Irankrieg: Israelische Armee warnt Menschen im Iran vor Zugfahrten



dass über dem Iran ein Kampfjet abgeschossen wurde. Die Suche nach der Besatzung laufe, sagte ein Vertreter der US-Regierung der Nachrichtenagentur Reuters. Er machte keine Angaben dazu, um was für ein Kampfflugzeug es sich handelt.

Die iranischen Streitkräfte hatten zuvor gemeldet, sie hätten einen F-35-Kampfjet abgeschossen. Dabei handelt es sich um eines der modernsten Kampfflugzeuge der Welt. 

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Iran meldet Abschuss eines zweiten US-Kampfjets

Der Iran hat nach eigenen Angaben einen weiteren US-Kampfjet abgeschossen. Das iranische Staatsfernsehen berichtete unter Berufung auf die Streitkräfte der Islamischen Republik, ein Kampfjet vom Typ A-10 sei von der iranischen Luftabwehr getroffen worden. Die Maschine sei in den Persischen Golf gestürzt.
Die New York Times hatte zuvor unter Berufung auf zwei US-Regierungsvertreter berichtet, ein A-10-Kampfjet sei in den Persischen Golf gestürzt. Demnach sei der Pilot gerettet worden. Nähere Details wurden zunächst nicht genannt.

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Oracle-Gebäude in Dubai von Drohnentrümmern beschädigt 

In den Vereinigten Arabischen Emiraten sind Gebäude von Trümmern herabstürzender Drohnen beschädigt worden. Die Behörden in der Metropole Dubai teilten mit, die Fragmente der bei einer Abfangaktion zerstörten Drohnen hätten die Fassaden zweier Gebäude in Mitleidenschaft gezogen, von denen eines dem US-Techkonzern Oracle gehöre. Verletzte wurden zunächst nicht gemeldet. 
Die iranische Revolutionsgarde hatte Oracle und 17 weiteren US-Unternehmen gedroht und ihnen vorgeworfen, an "terroristischer Spionage" im Iran beteiligt zu sein. 
Bei vorangegangenen iranischen Drohnenangriffen waren Einrichtungen der Amazon Web Services (AWS) in den Vereinigten Arabischen Emiraten und Bahrain beschädigt worden. 

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Iran meldet Angriffe auf Petrochemie

Der Iran hat Luftangriffe auf die Sonderwirtschaftszone der Petrochemie in Mahschahr gemeldet. Die Nachrichtenagentur Tasnim berichtete unter Berufung auf das Gouverneursamt, dass es drei Einschläge und heftige Explosionen gegeben habe. Dies bestätigten die Nachrichtenagenturen AFP und dpa.
Getroffen wurden demnach die Petrochemieunternehmen Fadschr 1 und 2, Ridschal und Amirkabir. Nach Behördenangaben wurden fünf Menschen getötet. "In der Sonderzone für Petrochemie in Mahschahr haben sich Explosionen ereignet", berichtete die Nachrichtenagentur Fars unter Berufung auf das Gouverneursbüro der Provinz. 
Der israelische Ministerpräsident Benjamin Netanjahu erklärt, Israel habe die Anlage angegriffen. Einem israelischen Militärsprecher zufolge stellt sie Material für Sprengstoffe und Raketen her.
Tasnim berichtete unter Berufung auf den Sprecher für Notfallsituationen in der Sonderwirtschaftszone, dass eine vollständige Evakuierung aller aktiven Industrieeinheiten in der Region angeordnet worden sei. 
Mahschahr ist eine Hafenstadt in der iranischen Provinz Chusesten nahe der Grenze zum Irak. 

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Iranische Medien berichten von Angriff auf Atomkraftwerk Buschehr

Der Iran meldet einen weiteren Luftangriff in der Nähe des Atomkraftwerks Buschehr. Nach Angaben der staatlichen Nachrichtenagentur Irna schlug ein Geschoss nahe dem Grenzzaun ein. Als Folge der Explosion und herumfliegender Splitter sei ein Mitarbeiter getötet und ein Nebengebäude des Kraftwerks beschädigt worden. Nach Angaben der iranischen Nachrichtenagentur Irna sind keine Schäden an den Hauptbereichen des Kraftwerks entstanden. Der Betrieb sei nicht beeinträchtigt.

Die Internationale Energieagentur (IAEA) teilte auf X mit, sie sei vom Iran entsprechend informiert worden. Der IAEA zufolge gibt es keine erhöhten Strahlungswerte

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— IAEA – International Atomic Energy Agency ⚛️ (@iaeaorg) April 4, 2026

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Insgesamt ist es seit Kriegsbeginn Ende Februar der vierte Einschlag eines Geschosses nahe dem AKW beziehungsweise auf dessen Gelände. 

Die Atomanlage, das einzige iranische Kernkraftwerk, liegt etwa 760 Kilometer südlich von Teheran am Persischen Golf. Sein Reaktor russischer Bauart liefert seit 2011 Strom. Der staatliche russische Atomkonzern Rosatom baut derzeit einen zweiten Reaktorblock.

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Trump droht mit "Hölle" bei Ablauf des Ultimatums an Iran

US-Präsident Donald Trump hat darauf verwiesen, dass ein von ihm dem Iran gesetztes Ultimatum in 48 Stunden ablaufe. Er drohte Teheran mit der "Hölle", wenn es sich einer Einigung verweigere: "Die Zeit läuft ab." "Erinnern Sie sich daran, wie ich dem Iran zehn Tage Zeit gegeben habe, einen Deal zu machen oder die Straße von Hormus zu öffnen", schrieb Trump auf Truth Social. "48 Stunden, bevor die Hölle über sie niederregnen wird."

Trump hatte am 26. März ein eigentlich auslaufendes Ultimatum an den Iran verschoben. Auf Bitten der iranischen Regierung setze er "die Frist zur Zerstörung von Energieanlagen um zehn Tage bis Montag, den 6. April 2026" aus, schrieb Trump auf Truth Social.

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US-Militär rettet zweites Besatzungsmitglied des abgestürzten Kampfjets

Die US-Streitkräfte ​haben das zweite Besatzungsmitglied des im Iran abgeschossenen F-15 Kampfjets gerettet. Er sei in Sicherheit, schrieb US-Präsident Donald Trump auf seiner Onlineplattform. Dutzende Flugzeuge mit den "tödlichsten Waffen der Welt" seien geschickt worden, um den Soldaten zurückzuholen. Er habe Verletzungen erlitten, werde sich aber wieder erholen, schrieb Trump.

