Irankrieg: Israel meldet Tod des Chefs einer verdeckten Al-Kuds-Einheit



dass über dem Iran ein Kampfjet abgeschossen wurde. Die Suche nach der Besatzung laufe, sagte ein Vertreter der US-Regierung der Nachrichtenagentur Reuters. Er machte keine Angaben dazu, um was für ein Kampfflugzeug es sich handelt.

Die iranischen Streitkräfte hatten zuvor gemeldet, sie hätten einen F-35-Kampfjet abgeschossen. Dabei handelt es sich um eines der modernsten Kampfflugzeuge der Welt. 

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Iran meldet Abschuss eines zweiten US-Kampfjets

Der Iran hat nach eigenen Angaben einen weiteren US-Kampfjet abgeschossen. Das iranische Staatsfernsehen berichtete unter Berufung auf die Streitkräfte der Islamischen Republik, ein Kampfjet vom Typ A-10 sei von der iranischen Luftabwehr getroffen worden. Die Maschine sei in den Persischen Golf gestürzt.
Die New York Times hatte zuvor unter Berufung auf zwei US-Regierungsvertreter berichtet, ein A-10-Kampfjet sei in den Persischen Golf gestürzt. Demnach sei der Pilot gerettet worden. Nähere Details wurden zunächst nicht genannt.

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Oracle-Gebäude in Dubai von Drohnentrümmern beschädigt 

In den Vereinigten Arabischen Emiraten sind Gebäude von Trümmern herabstürzender Drohnen beschädigt worden. Die Behörden in der Metropole Dubai teilten mit, die Fragmente der bei einer Abfangaktion zerstörten Drohnen hätten die Fassaden zweier Gebäude in Mitleidenschaft gezogen, von denen eines dem US-Techkonzern Oracle gehöre. Verletzte wurden zunächst nicht gemeldet. 
Die iranische Revolutionsgarde hatte Oracle und 17 weiteren US-Unternehmen gedroht und ihnen vorgeworfen, an "terroristischer Spionage" im Iran beteiligt zu sein. 
Bei vorangegangenen iranischen Drohnenangriffen waren Einrichtungen der Amazon Web Services (AWS) in den Vereinigten Arabischen Emiraten und Bahrain beschädigt worden. 

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Iran meldet Angriffe auf Petrochemie

Der Iran hat Luftangriffe auf die Sonderwirtschaftszone der Petrochemie in Mahschahr gemeldet. Die Nachrichtenagentur Tasnim berichtete unter Berufung auf das Gouverneursamt, dass es drei Einschläge und heftige Explosionen gegeben habe. Dies bestätigten die Nachrichtenagenturen AFP und dpa.
Getroffen wurden demnach die Petrochemieunternehmen Fadschr 1 und 2, Ridschal und Amirkabir. Nach Behördenangaben wurden fünf Menschen getötet. "In der Sonderzone für Petrochemie in Mahschahr haben sich Explosionen ereignet", berichtete die Nachrichtenagentur Fars unter Berufung auf das Gouverneursbüro der Provinz. 
Der israelische Ministerpräsident Benjamin Netanjahu erklärt, Israel habe die Anlage angegriffen. Einem israelischen Militärsprecher zufolge stellt sie Material für Sprengstoffe und Raketen her.
Tasnim berichtete unter Berufung auf den Sprecher für Notfallsituationen in der Sonderwirtschaftszone, dass eine vollständige Evakuierung aller aktiven Industrieeinheiten in der Region angeordnet worden sei. 
Mahschahr ist eine Hafenstadt in der iranischen Provinz Chusesten nahe der Grenze zum Irak. 

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Iranische Medien berichten von Angriff auf Atomkraftwerk Buschehr

Der Iran meldet einen weiteren Luftangriff in der Nähe des Atomkraftwerks Buschehr. Nach Angaben der staatlichen Nachrichtenagentur Irna schlug ein Geschoss nahe dem Grenzzaun ein. Als Folge der Explosion und herumfliegender Splitter sei ein Mitarbeiter getötet und ein Nebengebäude des Kraftwerks beschädigt worden. Nach Angaben der iranischen Nachrichtenagentur Irna sind keine Schäden an den Hauptbereichen des Kraftwerks entstanden. Der Betrieb sei nicht beeinträchtigt.

Die Internationale Energieagentur (IAEA) teilte auf X mit, sie sei vom Iran entsprechend informiert worden. Der IAEA zufolge gibt es keine erhöhten Strahlungswerte

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Insgesamt ist es seit Kriegsbeginn Ende Februar der vierte Einschlag eines Geschosses nahe dem AKW beziehungsweise auf dessen Gelände. 

Die Atomanlage, das einzige iranische Kernkraftwerk, liegt etwa 760 Kilometer südlich von Teheran am Persischen Golf. Sein Reaktor russischer Bauart liefert seit 2011 Strom. Der staatliche russische Atomkonzern Rosatom baut derzeit einen zweiten Reaktorblock.

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Trump droht mit "Hölle" bei Ablauf des Ultimatums an Iran

US-Präsident Donald Trump hat darauf verwiesen, dass ein von ihm dem Iran gesetztes Ultimatum in 48 Stunden ablaufe. Er drohte Teheran mit der "Hölle", wenn es sich einer Einigung verweigere: "Die Zeit läuft ab." "Erinnern Sie sich daran, wie ich dem Iran zehn Tage Zeit gegeben habe, einen Deal zu machen oder die Straße von Hormus zu öffnen", schrieb Trump auf Truth Social. "48 Stunden, bevor die Hölle über sie niederregnen wird."

Trump hatte am 26. März ein eigentlich auslaufendes Ultimatum an den Iran verschoben. Auf Bitten der iranischen Regierung setze er "die Frist zur Zerstörung von Energieanlagen um zehn Tage bis Montag, den 6. April 2026" aus, schrieb Trump auf Truth Social.

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US-Militär rettet zweites Besatzungsmitglied des abgestürzten Kampfjets

Die US-Streitkräfte ​haben das zweite Besatzungsmitglied des im Iran abgeschossenen F-15 Kampfjets gerettet. Er sei in Sicherheit, schrieb US-Präsident Donald Trump auf seiner Onlineplattform. Dutzende Flugzeuge mit den "tödlichsten Waffen der Welt" seien geschickt worden, um den Soldaten zurückzuholen. Er habe Verletzungen erlitten, werde sich aber wieder erholen, schrieb Trump.

Der arabische Sender Al Jazeera hatte zuvor gemeldet, der Vermisste sei aufgrund andauernder Kämpfe noch nicht in Sicherheit und außer Landes. Er sei nach einem "heftigen Feuergefecht" gerettet worden.

Am Freitag war eine F-15-Maschine der USA über dem Iran abgeschossen worden. Beide Besatzungsmitglieder – Pilot und Waffensystemoffizier – konnten sich aus dem Flugzeug katapultieren. Der Pilot wurde noch am selben Tag gerettet.

Mehr zum Thema lesen Sie hier:

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Internet im Iran seit mehr als einem Monat gesperrt

Im Iran ist seit 37 Tagen das Internet gesperrt – Experten zufolge so lange wie nie zuvor in einem Land. Es sei die "längste landesweite Internetsperrung" weltweit, teilte die Organisation NetBlocks bei X mit. Sie übertreffe "alle anderen vergleichbaren Vorfälle an Schwere".

