‚Schießen‘ – größer, besser und stärker, als es jemals zuvor jemand gesehen hat“, schrieb der US-Präsident.

Der Iran hatte zuvor mitgeteilt, es sei "unvernünftig“, die Gespräche über ein dauerhaftes Friedensabkommen mit den USA zu führen, nachdem Israel den Libanon mit seinen bisher schwersten Angriffen bombardiert hatte.

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Hohe Sicherheitsvorkehrungen in Islamabad vor Gesprächen

Vor den Gesprächen zwischen den USA und dem Iran in der pakistanischen Hauptstadt Islamabad haben die Behörden die Sicherheitsvorkehrungen erhöht. Hunderte zusätzliche Polizisten und paramilitärische Kräfte wurden mobilisiert, um einen störungsfreien Ablauf der Verhandlungen über eine mögliche Friedenslösung im Irankrieg zu gewährleisten.

Dafür wurden in Teilen der Stadt Sperrzonen eingerichtet. Wichtige Straßen zu einem besonders gesicherten Viertel, in dem sich unter anderem der Amtssitz des Präsidenten, das Büro des Ministerpräsidenten, das Außenministerium und ausländische Botschaften befinden, wurden mit Schiffscontainern blockiert. Auch ein Hotel, in dem Unterhändler erwartet werden, wurde unter strengen Sicherheitsvorkehrungen gestellt.

Wer für den Iran an den Gesprächen teilnehmen wird, ist bislang nicht bekannt. Die US-Regierung bestätigte dagegen, dass ihre Delegation von Vizepräsident JD Vance angeführt werden soll.

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Zahl der Toten im Libanon steigt auf mehr als 200

Die Zahl der Toten bei den massiven israelischen Angriffen in Beirut ist auf 203 gestiegen. Mehr als 1.000 Menschen seien zudem verletzt worden, sagte der libanesische Gesundheitsminister Rakan Nassereddine.
Die Angriffe trafen nicht nur die südlichen Vororte Beiruts, die als Hochburg der Schiitenmiliz Hisbollah gelten, sondern auch Wohn- und Geschäftsviertel im Zentrum Beiruts, viele davon ohne Vorwarnung. Israels Militär begründete das Vorgehen damit, Kommandeure und militärische Infrastruktur der Hisbollah ins Visier genommen zu haben.

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Merz sichert Unterstützung bei Sicherung der Straße von Hormus zu – unter Bedingungen

Der Bundeskanzler hat Details zu seinem gestrigen Telefonat mit US-Präsident Trump publik gemacht. Friedrich Merz sagte, er habe Trump zugesichert, dass Deutschland nach einem Friedensschluss helfen werde, die freie Schifffahrt in der Straße von Hormus zu sichern, allerdings unter Bedingungen. Trump wisse, dass die deutsche Unterstützung zwei Voraussetzungen habe, sagte Merz. Erstens brauche es ein internationales Mandat, am besten vom UN-Sicherheitsrat. Zweitens brauche man einen Beschluss des Deutschen Bundestags auf Basis einer Entscheidung der Bundesregierung.

Man sei in engem Kontakt mit dem amerikanischen Verhandlungsteam, das nun nach Pakistan aufbreche, sagte Merz weiter. Auch mit der iranischen Seite nehme die Bundesregierung die Gespräche wieder auf. "Wir tun das in Abstimmung mit ​den Vereinigten Staaten und den europäischen Partnern", sagt der Kanzler. "Unser Ziel ist, auf diesem Weg einen eigenen Beitrag zum Erfolg der anstehenden Verhandlungen zu leisten." Dies sei auch der Zweck des Telefonats, das er heute noch mit dem pakistanischen Ministerpräsidenten führen werde. 

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WHO berichtet von vier Millionen Vertriebenen und 4.000 Toten durch Irankrieg

Im Nahen und Mittleren Osten sind wegen des Irankriegs insgesamt rund 4,25 Millionen Menschen geflüchtet und etwa 4.100 Menschen getötet worden. Seit Kriegsbeginn wurden außerdem fast 45.700 Menschen verletzt, geht aus dem jüngsten Lagebericht der Weltgesundheitsorganisation (WHO) hervor.

Die meisten Toten habe es nach WHO-Angaben im Iran (2.400) und im Libanon (1.700) gegeben. Im Irak starben 109 Menschen, in Israel 24 Personen. Durch den Krieg wurden zudem 3,2 Millionen Menschen im Iran und mehr als eine Million Personen im Libanon vertrieben. Mehr als 32.000 Menschen wurden laut der WHO im Iran verletzt. In Israel gab es mehr als 7.000 Verletzte, im Libanon waren es knapp 6.000.

