Irankrieg: Israel und Kuwait melden erneut Angriffe aus dem Iran



Ansprache an die Nation gehalten hatte. Israelische Medien schrieben über mehrere Verletzte.

Nach dem ersten Angriff teilte die israelische Polizei mit, Einsatzkräfte seien zu mehreren Einschlagsorten im Zentrum Israels gerufen worden. In mehreren Medien war von neun Einschlägen die Rede. Drei Menschen seien leicht verletzt worden, schrieb Ha’aretz unter Berufung auf Sanitäter. In anderen Berichten wurden die Schäden in einem relativ weiten Gebiet auf den Einsatz von Streumunition zurückgeführt. Streubomben können Hunderte kleinerer Bomben freisetzen. Der Iran und Israel werfen sich gegenseitig den Einsatz dieser Munition vor.

Drei Stunden nach der ersten Angriffswelle identifizierte die Armee erneut "Raketen aus dem Iran in Richtung des Staatsgebiets Israels". In großen Teilen Nord- und Zentralisraels wurden Luftschutzsirenen ausgelöst. Berichte über Opfer oder Schäden gab es nach der zweiten und dritten Angriffswelle noch nicht.

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Iran droht mit verstärkten Angriffen

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Man werde weiterkämpfen, bis die USA und Israel aufgeben: Der Iran hat angedroht, seine Angriffe im Nahen Osten weiter zu verschärfen. Militär-Sprecher Ebrahim Solfakari sagte der halbamtlichen Nachrichtenagentur Tasnim, es werde "einschneidendere, umfassendere und zerstörerischere" Angriffe geben. Die Gegner des Iran hätten keine Kenntnisse über die "sehr umfangreichen und strategischen Kapazitäten" des Regimes.

US-Präsident Donald Trump hatte zuvor erklärt, die militärischen Fähigkeiten des Iran seien "im Wesentlichen dezimiert". Die USA hätten ihre Ziele bald vollständig erreicht und würden den Iran in ​den nächsten zwei bis drei Wochen "extrem hart" treffen. Darauf entgegnete Solfakari, die Militärproduktion von Raketen, Drohnen oder auch Systemen zur Luftverteidigung oder elektronischen Kampfführung finde an Orten statt, "von denen ihr in keiner Weise Kenntnis habt und die ihr niemals erreichen werdet". 

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China fordert von USA sofortiges Ende der Angriffe

China hat nach den neuen Angriffsankündigungen von US-Präsident Donald Trump gegen den Iran ein sofortiges Ende der Kampfhandlungen gefordert. "Militärische Mittel können das Problem nicht grundlegend lösen und die Eskalation von Konflikten widerspricht den Interessen beider Seiten", sagte eine Sprecherin des Außenministeriums. Sie rief die Konfliktparteien auf, "ihre Militäreinsätze sofort einzustellen". 

Die Ministeriumssprecherin machte diese für die Blockade der Straße von Hormus verantwortlich: 

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Nur eine Waffenruhe könne die Sicherheit der internationalen Schifffahrt wiederherstellen, sagte die Sprecherin weiter. China spreche mit allen beteiligten Parteien über die Meerenge von Hormus. "Eine Eskalation des Konflikts liegt im Interesse keiner Partei." 

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Österreich verbietet den USA alle militärischen Überflüge

Österreich hat den USA alle militärischen Überflüge über sein Gebiet seit Beginn des Irankriegs unter Verweis auf seine Neutralität untersagt. "Es hat Anträge gegeben und diese wurden von Anfang an abgelehnt", sagte ein Sprecher des österreichischen Verteidigungsministeriums. Für jeden Überflug müsse ein Antrag gestellt werden und "immer wenn es sich um ein Land handelt, das sich im Krieg befindet, wird der Antrag abgelehnt – in diesem Fall in Abstimmung mit dem Außenministerium", fügte er hinzu.

Österreich ist seit 1955 ein neutrales Land und im Norden, Süden und Osten von Mitgliedstaaten der Nato umgeben. Im Westen grenzt es an die ebenfalls neutrale Schweiz, die bereits Mitte März mitgeteilt hatte, den USA die Nutzung ihres Luftraums untersagt zu haben. US-Präsident Donald Trump hat Nato-Mitgliedstaaten wie Frankreich und Spanien zuletzt kritisiert, die den USA verboten hatten, ihren Luftraum für den Krieg im Iran zu nutzen.

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Huthis: Wollen im Irankrieg "nicht tatenlos zusehen"

Der Anführer der Huthi-Rebellen im Jemen, Abdul Malik al-Huthi, hat weitere mögliche Kampfhandlungen seiner Miliz angedeutet. "Wir werden nicht tatenlos zusehen, wie der Feind seine Ziele erreicht, und wir werden auch nicht die ganze Last anderen überlassen, als ob es uns nicht betreffe", sagte Al-Huthi in einer Rede, die im örtlichen Fernsehen ausgestrahlt wurde. Für Freitag rief er zu Solidaritätskundgebungen mit dem Iran in der jemenitischen Hauptstadt Sanaa auf.

Seine Miliz habe sich an Operationen Teherans gegen die USA und Israel beteiligt und dabei Raketen und Drohnen eingesetzt, sagte Al-Huthi. Er lobte Angriffe des Iran auf Interessen der USA und Israels in der Region, etwa wichtige Militärstützpunkte. Die gemeinsamen Operationen mit dem Iran würden fortgesetzt

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Behörde meldet 1.345 Tote im Libanon seit März

Seit Anfang März sind bei israelischen Angriffen im Libanon nach Behördengaben mindestens 1.345 Menschen getötet und 4.040 verletzt worden. Das teilte das libanesische Gesundheitsministerium mit. Unter den Toten seien 125 Kinder, 53 Mitarbeiter des Gesundheitswesens und mehr als 90 Frauen. Binnen 24 Stunden seien zuletzt 27 Menschen getötet und 105 weitere verletzt worden, hieß es. 

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Straße von Hormus laut Putin-Berater für Russland offen

Die ​Straße von Hormus ist nach Angaben eines engen Beraters von Wladimir Putin für Russland nicht gesperrt. "Sie ist für uns offen", sagte Juri Uschakow laut der russischen Nachrichtenagentur Interfax im Staatsfernsehen. Die Angaben ließen sich nicht unabhängig prüfen. 

Die staatliche Nachrichtenagentur Tass meldete, Außenminister Sergej Lawrow habe mit seinem iranischen Amtskollegen telefoniert. Themen seien die Lage in Nahost und die Situation in der Straße von Hormus gewesen. Details dazu wurden zunächst nicht genannt. 

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Guterres warnt vor Ausweitung des Irankriegs

UN-Generalsekretär António Guterres hat vor einem noch größeren Krieg im Nahen Osten gewarnt. Es gebe zwar diplomatische Bemühungen, Konflikte endeten aber erst, wenn sich Staats- und Regierungschefs für Dialog statt Zerstörung entschieden.