Der arabische Sender Al Jazeera hatte zuvor gemeldet, der Vermisste sei aufgrund andauernder Kämpfe noch nicht in Sicherheit und außer Landes. Er sei nach einem "heftigen Feuergefecht" gerettet worden.

Am Freitag war eine F-15-Maschine der USA über dem Iran abgeschossen worden. Beide Besatzungsmitglieder – Pilot und Waffensystemoffizier – konnten sich aus dem Flugzeug katapultieren. Der Pilot wurde noch am selben Tag gerettet.

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Internet im Iran seit mehr als einem Monat gesperrt

Im Iran ist seit 37 Tagen das Internet gesperrt – Experten zufolge so lange wie nie zuvor in einem Land. Es sei die "längste landesweite Internetsperrung" weltweit, teilte die Organisation NetBlocks bei X mit. Sie übertreffe "alle anderen vergleichbaren Vorfälle an Schwere".

NetBlocks verwies darauf, dass auch in der Vergangenheit das Internet in einigen Ländern über längere Zeiträume hinweg oder regional begrenzt abgeschaltet worden sei – nie aber so lange ein gesamtes Land betroffen war.

Die iranischen Behörden hatten den Internetzugang am 28. Februar abgeschaltet, nachdem Israel und die USA mit Luftangriffen in der Islamischen Republik begonnen hatten. 

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Trump verlängert Ultimatum an Iran bis Dienstagabend

US-Präsident Donald Trump hat einmal mehr seine bereits aufgeschobene Frist für den Iran bekräftigt, die Straße von Hormus bis ​Dienstag freizugeben. "Wenn sie bis Dienstagabend nichts unternehmen, werden sie keine Kraftwerke mehr haben und keine Brücken mehr stehen", sagte Trump dem Wall Street Journal.

Zuvor hatte er bereits gesagt, der Iran müsse mit Angriffen auf seine Infrastruktur rechnen, sollte er die Meerenge nicht bis Dienstag öffnen. Später schrieb Trump dort auch, seine Frist an den Iran ende am Dienstagabend, 20.00 Uhr US-Ostküstenzeit. ​Das entspräche Mittwochmorgen, 2.00 Uhr MESZ. 

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Ölpreis steigt auf über 110 Dollar

Der Ölpreis ist am Montag weiter angestiegen. Der Preis für ein Barrel der Nordseesorte Brent stieg um knapp 1,16 Prozent auf 110,30 Dollar. Ein Barrel der US-Referenzsorte WTI kostete mit 113,62 Dollar (98,71 Euro) 1,86 Prozent mehr.

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Iran droht bei Angriffen auf zivile Ziele mit Vergeltung

Das oberste Kommando der iranischen Streitkräfte will im Falle von Angriffen auf zivile Ziele im Iran umfassenden Luftschlägen reagieren. "Sollten Angriffe auf zivile Ziele wiederholt werden, werden die nächsten Phasen unserer Offensiv- und Vergeltungsoperationen weitaus verheerender und umfassender ausfallen", erklärte ein Sprecher des zentralen Einsatzkommandos Chatam al-Anbija am Montag in einer Stellungnahme, die vom iranischen Staatssender Irib im Onlinedienst Telegram veröffentlicht wurde.

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US-Präsident Donald Trump hatte zuvor damit gedroht, die zivile Infrastruktur des Iran zu zerstören, falls die Straße von Hormus nicht bis Dienstagabend (US-Ostküstenzeit) freigegeben werde.

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Iran und USA erhalten offenbar Plan für Kriegsende 

Der Iran und die USA haben einem Insider zufolge einen Vorschlag für ein Ende des Krieges erhalten. Der Plan wurde von Pakistan ausgearbeitet und könnte schon am Montag gelten, zitierte die Nachrichtenagentur Reuters die Quelle. Demnach sieht der Plan ein zweistufiges Vorgehen vor: zunächst eine sofortige Waffenruhe, gefolgt von einem umfassenden Abkommen. Er sieht auch vor, die wichtige Schifffahrtsroute durch die Straße von Hormus wieder zu öffnen.

Laut der Quelle müssen sich beide Seiten noch heute auf alle Punkte einigen. Die vorläufige Vereinbarung soll als Absichtserklärung festgehalten und elektronisch über Pakistan finalisiert werden. Pakistan fungiert aktuell als einziger Vermittler zwischen den Parteien.

Zuvor hatte bereits das Nachrichtenportal Axios berichtet, dass Vertreter der USA, des Iran und regionale Vermittler über Bedingungen für eine 45-tägige Waffenruhe verhandeln. Auch das Portal spricht unter Berufung auf ‌vier US-amerikanische, ⁠israelische und regionale ​Insider von zwei Phasen.

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Iran wirft Donald Trump Androhung von Kriegsverbrechen vor

Aus Sicht des iranischen Vizeaußenministers Kassem Gharibabadi betreffen die Drohungen von US-Präsident Donald Trump, zivile Infrastruktur im Land anzugreifen, den Bereich der Kriegsverbrechen. Trump habe als höchster Vertreter seines Landes "öffentlich damit gedroht, Kriegsverbrechen zu begehen", schrieb Gharibabadi im Onlinedienst X. 
Gharibabadi verwies auf Bestimmungen des Völkerrechts im Zusammenhang mit Trumps Äußerungen. Artikel 8 des Römischen Statuts des Internationalen Strafgerichtshof definiert einen vorsätzlichen Angriff auf zivile Objekte als Kriegsverbrechen. Gharibabadi argumentiert, dass die Drohung, Kraftwerke und Brücken anzugreifen, demnach die Androhung von Kriegsverbrechen darstelle. 

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Iran wirft UN-Atomaufsicht Untätigkeit vor 

Der Iran hat der Internationalen Atomenergiebehörde (IAEA) Untätigkeit vorgeworfen und vor den Folgen von Angriffen auf das Kernkraftwerk Buschehr gewarnt. In einem Schreiben an den Generaldirektor der UN-Atomaufsicht schrieb der Atomenergiechef des Iran, Mohammad Eslami, dass das Ausbleiben von Reaktionen Angriffe auf Atomanlagen ermutige.