NetBlocks verwies darauf, dass auch in der Vergangenheit das Internet in einigen Ländern über längere Zeiträume hinweg oder regional begrenzt abgeschaltet worden sei – nie aber so lange ein gesamtes Land betroffen war.

Die iranischen Behörden hatten den Internetzugang am 28. Februar abgeschaltet, nachdem Israel und die USA mit Luftangriffen in der Islamischen Republik begonnen hatten. 

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Trump verlängert Ultimatum an Iran bis Dienstagabend

US-Präsident Donald Trump hat einmal mehr seine bereits aufgeschobene Frist für den Iran bekräftigt, die Straße von Hormus bis ​Dienstag freizugeben. "Wenn sie bis Dienstagabend nichts unternehmen, werden sie keine Kraftwerke mehr haben und keine Brücken mehr stehen", sagte Trump dem Wall Street Journal.

Zuvor hatte er bereits gesagt, der Iran müsse mit Angriffen auf seine Infrastruktur rechnen, sollte er die Meerenge nicht bis Dienstag öffnen. Später schrieb Trump dort auch, seine Frist an den Iran ende am Dienstagabend, 20.00 Uhr US-Ostküstenzeit. ​Das entspräche Mittwochmorgen, 2.00 Uhr MESZ. 

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Ölpreis steigt auf über 110 Dollar

Der Ölpreis ist am Montag weiter angestiegen. Der Preis für ein Barrel der Nordseesorte Brent stieg um knapp 1,16 Prozent auf 110,30 Dollar. Ein Barrel der US-Referenzsorte WTI kostete mit 113,62 Dollar (98,71 Euro) 1,86 Prozent mehr.

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Golfstaaten melden Angriffe auf zivile Infrastruktur

Die iranischen Streitkräfte haben Behördenangaben zufolge erneut zivile Infrastruktur in mehreren Golfstaaten angegriffen.

In Kuwait verursachten iranische Drohnen nach Angaben der staatlichen Erdölgesellschaft Brände und "schwere" Schäden an mehreren kuwaitischen Öl- und Petrochemieanlagen. Das Strom- und Wasserministerium teilte mit, zwei Strom- und Meerwasserentsalzungsanlagen seien beschädigt worden. Das Finanzministerium meldete "umfangreiche" Schäden an einem Regierungsgebäude.

In Bahrain gab der staatliche Energiekonzern bekannt, ein iranischer Drohnenangriff habe ein Feuer in einem Lagertank ausgelöst, das später gelöscht worden sei.

In den Vereinigten Arabischen Emiraten meldeten Behörden einen Angriff auf den Hafen von Chor Fakkan unweit der Einfahrt zur Straße von Hormus. Dabei seien vier Menschen durch herabfallende Trümmerteile verletzt worden. Die britische Behörde für maritime Sicherheit (UKMTO) berichtete ebenfalls von dem Vorfall.

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Iran meldet mindestens 13 Tote bei Angriff auf Wohngebäude

Bei einem Luftangriff ist nach iranischen Medienberichten in einer Stadt südwestlich von Teheran ein Wohngebäude getroffen und mindestens 13 Menschen getötet worden. Der Angriff habe sich in der Nähe von Eslamschahr ereignet, meldeten die halbamtliche Nachrichtenagentur Fars und das Nachrichtenportal Nour News. Es war zunächst unklar, warum das Gebäude getroffen wurde. Weder Israel noch die USA reklamierten den Angriff für sich.

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Iran droht bei Angriffen auf zivile Ziele mit Vergeltung

Das oberste Kommando der iranischen Streitkräfte will im Falle von Angriffen auf zivile Ziele im Iran umfassenden Luftschlägen reagieren. "Sollten Angriffe auf zivile Ziele wiederholt werden, werden die nächsten Phasen unserer Offensiv- und Vergeltungsoperationen weitaus verheerender und umfassender ausfallen", erklärte ein Sprecher des zentralen Einsatzkommandos Chatam al-Anbija am Montag in einer Stellungnahme, die vom iranischen Staatssender Irib im Onlinedienst Telegram veröffentlicht wurde.

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US-Präsident Donald Trump hatte zuvor damit gedroht, die zivile Infrastruktur des Iran zu zerstören, falls die Straße von Hormus nicht bis Dienstagabend (US-Ostküstenzeit) freigegeben werde.

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USA, Iran und Vermittler verhandeln laut Medienbericht über Waffenruhe

Vertreter der USA, des Iran und regionale Vermittler verhandeln nach einem Bericht des Nachrichtenportals Axios über Bedingungen für eine 45-tägige Waffenruhe. Demnach wird ein Abkommen in zwei Phasen diskutiert, berichtet Axios unter Berufung auf ‌vier US-amerikanische, ⁠israelische und regionale ​Insider.

Dem Bericht zufolge sind die Chancen auf eine Einigung bis zum Ablauf der von US-Präsident Donald Trump gesetzten Frist am Dienstagabend (US-Ostküstenzeit) gering. Trump hatte gedroht, zivile Infrastruktur im Iran anzugreifen, falls bis zum Ablauf der Frist die Straße von Hormus nicht freigegeben werde. Das hätte ziemlich sicher Vergeltungsschläge des Iran gegen die Infrastruktur der Golfstaaten zur Folge.

In der ersten Phase einer Einigung soll dem Bericht zufolge eine 45-tägige Waffenruhe beschlossen werden. Dieser Zeitraum könne dann dafür genutzt werden, um in der zweiten Phase über die Bedingungen für ein Ende des Krieges zu verhandeln. Die Kommunikation laufe über Vermittler aus Pakistan, Ägypten und der Türkei sowie über Textnachrichten zwischen dem US-Unterhändler Steve Witkoff und dem iranischen Außenminister Abbas Araghtschi.

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China kündigt weitere Zusammenarbeit mit Russland an

China hat seine Bereitschaft erklärt, weiterhin mit Russland im UN-Sicherheitsrat zusammenzuarbeiten. Chinas Außenminister Wang Yi sagte nach einem Telefonat mit seinem russischen Amtskollegen Sergej Lawrow, die grundlegende Lösung für das Schifffahrtsproblem in der Straße von Hormus bestehe darin, "das Feuer einzustellen und den Krieg so schnell wie möglich zu beenden". Sowohl China als auch Russland gelten als strategische Partner des Iran. 

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VAE fordern Garantien für Straße von Hormus

Ein Friedensabkommen im Krieg zwischen den USA und dem Iran muss nach Ansicht der Vereinigten Arabischen Emirate (VAE) die freie Durchfahrt durch die Straße von Hormus garantieren. Die wichtigste Ölroute der Welt dürfe von keinem Land ​als Geisel genommen werden, sagt Anwar Gargasch, diplomatischer Berater ⁠des Präsidenten der Vereinigten Arabischen Emirate. ‌Die VAE ⁠wollten ein Ende des Krieges, ​lehnten aber einen Waffenstillstand ab, der die eigentlichen Ursachen der Instabilität ungelöst lasse.