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Guterres forderte die USA und Israel auf, den Krieg gegen den Iran zu beenden. Vom Iran forderte er, die Angriffe auf die Golfregion einzustellen. Zudem verwies er auf die bereits erheblichen Auswirkungen der weitgehenden Blockade der Straße von Hormus durch den Iran. Dies beeinträchtige das Leben von Menschen weltweit. Sie seien mit steigenden Lebensmittel- und Energiekosten konfrontiert.

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Wie Europa mit dem Irankrieg umgeht

Das Verhältnis zwischen den USA und Europa ist unter der Trump-Regierung länger schon schlecht. Der Krieg der USA und Israels gegen den Iran und die von Donald Trump geforderte, aber weitestgehend ausbleibende Beteiligung der Europäer verschlechtert die Situation.

Wie genau verhalten sich die großen europäischen Staaten im Irankrieg? Meine ZEIT-Kollegen Hauke Friederichs, Ulrich Ladurner und Carsten Luther haben einen Überblick erarbeitet.

Mehr dazu lesen hier: 

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Israel will iranischen Kommandeur getötet haben

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Die israelische Armee hat nach eigenen Angaben einen ranghohen iranischen Kommandeur getötet. Bei einem Angriff in Teheran sei Dschamschid Eshaghi getötet worden, teilte die Armee mit. Er sei Kommandeur des "Öl-Hauptquartiers" der iranischen Streitkräfte gewesen. Dieses ermögliche dem iranischen Machtapparat die Fortsetzung seiner Aktivitäten und seines militärischen Aufbaus durch Gewinne aus Ölverkäufen. 

Eshagi sei auch für die Bereitstellung finanzieller Mittel für Verbündete des Iran in der Region verantwortlich gewesen, darunter die Hisbollah sowie die Huthi-Miliz. Eshaghi war auf einer Sanktionsliste des US-Finanzministeriums gelistet und dort als weltweit agierender Terrorist eingestuft

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Mehr als 40 Länder sprechen über mögliche Sanktionen gegen den Iran

Bei der Krisensitzung zur Lage in der Straße von Hormus haben die teilnehmenden Länder unter anderem über mögliche weitere Sanktionen gegen den Iran gesprochen. Das teilte das britische Außenministerium nach dem von Großbritannien einberufenen Online-Treffen mit Vertretern von mehr als 40 Ländern mit. Außenministerin Yvette Cooper sprach von einer Entschlossenheit vieler Länder zur Öffnung der für den weltweiten Handel wichtigen Meeresenge. Konkrete Schritte blieben jedoch vorerst aus.

Der Iran habe die "Weltwirtschaft als Geisel" genommen, sagte Cooper. Bereits vor der Krisensitzung, an der auch Deutschland teilnahm, kündigte sie ein Treffen von Militärplanern an. Dabei sollen "realisierbare Optionen zur Gewährleistung der Zugänglichkeit und Sicherheit der Straße von Hormus für die Schifffahrt" besprochen werden.

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USA zerstören Autobahnbrücke im Iran

Bei Angriffen auf den Iran ist nach Angaben von US-Präsident Donald Trump die größte Brücke des Landes zerstört worden. Trump veröffentlichte auf Truth Social ein Video von einer Brücke in Karadsch. Auf den Aufnahmen ist zu sehen, wie das Bauwerk teilweise einstürzt und wie dichter Rauch aufsteigt. "Die größte Brücke im Iran stürzt ein, wird nie wieder benutzt werden", schrieb Trump.

Trump drohte mit weiterer Zerstörung, sollte die Führung der Islamischen Republik nicht zu Verhandlungen über ein Ende des Irankrieges bereit sein.

"Angriffe auf zivile Strukturen, einschließlich unfertiger Brücken, werden die Iraner nicht zur Kapitulation zwingen", schrieb der Außenminister des Iran, Abbas Araghtschi, auf X. Derartige Angriffe seien Ausdruck eines "moralischen Zusammenbruchs", sagte er. Das Ansehen der USA werde sich niemals davon erholen.

Der zweite Angriff ereignete sich iranischen Medien zufolge, als Rettungskräfte vor Ort im Einsatz waren. Videos in den sozialen Medien zeigten dunkelgraue Rauchwolken nach den Raketeneinschlägen und Brückenelemente, die in sich zusammenstürzten. Bei den Luftangriffen starben laut der Nachrichtenagentur Isna mindestens acht Menschen, 97 weitere wurden verletzt.

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Über 100 Rechtsexperten sehen in US-Angriffen mögliche Kriegsverbrechen

Zahlreiche Experten für Völkerrecht in den USA haben einen offenen Brief unterzeichnet, in dem sie darauf hinweisen, dass US-Angriffe auf den Iran Kriegsverbrechen darstellen könnten. Die über 100 Wissenschaftler von Universitäten wie Harvard, Yale, Stanford und der University of California, schrieben darin, dass das Verhalten der US-Streitkräfte und die Äußerungen hochrangiger US-Beamter "ernsthafte Bedenken hinsichtlich Verstößen gegen internationale Menschenrechtsnormen und das humanitäre Völkerrecht, einschließlich potenzieller Kriegsverbrechen, aufwerfen".

Der Brief verwies insbesondere auf eine Äußerung Trumps von Mitte März, in der er sagte, die USA könnten "nur zum Spaß" Angriffe auf den Iran durchführen. Er zitierte auch Äußerungen von Pentagon-Chef Pete Hegseth von Anfang März, in denen dieser sagte, die USA kämpften nicht nach "dummen Einsatzregeln".
Die Experten teilten mit, sie seien "zutiefst besorgt über Angriffe, die Schulen, Gesundheitseinrichtungen und Wohnhäuser getroffen haben", und verwiesen dabei auf einen Angriff auf eine Schule im Iran am ersten Tag des Krieges.

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Huthi-Miliz greift erneut Israel an

Die vom Iran unterstützte Huthi-Miliz im Jemen hat zum vierten Mal seit Beginn des Irankriegs Israel angegriffen. Es seien mehrere ballistische Raketen auf Ziele im Raum Tel Aviv abgefeuert worden, teilte ein Sprecher der Huthis mit. 

Die israelische Armee hatte zuvor mitgeteilt, eine aus dem Jemen in Richtung Israel abgefeuerte Rakete identifiziert zu haben. Abfangsysteme seien im Einsatz, hieß es in einer Mitteilung. 

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UN-Sicherheitsrat stimmt über Schutz der Straße von Hormus ab

Der UN-Sicherheitsrat will laut Angaben von Diplomaten heute über eine Resolution zum Schutz der Handelsschifffahrt durch die Straße von Hormus abstimmen. Der von Bahrain eingebrachte Entwurf würde "alle notwendigen defensiven Mittel" ⁠für einen Zeitraum von mindestens sechs Monaten ‌genehmigen, zitierten die Nachrichtenagenturen AFP und Reuters aus dem Papier. 