Eslami sagte, dass das einzige funktionierende iranische Kernkraftwerk bisher viermal attackiert worden sei. Beim letzten Angriff am 4. April in der Nähe der Anlage wurde ein Sicherheitsmitarbeiter getötet und weitere verletzt. Er warnte, dass solche Angriffe die Freisetzung radioaktiver Stoffe aus einem laufenden Reaktor verursachen könnten und "irreparable Folgen“ für Menschen, Umwelt und Nachbarländer hätten.

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Sechs Verletzte bei Luftangriff auf Wohngebiet in Kuwait

Bei einem iranischen Luftangriff auf ein Wohngebiet in Kuwait sind nach Angaben der Behörden sechs Menschen verletzt worden. Nach dem Angriff seien Raketen und Trümmer in ein Wohnviertel im Norden des Landes gefallen, teilte das Gesundheitsministerium mit. Die Verletzten hätten unterschiedlich schwere Verletzungen erlitten.

Zuvor hatte die kuwaitische Armee auf dem Onlinedienst X mitgeteilt, dass ihre Luftverteidigung im Einsatz sei, um anfliegende Raketen und Drohnen abzufangen. Bereits in der Nacht zu Montag hatte Kuwait ähnliche Angriffe gemeldet.

Auch aus den Vereinigten Arabischen Emiraten (VAE) gab es neue Angriffe. In einem Industriegebiet von Abu Dhabi wurde ein Mensch durch herabfallende Trümmer verletzt, teilten die Behörden mit. Im nordöstlichen Emirat Fudschairah griff eine iranische Drohne ein Telekommunikationsgebäude an, verletzt wurde dabei niemand.

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Israel meldet den Tod des Chefs einer verdeckten Al-Kuds-Einheit

Israels Militär hat nach eigenen Angaben den Anführer einer verdeckt operierenden Einheit der iranischen Revolutionsgarde innerhalb der Al-Kuds-Brigaden getötet. Militärsprecher Nadav Schoschani bestätigte die Tötung von Asghar Bakeri während einer Pressekonferenz. Bakeri habe Angriffe auf israelische und US-Ziele sowie Operationen in Israel, Syrien und im Libanon geplant, sagte Schoschani.

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Israel greift größten iranischen Petrochemie‑Komplex an

Israel hat den größten iranischen Petrochemie-Komplex ​in Asalujeh angegriffen. Firmen in dem mit dem South-Pars-Gasfeld verbundenen Komplex, der die Stadt mit Strom, Wasser und Sauerstoff versorgt, seien angegriffen worden, berichtete die iranische Nachrichtenagentur Tasnim. Die Stromversorgung aller petrochemischen Einheiten in Asalujeh sei unterbrochen. Die Petrochemie-Anlage selbst sei jedoch nicht beschädigt worden.

In der Anlage South Pars seien mehrere Explosionen zu hören gewesen, meldete die iranische Nachrichtenagentur Fars. Das South-Pars-Gasfeld ist das größte bisher entdeckte Erdgasvorkommen. Es liegt nur zum Teil im Iran, der andere Teil befindet sich auf katarischem Gelände.

Bei einem weiteren israelischen Luftangriff ist nach iranischen Angaben ein petrochemischer Komplex in der Stadt Marwdascht getroffen worden. Dies berichtet die iranische Nachrichtenagentur Tasnim. Das ausgebrochene Feuer sei bereits unter Kontrolle. Die Stadt liegt rund 45 Kilometer nordöstlich der Metropole Schiras, die zu den fünf großen Städten des Irans zählt.

Ministerpräsident Benjamin Netanjahu hat den Angriff auf die Petrochemieanlage als systematischen Schlag gegen die Revolutionsgarden bezeichnet. Der Angriff ziele darauf ab, die Revolutionsgarden ihrer "Geldmaschine" zu berauben, sagte Netanjahu in einer Videoerklärung. "Wir zerstören Fabriken, wir schalten Akteure aus und wir machen weiter ranghohe Figuren unschädlich."

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Iran lehnt Waffenruhevorschlag ab

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Der Iran hat den Vorschlag für eine Waffenruhe im Krieg mit den USA und Israel zurückgewiesen. "Der Iran hat Pakistan seine Antwort auf den amerikanischen Vorschlag für eine Beendigung des Krieges übermittelt", berichtete die staatliche iranische Nachrichtenagentur Irna. Die Islamische Republik strebe demnach eine dauerhafte Beendigung des Krieges an.

Die USA hatten zuvor mitgeteilt, einen Vorschlag für eine 45-tägige Waffenruhe mit dem Iran zu prüfen. Präsident Donald Trump habe den Vorstoß aber noch "nicht gebilligt". Das US-Nachrichtenportal Axios hatte berichtet, die USA und der Iran verhandelten unter Vermittlung von Pakistan, Ägypten und der Türkei über die Bedingungen für eine mögliche 45-tägige Waffenruhe.

Der Leiter der diplomatischen Mission des Iran in Kairo, Modschtaba Ferdussi Pur, sagte der Nachrichtenagentur AP, sein Land werde keine bloße Waffenruhe hinnehmen. "Wir akzeptieren ein Kriegsende nur mit Garantien, dass wir nicht erneut angegriffen werden." Was die Straße von Hormus angehe, arbeiteten Vertreter des Iran und des Oman an einem Mechanismus zur Verwaltung der strategisch wichtigen Meerenge, sagte Pur. 

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UN appellieren an USA, auf Angriffe auf zivile Infrastruktur zu verzichten

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UN-Generalsekretär António Guterres hat an die USA appelliert, von Angriffen auf die zivile Infrastruktur im Iran abzusehen. Dies sei nach dem Völkerrecht verboten, sagte UN-Sprecher Stéphane Dujarric. Selbst wenn bestimmte zivile Infrastruktur als militärisches Ziel eingestuft werden könne, wäre ein Angriff dennoch untersagt, wenn er das Risiko eines "übermäßigen unbeabsichtigten Schadens für Zivilisten" berge. Ob solche Angriffe als Kriegsverbrechen einzustufen seien, müsse ein Gericht entscheiden, sagte Dujarric.

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Donald Trump kritisiert Nato erneut

US-Präsident Donald Trump hat die Nato erneut wegen der ausbleibenden, von ihm geforderten militärischen Unterstützung kritisiert. "Ich glaube, das ist ein Makel für die Nato, der niemals verschwinden wird", sagte er. Er warf Verbündeten vor, zu spät Unterstützung in Aussicht gestellt zu haben. "Ich brauche keine Hilfe, nachdem wir gewonnen haben", sagte er.