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Iran und USA erhalten offenbar Plan für Kriegsende 

Der Iran und die USA haben einem Insider zufolge einen Vorschlag für ein Ende des Krieges erhalten. Der Plan wurde von Pakistan ausgearbeitet und könnte schon am Montag gelten, zitierte die Nachrichtenagentur Reuters die Quelle. Demnach sieht der Plan ein zweistufiges Vorgehen vor: zunächst eine sofortige Waffenruhe, gefolgt von einem umfassenden Abkommen. Er sieht auch vor, die wichtige Schifffahrtsroute durch die Straße von Hormus wieder zu öffnen.

Laut der Quelle müssen sich beide Seiten noch heute auf alle Punkte einigen. Die vorläufige Vereinbarung soll als Absichtserklärung festgehalten und elektronisch über Pakistan finalisiert werden. Pakistan fungiert aktuell als einziger Vermittler zwischen den Parteien.

Zuvor hatte bereits das Nachrichtenportal Axios berichtet, dass Vertreter der USA, des Iran und regionale Vermittler über Bedingungen für eine 45-tägige Waffenruhe verhandeln. Auch das Portal spricht unter Berufung auf ‌vier US-amerikanische, ⁠israelische und regionale ​Insider von zwei Phasen.

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Iran wirft Donald Trump Androhung von Kriegsverbrechen vor

Aus Sicht des iranischen Vizeaußenministers Kassem Gharibabadi betreffen die Drohungen von US-Präsident Donald Trump, zivile Infrastruktur im Land anzugreifen, den Bereich der Kriegsverbrechen. Trump habe als höchster Vertreter seines Landes "öffentlich damit gedroht, Kriegsverbrechen zu begehen", schrieb Gharibabadi im Onlinedienst X. 
Gharibabadi verwies auf Bestimmungen des Völkerrechts im Zusammenhang mit Trumps Äußerungen. Artikel 8 des Römischen Statuts des Internationalen Strafgerichtshof definiert einen vorsätzlichen Angriff auf zivile Objekte als Kriegsverbrechen. Gharibabadi argumentiert, dass die Drohung, Kraftwerke und Brücken anzugreifen, demnach die Androhung von Kriegsverbrechen darstelle. 

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Iran wirft UN-Atomaufsicht Untätigkeit vor 

Der Iran hat der Internationalen Atomenergiebehörde (IAEA) Untätigkeit vorgeworfen und vor den Folgen von Angriffen auf das Kernkraftwerk Buschehr gewarnt. In einem Schreiben an den Generaldirektor der UN-Atomaufsicht schrieb der Atomenergiechef des Iran, Mohammad Eslami, dass das Ausbleiben von Reaktionen Angriffe auf Atomanlagen ermutige.

Eslami sagte, dass das einzige funktionierende iranische Kernkraftwerk bisher viermal attackiert worden sei. Beim letzten Angriff am 4. April in der Nähe der Anlage wurde ein Sicherheitsmitarbeiter getötet und weitere verletzt. Er warnte, dass solche Angriffe die Freisetzung radioaktiver Stoffe aus einem laufenden Reaktor verursachen könnten und "irreparable Folgen“ für Menschen, Umwelt und Nachbarländer hätten.

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Iran prüft pakistanischen Vorschlag zur Beendigung des Krieges

Der Iran hat den von Pakistan ausgearbeiteten Plan zum Ende des Krieges erhalten. Dieser werde derzeit geprüft, sagte ein Insider der Nachrichtenagentur Reuters. Zugleich macht die iranische Seite deutlich, dass sie sich nicht unter Zeitdruck setzen lassen wolle. Ultimaten werde man nicht akzeptieren, sagte der Insider.

Zurückhaltend zeigt sich der Iran auch bei einem zentralen Punkt: Die strategisch wichtige Straße von Hormus soll demnach nicht allein für eine vorübergehende Waffenruhe wieder geöffnet werden.

Zudem zweifelt der Iran laut dem Insider an der Verlässlichkeit der USA. Man gehe derzeit davon aus, dass die USA nicht bereit seien, einem dauerhaften Waffenstillstand zuzustimmen.

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Iranische Revolutionsgarde meldet Tod ihres Geheimdienstchefs

Der Leiter des Geheimdienstes der iranischen Revolutionsgarde soll bei einem US-israelischen Angriff getötet worden sein. Iranische Staatsmedien gaben den Tod von Majid Khademi bekannt, ohne weitere Details zu nennen. 

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Sechs Verletzte bei Luftangriff auf Wohngebiet in Kuwait

Bei einem iranischen Luftangriff auf ein Wohngebiet in Kuwait sind nach Angaben der Behörden sechs Menschen verletzt worden. Nach dem Angriff seien Raketen und Trümmer in ein Wohnviertel im Norden des Landes gefallen, teilte das Gesundheitsministerium mit. Die Verletzten hätten unterschiedlich schwere Verletzungen erlitten.

Zuvor hatte die kuwaitische Armee auf dem Onlinedienst X mitgeteilt, dass ihre Luftverteidigung im Einsatz sei, um anfliegende Raketen und Drohnen abzufangen. Bereits in der Nacht zu Montag hatte Kuwait ähnliche Angriffe gemeldet.

Auch aus den Vereinigten Arabischen Emiraten (VAE) gab es neue Angriffe. In einem Industriegebiet von Abu Dhabi wurde ein Mensch durch herabfallende Trümmer verletzt, teilten die Behörden mit. Im nordöstlichen Emirat Fudschairah griff eine iranische Drohne ein Telekommunikationsgebäude an, verletzt wurde dabei niemand.

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Israel meldet den Tod des Chefs einer verdeckten Al-Kuds-Einheit

Israels Militär hat nach eigenen Angaben den Anführer einer verdeckt operierenden Einheit der iranischen Revolutionsgarde innerhalb der Al-Kuds-Brigaden getötet. Militärsprecher Nadav Schoschani bestätigte die Tötung von Asghar Bakeri während einer Pressekonferenz. Bakeri habe Angriffe auf israelische und US-Ziele sowie Operationen in Israel, Syrien und im Libanon geplant, sagte Schoschani.

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Vier Tote nach Raketenangriff auf Wohnhaus in Haifa

Beim direkten Einschlag einer iranischen Rakete in ein Wohnhaus in der israelischen Stadt Haifa sind vier Menschen getötet worden. Sie waren bei dem Angriff unter Trümmern verschüttet worden – und konnten nach Angaben der Rettungskräfte nach stundenlanger Suche nur noch tot geborgen werden. Laut einem Armeevertreter wurde das Haus direkt von einer iranischen Rakete getroffen. 
Zunächst vermeldete die Feuerwehr den Fund von zwei Leichen, später wurden die anderen beiden Verschütteten tot entdeckt. "Zusammenfassend lässt sich sagen, dass alle vier vermissten Personen gefunden wurden. Sie wurden ohne Lebenszeichen aufgefunden, und die Sanitäter erklärten sie für tot", teilte der israelische Rettungsdienst Magen David Adom mit.

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Israel greift größten iranischen Petrochemie‑Komplex an

Israel hat den größten iranischen Petrochemie-Komplex ​in Asalujeh angegriffen. Firmen in dem mit dem South-Pars-Gasfeld verbundenen Komplex, der die Stadt mit Strom, Wasser und Sauerstoff versorgt, seien angegriffen worden, berichtete die iranische Nachrichtenagentur Tasnim. Die Stromversorgung aller petrochemischen Einheiten in Asalujeh sei unterbrochen. Die Petrochemie-Anlage selbst sei jedoch nicht beschädigt worden

In der Anlage South Pars seien mehrere Explosionen zu hören gewesen, meldete die iranische Nachrichtenagentur Fars. Das South-Pars-Gasfeld ist das größte bisher entdeckte Erdgasvorkommen. Es liegt nur zum Teil im Iran, der andere Teil befindet sich auf katarischem Gelände.