Einwände der Vetomächte Russland, China und Frankreich führten nach Angaben der AFP zu mehreren Änderungen am Resolutionsentwurf. Demnach wurde die Formulierung "alle notwendigen Mittel" zu "alle notwendigen defensiven Mittel" geändert. 

Russland, China und Frankreich hatten zuvor starke Bedenken geäußert. "Der Einsatz von Gewalt kann keinen Frieden bringen", sagte der chinesische UN-Botschafter Fu Cong vor dem Sicherheitsrat. Russland teilte mit, es werde keine Maßnahmen unterstützen, die es als einseitig betrachte. Der französische Präsident Emmanuel Macron hatte zuvor geäußert, ein Militäreinsatz zur Befreiung der Meerenge sei "unrealistisch". Die USA unterstützen dagegen den Resolutionsentwurf.

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40 Länder erwägen Sanktionen und Druck durch die UN 

Rund 40 Staaten haben den Iran aufgefordert, die Straße von Hormus "sofort und bedingungslos" wieder für die Schifffahrt freizugeben. Die Teilnehmer forderten nach ihrem Treffen, die "grundlegenden Prinzipien der Freiheit der Schifffahrt und des Seerechts" zu achten. Konkrete Beschlüsse fassten sie allerdings nicht. 
Die Außenminister und Vertreterinnen der beteiligten Länder diskutierten mehrere Bereiche "möglicher gemeinsamer, koordinierter Maßnahmen", teilte die britische Außenministerin Yvette Cooper zum Abschluss des von Großbritannien geleiteten virtuellen Treffens mit. Dies könnte durch diplomatischen Druck etwa durch die UN erfolgen, oder durch mögliche Sanktionen.

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Italien sprach sich für einen "humanitären Korridor" für Düngemittel und andere humanitäre Güter aus. Außenminister Antonio Tajani habe "die Notwendigkeit eines Prozesses im Rahmen der UN" betont, teilte sein Ministerium mit. Den Angaben zufolge unterstützen auch Tajanis niederländischer Kollege und der stellvertretende Außenminister der Vereinigten Arabischen Emirate den Vorschlag.
Großbritanniens Regierungschef Keir Starmer hatte zuvor gesagt, das Treffen diene dazu, alle "diplomatischen und politischen Maßnahmen zu prüfen, die wir ergreifen können, um die Freiheit der Schifffahrt wiederherzustellen". Die Wiedereröffnung der Meerenge werde "nicht einfach" sein. 

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Wadephul signalisiert Bereitschaft Deutschlands zur Absicherung von Seewegen nach Kriegsende

Außenminister Johann Wadephul stellt einen Beitrag Deutschlands zur Absicherung der Seehandelswege im Nahen Osten in Aussicht. Deutschland sei prinzipiell bereit, sich an einem Einsatz mit einer größeren Gemeinschaft von Staaten zu beteiligen, "wenn der militärische Konflikt beigelegt ist und die rechtlichen Voraussetzungen dafür vorliegen", sagte der CDU-Politiker den Zeitungen der ‌Funke Mediengruppe. "Wir haben – ​wie die USA und andere – ein Interesse ⁠daran, dass die Handelswege im Persischen Golf ​und im Roten Meer wieder geöffnet werden." Bundeskanzler Friedrich Merz und Verteidigungsminister Boris Pistorius hatten sich zuvor bereits ähnlich geäußert.

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Israel und Kuwait melden Luftangriffe

Die israelische Armee hat einen neuen Luftangriff aus dem Iran gemeldet. Es seien Raketen identifiziert worden, "die vom Iran in Richtung des Staatsgebiets Israels abgefeuert wurden", teilte die israelische Armee mit. Die Luftabwehrsysteme seien im Einsatz.

Auch die kuwaitische Armee meldete erneut Angriffe. "Die kuwaitische Luftabwehr reagiert derzeit auf feindliche Raketen- und Drohnenbedrohungen", schrieb die Armee im Onlinedienst X.