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Netanjahu kündigt Aufnahme von Friedensgesprächen mit dem Libanon an

Israel will Friedensgespräche mit dem Libanon aufnehmen. Das gab der israelische Ministerpräsident Benjamin Netanjahu bekannt. Angesichts wiederholter Bitten des Nachbarlandes um direkte Gespräche habe er das Kabinett angewiesen, diese so schnell wie möglich aufzunehmen, teilt Netanjahu ​mit. Im Mittelpunkt der Verhandlungen stehe die Entwaffnung der Hisbollah und der Aufbau friedlicher Beziehungen zwischen Israel und dem Libanon.

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Der Iran hatte zuvor erklärt, die Angriffe auf die Hisbollah durch Israel verletzten die ⁠mit den USA vereinbarte ​zweiwöchige Waffenruhe. Dadurch würden die für Samstag in Pakistan geplanten Verhandlungen mit den USA sinnlos. Zudem rechtfertigt das Land damit die weitere Blockade der Straße von Hormus. USA und Israel bestritten bislang, dass die Waffenruhe auch für den Libanon gelte.

Netanjahu begründete seine plötzliche Verhandlungsbereitschaft mit ​wiederholten Bitten aus Beirut. Nach Informationen der Nachrichtenagentur AP und israelischer Medien sollen die Gespräche kommende Woche beginnen. Die Ankündigung des Ministerpräsidenten folgt auf die schwersten israelischen Angriffe im Libanon seit Kriegsbeginn mit mehr als 250 Toten allein am Mittwoch. Von der libanesischen Seite gab es bisher keine Äußerung zu möglichen Friedensgesprächen.

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Hisbollah lehnt Gespräche mit Israel ab

Die Hisbollah hat direkte Verhandlungen mit Israel abgelehnt. Die libanesische Regierung müsse einen Waffenstillstand als Vorbedingung für weitere Schritte fordern, sagte der Hisbollah-Abgeordnete Ali Fajjad. Zudem müsse der Abzug der israelischen Truppen aus dem Libanon sowie die Rückkehr ​der Vertriebenen Priorität haben.

Israels Armee zufolge griff die Miliz den Norden Israels am Abend erneut mit Raketen an. Seit dem Morgen habe sie rund 50 Raketen aus dem Nachbarland auf Nordisrael gefeuert. In der Stadt Naharija heulten am Abend Berichten zufolge innerhalb von einer Stunde gleich viermal die Warnsirenen. Auch in anderen Orten in Nordisrael gab es Raketenalarm.

US-Präsident Donald Trump bestätigte derweil, dass er mit dem israelischen Regierungschef Benjamin Netanjahu über die Angriffe im Libanon gesprochen habe. Die Israelis würden ihre Operationen "zurückfahren", sagte der Präsident dem Sender NBC. "Ich habe mit Bibi gesprochen, und er wird das Ganze etwas ruhiger angehen. Ich glaube einfach, wir müssen insgesamt ein bisschen zurückhaltender sein." 

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Erster nicht iranischer Tanker durchquert offenbar Straße von Hormus seit Waffenruhe

Ein unter gabunischer Flagge fahrender Öltanker hat offenbar die Straße von Hormus passiert. Es soll der erste nicht iranische Tanker gewesen sein, der seit der Waffenruhe durch die Straße von Hormus gefahren ist. Laut Daten der Plattform Marine Traffic handelte es sich um den Öltanker MSG. Das Schiff war den Angaben zufolge mit rund 7.000 Tonnen Heizöl aus den Vereinigten Arabischen Emiraten in Richtung Indien unterwegs.

Seit Beginn der Waffenruhe waren nur wenige Schiffe durch die Meerenge zwischen dem Persischen Golf und dem Golf von Oman gefahren, darunter zwei Tanker unter iranischer Flagge, wie das Schifffahrtsanalyseunternehmen Kpler mitteilte. Weitere Schiffe nahmen am Donnerstag offenbar Kurs auf die Straße von Hormus. Normalerweise werden in der Meerenge nach Angaben des Brancheninformationsdienstes Lloyd’s List etwa 120 Durchfahrten pro Tag gezählt. 

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Saudi-Arabien meldet Rückgang der Ölproduktion um 600.000 Barrel pro Tag 

Der Ölstaat Saudi-Arabien hat erstmals über das Ausmaß der Angriffe auf seine Energieinfrastruktur gesprochen. Wie das Energieministerium mitteilte, waren Produktionsstätten, Transportanlagen und Raffinerien das Ziel von Angriffen, außerdem petrochemische Anlagen und Kraftwerke in der Hauptstadt Riad, der Ostprovinz und Janbu am Roten Meer. Durch die Schäden sei die Produktionskapazität für Erdöl um rund 600.000 Barrel (je 159 Liter) pro Tag gefallen

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Zudem sei der Öldurchfluss der wichtigen Ost-West-Pipeline, die unter Umgehung der Straße von Hormus Öl vom Persischen Golf zum Roten Meer bringen kann, um 700.000 Barrel pro Tag zurückgegangen, berichtete die staatliche Nachrichtenagentur SPA unter Berufung auf eine Quelle im Energieministerium.