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Firmen in dem mit dem South-Pars-Gasfeld verbundenen Komplex, der die Stadt mit Strom, Wasser und Sauerstoff versorgt, seien angegriffen worden, berichtete die iranische Nachrichtenagentur Tasnim. Die Stromversorgung aller petrochemischen Einheiten in Asalujeh sei unterbrochen. Die Petrochemie-Anlage selbst sei jedoch nicht beschädigt worden. In der Anlage South Pars seien mehrere Explosionen zu hören gewesen, meldete die iranische Nachrichtenagentur Fars. Das South-Pars-Gasfeld ist das größte bisher entdeckte Erdgasvorkommen. Es liegt nur zum Teil im Iran, der andere Teil befindet sich auf katarischem Gelände.","publisher":{"@type":"Organization","name":"ZEIT Online","logo":"https://www.tickaroo.com/mediagw/image/c_fill,w_100,h_100/imageservice://profilepic-org-5e4f8bc97718b779d70097dc-5e4f8ca87718b7e953009846"},"datePublished":"2026-04-06T12:47:32.000Z","dateModified":"2026-04-06T13:04:07.000Z","author":{"@type":"Person","name":"Pia Packmohr"},"image":"https://www.tickaroo.com/mediagw/image/c_fill,w_100,h_100/imageservice://profilepic-org-5e4f8bc97718b779d70097dc-5e4f8ca87718b7e953009846","video":[],"sharedContent":[]},{"@type":"BlogPosting","headline":"Israel meldet den Tod des Chefs einer verdeckten Al-Kuds-Einheit","articleBody":"Israel meldet den Tod des Chefs einer verdeckten Al-Kuds-EinheitIsraels Militär hat nach eigenen Angaben den Anführer einer verdeckt operierenden Einheit der iranischen Revolutionsgarde innerhalb der Al-Kuds-Brigaden getötet. Militärsprecher Nadav Schoschani bestätigte die Tötung von Asghar Bakeri während einer Pressekonferenz. 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Sie waren bei dem Angriff unter Trümmern verschüttet worden – und konnten nach Angaben der Rettungskräfte nach stundenlanger Suche nur noch tot geborgen werden. Laut einem Armeevertreter wurde das Haus direkt von einer iranischen Rakete getroffen. Zunächst vermeldete die Feuerwehr den Fund von zwei Leichen, später wurden die anderen beiden Verschütteten tot entdeckt. "Zusammenfassend lässt sich sagen, dass alle vier vermissten Personen gefunden wurden. 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Nach dem Angriff seien Raketen und Trümmer in ein Wohnviertel im Norden des Landes gefallen, teilte das Gesundheitsministerium mit. Die Verletzten hätten unterschiedlich schwere Verletzungen erlitten.Zuvor hatte die kuwaitische Armee auf dem Onlinedienst X mitgeteilt, dass ihre Luftverteidigung im Einsatz sei, um anfliegende Raketen und Drohnen abzufangen. Bereits in der Nacht zu Montag hatte Kuwait ähnliche Angriffe gemeldet.Auch aus den Vereinigten Arabischen Emiraten (VAE) gab es neue Angriffe. In einem Industriegebiet von Abu Dhabi wurde ein Mensch durch herabfallende Trümmer verletzt, teilten die Behörden mit. Im nordöstlichen Emirat Fudschairah griff eine iranische Drohne ein Telekommunikationsgebäude an, verletzt wurde dabei niemand.","publisher":{"@type":"Organization","name":"ZEIT Online","logo":"https://www.tickaroo.com/mediagw/image/c_fill,w_100,h_100/imageservice://profilepic-org-5e4f8bc97718b779d70097dc-5e4f8ca87718b7e953009846"},"datePublished":"2026-04-06T10:17:55.000Z","dateModified":"2026-04-06T10:52:31.000Z","author":{"@type":"Person","name":"Alena Kammer"},"image":[{"@type":"ImageObject","url":"https://www.tickaroo.com/mediagw/image/c_fill,w_1024,h_682/imageservice://media/organization/5e4f8bc97718b779d70097dc/liveblog/goVWf61p5wfE4r2w8274/eoe2TKXM65tB35FbBKo9/moe3RwPU4ruD3HmWRrjE.jpeg","caption":"Folgen eines Brandes an einem Gebäude der Kuwait Petroleum Corporation in Kuwait-Stadt nach einem iranischen Drohnenangriff am 5. April ","creditText":"AFP/Getty Images","uploadDate":"2026-04-06T10:51:55.000Z","thumbnail":{"@type":"ImageObject","contentUrl":"https://www.tickaroo.com/mediagw/image/c_fill,w_480,h_319/imageservice://media/organization/5e4f8bc97718b779d70097dc/liveblog/goVWf61p5wfE4r2w8274/eoe2TKXM65tB35FbBKo9/moe3RwPU4ruD3HmWRrjE.jpeg"}}],"video":[],"sharedContent":[]},{"@type":"BlogPosting","headline":"Iran wirft UN-Atomaufsicht Untätigkeit vor ","articleBody":"Iran wirft UN-Atomaufsicht Untätigkeit vor Der Iran hat der Internationalen Atomenergiebehörde (IAEA) Untätigkeit vorgeworfen und vor den Folgen von Angriffen auf das Kernkraftwerk Buschehr gewarnt. In einem Schreiben an den Generaldirektor der UN-Atomaufsicht schrieb der Atomenergiechef des Iran, Mohammad Eslami, dass das Ausbleiben von Reaktionen Angriffe auf Atomanlagen ermutige.Eslami sagte, dass das einzige funktionierende iranische Kernkraftwerk bisher viermal attackiert worden sei. Beim letzten Angriff am 4. April in der Nähe der Anlage wurde ein Sicherheitsmitarbeiter getötet und weitere verletzt. Er warnte, dass solche Angriffe die Freisetzung radioaktiver Stoffe aus einem laufenden Reaktor verursachen könnten und "irreparable Folgen“ für Menschen, Umwelt und Nachbarländer hätten.","publisher":{"@type":"Organization","name":"ZEIT Online","logo":"https://www.tickaroo.com/mediagw/image/c_fill,w_100,h_100/imageservice://profilepic-org-5e4f8bc97718b779d70097dc-5e4f8ca87718b7e953009846"},"datePublished":"2026-04-06T09:03:03.000Z","dateModified":"2026-04-06T10:15:03.000Z","author":{"@type":"Person","name":"Alena Kammer"},"image":[{"@type":"ImageObject","url":"https://www.tickaroo.com/mediagw/image/c_fill,w_1024,h_682/imageservice://media/organization/5e4f8bc97718b779d70097dc/liveblog/goVWf61p5wfE4r2w8274/eoe2PDtX65tB35Fb9zFf/moe34tx34ruD3HmWJYZx.jpeg","caption":"Ein Satellitenbild zeigt das Kernkraftwerk Buschehr","creditText":"Planet Labs PBC/AP/dpa","uploadDate":"2026-04-06T09:42:21.000Z","thumbnail":{"@type":"ImageObject","contentUrl":"https://www.tickaroo.com/mediagw/image/c_fill,w_480,h_320/imageservice://media/organization/5e4f8bc97718b779d70097dc/liveblog/goVWf61p5wfE4r2w8274/eoe2PDtX65tB35Fb9zFf/moe34tx34ruD3HmWJYZx.jpeg"}}],"video":[],"sharedContent":[]},{"@type":"BlogPosting","headline":"Iranische Revolutionsgarde meldet Tod ihres Geheimdienstchefs","articleBody":"Iranische Revolutionsgarde meldet Tod ihres GeheimdienstchefsDer Leiter des Geheimdienstes der iranischen Revolutionsgarde soll bei einem US-israelischen Angriff getötet worden sein. Iranische Staatsmedien gaben den Tod von Majid Khademi bekannt, ohne weitere Details zu nennen. ","publisher":{"@type":"Organization","name":"ZEIT Online","logo":"https://www.tickaroo.com/mediagw/image/c_fill,w_100,h_100/imageservice://profilepic-org-5e4f8bc97718b779d70097dc-5e4f8ca87718b7e953009846"},"datePublished":"2026-04-06T07:50:32.000Z","dateModified":"2026-04-06T10:48:46.000Z","author":{"@type":"Person","name":"Sophia Reddig"},"image":[{"@type":"ImageObject","url":"https://www.tickaroo.com/mediagw/image/c_fill,w_1024,h_682/imageservice://media/organization/5e4f8bc97718b779d70097dc/liveblog/goVWf61p5wfE4r2w8274/eoe2So935r4M31chWfHp/moe3Quyf4ruD3HmWRrj9.jpeg","caption":"Majid Khademi, der Leiter des Geheimdienstes der iranischen Revolutionsgarde, wurde laut iranischen Angaben bei einem Angriff getötet","creditText":"Iranian Supreme Leader Office/imago images","uploadDate":"2026-04-06T10:48:44.000Z","thumbnail":{"@type":"ImageObject","contentUrl":"https://www.tickaroo.com/mediagw/image/c_fill,w_480,h_320/imageservice://media/organization/5e4f8bc97718b779d70097dc/liveblog/goVWf61p5wfE4r2w8274/eoe2So935r4M31chWfHp/moe3Quyf4ruD3HmWRrj9.jpeg"}}],"video":[],"sharedContent":[]},{"@type":"BlogPosting","headline":"Iran prüft pakistanischen Vorschlag zur Beendigung des Krieges","articleBody":"Iran prüft pakistanischen Vorschlag zur Beendigung des KriegesDer Iran hat den von Pakistan ausgearbeiteten Plan zum Ende des Krieges erhalten. Dieser werde derzeit geprüft, sagte ein Insider der Nachrichtenagentur Reuters. Zugleich macht die iranische Seite deutlich, dass sie sich nicht unter Zeitdruck setzen lassen wolle. Ultimaten werde man nicht akzeptieren, sagte der Insider.Zurückhaltend zeigt sich der Iran auch bei einem zentralen Punkt: Die