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IWF-Chefin geht selbst bei raschem Kriegsende von langsamerem Wirtschaftswachstum aus

Die Chefin des Internationalen Währungsfonds (IWF), Kristalina Georgieva, hat sich besorgt über die wirtschaftlichen Folgen des Irankriegs geäußert. Ohne den Krieg wäre sie mit Blick auf die Weltwirtschaft optimistischer gewesen. "Stattdessen führen nun alle Wege zu höheren Preisen und ​einem langsameren Wachstum", sagte sie der Nachrichtenagentur ‌Reuters. Selbst ein rasches Ende des Krieges und eine schnelle Erholung würden zu einer geringen Abwärtskorrektur der Wachstumsprognose und einer Aufwärtskorrektur der Inflationsprognose führen. Der Preis für ‌Öl der Nordseesorte Brent stieg zuletzt um rund ein Prozent auf 110 Dollar je Barrel. 

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Trump droht Journalisten mit Haft wegen Infos zur Pilotenrettung

US-Präsident Donald Trump hat den Namen eines angeblichen Informanten zur Rettung der Kampfjetbesatzung im Iran gefordert. Man werde zu einem Medienunternehmen gehen, das die Infos veröffentlicht habe, sagte Trump, ohne das Medium zu nennen. Er werde unter Verweis auf die nationale Sicherheit die Herausgabe des Namens bei Androhung von Gefängnis verlangen.

Trump sagte, durch die Information zur Rettung des Piloten und deren Veröffentlichung sei im Iran klar gewesen, dass das zweite Besatzungsmitglied noch vermisst werde. Das habe die Rettung erschwert. An der Bergung waren nach Angaben des US-Präsidenten mehr als 150 Flugzeuge beteiligt. Ein großer Teil davon sei für ein Täuschungsmanöver an verschiedenen Orten im Einsatz gewesen, sagte er.

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IAEA ruft Kriegsparteien zur Zurückhaltung auf

Angesichts mehrfacher Angriffe auf das Gelände des iranischen Atomkraftwerks Buschehr hat die Internationale Atomenergie-Organisation (IAEA) vor einer "sehr realen Bedrohung für die nukleare Sicherheit" gewarnt. Luftangriffe auf ein in Betrieb befindliches AKW "könnten einen schweren radiologischen Unfall mit schädlichen Folgen für Mensch und Umwelt im Iran und darüber hinaus" verursachen, teilte IAEA-Chef Rafael Grossi mit.

Nach Angaben der iranischen Nachrichtenagentur Irna war am Samstag bei einem Angriff auf das Gelände von Buschehr ein Sicherheitsmann getötet worden. An den Atominstallationen seien jedoch keine Schäden entstanden. Der Angriff sei lediglich 75 Meter von dem AKW-Gelände entfernt eingeschlagen, sagte Grossi basierend auf einer IAEA-Auswertung von Satellitenbildern. "Eine Nuklearanlage und ihre Umgebung sollten niemals angegriffen werden", warnte er.

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Saudi-Arabien meldet abgefangene Geschosse

Saudi-Arabien hat nach ⁠eigenen Angaben sieben ballistische ​Raketen abgefangen. Die Geschosse seien auf die östliche ‌Region ⁠des Landes abgefeuert ​worden, teilte das Verteidigungsministerium mit. Trümmer der abgefangenen Geschosse sollen demnach in der Nähe von ​Energieanlagen niedergegangen sein. Wer die Raketen abgefeuert hat, teilte das Ministerium zunächst nicht mit.

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Iran wirft Donald Trump "arrogante Rhetorik" und "haltlose Drohungen" vor

Die iranische Armee hat US-Präsident Donald Trump für seine jüngsten Drohungen kritisiert. Die "grobe, arrogante Rhetorik und haltlosen Drohungen des wahnhaften US-Präsidenten" würden die Angriffe gegen die "amerikanischen und zionistischen Feinde" nicht stoppen, wurde der Militärsprecher Ebrahim Zolfaqari in Staatsmedien zitiert.

Zuvor hatte Trump gedroht, die US-Armee werde iranische Brücken und Kraftwerke zerstören, falls der Iran die Straße von Hormus nicht bis zum Ablauf des Ultimatums in der Nacht von Dienstag auf Mittwoch freigibt.

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Israelische Armee gibt neue Angriffswelle gegen den Iran bekannt

Die israelische Armee hat eigenen Angaben zufolge den Iran erneut angegriffen. Dabei sei Infrastruktur in Teheran und anderen Gebieten attackiert worden, teilte die Armee am Dienstag im Onlinedienst X mit. Zugleich habe die israelische Luftabwehr auf Raketenangriffe aus dem Iran reagiert.

Iranische Staatsmedien meldeten derweil Explosionen in Teheran und der nahe gelegenen Stadt Karadsch. Die iranischen staatlichen Nachrichtenagenturen Fars und Mehr gaben keine weiteren Details bekannt.

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UN-Sicherheitsrat soll über Resolution zur Straße von Hormus abstimmen

Der UN-Sicherheitsrat befasst sich Diplomatenkreisen zufolge heute mit einer vom Golfkooperationsrat geforderten Freigabe eines Einsatzes von Waffengewalt zum Schutz der Straße von Hormus. Die Abstimmung ist für 11 Uhr (Ortszeit, 17 Uhr MESZ) angesetzt. Vergangene Woche war eine Abstimmung über den von Bahrain eingebrachten Resolutionsentwurf aufgrund drohender Vetos mehrmals verschoben worden.

Der jüngste Resolutionsentwurf, der der Nachrichtenagentur AFP vorlag, autorisiert Gewalt in der Meerenge nicht mehr ausdrücklich. Stattdessen ruft er Staaten auf, "ihre Bemühungen, die defensiver Natur und den Umständen angemessen sind, zu koordinieren, um zur Sicherheit der Schifffahrt beizutragen, einschließlich durch die Begleitung von Handelsschiffen".

Zugleich verlangt der Resolutionsentwurf weiterhin, dass der Iran seine Angriffe auf Handelsschiffe beendet und "jeden Versuch, den Transitverkehr oder die Freiheit der Schifffahrt in der Straße von Hormus zu behindern", einstellt.

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Bahrain hatte einen Resolutionsentwurf vorgelegt, demzufolge "defensive" Gewalt eingesetzt werden kann, um die Fahrt durch die Straße von Hormus zu gewährleisten. Die Vetomächte Russland, China und Frankreich äußerten jedoch starke Bedenken gegenüber dem Vorschlag. Die USA unterstützen die Resolution hingegen. 

