Irankrieg: Iranische Medien ratifizieren Tod von Sicherheitschef Laridschani


  • Israel und die USA haben am 28. Februar einen gemeinsamen Angriff auf den Iran gestartet.
  • Der Iran reagierte mit Gegenangriffen auf Israel und US-Militärstützpunkte in verschiedenen Staaten der Region.
  • Ajatollah Ali Chamenei, der mehr als drei Jahrzehnte Anführer des Iran war, wurde bei den Angriffen getötet.
  • Modschtaba Chamenei, der Sohn von Ali Chamenei, ist neues politisches und geistliches Oberhaupt des Iran.
  • Neben eigenen Recherchen verwenden wir Material der Nachrichtenagenturen AFP, AP, dpa, epd, KNA und Reuters.
  • Mehr lesen Sie auf unserer Themenseite zum Iran.


auf X appelliert, die "inakzeptablen Angriffe" gegen Länder der Region "unverzüglich einzustellen". Zuvor hatte Macron mit Peseschkian telefoniert.

Er habe Peseschkian davor gewarnt, sein Land ebenfalls ins Visier zu nehmen, schreibt Macron. Frankreich handele ausschließlich zum Zweck der Verteidigung, um seine Interessen und die der Partner in der Region zu schützen sowie die Freiheit der Schifffahrt zu gewährleisten. Macron schreibt von einer "unkontrollierten Eskalation" des Krieges, die die gesamte Region in Chaos stürze. Opfer sei die Zivilbevölkerung – im Iran und überall in der Region.

Irans Regierung äußerte sich nach dem Telefonat ebenfalls und nannte wie Macron die Lage in der Straße von Hormus als ein Thema. Macron forderte, die Schifffahrt in der Meerenge müsse so schnell wie möglich wiederhergestellt werden. 

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Ölpreise steigen an Asiens Börsen weiter

In Asien sind die Ölpreise mit deutlichen Aufschlägen in die neue Handelswoche gestartet. Rohöl der Nordseesorte Brent verteuerte ​sich ⁠im frühen asiatischen ​Handel um 2,76 Dollar oder 2,7 Prozent ‌auf ⁠105,90 Dollar ​je Fass. Am Freitag hatte der Kontrakt bereits 2,68 ​Dollar zugelegt. Der Preis für US-Leichtöl der Sorte WTI kletterte um 2,29 Dollar oder 2,3 Prozent auf 101,00 Dollar. In der vorangegangenen ⁠Sitzung hatte ​WTI fast drei Dollar gewonnen.
Angesichts des ‌seit zweieinhalb Wochen ‌andauernden Kriegs der USA und ​Israels gegen den Iran fürchten Anleger Schäden an der ​Ölinfrastruktur und eine anhaltende Blockade der Straße von Hormus. 

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EU-Staaten beraten sich über Straße von Hormus

Bei einem Treffen der EU-Außenminister in Brüssel sollen nach Angaben der Außenbeauftragten Kaja Kallas Möglichkeiten zur Öffnung der Straße von Hormus beraten werden.

"Es liegt in unserem Interesse, die Straße von Hormus offen zu halten, und deshalb diskutieren wir auch, was wir in dieser Hinsicht von europäischer Seite aus tun können", sagte Kallas vor dem anstehenden Treffen. US-Präsident Donald Trump hatte am Sonntagabend die Nato-Verbündeten zur Unterstützung bei der Sicherung von Öltransporten auf der Strecke aufgefordert.

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EU-Außenbeauftragte will Hormus-Blockade mit Abkommen lösen

Die EU-Außenbeauftragte Kaja Kallas will die iranische Blockade der Straße von Hormus mit einer Vereinbarung nach dem Vorbild des Ukraine-Getreide-Abkommens beenden. Sie habe mit UN-Generalsekretär António Guterres darüber gesprochen, ob sich die Initiative vom Schwarzen Meer auf die Golfregion übertragen lasse, ⁠sagte Kallas vor einem Treffen der EU-Außenminister in Brüssel.

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Ziel sei es, den Transport von Öl und Gas ⁠durch die Straße von Hormus wieder zu ermöglichen, sagte Kallas. Die Meerenge ist wegen des Krieges zwischen dem Iran und den USA und Israel faktisch gesperrt. ⁠Iranische Streitkräfte greifen ​dort Schiffe an, was ein Fünftel der weltweiten Ölversorgung abschneidet.

Kallas warnte, die Blockade gefährde nicht nur die Energieversorgung, sondern auch die Produktion von Düngemitteln. "Sollte es in diesem Jahr an Düngemitteln mangeln, wird es im nächsten Jahr zu Nahrungsmittelknappheit kommen", sagte sie.

Neben dem Abkommen nach dem Ukraine-Modell diskutieren die Minister auch eine militärische Option. Dabei geht es um eine mögliche Ausweitung des Mandats des EU-Marine-Einsatzes Aspides, die bislang Handelsschiffe im Roten Meer schützt. 

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Wadephul fordert mehr Informationen zu Kriegszielen von Israel und USA

Außenminister Johann Wadephul hat die USA und Israel zu mehr "Klarheit" über ihr weiteres Vorgehen gegen den Iran aufgefordert. "Wichtig wird zunächst sein, dass die USA und Israel sich dazu verhalten, wann sie die militärischen Ziele ihres Einsatzes als erreicht betrachten", sagte der CDU-Politiker vor Beratungen der EU-Außenminister in Brüssel. Hierzu erwarte er Antworten. 

Erst dann könne man damit beginnen, eine Sicherheitsarchitektur für die gesamte Region zu definieren, auch mit den Anrainerstaaten, sagte Wadephul. Das werde dann auch erfordern, mit dem Iran ins Gespräch zu kommen.