strategisch wichtige Straße von Hormus soll demnach nicht allein für eine vorübergehende Waffenruhe wieder geöffnet werden.Zudem zweifelt der Iran laut dem Insider an der Verlässlichkeit der USA. Man gehe derzeit davon aus, dass die USA nicht bereit seien, einem dauerhaften Waffenstillstand zuzustimmen.","publisher":{"@type":"Organization","name":"ZEIT Online","logo":"https://www.tickaroo.com/mediagw/image/c_fill,w_100,h_100/imageservice://profilepic-org-5e4f8bc97718b779d70097dc-5e4f8ca87718b7e953009846"},"datePublished":"2026-04-06T07:45:09.000Z","dateModified":"2026-04-06T08:00:23.000Z","author":{"@type":"Person","name":"Alena Kammer"},"image":"https://www.tickaroo.com/mediagw/image/c_fill,w_100,h_100/imageservice://profilepic-org-5e4f8bc97718b779d70097dc-5e4f8ca87718b7e953009846","video":[],"sharedContent":[]},{"@type":"BlogPosting","headline":"Iran und USA erhalten offenbar Plan für Kriegsende ","articleBody":"Iran und USA erhalten offenbar Plan für Kriegsende Der Iran und die USA haben einem Insider zufolge einen Vorschlag für ein Ende des Krieges erhalten. Der Plan wurde von Pakistan ausgearbeitet und könnte schon am Montag gelten, zitierte die Nachrichtenagentur Reuters die Quelle. Demnach sieht der Plan ein zweistufiges Vorgehen vor: zunächst eine sofortige Waffenruhe, gefolgt von einem umfassenden Abkommen. Er sieht auch vor, die wichtige Schifffahrtsroute durch die Straße von Hormus wieder zu öffnen. Laut der Quelle müssen sich beide Seiten noch heute auf alle Punkte einigen. Die vorläufige Vereinbarung soll als Absichtserklärung festgehalten und elektronisch über Pakistan finalisiert werden. Pakistan fungiert aktuell als einziger Vermittler zwischen den Parteien.Zuvor hatte bereits das Nachrichtenportal Axios berichtet, dass Vertreter der USA, des Iran und regionale Vermittler über Bedingungen für eine 45-tägige Waffenruhe verhandeln. Auch das Portal spricht unter Berufung auf ‌vier US-amerikanische, ⁠israelische und regionale ​Insider von zwei Phasen.","publisher":{"@type":"Organization","name":"ZEIT Online","logo":"https://www.tickaroo.com/mediagw/image/c_fill,w_100,h_100/imageservice://profilepic-org-5e4f8bc97718b779d70097dc-5e4f8ca87718b7e953009846"},"datePublished":"2026-04-06T07:34:14.000Z","dateModified":"2026-04-06T07:58:19.000Z","author":{"@type":"Person","name":"Alena Kammer"},"image":"https://www.tickaroo.com/mediagw/image/c_fill,w_100,h_100/imageservice://profilepic-org-5e4f8bc97718b779d70097dc-5e4f8ca87718b7e953009846","video":[],"sharedContent":[]},{"@type":"BlogPosting","headline":"Iran wirft Donald Trump Androhung von Kriegsverbrechen vor","articleBody":"Iran wirft Donald Trump Androhung von Kriegsverbrechen vorAus Sicht des iranischen Vizeaußenministers Kassem Gharibabadi betreffen die Drohungen von US-Präsident Donald Trump, zivile Infrastruktur im Land anzugreifen, den Bereich der Kriegsverbrechen. Trump habe als höchster Vertreter seines Landes "öffentlich damit gedroht, Kriegsverbrechen zu begehen", schrieb Gharibabadi im Onlinedienst X. Gharibabadi verwies auf Bestimmungen des Völkerrechts im Zusammenhang mit Trumps Äußerungen. Artikel 8 des Römischen Statuts des Internationalen Strafgerichtshof definiert einen vorsätzlichen Angriff auf zivile Objekte als Kriegsverbrechen. Gharibabadi argumentiert, dass die Drohung, Kraftwerke und Brücken anzugreifen, demnach die Androhung von Kriegsverbrechen darstelle. ","publisher":{"@type":"Organization","name":"ZEIT Online","logo":"https://www.tickaroo.com/mediagw/image/c_fill,w_100,h_100/imageservice://profilepic-org-5e4f8bc97718b779d70097dc-5e4f8ca87718b7e953009846"},"datePublished":"2026-04-06T07:16:21.000Z","dateModified":"2026-04-06T09:57:21.000Z","author":{"@type":"Person","name":"Sophia Reddig"},"image":"https://www.tickaroo.com/mediagw/image/c_fill,w_100,h_100/imageservice://profilepic-org-5e4f8bc97718b779d70097dc-5e4f8ca87718b7e953009846","video":[],"sharedContent":[]},{"@type":"BlogPosting","headline":"VAE fordern Garantien für Straße von Hormus","articleBody":"VAE fordern Garantien für Straße von HormusEin Friedensabkommen im Krieg zwischen den USA und dem Iran muss nach Ansicht der Vereinigten Arabischen Emirate (VAE) die freie Durchfahrt durch die Straße von Hormus garantieren. Die wichtigste Ölroute der Welt dürfe von keinem Land ​als Geisel genommen werden, sagt Anwar Gargasch, diplomatischer Berater ⁠des Präsidenten der Vereinigten Arabischen Emirate. ‌Die VAE ⁠wollten ein Ende des Krieges, ​lehnten aber einen Waffenstillstand ab, der die eigentlichen Ursachen der Instabilität ungelöst lasse.","publisher":{"@type":"Organization","name":"ZEIT Online","logo":"https://www.tickaroo.com/mediagw/image/c_fill,w_100,h_100/imageservice://profilepic-org-5e4f8bc97718b779d70097dc-5e4f8ca87718b7e953009846"},"datePublished":"2026-04-06T06:12:54.000Z","dateModified":"2026-04-06T08:54:27.000Z","author":{"@type":"Person","name":"Sophia Reddig"},"image":[{"@type":"ImageObject","url":"https://www.tickaroo.com/mediagw/image/c_fill,w_1024,h_682/imageservice://media/organization/5e4f8bc97718b779d70097dc/liveblog/goVWf61p5wfE4r2w8274/eoe1vUYN5r4M31ch4xvR/moe29zNW65tB35FbBKnw.jpeg","caption":"Menschen passieren am Enqelab-Platz in Teheran eine Werbetafel mit der Aufschrift "Die Straße von Hormus bleibt geschlossen“.","creditText":"-/AFP/Getty Images","uploadDate":"2026-04-06T06:49:51.000Z","thumbnail":{"@type":"ImageObject","contentUrl":"https://www.tickaroo.com/mediagw/image/c_fill,w_480,h_320/imageservice://media/organization/5e4f8bc97718b779d70097dc/liveblog/goVWf61p5wfE4r2w8274/eoe1vUYN5r4M31ch4xvR/moe29zNW65tB35FbBKnw.jpeg"}}],"video":[],"sharedContent":[]},{"@type":"BlogPosting","headline":"China kündigt weitere Zusammenarbeit mit Russland an","articleBody":"China kündigt weitere Zusammenarbeit mit Russland anChina hat seine Bereitschaft erklärt, weiterhin mit Russland im UN-Sicherheitsrat zusammenzuarbeiten. Chinas Außenminister Wang Yi sagte nach einem Telefonat mit seinem russischen Amtskollegen Sergej Lawrow, die grundlegende Lösung für das Schifffahrtsproblem in der Straße von Hormus bestehe darin, "das Feuer einzustellen und den Krieg so schnell wie möglich zu beenden". Sowohl China als auch Russland gelten als strategische Partner des Iran. ","publisher":{"@type":"Organization","name":"ZEIT Online","logo":"https://www.tickaroo.com/mediagw/image/c_fill,w_100,h_100/imageservice://profilepic-org-5e4f8bc97718b779d70097dc-5e4f8ca87718b7e953009846"},"datePublished":"2026-04-06T06:04:51.000Z","dateModified":"2026-04-06T06:27:42.000Z","author":{"@type":"Person","name":"Sophia Reddig"},"image":"https://www.tickaroo.com/mediagw/image/c_fill,w_100,h_100/imageservice://profilepic-org-5e4f8bc97718b779d70097dc-5e4f8ca87718b7e953009846","video":[],"sharedContent":[]},{"@type":"BlogPosting","headline":"USA, Iran und Vermittler verhandeln laut Medienbericht über Waffenruhe","articleBody":"USA, Iran und Vermittler verhandeln laut Medienbericht über WaffenruheVertreter der USA, des Iran und regionale Vermittler verhandeln nach einem Bericht des Nachrichtenportals Axios über Bedingungen für eine 45-tägige Waffenruhe. Demnach wird ein Abkommen in zwei Phasen diskutiert, berichtet Axios unter Berufung auf ‌vier US-amerikanische, ⁠israelische und regionale ​Insider.Dem Bericht zufolge sind die Chancen auf eine Einigung bis zum Ablauf der von US-Präsident Donald Trump gesetzten Frist am Dienstagabend (US-Ostküstenzeit) gering. Trump hatte gedroht, zivile Infrastruktur im Iran anzugreifen, falls bis zum Ablauf der Frist die Straße von Hormus nicht freigegeben werde. Das hätte ziemlich sicher Vergeltungsschläge des Iran gegen die Infrastruktur der Golfstaaten zur Folge. In der ersten Phase einer Einigung soll dem Bericht zufolge eine 45-tägige Waffenruhe beschlossen werden. Dieser Zeitraum könne dann dafür genutzt werden, um in der zweiten Phase über die Bedingungen für ein Ende des Krieges zu verhandeln. 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Pia Packmohr
Pia Packmohr