Mit einer täglichen Fördermenge von rund zehn Millionen Barrel pro Tag ist Saudi-Arabien nach den USA der zweitgrößte Ölproduzent der Welt.

Erstmals bestätigte das Königreich auch den Tod eines Staatsbürgers infolge des Irankriegs: Ein Wachmann in der Industrie starb bei einem Angriff, sieben weitere Menschen wurden verletzt.  

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Kuwait und Saudi-Arabien melden neue Angriffe

Trotz der vereinbarten Waffenruhe gehen Angriffe im Irankrieg weiter. Der Golfstaat Kuwait kritisiert den Iran für neue Drohnenangriffe auf sein Land.  Wie das kuwaitische Außenministerium laut der staatlichen Nachrichtenagentur Kuna mitteilte, hätten die jüngsten Drohnenangriffe "einige lebenswichtige kuwaitische Einrichtungen" zum Ziel gehabt. 

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Saudi-Arabien berichtete ebenfalls von neuen Angriffen. Nach Informationen der staatlichen saudischen Nachrichtenagentur SPA soll eine wichtige Ölpipeline beschädigt worden sein.

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Libanon will sich offenbar an Gesprächen über Waffenruhe beteiligen

Der Libanon beabsichtigt offenbar, in der kommenden Woche an Gesprächen in der US-Hauptstadt Washington teilzunehmen, an denen auch Vertreter der USA und Israels beteiligt sein sollen. Der genaue Termin steht den Angaben zufolge noch nicht fest.

Ziel des Treffens ist nach Aussage eines hochrangigen libanesischen Beamten, eine Waffenruhe zu erörtern und zu verkünden. Dies sei Voraussetzung für eine umfassendere Einigung mit Israel, sagte er der Nachrichtenagentur Reuters.

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Friedensverhandlungen in Islamabad sollen heute mit Vorgesprächen beginnen

Unter verschärften Sicherheitsbedingungen sollen Vertreter von USA und Iran in der pakistanischen Hauptstadt Islamabad zu Verhandlungen zusammenkommen. Aus Sicherheitskreisen in Pakistan hieß es, zunächst seien heute Vorgespräche auf Expertenebene vorgesehen. Am Samstag sei dann ein Treffen der Verhandlungsführer angedacht. Die Gespräche könnten demnach bei Bedarf auch bis Sonntag andauern.

Mehr als 10.000 Sicherheitskräfte, darunter Soldaten, Polizisten und paramilitärische Einheiten wurden Behördenvertretern zufolge in Islamabad stationiert. Das Regierungsviertel und die diplomatische Zone wurden abgeriegelt.

US-Vizepräsident JD Vance soll die US-Delegation anführen, zu der auch der Sondergesandte Steve Witkoff sowie Trump-Schwiegersohn Jared Kushner zählen. Aufseiten des Iran wurden Parlamentspräsident Mohammed Bagher Ghalibaf und Außenminister Abbas Araghtschi als Unterhändler genannt. Auf diesem Niveau haben die beiden Länder das letzte Mal 2015 verhandelt, als der damalige US-Außenminister John Kerry das von US-Präsident Donald Trump später verworfene Abkommen zur Begrenzung des iranischen Atomprogramms mit Teheran aushandelte.

Der Iran hat eine Abreise oder Ankunft seiner Verhandlungsdelegation bislang nicht bestätigt. Vor den Gesprächen herrscht Misstrauen, das auch die Verhandlungen prägen dürfte. Sowohl die israelischen Angriffe im vergangenen Jahr als auch der Krieg Ende Februar erfolgten inmitten laufender Verhandlungen zwischen dem Iran und den USA. Die Kriegsparteien streiten zudem über die Öffnung der Straße von Hormus und die anhaltenden israelischen Angriffe im Libanon.

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Netanjahu will Aussage im Korruptionsprozess verschieben lassen

Am Sonntag soll der Prozess gegen den israelischen Ministerpräsidenten Benjamin Netanjahu fortgesetzt werden. Der Angeklagte hat beantragt, dass seine Aussage verschoben wird. In einem Schreiben seines Anwalts wird auf "Sicherheits- und diplomatische Gründen in Zusammenhang mit den dramatischen Ereignissen in Israel" verwiesen, weswegen Netanjahu mindestens in den kommenden zwei Wochen nicht aussagen könne.

Die Fortsetzung des Prozesses ist möglich, weil der wegen des Irankriegs verhängte Ausnahmezustand in Israel am Mittwochabend beendet wurde. Daher würden auch die Anhörungen wie gewohnt wieder aufgenommen, hieß es in einer Erklärung der israelischen Gerichte.