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Die Teilnehmer forderten nach ihrem Treffen, die "grundlegenden Prinzipien der Freiheit der Schifffahrt und des Seerechts" zu achten. Konkrete Beschlüsse fassten sie allerdings nicht. Die Außenminister und Vertreterinnen der beteiligten Länder diskutierten mehrere Bereiche "möglicher gemeinsamer, koordinierter Maßnahmen", teilte die britische Außenministerin Yvette Cooper zum Abschluss des von Großbritannien geleiteten virtuellen Treffens mit. 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Die über 100 Wissenschaftler von Universitäten wie Harvard, Yale, Stanford und der University of California, schrieben darin, dass das Verhalten der US-Streitkräfte und die Äußerungen hochrangiger US-Beamter "ernsthafte Bedenken hinsichtlich Verstößen gegen internationale Menschenrechtsnormen und das humanitäre Völkerrecht, einschließlich potenzieller Kriegsverbrechen, aufwerfen".Der Brief verwies insbesondere auf eine Äußerung Trumps von Mitte März, in der er sagte, die USA könnten "nur zum Spaß" Angriffe auf den Iran durchführen. Er zitierte auch Äußerungen von Pentagon-Chef Pete Hegseth von Anfang März, in denen dieser sagte, die USA kämpften nicht nach "dummen Einsatzregeln".Die Experten teilten mit, sie seien "zutiefst besorgt über Angriffe, die Schulen, Gesundheitseinrichtungen und Wohnhäuser getroffen haben", und verwiesen dabei auf einen Angriff auf eine Schule im Iran am ersten Tag des Krieges.","publisher":{"@type":"Organization","name":"ZEIT Online","logo":"https://www.tickaroo.com/mediagw/image/c_fill,w_100,h_100/imageservice://profilepic-org-5e4f8bc97718b779d70097dc-5e4f8ca87718b7e953009846"},"datePublished":"2026-04-03T00:03:35.000Z","dateModified":"2026-04-03T00:17:37.000Z","author":{"@type":"Person","name":"Mounia Meiborg"},"image":"https://www.tickaroo.com/mediagw/image/c_fill,w_100,h_100/imageservice://profilepic-org-5e4f8bc97718b779d70097dc-5e4f8ca87718b7e953009846","video":[],"sharedContent":[]},{"@type":"BlogPosting","headline":"UN-Sicherheitsrat stimmt über Schutz der Straße von Hormus ab","articleBody":"UN-Sicherheitsrat stimmt über Schutz der Straße von Hormus abDer UN-Sicherheitsrat will laut Angaben von Diplomaten heute über eine Resolution zum Schutz der Handelsschifffahrt durch die Straße von Hormus abstimmen. Der von Bahrain eingebrachte Entwurf würde "alle notwendigen defensiven Mittel" ⁠für einen Zeitraum von mindestens sechs Monaten ‌genehmigen, zitierten die Nachrichtenagenturen AFP und Reuters aus dem Papier. Einwände der Vetomächte Russland, China und Frankreich führten nach Angaben der AFP zu mehreren Änderungen am Resolutionsentwurf. Demnach wurde die Formulierung "alle notwendigen Mittel" zu "alle notwendigen defensiven Mittel" geändert. Russland, China und Frankreich hatten zuvor starke Bedenken geäußert. "Der Einsatz von Gewalt kann keinen Frieden bringen", sagte der chinesische UN-Botschafter Fu Cong vor dem Sicherheitsrat. Russland teilte mit, es werde keine Maßnahmen unterstützen, die es als einseitig betrachte. Der französische Präsident Emmanuel Macron hatte zuvor geäußert, ein Militäreinsatz zur Befreiung der Meerenge sei "unrealistisch". Die USA unterstützen dagegen den Resolutionsentwurf.","publisher":{"@type":"Organization","name":"ZEIT Online","logo":"https://www.tickaroo.com/mediagw/image/c_fill,w_100,h_100/imageservice://profilepic-org-5e4f8bc97718b779d70097dc-5e4f8ca87718b7e953009846"},"datePublished":"2026-04-02T23:56:10.000Z","dateModified":"2026-04-03T00:16:19.000Z","author":{"@type":"Person","name":"Eva Casper"},"image":"https://www.tickaroo.com/mediagw/image/c_fill,w_100,h_100/imageservice://profilepic-org-5e4f8bc97718b779d70097dc-5e4f8ca87718b7e953009846","video":[],"sharedContent":[]},{"@type":"BlogPosting","headline":"Huthi-Miliz greift erneut Israel an","articleBody":"Huthi-Miliz greift erneut Israel anDie vom Iran unterstützte Huthi-Miliz im Jemen hat zum vierten Mal seit Beginn des Irankriegs Israel angegriffen. Es seien mehrere ballistische Raketen auf Ziele im Raum Tel Aviv abgefeuert worden, teilte ein Sprecher der Huthis mit. Die israelische Armee hatte zuvor mitgeteilt, eine aus dem Jemen in Richtung Israel abgefeuerte Rakete identifiziert zu haben. Abfangsysteme seien im Einsatz, hieß es in einer Mitteilung. ","publisher":{"@type":"Organization","name":"ZEIT Online","logo":"https://www.tickaroo.com/mediagw/image/c_fill,w_100,h_100/imageservice://profilepic-org-5e4f8bc97718b779d70097dc-5e4f8ca87718b7e953009846"},"datePublished":"2026-04-02T21:20:42.000Z","dateModified":"2026-04-02T22:36:47.000Z","author":{"@type":"Person","name":"Eva Casper"},"image":"https://www.tickaroo.com/mediagw/image/c_fill,w_100,h_100/imageservice://profilepic-org-5e4f8bc97718b779d70097dc-5e4f8ca87718b7e953009846","video":[],"sharedContent":[]},{"@type":"BlogPosting","headline":"USA zerstören Autobahnbrücke im Iran","articleBody":"USA zerstören Autobahnbrücke im IranBei Angriffen auf den Iran ist nach Angaben von US-Präsident Donald Trump die größte Brücke des Landes zerstört worden. Trump veröffentlichte auf Truth Social ein Video von einer Brücke in Karadsch. Auf den Aufnahmen ist zu sehen, wie das Bauwerk teilweise einstürzt und wie dichter Rauch aufsteigt. "Die größte Brücke im Iran stürzt ein, wird nie wieder benutzt werden", schrieb Trump. Trump drohte mit weiterer Zerstörung, sollte die Führung der Islamischen Republik nicht zu Verhandlungen über ein Ende des Irankrieges bereit sein."Angriffe auf zivile Strukturen, einschließlich unfertiger Brücken, werden die Iraner nicht zur Kapitulation zwingen", schrieb der Außenminister des Iran, Abbas Araghtschi, auf X. Derartige Angriffe seien Ausdruck eines "moralischen Zusammenbruchs", sagte er. Das Ansehen der USA werde sich niemals davon erholen. Der zweite Angriff ereignete sich iranischen Medien zufolge, als Rettungskräfte vor Ort im Einsatz waren. Videos in den sozialen Medien zeigten dunkelgraue Rauchwolken nach den Raketeneinschlägen und Brückenelemente, die in sich zusammenstürzten. Bei den Luftangriffen starben laut der Nachrichtenagentur Isna mindestens acht Menschen, 97 weitere wurden verletzt.","publisher":{"@type":"Organization","name":"ZEIT Online","logo":"https://www.tickaroo.com/mediagw/image/c_fill,w_100,h_100/imageservice://profilepic-org-5e4f8bc97718b779d70097dc-5e4f8ca87718b7e953009846"},"datePublished":"2026-04-02T20:07:19.000Z","dateModified":"2026-04-02T23:10:26.000Z","author":{"@type":"Person","name":"Iven Fenker"},"image":"https://www.tickaroo.com/mediagw/image/c_fill,w_100,h_100/imageservice://profilepic-org-5e4f8bc97718b779d70097dc-5e4f8ca87718b7e953009846","video":[],"sharedContent":[]},{"@type":"BlogPosting","headline":"Mehr als 40 Länder sprechen über mögliche Sanktionen gegen den Iran","articleBody":"Mehr als 40 Länder sprechen über mögliche Sanktionen gegen den IranBei der Krisensitzung zur Lage in der Straße von Hormus haben die teilnehmenden Länder unter anderem über mögliche weitere Sanktionen gegen den Iran gesprochen. Das teilte das britische Außenministerium nach dem von Großbritannien einberufenen Online-Treffen mit Vertretern von mehr als 40 Ländern mit. Außenministerin Yvette Cooper sprach von einer Entschlossenheit vieler Länder zur Öffnung der für den weltweiten Handel wichtigen Meeresenge. Konkrete Schritte blieben jedoch vorerst aus.Der Iran habe die "Weltwirtschaft als Geisel" genommen, sagte Cooper. Bereits vor der Krisensitzung, an der auch Deutschland teilnahm, kündigte sie ein Treffen von Militärplanern an. Dabei sollen "realisierbare Optionen zur Gewährleistung der Zugänglichkeit und Sicherheit der Straße von Hormus für die Schifffahrt" besprochen werden.","publisher":{"@type":"Organization","name":"ZEIT Online","logo":"https://www.tickaroo.com/mediagw/image/c_fill,w_100,h_100/imageservice://profilepic-org-5e4f8bc97718b779d70097dc-5e4f8ca87718b7e953009846"},"datePublished":"2026-04-02T18:48:53.000Z","dateModified":"2026-04-02T18:48:53.000Z","author":{"@type":"Person","name":"Iven Fenker"},"image":"https://www.tickaroo.com/mediagw/image/c_fill,w_100,h_100/imageservice://profilepic-org-5e4f8bc97718b779d70097dc-5e4f8ca87718b7e953009846","video":[],"sharedContent":[]},{"@type":"BlogPosting","headline":"Straße von Hormus laut Putin-Berater für Russland offen","articleBody":"Straße von Hormus laut Putin-Berater für Russland offenDie ​Straße von Hormus ist nach Angaben eines engen Beraters von Wladimir Putin für Russland nicht gesperrt. "Sie ist für uns offen", sagte Juri Uschakow laut der russischen Nachrichtenagentur Interfax im