Israel greift größten iranischen Petrochemie‑Komplex an

Israel hat den größten iranischen Petrochemie-Komplex ​in Asalujeh angegriffen. Firmen in dem mit dem South-Pars-Gasfeld verbundenen Komplex, der die Stadt mit Strom, Wasser und Sauerstoff versorgt, seien angegriffen worden, berichtete die iranische Nachrichtenagentur Tasnim. Die Stromversorgung aller petrochemischen Einheiten in Asalujeh sei unterbrochen. Die Petrochemie-Anlage selbst sei jedoch nicht beschädigt worden

In der Anlage South Pars seien mehrere Explosionen zu hören gewesen, meldete die iranische Nachrichtenagentur Fars. Das South-Pars-Gasfeld ist das größte bisher entdeckte Erdgasvorkommen. Es liegt nur zum Teil im Iran, der andere Teil befindet sich auf katarischem Gelände.

Alena Kammer
Alena Kammer

Israel meldet den Tod des Chefs einer verdeckten Al-Kuds-Einheit

Israels Militär hat nach eigenen Angaben den Anführer einer verdeckt operierenden Einheit der iranischen Revolutionsgarde innerhalb der Al-Kuds-Brigaden getötet. Militärsprecher Nadav Schoschani bestätigte die Tötung von Asghar Bakeri während einer Pressekonferenz. Bakeri habe Angriffe auf israelische und US-Ziele sowie Operationen in Israel, Syrien und im Libanon geplant, sagte Schoschani.