Die Details lesen Sie in der ausführlichen Meldung: 

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Iran sieht Waffenruhe im Libanon als Bedingung für Verhandlungen 

Der iranische Parlamentspräsident Mohammed Bagher Ghalibaf hat zwei Bedingungen für den heute geplanten Beginn der Verhandlungen genannt. Ghalibaf forderte, dass mit einem Waffenstillstand im Libanon und der Freigabe eingefrorener iranischer Vermögenswerte zwei zuvor getroffene Vereinbarungen erst umgesetzt werden müssten. Die Schritte seien Teil der zwischen den Parteien eingegangenen Verpflichtungen, schrieb er auf X. "Diese beiden Fragen müssen geklärt werden, noch bevor die Gespräche beginnen", hieß es weiter. Die US-Regierung reagierte zunächst nicht auf die Äußerungen.

Bei den Verhandlungen in Pakistan sollen Ghalibaf und der iranische Außenminister Abbas Araghtschi voraussichtlich die iranische Delegation anführen. Der pakistanischen Regierung zufolge gilt die von ihr vermittelte Waffenruhe auch für den Libanon. US-Vizepräsident Vance hatte dies zurückgewiesen. Die Freigabe eingefrorener iranischer Vermögenswerte war bislang nicht als Voraussetzung für die Gespräche genannt worden.

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Irankrieg belastet Verbraucherstimmung in den USA 

Der Krieg im Iran hat die Kauflaune in den USA auf einen Tiefpunkt gedrückt. Die stark gestiegenen Ölpreise ließen den Index für Konsumlaune der Universität Michigan auf 47,6 Punkte sinken.

Hier lesen Sie mehr:

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Kuwait meldet iranischen Angriff

In Kuwait sind nach offiziellen Angaben mehrere Menschen bei einem iranischen Angriff verletzt worden. Ziel seien mehrere Einrichtungen der Nationalgarde gewesen, teilt die kuwaitische Armee mit. Bei den Verletzten habe es sich um Militärangehörige gehandelt. Zudem habe es erheblichen Sachschaden gegeben.

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Europäische Flughäfen warnen vor "systemischer Kerosinknappheit"

Der europäische Dachverband für Flughafenbetreiber (ACI Europa) hat aufgrund des eingestellten Schiffsverkehrs in der Straße von Hormus vor einer "systemischen Kerosinknappheit" gewarnt. Eine solche Knappheit drohe, wenn der Schiffsverkehr nicht innerhalb der nächsten drei Wochen "in stabiler und nennenswerter Weise" wieder aufgenommen werden könne.

In einem Brief an die EU-Kommission, der der Nachrichtenagentur AFP vorlag, forderte der Verband die "dringende Überwachung der Verfügbarkeit und der Versorgung" in den kommenden sechs Monaten. Zudem müsse die europäische Gesetzgebung, insbesondere in Bezug auf die Verringerung der Methanemissionen im Energiesektor, gelockert werden. Als Erstes hatte die Financial Times über das Schreiben berichtet. Der Dachverband ACI Europe vertritt nach eigenen Angaben mehr als 600 Flughäfen in 55 Ländern. 

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Trump droht mit weiteren Angriffen auf den Iran

Kurz vor den geplanten Friedensgesprächen in Pakistan hat US-Präsident Donald Trump vor einem Scheitern der Verhandlungen gewarnt und mit neuen Angriffen auf die Islamische Republik Iran gedroht. "Wir beladen die Schiffe mit der besten Munition, den besten Waffen, die je hergestellt wurden – sogar besser als das, was wir zuvor eingesetzt haben", sagte Trump in einem Interview mit der New York Post. 
"Wenn wir keinen Deal erreichen, werden wir sie einsetzen", sagte Trump hinsichtlich der von ihm erwähnten Waffen. "Und wir werden sie in sehr wirkungsvoller Weise einsetzen." In dem Interview nannte Trump die derzeitige Entwicklung einen "Neustart". Schon zuvor hatte er in einer kurzen Mitteilung auf seiner Onlineplattform in Großbuchstaben geschrieben, es sei "der gewaltigste Neustart der Welt!".

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Libanon meldet 13 getötete Sicherheitskräfte nach israelischem Angriff

Bei einem israelischen Angriff auf ein Regierungsgebäude in der südlibanesischen Stadt Nabatäa sind nach Angaben libanesischer Behörden 13 Sicherheitskräfte getötet worden. Bei den Getöteten soll es sich um Mitarbeiter des Inlandsnachrichtendienstes handeln. Dieser ist im Libanon für den Kampf gegen Spionage und Terrorismus und die Sicherung von Regierungsgebäuden zuständig.