Staatsfernsehen. Die Angaben ließen sich nicht unabhängig prüfen. Die staatliche Nachrichtenagentur Tass meldete, Außenminister Sergej Lawrow habe mit seinem iranischen Amtskollegen telefoniert. Themen seien die Lage in Nahost und die Situation in der Straße von Hormus gewesen. Details dazu wurden zunächst nicht genannt. ","publisher":{"@type":"Organization","name":"ZEIT Online","logo":"https://www.tickaroo.com/mediagw/image/c_fill,w_100,h_100/imageservice://profilepic-org-5e4f8bc97718b779d70097dc-5e4f8ca87718b7e953009846"},"datePublished":"2026-04-02T18:04:58.000Z","dateModified":"2026-04-02T18:35:37.000Z","author":{"@type":"Person","name":"Anna-Lena Schlitt"},"image":"https://www.tickaroo.com/mediagw/image/c_fill,w_100,h_100/imageservice://profilepic-org-5e4f8bc97718b779d70097dc-5e4f8ca87718b7e953009846","video":[],"sharedContent":[]},{"@type":"BlogPosting","headline":"Israel will iranischen Kommandeur getötet haben","articleBody":"Israel will iranischen Kommandeur getötet haben","publisher":{"@type":"Organization","name":"ZEIT Online","logo":"https://www.tickaroo.com/mediagw/image/c_fill,w_100,h_100/imageservice://profilepic-org-5e4f8bc97718b779d70097dc-5e4f8ca87718b7e953009846"},"datePublished":"2026-04-02T17:50:03.000Z","dateModified":"2026-04-02T17:57:07.000Z","author":{"@type":"Person","name":"Iven Fenker"},"image":[{"@type":"ImageObject","url":"https://www.tickaroo.com/mediagw/image/c_fill,w_1024,h_682/imageservice://media/organization/5e4f8bc97718b779d70097dc/liveblog/goVWf61p5wfE4r2w8274/eodYw7qQ5g8j6Z1k6vqj/modZA44t5g8j6Z1k6vqs.jpeg","caption":"Zerstörung nach einem israelischen Angriff in Teheran am 29.03.2026","creditText":"dpa","uploadDate":"2026-04-02T17:57:06.000Z","thumbnail":{"@type":"ImageObject","contentUrl":"https://www.tickaroo.com/mediagw/image/c_fill,w_480,h_320/imageservice://media/organization/5e4f8bc97718b779d70097dc/liveblog/goVWf61p5wfE4r2w8274/eodYw7qQ5g8j6Z1k6vqj/modZA44t5g8j6Z1k6vqs.jpeg"}}],"video":[],"sharedContent":[]},{"@type":"BlogPosting","headline":"Wie Europa mit dem Irankrieg umgeht","articleBody":"Wie Europa mit dem Irankrieg umgehtDas Verhältnis zwischen den USA und Europa ist unter der Trump-Regierung länger schon schlecht. Der Krieg der USA und Israels gegen den Iran und die von Donald Trump geforderte, aber weitestgehend ausbleibende Beteiligung der Europäer verschlechtert die Situation. Wie genau verhalten sich die großen europäischen Staaten im Irankrieg? Meine ZEIT-Kollegen Hauke Friederichs, Ulrich Ladurner und Carsten Luther haben einen Überblick erarbeitet. Mehr dazu lesen hier: ","publisher":{"@type":"Organization","name":"ZEIT Online","logo":"https://www.tickaroo.com/mediagw/image/c_fill,w_100,h_100/imageservice://profilepic-org-5e4f8bc97718b779d70097dc-5e4f8ca87718b7e953009846"},"datePublished":"2026-04-02T17:14:31.000Z","dateModified":"2026-04-02T17:46:27.000Z","author":{"@type":"Person","name":"Iven Fenker"},"image":"https://www.tickaroo.com/mediagw/image/c_fill,w_100,h_100/imageservice://profilepic-org-5e4f8bc97718b779d70097dc-5e4f8ca87718b7e953009846","video":[],"sharedContent":[{"@type":"WebPage","url":"https://www.zeit.de/politik/ausland/2026-04/positionen-irankrieg-europa-strasse-von-hormus-donald-trump","headline":"So etwas wie Widerstand","description":"Die einen schießen iranische Drohnen ab, die anderen erlauben den US-Streitkräften nicht den Überflug: Wie die großen europäischen Staaten mit dem Irankrieg umgehen.","image":{"@type":"ImageObject"}}]},{"@type":"BlogPosting","headline":"Guterres warnt vor Ausweitung des Irankriegs","articleBody":"Guterres warnt vor Ausweitung des IrankriegsUN-Generalsekretär António Guterres hat vor einem noch größeren Krieg im Nahen Osten gewarnt. Es gebe zwar diplomatische Bemühungen, Konflikte endeten aber erst, wenn sich Staats- und Regierungschefs für Dialog statt Zerstörung entschieden.","publisher":{"@type":"Organization","name":"ZEIT Online","logo":"https://www.tickaroo.com/mediagw/image/c_fill,w_100,h_100/imageservice://profilepic-org-5e4f8bc97718b779d70097dc-5e4f8ca87718b7e953009846"},"datePublished":"2026-04-02T16:54:41.000Z","dateModified":"2026-04-02T17:14:05.000Z","author":{"@type":"Person","name":"Iven Fenker"},"image":"https://www.tickaroo.com/mediagw/image/c_fill,w_100,h_100/imageservice://profilepic-org-5e4f8bc97718b779d70097dc-5e4f8ca87718b7e953009846","video":[],"sharedContent":[]},{"@type":"BlogPosting","headline":"Behörde meldet 1.345 Tote im Libanon seit März","articleBody":"Behörde meldet 1.345 Tote im Libanon seit MärzSeit Anfang März sind bei israelischen Angriffen im Libanon nach Behördengaben mindestens 1.345 Menschen getötet und 4.040 verletzt worden. Das teilte das libanesische Gesundheitsministerium mit. Unter den Toten seien 125 Kinder, 53 Mitarbeiter des Gesundheitswesens und mehr als 90 Frauen. 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"Wir werden nicht tatenlos zusehen, wie der Feind seine Ziele erreicht, und wir werden auch nicht die ganze Last anderen überlassen, als ob es uns nicht betreffe", sagte Al-Huthi in einer Rede, die im örtlichen Fernsehen ausgestrahlt wurde. Für Freitag rief er zu Solidaritätskundgebungen mit dem Iran in der jemenitischen Hauptstadt Sanaa auf. Seine Miliz habe sich an Operationen Teherans gegen die USA und Israel beteiligt und dabei Raketen und Drohnen eingesetzt, sagte Al-Huthi. Er lobte Angriffe des Iran auf Interessen der USA und Israels in der Region, etwa wichtige Militärstützpunkte. Die gemeinsamen Operationen mit dem Iran würden fortgesetzt. ","publisher":{"@type":"Organization","name":"ZEIT Online","logo":"https://www.tickaroo.com/mediagw/image/c_fill,w_100,h_100/imageservice://profilepic-org-5e4f8bc97718b779d70097dc-5e4f8ca87718b7e953009846"},"datePublished":"2026-04-02T15:28:34.000Z","dateModified":"2026-04-02T15:38:32.000Z","author":{"@type":"Person","name":"Lennart Jerke"},"image":"https://www.tickaroo.com/mediagw/image/c_fill,w_100,h_100/imageservice://profilepic-org-5e4f8bc97718b779d70097dc-5e4f8ca87718b7e953009846","video":[],"sharedContent":[]},{"@type":"BlogPosting","headline":"Österreich verbietet den USA alle militärischen Überflüge","articleBody":"Österreich verbietet den USA alle militärischen ÜberflügeÖsterreich hat den USA alle militärischen Überflüge über sein Gebiet seit Beginn des Irankriegs unter Verweis auf seine Neutralität untersagt. "Es hat Anträge gegeben und diese wurden von Anfang an abgelehnt", sagte ein Sprecher des österreichischen Verteidigungsministeriums. Für jeden Überflug müsse ein Antrag gestellt werden und "immer wenn es sich um ein Land handelt, das sich im Krieg befindet, wird der Antrag abgelehnt – in diesem Fall in Abstimmung mit dem Außenministerium", fügte er hinzu.Österreich ist seit 1955 ein neutrales Land und im Norden, Süden und Osten von Mitgliedstaaten der Nato umgeben. Im Westen grenzt es an die ebenfalls neutrale Schweiz, die bereits Mitte März mitgeteilt hatte, den USA die Nutzung ihres Luftraums untersagt zu haben. US-Präsident Donald Trump hat Nato-Mitgliedstaaten wie Frankreich und Spanien zuletzt kritisiert, die den USA verboten hatten, ihren Luftraum für den Krieg im Iran zu nutzen.","publisher":{"@type":"Organization","name":"ZEIT Online","logo":"https://www.tickaroo.com/mediagw/image/c_fill,w_100,h_100/imageservice://profilepic-org-5e4f8bc97718b779d70097dc-5e4f8ca87718b7e953009846"},"datePublished":"2026-04-02T14:11:08.000Z","dateModified":"2026-04-02T14:11:08.000Z","author":{"@type":"Person","name":"Eric Voigt"},"image":"https://www.tickaroo.com/mediagw/image/c_fill,w_100,h_100/imageservice://profilepic-org-5e4f8bc97718b779d70097dc-5e4f8ca87718b7e953009846","video":[],"sharedContent":[]}],"dateModified":"2026-04-03T02:17:20.000Z","datePublished":"2026-01-31T15:30:56.000Z","coverageStartTime":"2026-01-31T16:00:00.000Z","headline":"Iran USA","image":"https://www.tickaroo.com/mediagw/image/c_fill,w_100,h_100/imageservice://profilepic-org-5e4f8bc97718b779d70097dc-5e4f8ca87718b7e953009846","description":"Tickaroo LiveBlog Post","about":{"@type":"Event","eventAttendanceMode":"https://schema.org/OnlineEventAttendanceMode","name":"Iran USA","startDate":"2026-01-31T16:00:00.000Z","eventStatus":"https://schema.org/EventScheduled","location":{"@type":"VirtualLocation","url":"https://unknown.invalid"}},"articleBody":"40 Länder erwägen Sanktionen und Druck durch die UN Rund 40 Staaten haben den Iran aufgefordert, die Straße von Hormus "sofort und bedingungslos" wieder für die Schifffahrt freizugeben. 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Julica Jungehülsing
Julica Jungehülsing