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Das war die Nacht

Das iranische Militär hat Drohungen von US-Präsident Donald Trump als "haltlos" zurückgewiesen und erneut Angriffe auf Israel geflogen. Auch die israelischen Streitkräfte haben neue Luftangriffe auf den Iran gestartet. Sowohl die UN als auch die Internationale Atomenergie-Organisation haben indes zur Zurückhaltung aufgerufen.

Mehr dazu lesen Sie hier:

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Was steckt hinter den Drohungen von Donald Trump?

In den vergangenen Tagen übertraf US-Präsident Donald Trump sich selbst in seinen Drohungen gegenüber dem Iran. Zuletzt sprach er davon, das Land innerhalb einer Nacht ausschalten zu können. Hinter dieser Rhetorik stehe vor allem das Ziel, einen Deal mit dem Iran zu schließen, schreibt meine ZEIT-Kollegin Juliane Schäuble. Nun zeige sich, dass der Krieg ohne Plan begonnen wurde und es noch keinen klaren Weg gibt, ihn zu beenden.

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Brücke zwischen Saudi-Arabien und Bahrain geschlossen

Wegen möglicher iranischer Angriffe ist eine wichtige Brücke zwischen Saudi-Arabien und dem Inselstaat Bahrain geschlossen worden. Der Stopp des Fahrzeugverkehrs sei eine "Vorsichtsmaßnahme", teilte die zuständige Behörde auf der Plattform X mit. Die 25 Kilometer lange Brücke King Fahd Causeway ist die einzige Straßenverbindung zwischen Bahrain und der Arabischen Halbinsel. 

Sieben ballistische Raketen aus dem Iran hatten nach Behördenangaben die östliche Provinz von Saudi-Arabien angegriffen. Raketentrümmerteile seien in der Nähe von Energieeinrichtungen herabgefallen, teilte ein Militärsprecher mit. Zunächst war unklar, welche Einrichtungen betroffen waren.

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Iran greift Großraum Tel Aviv erneut mit Streumunition an

Bei einem Raketenangriff auf den Großraum Tel Aviv hat der Iran nach israelischen Medienberichten erneut Streumunition eingesetzt. Das israelische Nachrichtenportal ynet berichtete von rund 20 Einschlagsorten, bei denen laut Rettungsdienst Magen David Adom mehrere Menschen verletzt wurden, darunter eine Frau schwer. Neben dem Großraum Tel Aviv wurden laut Medienberichten auch die Hafenstädte Eilat im Süden und Haifa im Norden von Streumunition getroffen.

Eine Rakete mit Streumunition zerbricht häufig über dem Ziel in der Luft und verteilt dann Submunitionen, auch Bomblets genannt, über ein großes Gebiet. Die Menschenrechtsorganisation Human Rights Watch verurteilte die Angriffe zuletzt. "Der Einsatz von Streumunition durch den Iran in dicht besiedelten Gebieten in Israel stellt eine vorhersehbare und langfristige Gefahr für Zivilisten dar", sagte Patrick Thompson, Forscher für Krisen, Konflikte und Waffen bei Human Rights Watch. Das weite Streugebiet wirke "rechtswidrig unterschiedslos" und verstoße gegen das Kriegsvölkerrecht.

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Israelisches Militär warnt Menschen im Iran vor Zugreisen

Das israelische Militär hat Iranerinnen und Iraner aufgefordert, keine Züge zu benutzen und sich nicht in der Nähe von Bahnstrecken aufzuhalten. "Zu Ihrer Sicherheit bitten wir Sie, bis 21.00 Uhr iranischer Zeit auf Zugreisen zu verzichten", schrieb das Militär in einem auf Farsi formulierten Post auf X. Wer sich dort aufhalte, gefährde sein Leben.

US‑Präsident Donald Trump hatte dem Iran zuletzt ein Ultimatum gestellt: Die strategisch wichtige Straße von Hormus, die für den Öl‑ und Gashandel entscheidend ist, müsse geöffnet werden. Falls der Iran nicht einlenkt, drohte Trump damit, auch Infrastruktur anzugreifen, die sowohl für die Wirtschaft als auch für die Zivilbevölkerung wichtig ist. Das Ultimatum läuft kommende Nacht aus. Bisher gibt es keine Anzeichen für eine Einigung.

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Frankreich warnt vor "Teufelskreis der Eskalation"

Sollte der Iran die Straße von Hormus nicht für den Schiffsverkehr öffnen, droht US-Präsident Donald Trump mit Angriffen, auch auf zivile Infrastruktur. Solche Angriffe lehnt der französische Außenminister Jean-Noël Barrot entschieden ab. Sie würden gegen die Regeln des Krieges und das Völkerrecht verstoßen und mit Sicherheit Vergeltungsmaßnahmen des Iran nach sich ziehen, sagte Barrot dem Fernsehsender France Info.

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Angriffe auf zivile Anlagen würden zweifellos eine neue Eskalationsphase und Vergeltungsmaßnahmen auslösen, sagte Barrot. Das würde die Region und die Weltwirtschaft in einen besorgniserregenden Teufelskreis ziehen. "Wir erleben bereits einen starken Anstieg der Kraftstoffpreise", sagte der Minister. 