Der Nachrichtendienst verurteilte den Angriff und warf Israel vor, sowohl Sicherheitskräfte als auch Zivilisten im Libanon anzugreifen. Auch Libanons Präsident Joseph Aoun verurteilte die Angriffe. Er forderte die internationale Gemeinschaft erneut auf, sie zu stoppen.

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Die pakistanische Führung und ihre plötzliche Vermittlerrolle

Nur wenige Tage ist es her, dass US-Präsident Trump mit Blick auf den Iran drohte, eine "ganze Nation auszulöschen". Dass es dann nicht zu einem Militärschlag kam, ist meinem Kollegen Hasnain Kazim zufolge vor allem einem Land zu verdanken: Pakistan.

Die an diesem Samstag in Pakistan stattfindenden Verhandlungen seien ein diplomatischer Erfolg, schreibt Hasnain Kazim. Was aber sind die Gründe für das Einmischen der pakistanischen Führung? Welche Rolle spielt das Land, das langjähriger Partner der USA ist und zugleich mehr oder weniger offen die Taliban und andere islamistische Gruppen unterstützt, für die Vermittlung im Irankrieg?

Die ganze Analyse lesen Sie hier.

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Fifa will iranische WM-Spiele weiterhin in den USA austragen

Die Spiele der iranischen Fußballnationalmannschaft bei der Fußball-WM werden trotz des Krieges im Nahen Osten nicht aus den USA nach Mexiko verlegt. Der Weltverband Fifa habe sich dagegen entschieden, teilte die mexikanische Präsidentin Claudia Sheinbaum mit.

Sie nannte einen "enormen logistischen Aufwand" als Begründung der Fifa für die Entscheidung. Angesichts des Krieges will der Iran seine drei Vorrundenpartien nicht in den USA austragen.

Mehr zum Thema lesen Sie hier:

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Weiterhin nur reduzierter Schiffsverkehr auf Straße von Hormus

Nach Angaben der Plattform Marine Traffic verbleibt der Schiffsverkehr in der Straße von Hormus auf niedrigem Niveau. Seit der Ankündigung einer Waffenruhe im Irankrieg am 8. April hätten lediglich 14 Schiffe die Straße von Hormus passiert, von denen die Hälfte beladen gewesen sei, teilte die in Athen ansässige Plattform mit. Schiffe, die den Persischen Golf verließen, machten demnach 70 Prozent aller Durchfahrten aus. 
"Schiffe, die Sanktionen unterliegen oder mit einer Schattenflotte in Verbindung stehen, stellten fast zwei Drittel aller Durchfahrten", hieß es weiter. Vor dem Krieg passierten dagegen noch täglich mehr als 100 Schiffe die Straße von Hormus, insbesondere zum Öltransport nach Asien.

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Weltbank-Präsident warnt vor wirtschaftlichen Kriegsfolgen weltweit 

Der Krieg im Nahen Osten wird wohl trotz einer Waffenruhe weltweite wirtschaftliche Folgen haben. ​Nach Einschätzung des Weltbank-Präsidenten Ajay Banga könnte das globale Wachstum im günstigsten Fall um 0,3 bis 0,4 Prozentpunkte sinken, bei einem längeren Krieg sogar um bis zu einem Prozentpunkt.
Sollte der von US-Präsident Donald Trump verkündete Waffenstillstand scheitern und der Konflikt eskalieren, fielen die Schäden noch weitaus größer aus, sagte Banga in einem Interview mit der Nachrichtenagentur Reuters. 

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Iranische Diplomaten treffen in Pakistan ein

Die iranische Verhandlungsdelegation ist in Islamabad angekommen. Das berichten ​iranische Medien. Für den Iran soll demnach Außenminister Abbas Araghtschi mit den USA verhandeln, außerdem der Sekretär des iranischen Verteidigungsrates, der Chef der Zentralbank sowie mehrere Parlamentsabgeordnete. Angeführt werde die Gruppe von Parlamentspräsident Mohammad Bagher Ghalibaf

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Libanon will am Dienstag mit Israel verhandeln

Der Libanon hat Verhandlungen mit Israel über eine Waffenruhe für kommenden Dienstag in Washington, D.C. bestätigt. Dies hätten die Botschafter Libanons und Israels in Washington sowie der US-Botschafter im Libanon vereinbart, teilt das Präsidialbüro in Beirut mit. Gegenstand dieses ersten Treffens sei die "mögliche Bekanntgabe einer Waffenruhe" und des "Beginns von Verhandlungen zwischen dem Libanon und Israel unter Federführung der USA".

Zuvor hatte die Nachrichtenagentur Reuters gemeldet, dass es Kontakt zwischen Diplomaten beider Länder gegeben habe. Demnach hätten Botschafter beider Länder telefoniert, auch der US-Botschafter im Libanon sei dabeigewesen.