40 Länder erwägen Sanktionen und Druck durch die UN 

Rund 40 Staaten haben den Iran aufgefordert, die Straße von Hormus „sofort und bedingungslos“ wieder für die Schifffahrt freizugeben. Die Teilnehmer forderten nach ihrem Treffen, die „grundlegenden Prinzipien der Freiheit der Schifffahrt und des Seerechts“ zu achten. Konkrete Beschlüsse fassten sie allerdings nicht. 
Die Außenminister und Vertreterinnen der beteiligten Länder diskutierten mehrere Bereiche „möglicher gemeinsamer, koordinierter Maßnahmen“, teilte die britische Außenministerin Yvette Cooper zum Abschluss des von Großbritannien geleiteten virtuellen Treffens mit. Dies könnte durch diplomatischen Druck etwa durch die UN erfolgen, oder durch mögliche Sanktionen.
„Der Iran versucht, die Weltwirtschaft in der Straße von Hormus als Geisel zu nehmen.“

Yvette Cooper, britische Außenministerin

Italien sprach sich für einen „humanitären Korridor“ für Düngemittel und andere humanitäre Güter aus. Außenminister Antonio Tajani habe „die Notwendigkeit eines Prozesses im Rahmen der UN“ betont, teilte sein Ministerium mit. Den Angaben zufolge unterstützen auch Tajanis niederländischer Kollege und der stellvertretende Außenminister der Vereinigten Arabischen Emirate den Vorschlag.
Großbritanniens Regierungschef Keir Starmer hatte zuvor gesagt, das Treffen diene dazu, alle „diplomatischen und politischen Maßnahmen zu prüfen, die wir ergreifen können, um die Freiheit der Schifffahrt wiederherzustellen“. Die Wiedereröffnung der Meerenge werde „nicht einfach“ sein. 

Eva Casper
Eva Casper

Israel und Kuwait melden Luftangriffe

Die israelische Armee hat einen neuen Luftangriff aus dem Iran gemeldet. Es seien Raketen identifiziert worden, „die vom Iran in Richtung des Staatsgebiets Israels abgefeuert wurden“, teilte die israelische Armee mit. Die Luftabwehrsysteme seien im Einsatz.
Auch die kuwaitische Armee meldete erneut Angriffe. „Die kuwaitische Luftabwehr reagiert derzeit auf feindliche Raketen- und Drohnenbedrohungen„, schrieb die Armee im Onlinedienst X.