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Luftangriffe auf ein in Betrieb befindliches AKW "könnten einen schweren radiologischen Unfall mit schädlichen Folgen für Mensch und Umwelt im Iran und darüber hinaus" verursachen, teilte IAEA-Chef Rafael Grossi mit.Nach Angaben der iranischen Nachrichtenagentur Irna war am Samstag bei einem Angriff auf das Gelände von Buschehr ein Sicherheitsmann getötet worden. An den Atominstallationen seien jedoch keine Schäden entstanden. Der Angriff sei lediglich 75 Meter von dem AKW-Gelände entfernt eingeschlagen, sagte Grossi basierend auf einer IAEA-Auswertung von Satellitenbildern. "Eine Nuklearanlage und ihre Umgebung sollten niemals angegriffen werden", warnte er.","publisher":{"@type":"Organization","name":"ZEIT Online","logo":"https://www.tickaroo.com/mediagw/image/c_fill,w_100,h_100/imageservice://profilepic-org-5e4f8bc97718b779d70097dc-5e4f8ca87718b7e953009846"},"datePublished":"2026-04-06T22:07:11.000Z","dateModified":"2026-04-07T03:28:37.000Z","author":{"@type":"Person","name":"Simon Sales Prado"},"image":[{"@type":"ImageObject","url":"https://www.tickaroo.com/mediagw/image/c_fill,w_1024,h_682/imageservice://media/organization/5e4f8bc97718b779d70097dc/liveblog/goVWf61p5wfE4r2w8274/eoe6zVsoRUrv57kZZXuf/moe8j8ZBRUrv57kZ593S.jpeg","caption":"IAEA-Chef Rafael Grossi hat erneut zur Zurückhaltung aufgerufen.","creditText":"Mariana Nedelcu/Reuters","uploadDate":"2026-04-07T03:28:36.000Z","thumbnail":{"@type":"ImageObject","contentUrl":"https://www.tickaroo.com/mediagw/image/c_fill,w_480,h_320/imageservice://media/organization/5e4f8bc97718b779d70097dc/liveblog/goVWf61p5wfE4r2w8274/eoe6zVsoRUrv57kZZXuf/moe8j8ZBRUrv57kZ593S.jpeg"}}],"video":[],"sharedContent":[]},{"@type":"BlogPosting","headline":"IWF-Chefin geht selbst bei raschem Kriegsende von langsamerem Wirtschaftswachstum aus","articleBody":"IWF-Chefin geht selbst bei raschem Kriegsende von langsamerem Wirtschaftswachstum ausDie Chefin des Internationalen Währungsfonds (IWF), Kristalina Georgieva, hat sich besorgt über die wirtschaftlichen Folgen des Irankriegs geäußert. Ohne den Krieg wäre sie mit Blick auf die Weltwirtschaft optimistischer gewesen. "Stattdessen führen nun alle Wege zu höheren Preisen und ​einem langsameren Wachstum", sagte sie der Nachrichtenagentur ‌Reuters. Selbst ein rasches Ende des Krieges und eine schnelle Erholung würden zu einer geringen Abwärtskorrektur der Wachstumsprognose und einer Aufwärtskorrektur der Inflationsprognose führen. Der Preis für ‌Öl der Nordseesorte Brent stieg zuletzt um rund ein Prozent auf 110 Dollar je Barrel. ","publisher":{"@type":"Organization","name":"ZEIT Online","logo":"https://www.tickaroo.com/mediagw/image/c_fill,w_100,h_100/imageservice://profilepic-org-5e4f8bc97718b779d70097dc-5e4f8ca87718b7e953009846"},"datePublished":"2026-04-06T21:18:06.000Z","dateModified":"2026-04-07T03:29:58.000Z","author":{"@type":"Person","name":"Iven Fenker"},"image":[{"@type":"ImageObject","url":"https://www.tickaroo.com/mediagw/image/c_fill,w_1024,h_682/imageservice://media/organization/5e4f8bc97718b779d70097dc/liveblog/goVWf61p5wfE4r2w8274/eoe6gwdB5g8j6Z1k00ET/moe8jY95RUrv57kZ593X.jpeg","caption":"IWF-Chefin Kristalina Georgieva","creditText":"Denis Balibouse/Reuters","uploadDate":"2026-04-07T03:29:57.000Z","thumbnail":{"@type":"ImageObject","contentUrl":"https://www.tickaroo.com/mediagw/image/c_fill,w_480,h_320/imageservice://media/organization/5e4f8bc97718b779d70097dc/liveblog/goVWf61p5wfE4r2w8274/eoe6gwdB5g8j6Z1k00ET/moe8jY95RUrv57kZ593X.jpeg"}}],"video":[],"sharedContent":[]},{"@type":"BlogPosting","headline":"Trump droht Journalisten mit Haft wegen Infos zur Pilotenrettung","articleBody":"Trump droht Journalisten mit Haft wegen Infos zur PilotenrettungUS-Präsident Donald Trump hat den Namen eines angeblichen Informanten zur Rettung der Kampfjetbesatzung im Iran gefordert. Man werde zu einem Medienunternehmen gehen, das die Infos veröffentlicht habe, sagte Trump, ohne das Medium zu nennen. Er werde unter Verweis auf die nationale Sicherheit die Herausgabe des Namens bei Androhung von Gefängnis verlangen.Trump sagte, durch die Information zur Rettung des Piloten und deren Veröffentlichung sei im Iran klar gewesen, dass das zweite Besatzungsmitglied noch vermisst werde. Das habe die Rettung erschwert. An der Bergung waren nach Angaben des US-Präsidenten mehr als 150 Flugzeuge beteiligt. 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Alena Kammer
Alena Kammer

Frankreich warnt vor „Teufelskreis der Eskalation“

Sollte der Iran die Straße von Hormus nicht für den Schiffsverkehr öffnen, droht US-Präsident Donald Trump mit Angriffen, auch auf zivile Infrastruktur. Solche Angriffe lehnt der französische Außenminister Jean-Noël Barrot entschieden ab. Sie würden gegen die Regeln des Krieges und das Völkerrecht verstoßen und mit Sicherheit Vergeltungsmaßnahmen des Iran nach sich ziehen, sagte Barrot dem Fernsehsender France Info.
„Sollten Energieanlagen im Iran angegriffen werden, müssen wir mit Vergeltungsmaßnahmen des iranischen Regimes rechnen, die die ohnehin schon besorgniserregende Lage weiter verschärfen würden.“

Frankreichs Außenminister Jean-Noël Barrot

Angriffe auf zivile Anlagen würden zweifellos eine neue Eskalationsphase und Vergeltungsmaßnahmen auslösen, sagte Barrot. Das würde die Region und die Weltwirtschaft in einen besorgniserregenden Teufelskreis ziehen. „Wir erleben bereits einen starken Anstieg der Kraftstoffpreise“, sagte der Minister. 

Tom-Luca Freund
Tom-Luca Freund

Iran greift Großraum Tel Aviv erneut mit Streumunition an

Bei einem Raketenangriff auf den Großraum Tel Aviv hat der Iran nach israelischen Medienberichten erneut Streumunition eingesetzt. Das israelische Nachrichtenportal ynet berichtete von rund 20 Einschlagsorten, bei denen laut Rettungsdienst Magen David Adom mehrere Menschen verletzt wurden, darunter eine Frau schwer. Neben dem Großraum Tel Aviv wurden laut Medienberichten auch die Hafenstädte Eilat im Süden und Haifa im Norden von Streumunition getroffen.