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Kuwait meldet Verletzte durch Drohnenangriff

Im Golfstaat Kuwait gab es bei einem Drohnenangriff mehrere Verletzte. Bei einer "iranischen Aggression" seien Einrichtungen der Nationalgarde getroffen und mehrere ihrer Mitglieder verletzt worden, teilte das Verteidigungsministerium mit. In den vergangenen 24 Stunden hat Kuwait den Angaben zufolge sieben Drohnen abgefangen

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Israel will ohne Hisbollah verhandeln

Israel stimmt nach Angaben des israelischen Botschafters in den USA Verhandlungen über eine Waffenruhe mit dem Libanon zu. Sein Land lehne aber Gespräche mit der pro-iranischen Hisbollah-Miliz ab. Die Verhandlungen sollen am Dienstag beginnen.

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Eine solche Knappheit drohe, wenn der Schiffsverkehr nicht innerhalb der nächsten drei Wochen "in stabiler und nennenswerter Weise" wieder aufgenommen werden könne. In einem Brief an die EU-Kommission, der der Nachrichtenagentur AFP vorlag, forderte der Verband die "dringende Überwachung der Verfügbarkeit und der Versorgung" in den kommenden sechs Monaten. Zudem müsse die europäische Gesetzgebung, insbesondere in Bezug auf die Verringerung der Methanemissionen im Energiesektor, gelockert werden. Als Erstes hatte die Financial Times über das Schreiben berichtet. 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Die US-Regierung reagierte zunächst nicht auf die Äußerungen.Bei den Verhandlungen in Pakistan sollen Ghalibaf und der iranische Außenminister Abbas Araghtschi voraussichtlich die iranische Delegation anführen. Der pakistanischen Regierung zufolge gilt die von ihr vermittelte Waffenruhe auch für den Libanon. US-Vizepräsident Vance hatte dies zurückgewiesen. 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Sein Land lehne aber Gespräche mit der pro-iranischen Hisbollah-Miliz ab. Die Verhandlungen sollen am Dienstag beginnen.","video":[]}"}“>

Vera Sprothen
Vera Sprothen

Israel will ohne Hisbollah verhandeln

Israel stimmt nach Angaben des israelischen Botschafters in den USA Verhandlungen über eine Waffenruhe mit dem Libanon zu. Sein Land lehne aber Gespräche mit der pro-iranischen Hisbollah-Miliz ab. Die Verhandlungen sollen am Dienstag beginnen.

Mounia Meiborg
Mounia Meiborg

Kuwait meldet Verletzte durch Drohnenangriff

Im Golfstaat Kuwait gab es bei einem Drohnenangriff mehrere Verletzte. Bei einer „iranischen Aggression“ seien Einrichtungen der Nationalgarde getroffen und mehrere ihrer Mitglieder verletzt worden, teilte das Verteidigungsministerium mit. In den vergangenen 24 Stunden hat Kuwait den Angaben zufolge sieben Drohnen abgefangen

Sophia Reddig
Sophia Reddig

Libanon will am Dienstag mit Israel verhandeln

Der Libanon hat Verhandlungen mit Israel über eine Waffenruhe für kommenden Dienstag in Washington, D.C. bestätigt. Dies hätten die Botschafter Libanons und Israels in Washington sowie der US-Botschafter im Libanon vereinbart, teilt das Präsidialbüro in Beirut mit. Gegenstand dieses ersten Treffens sei die „mögliche Bekanntgabe einer Waffenruhe“ und des „Beginns von Verhandlungen zwischen dem Libanon und Israel unter Federführung der USA“.

Zuvor hatte die Nachrichtenagentur Reuters gemeldet, dass es Kontakt zwischen Diplomaten beider Länder gegeben habe. Demnach hätten Botschafter beider Länder telefoniert, auch der US-Botschafter im Libanon sei dabeigewesen.

Vera Sprothen
Vera Sprothen

Iranische Diplomaten treffen in Pakistan ein

Die iranische Verhandlungsdelegation ist in Islamabad angekommen. Das berichten ​iranische Medien. Für den Iran soll demnach Außenminister Abbas Araghtschi mit den USA verhandeln, außerdem der Sekretär des iranischen Verteidigungsrates, der Chef der Zentralbank sowie mehrere Parlamentsabgeordnete. Angeführt werde die Gruppe von Parlamentspräsident Mohammad Bagher Ghalibaf
Pakistanische Sicherheitskräfte bewachten am Abend das Serena-Hotel in Islamabad, wo die Verhandlungsteams der USA und des Iran übernachten.
Pakistanische Sicherheitskräfte bewachten am Abend das Serena-Hotel in Islamabad, wo die Verhandlungsteams der USA und des Iran übernachten. Akhtar Soomro/Reuters

Johanna Sethe
Johanna Sethe

Weltbank-Präsident warnt vor wirtschaftlichen Kriegsfolgen weltweit 

Der Krieg im Nahen Osten wird wohl trotz einer Waffenruhe weltweite wirtschaftliche Folgen haben. ​Nach Einschätzung des Weltbank-Präsidenten Ajay Banga könnte das globale Wachstum im günstigsten Fall um 0,3 bis 0,4 Prozentpunkte sinken, bei einem längeren Krieg sogar um bis zu einem Prozentpunkt.
Sollte der von US-Präsident Donald Trump verkündete Waffenstillstand scheitern und der Konflikt eskalieren, fielen die Schäden noch weitaus größer aus, sagte Banga in einem Interview mit der Nachrichtenagentur Reuters. 