Eva Casper
Eva Casper

Wadephul signalisiert Bereitschaft Deutschlands zur Absicherung von Seewegen nach Kriegsende

Außenminister Johann Wadephul stellt einen Beitrag Deutschlands zur Absicherung der Seehandelswege im Nahen Osten in Aussicht. Deutschland sei prinzipiell bereit, sich an einem Einsatz mit einer größeren Gemeinschaft von Staaten zu beteiligen, „wenn der militärische Konflikt beigelegt ist und die rechtlichen Voraussetzungen dafür vorliegen“, sagte der CDU-Politiker den Zeitungen der ‌Funke Mediengruppe. „Wir haben – ​wie die USA und andere – ein Interesse ⁠daran, dass die Handelswege im Persischen Golf ​und im Roten Meer wieder geöffnet werden.“ Bundeskanzler Friedrich Merz und Verteidigungsminister Boris Pistorius hatten sich zuvor bereits ähnlich geäußert.

Mounia Meiborg
Mounia Meiborg

Über 100 Rechtsexperten sehen in US-Angriffen mögliche Kriegsverbrechen

Zahlreiche Experten für Völkerrecht in den USA haben einen offenen Brief unterzeichnet, in dem sie darauf hinweisen, dass US-Angriffe auf den Iran Kriegsverbrechen darstellen könnten. Die über 100 Wissenschaftler von Universitäten wie Harvard, Yale, Stanford und der University of California, schrieben darin, dass das Verhalten der US-Streitkräfte und die Äußerungen hochrangiger US-Beamter „ernsthafte Bedenken hinsichtlich Verstößen gegen internationale Menschenrechtsnormen und das humanitäre Völkerrecht, einschließlich potenzieller Kriegsverbrechen, aufwerfen“.Der Brief verwies insbesondere auf eine Äußerung Trumps von Mitte März, in der er sagte, die USA könnten „nur zum Spaß“ Angriffe auf den Iran durchführen. Er zitierte auch Äußerungen von Pentagon-Chef Pete Hegseth von Anfang März, in denen dieser sagte, die USA kämpften nicht nach „dummen Einsatzregeln“.
Die Experten teilten mit, sie seien „zutiefst besorgt über Angriffe, die Schulen, Gesundheitseinrichtungen und Wohnhäuser getroffen haben“, und verwiesen dabei auf einen Angriff auf eine Schule im Iran am ersten Tag des Krieges.

Eva Casper
Eva Casper

UN-Sicherheitsrat stimmt über Schutz der Straße von Hormus ab

Der UN-Sicherheitsrat will laut Angaben von Diplomaten heute über eine Resolution zum Schutz der Handelsschifffahrt durch die Straße von Hormus abstimmen. Der von Bahrain eingebrachte Entwurf würde „alle notwendigen defensiven Mittel“ ⁠für einen Zeitraum von mindestens sechs Monaten ‌genehmigen, zitierten die Nachrichtenagenturen AFP und Reuters aus dem Papier. 
Einwände der Vetomächte Russland, China und Frankreich führten nach Angaben der AFP zu mehreren Änderungen am Resolutionsentwurf. Demnach wurde die Formulierung „alle notwendigen Mittel“ zu „alle notwendigen defensiven Mittel“ geändert. 
Russland, China und Frankreich hatten zuvor starke Bedenken geäußert. „Der Einsatz von Gewalt kann keinen Frieden bringen“, sagte der chinesische UN-Botschafter Fu Cong vor dem Sicherheitsrat. Russland teilte mit, es werde keine Maßnahmen unterstützen, die es als einseitig betrachte. Der französische Präsident Emmanuel Macron hatte zuvor geäußert, ein Militäreinsatz zur Befreiung der Meerenge sei „unrealistisch“. Die USA unterstützen dagegen den Resolutionsentwurf.

Eva Casper
Eva Casper

Huthi-Miliz greift erneut Israel an

Die vom Iran unterstützte Huthi-Miliz im Jemen hat zum vierten Mal seit Beginn des Irankriegs Israel angegriffen. Es seien mehrere ballistische Raketen auf Ziele im Raum Tel Aviv abgefeuert worden, teilte ein Sprecher der Huthis mit. 
Die israelische Armee hatte zuvor mitgeteilt, eine aus dem Jemen in Richtung Israel abgefeuerte Rakete identifiziert zu haben. Abfangsysteme seien im Einsatz, hieß es in einer Mitteilung. 

Iven Fenker
Iven Fenker

USA zerstören Autobahnbrücke im Iran

Bei Angriffen auf den Iran ist nach Angaben von US-Präsident Donald Trump die größte Brücke des Landes zerstört worden. Trump veröffentlichte auf Truth Social ein Video von einer Brücke in Karadsch. Auf den Aufnahmen ist zu sehen, wie das Bauwerk teilweise einstürzt und wie dichter Rauch aufsteigt. „Die größte Brücke im Iran stürzt ein, wird nie wieder benutzt werden“, schrieb Trump.

Trump drohte mit weiterer Zerstörung, sollte die Führung der Islamischen Republik nicht zu Verhandlungen über ein Ende des Irankrieges bereit sein.

„Angriffe auf zivile Strukturen, einschließlich unfertiger Brücken, werden die Iraner nicht zur Kapitulation zwingen„, schrieb der Außenminister des Iran, Abbas Araghtschi, auf X. Derartige Angriffe seien Ausdruck eines „moralischen Zusammenbruchs“, sagte er. Das Ansehen der USA werde sich niemals davon erholen.

Der zweite Angriff ereignete sich iranischen Medien zufolge, als Rettungskräfte vor Ort im Einsatz waren. Videos in den sozialen Medien zeigten dunkelgraue Rauchwolken nach den Raketeneinschlägen und Brückenelemente, die in sich zusammenstürzten. Bei den Luftangriffen starben laut der Nachrichtenagentur Isna mindestens acht Menschen, 97 weitere wurden verletzt.

Iven Fenker
Iven Fenker

Mehr als 40 Länder sprechen über mögliche Sanktionen gegen den Iran

Bei der Krisensitzung zur Lage in der Straße von Hormus haben die teilnehmenden Länder unter anderem über mögliche weitere Sanktionen gegen den Iran gesprochen. Das teilte das britische Außenministerium nach dem von Großbritannien einberufenen Online-Treffen mit Vertretern von mehr als 40 Ländern mit. Außenministerin Yvette Cooper sprach von einer Entschlossenheit vieler Länder zur Öffnung der für den weltweiten Handel wichtigen Meeresenge. Konkrete Schritte blieben jedoch vorerst aus.