Eine Rakete mit Streumunition zerbricht häufig über dem Ziel in der Luft und verteilt dann Submunitionen, auch Bomblets genannt, über ein großes Gebiet. Die Menschenrechtsorganisation Human Rights Watch verurteilte die Angriffe zuletzt. „Der Einsatz von Streumunition durch den Iran in dicht besiedelten Gebieten in Israel stellt eine vorhersehbare und langfristige Gefahr für Zivilisten dar“, sagte Patrick Thompson, Forscher für Krisen, Konflikte und Waffen bei Human Rights Watch. Das weite Streugebiet wirke „rechtswidrig unterschiedslos“ und verstoße gegen das Kriegsvölkerrecht.

Alena Kammer
Alena Kammer

Israelisches Militär warnt Menschen im Iran vor Zugreisen

Das israelische Militär hat Iranerinnen und Iraner aufgefordert, keine Züge zu benutzen und sich nicht in der Nähe von Bahnstrecken aufzuhalten. „Zu Ihrer Sicherheit bitten wir Sie, bis 21.00 Uhr iranischer Zeit auf Zugreisen zu verzichten“, schrieb das Militär in einem auf Farsi formulierten Post auf X. Wer sich dort aufhalte, gefährde sein Leben.

US‑Präsident Donald Trump hatte dem Iran zuletzt ein Ultimatum gestellt: Die strategisch wichtige Straße von Hormus, die für den Öl‑ und Gashandel entscheidend ist, müsse geöffnet werden. Falls der Iran nicht einlenkt, drohte Trump damit, auch Infrastruktur anzugreifen, die sowohl für die Wirtschaft als auch für die Zivilbevölkerung wichtig ist. Das Ultimatum läuft kommende Nacht aus. Bisher gibt es keine Anzeichen für eine Einigung.

Tom-Luca Freund
Tom-Luca Freund

Brücke zwischen Saudi-Arabien und Bahrain geschlossen

Wegen möglicher iranischer Angriffe ist eine wichtige Brücke zwischen Saudi-Arabien und dem Inselstaat Bahrain geschlossen worden. Der Stopp des Fahrzeugverkehrs sei eine „Vorsichtsmaßnahme“, teilte die zuständige Behörde auf der Plattform X mit. Die 25 Kilometer lange Brücke King Fahd Causeway ist die einzige Straßenverbindung zwischen Bahrain und der Arabischen Halbinsel. 
Sieben ballistische Raketen aus dem Iran hatten nach Behördenangaben die östliche Provinz von Saudi-Arabien angegriffen. Raketentrümmerteile seien in der Nähe von Energieeinrichtungen herabgefallen, teilte ein Militärsprecher mit. Zunächst war unklar, welche Einrichtungen betroffen waren.

Tom-Luca Freund
Tom-Luca Freund

Was steckt hinter den Drohungen von Donald Trump?

In den vergangenen Tagen übertraf US-Präsident Donald Trump sich selbst in seinen Drohungen gegenüber dem Iran. Zuletzt sprach er davon, das Land innerhalb einer Nacht ausschalten zu können. Hinter dieser Rhetorik stehe vor allem das Ziel, einen Deal mit dem Iran zu schließen, schreibt meine ZEIT-Kollegin Juliane Schäuble. Nun zeige sich, dass der Krieg ohne Plan begonnen wurde und es noch keinen klaren Weg gibt, ihn zu beenden.

Mehr dazu lesen Sie hier:

Simon Sales Prado
Simon Sales Prado

Das war die Nacht

Das iranische Militär hat Drohungen von US-Präsident Donald Trump als „haltlos“ zurückgewiesen und erneut Angriffe auf Israel geflogen. Auch die israelischen Streitkräfte haben neue Luftangriffe auf den Iran gestartet. Sowohl die UN als auch die Internationale Atomenergie-Organisation haben indes zur Zurückhaltung aufgerufen.

Mehr dazu lesen Sie hier:

Sophia Boddenberg
Sophia Boddenberg

UN-Sicherheitsrat soll über Resolution zur Straße von Hormus abstimmen

Der UN-Sicherheitsrat befasst sich Diplomatenkreisen zufolge heute mit einer vom Golfkooperationsrat geforderten Freigabe eines Einsatzes von Waffengewalt zum Schutz der Straße von Hormus. Die Abstimmung ist für 11 Uhr (Ortszeit, 17 Uhr MESZ) angesetzt. Vergangene Woche war eine Abstimmung über den von Bahrain eingebrachten Resolutionsentwurf aufgrund drohender Vetos mehrmals verschoben worden.

Der jüngste Resolutionsentwurf, der der Nachrichtenagentur AFP vorlag, autorisiert Gewalt in der Meerenge nicht mehr ausdrücklich. Stattdessen ruft er Staaten auf, „ihre Bemühungen, die defensiver Natur und den Umständen angemessen sind, zu koordinieren, um zur Sicherheit der Schifffahrt beizutragen, einschließlich durch die Begleitung von Handelsschiffen“.

Zugleich verlangt der Resolutionsentwurf weiterhin, dass der Iran seine Angriffe auf Handelsschiffe beendet und „jeden Versuch, den Transitverkehr oder die Freiheit der Schifffahrt in der Straße von Hormus zu behindern“, einstellt.

Der UN-Sicherheitsrat wird Diplomaten zufolge über die Straße von Hormus beraten.
Der UN-Sicherheitsrat wird Diplomaten zufolge über die Straße von Hormus beraten. Seth Wenig/AP/dpa
Bahrain hatte einen Resolutionsentwurf vorgelegt, demzufolge „defensive“ Gewalt eingesetzt werden kann, um die Fahrt durch die Straße von Hormus zu gewährleisten. Die Vetomächte Russland, China und Frankreich äußerten jedoch starke Bedenken gegenüber dem Vorschlag. Die USA unterstützen die Resolution hingegen. 

Sophia Boddenberg
Sophia Boddenberg

Israelische Armee gibt neue Angriffswelle gegen den Iran bekannt

Die israelische Armee hat eigenen Angaben zufolge den Iran erneut angegriffen. Dabei sei Infrastruktur in Teheran und anderen Gebieten attackiert worden, teilte die Armee am Dienstag im Onlinedienst X mit. Zugleich habe die israelische Luftabwehr auf Raketenangriffe aus dem Iran reagiert.

Iranische Staatsmedien meldeten derweil Explosionen in Teheran und der nahe gelegenen Stadt Karadsch. Die iranischen staatlichen Nachrichtenagenturen Fars und Mehr gaben keine weiteren Details bekannt.