Johanna Sethe
Johanna Sethe

Weiterhin nur reduzierter Schiffsverkehr auf Straße von Hormus

Nach Angaben der Plattform Marine Traffic verbleibt der Schiffsverkehr in der Straße von Hormus auf niedrigem Niveau. Seit der Ankündigung einer Waffenruhe im Irankrieg am 8. April hätten lediglich 14 Schiffe die Straße von Hormus passiert, von denen die Hälfte beladen gewesen sei, teilte die in Athen ansässige Plattform mit. Schiffe, die den Persischen Golf verließen, machten demnach 70 Prozent aller Durchfahrten aus. 
„Schiffe, die Sanktionen unterliegen oder mit einer Schattenflotte in Verbindung stehen, stellten fast zwei Drittel aller Durchfahrten“, hieß es weiter. Vor dem Krieg passierten dagegen noch täglich mehr als 100 Schiffe die Straße von Hormus, insbesondere zum Öltransport nach Asien.

Johanna Sethe
Johanna Sethe

Die pakistanische Führung und ihre plötzliche Vermittlerrolle

Nur wenige Tage ist es her, dass US-Präsident Trump mit Blick auf den Iran drohte, eine „ganze Nation auszulöschen“. Dass es dann nicht zu einem Militärschlag kam, ist meinem Kollegen Hasnain Kazim zufolge vor allem einem Land zu verdanken: Pakistan.

Die an diesem Samstag in Pakistan stattfindenden Verhandlungen seien ein diplomatischer Erfolg, schreibt Hasnain Kazim. Was aber sind die Gründe für das Einmischen der pakistanischen Führung? Welche Rolle spielt das Land, das langjähriger Partner der USA ist und zugleich mehr oder weniger offen die Taliban und andere islamistische Gruppen unterstützt, für die Vermittlung im Irankrieg?

Die ganze Analyse lesen Sie hier.

Sophia Reddig
Sophia Reddig

Fifa will iranische WM-Spiele weiterhin in den USA austragen

Die Spiele der iranischen Fußballnationalmannschaft bei der Fußball-WM werden trotz des Krieges im Nahen Osten nicht aus den USA nach Mexiko verlegt. Der Weltverband Fifa habe sich dagegen entschieden, teilte die mexikanische Präsidentin Claudia Sheinbaum mit.

Sie nannte einen „enormen logistischen Aufwand“ als Begründung der Fifa für die Entscheidung. Angesichts des Krieges will der Iran seine drei Vorrundenpartien nicht in den USA austragen.

Mehr zum Thema lesen Sie hier:

Yannick von Eisenhart Rothe
Yannick von Eisenhart Rothe

Libanon meldet 13 getötete Sicherheitskräfte nach israelischem Angriff

Bei einem israelischen Angriff auf ein Regierungsgebäude in der südlibanesischen Stadt Nabatäa sind nach Angaben libanesischer Behörden 13 Sicherheitskräfte getötet worden. Bei den Getöteten soll es sich um Mitarbeiter des Inlandsnachrichtendienstes handeln. Dieser ist im Libanon für den Kampf gegen Spionage und Terrorismus und die Sicherung von Regierungsgebäuden zuständig.

Der Nachrichtendienst verurteilte den Angriff und warf Israel vor, sowohl Sicherheitskräfte als auch Zivilisten im Libanon anzugreifen. Auch Libanons Präsident Joseph Aoun verurteilte die Angriffe. Er forderte die internationale Gemeinschaft erneut auf, sie zu stoppen.

Johanna Sethe
Johanna Sethe

Trump droht mit weiteren Angriffen auf den Iran

Kurz vor den geplanten Friedensgesprächen in Pakistan hat US-Präsident Donald Trump vor einem Scheitern der Verhandlungen gewarnt und mit neuen Angriffen auf die Islamische Republik Iran gedroht. „Wir beladen die Schiffe mit der besten Munition, den besten Waffen, die je hergestellt wurden – sogar besser als das, was wir zuvor eingesetzt haben“, sagte Trump in einem Interview mit der New York Post. 
„Wenn wir keinen Deal erreichen, werden wir sie einsetzen“, sagte Trump hinsichtlich der von ihm erwähnten Waffen. „Und wir werden sie in sehr wirkungsvoller Weise einsetzen.“ In dem Interview nannte Trump die derzeitige Entwicklung einen „Neustart“. Schon zuvor hatte er in einer kurzen Mitteilung auf seiner Onlineplattform in Großbuchstaben geschrieben, es sei „der gewaltigste Neustart der Welt!“.