Sophia Reddig
Sophia Reddig

Vier Tote nach Raketenangriff auf Wohnhaus in Haifa

Beim direkten Einschlag einer iranischen Rakete in ein Wohnhaus in der israelischen Stadt Haifa sind vier Menschen getötet worden. Sie waren bei dem Angriff unter Trümmern verschüttet worden – und konnten nach Angaben der Rettungskräfte nach stundenlanger Suche nur noch tot geborgen werden. Laut einem Armeevertreter wurde das Haus direkt von einer iranischen Rakete getroffen. 
Zunächst vermeldete die Feuerwehr den Fund von zwei Leichen, später wurden die anderen beiden Verschütteten tot entdeckt. „Zusammenfassend lässt sich sagen, dass alle vier vermissten Personen gefunden wurden. Sie wurden ohne Lebenszeichen aufgefunden, und die Sanitäter erklärten sie für tot“, teilte der israelische Rettungsdienst Magen David Adom mit.
Israelische Such- und Rettungskräfte arbeiten an einem Wohnhaus in Haifa, das bei einen iranischen Angriff zerstört wurde.
Israelische Such- und Rettungskräfte arbeiten an einem Wohnhaus in Haifa, das bei einen iranischen Angriff zerstört wurde. Oren Ziv/dpa

Alena Kammer
Alena Kammer

Sechs Verletzte bei Luftangriff auf Wohngebiet in Kuwait

Bei einem iranischen Luftangriff auf ein Wohngebiet in Kuwait sind nach Angaben der Behörden sechs Menschen verletzt worden. Nach dem Angriff seien Raketen und Trümmer in ein Wohnviertel im Norden des Landes gefallen, teilte das Gesundheitsministerium mit. Die Verletzten hätten unterschiedlich schwere Verletzungen erlitten.

Zuvor hatte die kuwaitische Armee auf dem Onlinedienst X mitgeteilt, dass ihre Luftverteidigung im Einsatz sei, um anfliegende Raketen und Drohnen abzufangen. Bereits in der Nacht zu Montag hatte Kuwait ähnliche Angriffe gemeldet.

Auch aus den Vereinigten Arabischen Emiraten (VAE) gab es neue Angriffe. In einem Industriegebiet von Abu Dhabi wurde ein Mensch durch herabfallende Trümmer verletzt, teilten die Behörden mit. Im nordöstlichen Emirat Fudschairah griff eine iranische Drohne ein Telekommunikationsgebäude an, verletzt wurde dabei niemand.

Folgen eines Brandes an einem Gebäude der Kuwait Petroleum Corporation in Kuwait-Stadt nach einem iranischen Drohnenangriff am 5. April
Folgen eines Brandes an einem Gebäude der Kuwait Petroleum Corporation in Kuwait-Stadt nach einem iranischen Drohnenangriff am 5. April . AFP/Getty Images

Alena Kammer
Alena Kammer

Iran wirft UN-Atomaufsicht Untätigkeit vor 

Der Iran hat der Internationalen Atomenergiebehörde (IAEA) Untätigkeit vorgeworfen und vor den Folgen von Angriffen auf das Kernkraftwerk Buschehr gewarnt. In einem Schreiben an den Generaldirektor der UN-Atomaufsicht schrieb der Atomenergiechef des Iran, Mohammad Eslami, dass das Ausbleiben von Reaktionen Angriffe auf Atomanlagen ermutige.

Eslami sagte, dass das einzige funktionierende iranische Kernkraftwerk bisher viermal attackiert worden sei. Beim letzten Angriff am 4. April in der Nähe der Anlage wurde ein Sicherheitsmitarbeiter getötet und weitere verletzt. Er warnte, dass solche Angriffe die Freisetzung radioaktiver Stoffe aus einem laufenden Reaktor verursachen könnten und „irreparable Folgen“ für Menschen, Umwelt und Nachbarländer hätten.

Ein Satellitenbild zeigt das Kernkraftwerk Buschehr
Ein Satellitenbild zeigt das Kernkraftwerk Buschehr. Planet Labs PBC/AP/dpa

Sophia Reddig
Sophia Reddig

Iranische Revolutionsgarde meldet Tod ihres Geheimdienstchefs

Der Leiter des Geheimdienstes der iranischen Revolutionsgarde soll bei einem US-israelischen Angriff getötet worden sein. Iranische Staatsmedien gaben den Tod von Majid Khademi bekannt, ohne weitere Details zu nennen. 
Majid Khademi, der Leiter des Geheimdienstes der iranischen Revolutionsgarde, wurde laut iranischen Angaben bei einem Angriff getötet
Majid Khademi, der Leiter des Geheimdienstes der iranischen Revolutionsgarde, wurde laut iranischen Angaben bei einem Angriff getötet. Iranian Supreme Leader Office/imago images

Alena Kammer
Alena Kammer

Iran prüft pakistanischen Vorschlag zur Beendigung des Krieges

Der Iran hat den von Pakistan ausgearbeiteten Plan zum Ende des Krieges erhalten. Dieser werde derzeit geprüft, sagte ein Insider der Nachrichtenagentur Reuters. Zugleich macht die iranische Seite deutlich, dass sie sich nicht unter Zeitdruck setzen lassen wolle. Ultimaten werde man nicht akzeptieren, sagte der Insider.

Zurückhaltend zeigt sich der Iran auch bei einem zentralen Punkt: Die strategisch wichtige Straße von Hormus soll demnach nicht allein für eine vorübergehende Waffenruhe wieder geöffnet werden.

Zudem zweifelt der Iran laut dem Insider an der Verlässlichkeit der USA. Man gehe derzeit davon aus, dass die USA nicht bereit seien, einem dauerhaften Waffenstillstand zuzustimmen.

Alena Kammer
Alena Kammer

Iran und USA erhalten offenbar Plan für Kriegsende 

Der Iran und die USA haben einem Insider zufolge einen Vorschlag für ein Ende des Krieges erhalten. Der Plan wurde von Pakistan ausgearbeitet und könnte schon am Montag gelten, zitierte die Nachrichtenagentur Reuters die Quelle. Demnach sieht der Plan ein zweistufiges Vorgehen vor: zunächst eine sofortige Waffenruhe, gefolgt von einem umfassenden Abkommen. Er sieht auch vor, die wichtige Schifffahrtsroute durch die Straße von Hormus wieder zu öffnen.

Laut der Quelle müssen sich beide Seiten noch heute auf alle Punkte einigen. Die vorläufige Vereinbarung soll als Absichtserklärung festgehalten und elektronisch über Pakistan finalisiert werden. Pakistan fungiert aktuell als einziger Vermittler zwischen den Parteien.

Zuvor hatte bereits das Nachrichtenportal Axios berichtet, dass Vertreter der USA, des Iran und regionale Vermittler über Bedingungen für eine 45-tägige Waffenruhe verhandeln. Auch das Portal spricht unter Berufung auf ‌vier US-amerikanische, ⁠israelische und regionale ​Insider von zwei Phasen.

Sophia Reddig
Sophia Reddig

Iran wirft Donald Trump Androhung von Kriegsverbrechen vor

Aus Sicht des iranischen Vizeaußenministers Kassem Gharibabadi betreffen die Drohungen von US-Präsident Donald Trump, zivile Infrastruktur im Land anzugreifen, den Bereich der Kriegsverbrechen. Trump habe als höchster Vertreter seines Landes „öffentlich damit gedroht, Kriegsverbrechen zu begehen“, schrieb Gharibabadi im Onlinedienst X. 
Gharibabadi verwies auf Bestimmungen des Völkerrechts im Zusammenhang mit Trumps Äußerungen. Artikel 8 des Römischen Statuts des Internationalen Strafgerichtshof definiert einen vorsätzlichen Angriff auf zivile Objekte als Kriegsverbrechen. Gharibabadi argumentiert, dass die Drohung, Kraftwerke und Brücken anzugreifen, demnach die Androhung von Kriegsverbrechen darstelle. 