Der Iran habe die „Weltwirtschaft als Geisel“ genommen, sagte Cooper. Bereits vor der Krisensitzung, an der auch Deutschland teilnahm, kündigte sie ein Treffen von Militärplanern an. Dabei sollen „realisierbare Optionen zur Gewährleistung der Zugänglichkeit und Sicherheit der Straße von Hormus für die Schifffahrt“ besprochen werden.

Anna-Lena Schlitt
Anna-Lena Schlitt

Straße von Hormus laut Putin-Berater für Russland offen

Die ​Straße von Hormus ist nach Angaben eines engen Beraters von Wladimir Putin für Russland nicht gesperrt. „Sie ist für uns offen“, sagte Juri Uschakow laut der russischen Nachrichtenagentur Interfax im Staatsfernsehen. Die Angaben ließen sich nicht unabhängig prüfen. 
Die staatliche Nachrichtenagentur Tass meldete, Außenminister Sergej Lawrow habe mit seinem iranischen Amtskollegen telefoniert. Themen seien die Lage in Nahost und die Situation in der Straße von Hormus gewesen. Details dazu wurden zunächst nicht genannt. 

Iven Fenker
Iven Fenker

Israel will iranischen Kommandeur getötet haben

Zerstörung nach einem israelischen Angriff in Teheran am 29.03.2026
Zerstörung nach einem israelischen Angriff in Teheran am 29.03.2026. dpa
Die israelische Armee hat nach eigenen Angaben einen ranghohen iranischen Kommandeur getötet. Bei einem Angriff in Teheran sei Dschamschid Eshaghi getötet worden, teilte die Armee mit. Er sei Kommandeur des „Öl-Hauptquartiers“ der iranischen Streitkräfte gewesen. Dieses ermögliche dem iranischen Machtapparat die Fortsetzung seiner Aktivitäten und seines militärischen Aufbaus durch Gewinne aus Ölverkäufen. 
Eshagi sei auch für die Bereitstellung finanzieller Mittel für Verbündete des Iran in der Region verantwortlich gewesen, darunter die Hisbollah sowie die Huthi-Miliz. Eshaghi war auf einer Sanktionsliste des US-Finanzministeriums gelistet und dort als weltweit agierender Terrorist eingestuft

Iven Fenker
Iven Fenker

Wie Europa mit dem Irankrieg umgeht

Das Verhältnis zwischen den USA und Europa ist unter der Trump-Regierung länger schon schlecht. Der Krieg der USA und Israels gegen den Iran und die von Donald Trump geforderte, aber weitestgehend ausbleibende Beteiligung der Europäer verschlechtert die Situation.

Wie genau verhalten sich die großen europäischen Staaten im Irankrieg? Meine ZEIT-Kollegen Hauke Friederichs, Ulrich Ladurner und Carsten Luther haben einen Überblick erarbeitet.

Mehr dazu lesen hier: 

Iven Fenker
Iven Fenker

Guterres warnt vor Ausweitung des Irankriegs

UN-Generalsekretär António Guterres hat vor einem noch größeren Krieg im Nahen Osten gewarnt. Es gebe zwar diplomatische Bemühungen, Konflikte endeten aber erst, wenn sich Staats- und Regierungschefs für Dialog statt Zerstörung entschieden.
„Viele Aspekte des Konflikts mögen ungewiss sein, aber eines ist sicher: Wenn die Kriegstrommeln weiter schlagen, wird eine Eskalation die Lage nur verschlimmern.“

UN-Generalsekretär António Guterres

Guterres forderte die USA und Israel auf, den Krieg gegen den Iran zu beenden. Vom Iran forderte er, die Angriffe auf die Golfregion einzustellen. Zudem verwies er auf die bereits erheblichen Auswirkungen der weitgehenden Blockade der Straße von Hormus durch den Iran. Dies beeinträchtige das Leben von Menschen weltweit. Sie seien mit steigenden Lebensmittel- und Energiekosten konfrontiert.

Lennart Jerke
Lennart Jerke

Behörde meldet 1.345 Tote im Libanon seit März

Seit Anfang März sind bei israelischen Angriffen im Libanon nach Behördengaben mindestens 1.345 Menschen getötet und 4.040 verletzt worden. Das teilte das libanesische Gesundheitsministerium mit. Unter den Toten seien 125 Kinder, 53 Mitarbeiter des Gesundheitswesens und mehr als 90 Frauen. Binnen 24 Stunden seien zuletzt 27 Menschen getötet und 105 weitere verletzt worden, hieß es. 

Lennart Jerke
Lennart Jerke

Huthis: Wollen im Irankrieg „nicht tatenlos zusehen“

Der Anführer der Huthi-Rebellen im Jemen, Abdul Malik al-Huthi, hat weitere mögliche Kampfhandlungen seiner Miliz angedeutet. „Wir werden nicht tatenlos zusehen, wie der Feind seine Ziele erreicht, und wir werden auch nicht die ganze Last anderen überlassen, als ob es uns nicht betreffe“, sagte Al-Huthi in einer Rede, die im örtlichen Fernsehen ausgestrahlt wurde. Für Freitag rief er zu Solidaritätskundgebungen mit dem Iran in der jemenitischen Hauptstadt Sanaa auf.

Seine Miliz habe sich an Operationen Teherans gegen die USA und Israel beteiligt und dabei Raketen und Drohnen eingesetzt, sagte Al-Huthi. Er lobte Angriffe des Iran auf Interessen der USA und Israels in der Region, etwa wichtige Militärstützpunkte. Die gemeinsamen Operationen mit dem Iran würden fortgesetzt

Eric Voigt
Eric Voigt

Österreich verbietet den USA alle militärischen Überflüge

Österreich hat den USA alle militärischen Überflüge über sein Gebiet seit Beginn des Irankriegs unter Verweis auf seine Neutralität untersagt. „Es hat Anträge gegeben und diese wurden von Anfang an abgelehnt„, sagte ein Sprecher des österreichischen Verteidigungsministeriums. Für jeden Überflug müsse ein Antrag gestellt werden und „immer wenn es sich um ein Land handelt, das sich im Krieg befindet, wird der Antrag abgelehnt – in diesem Fall in Abstimmung mit dem Außenministerium“, fügte er hinzu.

Österreich ist seit 1955 ein neutrales Land und im Norden, Süden und Osten von Mitgliedstaaten der Nato umgeben. Im Westen grenzt es an die ebenfalls neutrale Schweiz, die bereits Mitte März mitgeteilt hatte, den USA die Nutzung ihres Luftraums untersagt zu haben. US-Präsident Donald Trump hat Nato-Mitgliedstaaten wie Frankreich und Spanien zuletzt kritisiert, die den USA verboten hatten, ihren Luftraum für den Krieg im Iran zu nutzen.