Simon Sales Prado
Simon Sales Prado

Iran wirft Donald Trump „arrogante Rhetorik“ und „haltlose Drohungen“ vor

Die iranische Armee hat US-Präsident Donald Trump für seine jüngsten Drohungen kritisiert. Die „grobe, arrogante Rhetorik und haltlosen Drohungen des wahnhaften US-Präsidenten“ würden die Angriffe gegen die „amerikanischen und zionistischen Feinde“ nicht stoppen, wurde der Militärsprecher Ebrahim Zolfaqari in Staatsmedien zitiert.

Zuvor hatte Trump gedroht, die US-Armee werde iranische Brücken und Kraftwerke zerstören, falls der Iran die Straße von Hormus nicht bis zum Ablauf des Ultimatums in der Nacht von Dienstag auf Mittwoch freigibt.

Simon Sales Prado
Simon Sales Prado

Saudi-Arabien meldet abgefangene Geschosse

Saudi-Arabien hat nach ⁠eigenen Angaben sieben ballistische ​Raketen abgefangen. Die Geschosse seien auf die östliche ‌Region ⁠des Landes abgefeuert ​worden, teilte das Verteidigungsministerium mit. Trümmer der abgefangenen Geschosse sollen demnach in der Nähe von ​Energieanlagen niedergegangen sein. Wer die Raketen abgefeuert hat, teilte das Ministerium zunächst nicht mit.

Simon Sales Prado
Simon Sales Prado

IAEA ruft Kriegsparteien zur Zurückhaltung auf

Angesichts mehrfacher Angriffe auf das Gelände des iranischen Atomkraftwerks Buschehr hat die Internationale Atomenergie-Organisation (IAEA) vor einer „sehr realen Bedrohung für die nukleare Sicherheit“ gewarnt. Luftangriffe auf ein in Betrieb befindliches AKW „könnten einen schweren radiologischen Unfall mit schädlichen Folgen für Mensch und Umwelt im Iran und darüber hinaus“ verursachen, teilte IAEA-Chef Rafael Grossi mit.

Nach Angaben der iranischen Nachrichtenagentur Irna war am Samstag bei einem Angriff auf das Gelände von Buschehr ein Sicherheitsmann getötet worden. An den Atominstallationen seien jedoch keine Schäden entstanden. Der Angriff sei lediglich 75 Meter von dem AKW-Gelände entfernt eingeschlagen, sagte Grossi basierend auf einer IAEA-Auswertung von Satellitenbildern. „Eine Nuklearanlage und ihre Umgebung sollten niemals angegriffen werden“, warnte er.

IAEA-Chef Rafael Grossi hat erneut zur Zurückhaltung aufgerufen.
IAEA-Chef Rafael Grossi hat erneut zur Zurückhaltung aufgerufen. Mariana Nedelcu/Reuters

Iven Fenker
Iven Fenker

IWF-Chefin geht selbst bei raschem Kriegsende von langsamerem Wirtschaftswachstum aus

Die Chefin des Internationalen Währungsfonds (IWF), Kristalina Georgieva, hat sich besorgt über die wirtschaftlichen Folgen des Irankriegs geäußert. Ohne den Krieg wäre sie mit Blick auf die Weltwirtschaft optimistischer gewesen. „Stattdessen führen nun alle Wege zu höheren Preisen und ​einem langsameren Wachstum“, sagte sie der Nachrichtenagentur ‌Reuters. Selbst ein rasches Ende des Krieges und eine schnelle Erholung würden zu einer geringen Abwärtskorrektur der Wachstumsprognose und einer Aufwärtskorrektur der Inflationsprognose führen. Der Preis für ‌Öl der Nordseesorte Brent stieg zuletzt um rund ein Prozent auf 110 Dollar je Barrel. 
IWF-Chefin Kristalina Georgieva
IWF-Chefin Kristalina Georgieva. Denis Balibouse/Reuters

Sophia Boddenberg
Sophia Boddenberg

Trump droht Journalisten mit Haft wegen Infos zur Pilotenrettung

US-Präsident Donald Trump hat den Namen eines angeblichen Informanten zur Rettung der Kampfjetbesatzung im Iran gefordert. Man werde zu einem Medienunternehmen gehen, das die Infos veröffentlicht habe, sagte Trump, ohne das Medium zu nennen. Er werde unter Verweis auf die nationale Sicherheit die Herausgabe des Namens bei Androhung von Gefängnis verlangen.

Trump sagte, durch die Information zur Rettung des Piloten und deren Veröffentlichung sei im Iran klar gewesen, dass das zweite Besatzungsmitglied noch vermisst werde. Das habe die Rettung erschwert. An der Bergung waren nach Angaben des US-Präsidenten mehr als 150 Flugzeuge beteiligt. Ein großer Teil davon sei für ein Täuschungsmanöver an verschiedenen Orten im Einsatz gewesen, sagte er.

Iven Fenker
Iven Fenker

Donald Trump kritisiert Nato erneut

US-Präsident Donald Trump hat die Nato erneut wegen der ausbleibenden, von ihm geforderten militärischen Unterstützung kritisiert. „Ich glaube, das ist ein Makel für die Nato, der niemals verschwinden wird“, sagte er. Er warf Verbündeten vor, zu spät Unterstützung in Aussicht gestellt zu haben. „Ich brauche keine Hilfe, nachdem wir gewonnen haben“, sagte er.
US-Präsident Donald Trump hat die Nato kritisiert.
US-Präsident Donald Trump hat die Nato kritisiert. Julia Demaree Nikhinson/dpa/AP

Iven Fenker
Iven Fenker

UN appellieren an USA, auf Angriffe auf zivile Infrastruktur zu verzichten

UN-Generalsekretär António Guterres hat an die USA appelliert, von Angriffen auf die zivile Infrastruktur im Iran abzusehen. Dies sei nach dem Völkerrecht verboten, sagte UN-Sprecher Stéphane Dujarric. Selbst wenn bestimmte zivile Infrastruktur als militärisches Ziel eingestuft werden könne, wäre ein Angriff dennoch untersagt, wenn er das Risiko eines „übermäßigen unbeabsichtigten Schadens für Zivilisten“ berge. Ob solche Angriffe als Kriegsverbrechen einzustufen seien, müsse ein Gericht entscheiden, sagte Dujarric.
UN-Generalsekretär António Guterres
UN-Generalsekretär António Guterres. Omar Havana/AP