Sophia Reddig
Sophia Reddig

VAE fordern Garantien für Straße von Hormus

Ein Friedensabkommen im Krieg zwischen den USA und dem Iran muss nach Ansicht der Vereinigten Arabischen Emirate (VAE) die freie Durchfahrt durch die Straße von Hormus garantieren. Die wichtigste Ölroute der Welt dürfe von keinem Land ​als Geisel genommen werden, sagt Anwar Gargasch, diplomatischer Berater ⁠des Präsidenten der Vereinigten Arabischen Emirate. ‌Die VAE ⁠wollten ein Ende des Krieges, ​lehnten aber einen Waffenstillstand ab, der die eigentlichen Ursachen der Instabilität ungelöst lasse.
Menschen passieren am Enqelab-Platz in Teheran eine Werbetafel mit der Aufschrift "Die Straße von Hormus bleibt geschlossen“.
Menschen passieren am Enqelab-Platz in Teheran eine Werbetafel mit der Aufschrift „Die Straße von Hormus bleibt geschlossen“. -/AFP/Getty Images

Sophia Reddig
Sophia Reddig

China kündigt weitere Zusammenarbeit mit Russland an

China hat seine Bereitschaft erklärt, weiterhin mit Russland im UN-Sicherheitsrat zusammenzuarbeiten. Chinas Außenminister Wang Yi sagte nach einem Telefonat mit seinem russischen Amtskollegen Sergej Lawrow, die grundlegende Lösung für das Schifffahrtsproblem in der Straße von Hormus bestehe darin, „das Feuer einzustellen und den Krieg so schnell wie möglich zu beenden“. Sowohl China als auch Russland gelten als strategische Partner des Iran. 

Bastian Hartig
Bastian Hartig

USA, Iran und Vermittler verhandeln laut Medienbericht über Waffenruhe

Vertreter der USA, des Iran und regionale Vermittler verhandeln nach einem Bericht des Nachrichtenportals Axios über Bedingungen für eine 45-tägige Waffenruhe. Demnach wird ein Abkommen in zwei Phasen diskutiert, berichtet Axios unter Berufung auf ‌vier US-amerikanische, ⁠israelische und regionale ​Insider.

Dem Bericht zufolge sind die Chancen auf eine Einigung bis zum Ablauf der von US-Präsident Donald Trump gesetzten Frist am Dienstagabend (US-Ostküstenzeit) gering. Trump hatte gedroht, zivile Infrastruktur im Iran anzugreifen, falls bis zum Ablauf der Frist die Straße von Hormus nicht freigegeben werde. Das hätte ziemlich sicher Vergeltungsschläge des Iran gegen die Infrastruktur der Golfstaaten zur Folge.

In der ersten Phase einer Einigung soll dem Bericht zufolge eine 45-tägige Waffenruhe beschlossen werden. Dieser Zeitraum könne dann dafür genutzt werden, um in der zweiten Phase über die Bedingungen für ein Ende des Krieges zu verhandeln. Die Kommunikation laufe über Vermittler aus Pakistan, Ägypten und der Türkei sowie über Textnachrichten zwischen dem US-Unterhändler Steve Witkoff und dem iranischen Außenminister Abbas Araghtschi.

US-Sondergesandter Steve Witkoff (links) und Irans Außenminister Abbas Aragchi (rechts)
US-Sondergesandter Steve Witkoff (links) und Irans Außenminister Abbas Aragchi (rechts). Evelyn Hockstein und Amer Hilabi/Bildkombination/POOL/AFP/AFP/Getty Images

Bastian Hartig
Bastian Hartig

Iran droht bei Angriffen auf zivile Ziele mit Vergeltung

Das oberste Kommando der iranischen Streitkräfte will im Falle von Angriffen auf zivile Ziele im Iran umfassenden Luftschlägen reagieren. „Sollten Angriffe auf zivile Ziele wiederholt werden, werden die nächsten Phasen unserer Offensiv- und Vergeltungsoperationen weitaus verheerender und umfassender ausfallen“, erklärte ein Sprecher des zentralen Einsatzkommandos Chatam al-Anbija am Montag in einer Stellungnahme, die vom iranischen Staatssender Irib im Onlinedienst Telegram veröffentlicht wurde.
Ein Vorhang verdeckt ein durch Luftangriffe beschädigtes Gebäude an der Außenfassade des historischen Golestan-Palasts in Teheran.
Ein Vorhang verdeckt ein durch Luftangriffe beschädigtes Gebäude an der Außenfassade des historischen Golestan-Palasts in Teheran. Atta Kenare/AFP/Getty Images
US-Präsident Donald Trump hatte zuvor damit gedroht, die zivile Infrastruktur des Iran zu zerstören, falls die Straße von Hormus nicht bis Dienstagabend (US-Ostküstenzeit) freigegeben werde.

Bastian Hartig
Bastian Hartig

Iran meldet mindestens 13 Tote bei Angriff auf Wohngebäude

Bei einem Luftangriff ist nach iranischen Medienberichten in einer Stadt südwestlich von Teheran ein Wohngebäude getroffen und mindestens 13 Menschen getötet worden. Der Angriff habe sich in der Nähe von Eslamschahr ereignet, meldeten die halbamtliche Nachrichtenagentur Fars und das Nachrichtenportal Nour News. Es war zunächst unklar, warum das Gebäude getroffen wurde. Weder Israel noch die USA reklamierten den Angriff für sich.
Such- und Rettungskräfte arbeiten inmitten der Trümmer eines Wohnhauses, das von einer iranischen Rakete getroffen wurde.
Such- und Rettungskräfte arbeiten inmitten der Trümmer eines Wohnhauses, das von einer iranischen Rakete getroffen wurde. Oren Ziv/ picture alliance/dpa

Lisa Pausch
Lisa Pausch

Golfstaaten melden Angriffe auf zivile Infrastruktur

Die iranischen Streitkräfte haben Behördenangaben zufolge erneut zivile Infrastruktur in mehreren Golfstaaten angegriffen.

In Kuwait verursachten iranische Drohnen nach Angaben der staatlichen Erdölgesellschaft Brände und „schwere“ Schäden an mehreren kuwaitischen Öl- und Petrochemieanlagen. Das Strom- und Wasserministerium teilte mit, zwei Strom- und Meerwasserentsalzungsanlagen seien beschädigt worden. Das Finanzministerium meldete „umfangreiche“ Schäden an einem Regierungsgebäude.

In Bahrain gab der staatliche Energiekonzern bekannt, ein iranischer Drohnenangriff habe ein Feuer in einem Lagertank ausgelöst, das später gelöscht worden sei.

In den Vereinigten Arabischen Emiraten meldeten Behörden einen Angriff auf den Hafen von Chor Fakkan unweit der Einfahrt zur Straße von Hormus. Dabei seien vier Menschen durch herabfallende Trümmerteile verletzt worden. Die britische Behörde für maritime Sicherheit (UKMTO) berichtete ebenfalls von dem Vorfall.