Johanna Sethe
Johanna Sethe

Europäische Flughäfen warnen vor „systemischer Kerosinknappheit“

Der europäische Dachverband für Flughafenbetreiber (ACI Europa) hat aufgrund des eingestellten Schiffsverkehrs in der Straße von Hormus vor einer „systemischen Kerosinknappheit“ gewarnt. Eine solche Knappheit drohe, wenn der Schiffsverkehr nicht innerhalb der nächsten drei Wochen „in stabiler und nennenswerter Weise“ wieder aufgenommen werden könne.

In einem Brief an die EU-Kommission, der der Nachrichtenagentur AFP vorlag, forderte der Verband die „dringende Überwachung der Verfügbarkeit und der Versorgung“ in den kommenden sechs Monaten. Zudem müsse die europäische Gesetzgebung, insbesondere in Bezug auf die Verringerung der Methanemissionen im Energiesektor, gelockert werden. Als Erstes hatte die Financial Times über das Schreiben berichtet. Der Dachverband ACI Europe vertritt nach eigenen Angaben mehr als 600 Flughäfen in 55 Ländern. 

Ein Passagier am Münchener Flughafen, aufgenommen im Oktober 2025
Ein Passagier am Münchener Flughafen, aufgenommen im Oktober 2025. Michaela Stache/AFP/Getty Images

Johanna Sethe
Johanna Sethe

Kuwait meldet iranischen Angriff

In Kuwait sind nach offiziellen Angaben mehrere Menschen bei einem iranischen Angriff verletzt worden. Ziel seien mehrere Einrichtungen der Nationalgarde gewesen, teilt die kuwaitische Armee mit. Bei den Verletzten habe es sich um Militärangehörige gehandelt. Zudem habe es erheblichen Sachschaden gegeben.

Yannick von Eisenhart Rothe
Yannick von Eisenhart Rothe

Netanjahu will Aussage im Korruptionsprozess verschieben lassen

Am Sonntag soll der Prozess gegen den israelischen Ministerpräsidenten Benjamin Netanjahu fortgesetzt werden. Der Angeklagte hat beantragt, dass seine Aussage verschoben wird. In einem Schreiben seines Anwalts wird auf „Sicherheits- und diplomatische Gründen in Zusammenhang mit den dramatischen Ereignissen in Israel“ verwiesen, weswegen Netanjahu mindestens in den kommenden zwei Wochen nicht aussagen könne.

Die Fortsetzung des Prozesses ist möglich, weil der wegen des Irankriegs verhängte Ausnahmezustand in Israel am Mittwochabend beendet wurde. Daher würden auch die Anhörungen wie gewohnt wieder aufgenommen, hieß es in einer Erklärung der israelischen Gerichte.

Die Details lesen Sie in der ausführlichen Meldung: 

Sophia Reddig
Sophia Reddig

Irankrieg belastet Verbraucherstimmung in den USA 

Der Krieg im Iran hat die Kauflaune in den USA auf einen Tiefpunkt gedrückt. Die stark gestiegenen Ölpreise ließen den Index für Konsumlaune der Universität Michigan auf 47,6 Punkte sinken.

Hier lesen Sie mehr:

Susanne Ködel
Susanne Ködel

Iran sieht Waffenruhe im Libanon als Bedingung für Verhandlungen 

Der iranische Parlamentspräsident Mohammed Bagher Ghalibaf hat zwei Bedingungen für den heute geplanten Beginn der Verhandlungen genannt. Ghalibaf forderte, dass mit einem Waffenstillstand im Libanon und der Freigabe eingefrorener iranischer Vermögenswerte zwei zuvor getroffene Vereinbarungen erst umgesetzt werden müssten. Die Schritte seien Teil der zwischen den Parteien eingegangenen Verpflichtungen, schrieb er auf X. „Diese beiden Fragen müssen geklärt werden, noch bevor die Gespräche beginnen“, hieß es weiter. Die US-Regierung reagierte zunächst nicht auf die Äußerungen.

Bei den Verhandlungen in Pakistan sollen Ghalibaf und der iranische Außenminister Abbas Araghtschi voraussichtlich die iranische Delegation anführen. Der pakistanischen Regierung zufolge gilt die von ihr vermittelte Waffenruhe auch für den Libanon. US-Vizepräsident Vance hatte dies zurückgewiesen. Die Freigabe eingefrorener iranischer Vermögenswerte war bislang nicht als Voraussetzung für die Gespräche genannt worden.