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Friedrich Merz schließt deutsche Beteiligung an der Sicherung der Straße von Hormus aus

Kanzler Friedrich Merz unterstreicht angesichts einer Aufforderung von US-Präsident Donald Trump, dass sich Deutschland nicht an der Sicherung der Straße von Hormus beteiligen wird. Der CDU-Politiker sagte auf einer Pressekonferenz in Berlin: "Uns fehlt das gemäß dem Grundgesetz erforderliche Mandat der Vereinten Nationen, der Europäischen Union oder der Nato. Es war daher von Anfang an klar, dass dieser Krieg keine Angelegenheit der Nato ist.“

"Die Vereinigten Staaten von Amerika und Israel haben uns ​vor diesem Krieg auch nicht konsultiert. Zu Iran hat es eine gemeinsame Entscheidung über das Ob nie gegeben", sagte Merz weiter. Deshalb stelle sich auch nicht die Frage, wie sich Deutschland hier militärisch einbringen werde, sagte der Kanzler. "Wir werden es nicht tun."

Der Kanzler warnte zudem vor den Folgen einer Bodenoffensive Israels im Libanon: Eine solche Offensive würde die "hoch angespannte humanitäre Lage und das dramatische Fluchtgeschehen weiter verschärfen", sagte Merz. "Deshalb fordern wir unsere israelischen Freunde eindringlich auf: Schlagt diesen Weg nicht ein. Es wäre ein Fehler."

Mehr dazu lesen Sie in dieser Meldung:

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Trump kritisiert fehlende Hilfe bei Schutz der Straße von Hormus

US-Präsident Donald Trump hat seinen Aufruf an die internationale Gemeinschaft wiederholt, bei der Wiedereröffnung der Straße von Hormus zu helfen. Zugleich kritisierte er Länder, die seinem Aufruf nicht enthusiastisch gefolgt seien.

"Einige sind sehr begeistert davon, andere nicht", sagte Trump. "Einige sind Länder, denen wir seit vielen, vielen Jahren helfen. Wir haben sie vor schrecklichen äußeren Einflüssen geschützt, und sie waren nicht besonders begeistert. Und der Grad der Begeisterung ist mir wichtig“, sagte Trump bei einer Veranstaltung im Weißen Haus.

Schon früher hatte er gefordert, dass mehr Länder bei der Überwachung der strategisch wichtigen Meerenge helfen, damit der Handel trotz der Drohungen des Iran wieder anlaufen könne. Mehrere Verbündete der USA teilten jedoch mit, sie hätten keine unmittelbaren Pläne, Schiffe zu entsenden, um die Straße von Hormus wieder befahrbar zu machen. Auch Deutschland wird sich nicht beteiligen.

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Fünf westliche Staaten warnen vor israelischer Bodenoffensive im Libanon

Kanada, Frankreich, Deutschland, Italien und Großbritannien haben in einer gemeinsamen Erklärung vor den Folgen der israelischen Angriffe auf den Libanon gewarnt. Die humanitäre Lage im Libanon, einschließlich der Massenvertreibung, sei bereits äußerst alarmierend, heißt es in der Erklärung. Eine "signifikante" israelische Bodenoffensive "gilt es abzuwenden", heißt es außerdem. Eine groß angelegte Bodenoffensive werde verheerende humanitäre Folgen haben und könne zu einem langwierigen Konflikt führen. Die fünf Staaten rufen deshalb gemeinsam zu konstruktiven Gesprächen zwischen libanesischen und israelischen Vertretern auf, um eine nachhaltige politische Lösung zu erringen.

Mehr Informationen dazu lesen Sie hier:

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Trump verschiebt wegen Irankrieg Reise nach China

US-Präsident Donald Trump hat seine geplante Chinareise wegen des Kriegs im Iran verschoben. Er habe die chinesische Regierung um einen Aufschub von etwa einem Monat gebeten, sagte Trump. Ursprünglich wollte er vom 31. März bis zum 2. April nach China reisen und Präsident Xi Jinping treffen. Die chinesische Regierung hatte die Reise bislang nicht bestätigt.

Hier erfahren Sie mehr dazu: 

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Iran dementiert Berichte über direkten Kontakt mit den USA

Irans Außenminister Abbas Araghtschi hat Berichte über jüngst ausgetauschte Nachrichten mit dem US-Sondergesandten Steve Witkoff zurückgewiesen. Sein letzter Kontakt mit Witkoff habe vor dem Beginn des Kriegs der USA und Israels gegen den Iran stattgefunden, teilte der Minister mit. "Jegliche gegenteilige Behauptung scheint einzig und allein darauf abzuzielen, Ölhändler und die Öffentlichkeit irrezuführen", schrieb Araghtschi.

Zuvor hatte das Portal Axios unter Berufung auf einen US-Beamten und eine informierte Quelle berichtet, dass zwischen beiden Seiten in den vergangenen Tagen angeblich ein direkter Kommunikationskanal reaktiviert worden sein soll.

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Schah-Sohn Pahlavi gründet Komitee für Übergangsjustiz

Der in den USA lebende Sohn des letzten iranischen Schahs hat ein Komitee zur Einrichtung einer Wahrheits- und Justizkommission im Iran gegründet. Das Komitee sei "mit der Ausarbeitung der regulatorischen Grundlagen für eine Übergangsjustiz beauftragt", schrieb der 65-jährige Reza Pahlavi im Onlinedienst X. Die iranische Friedensnobelpreisträgerin Schirin Ebadi habe "zugestimmt, dieses Komitee zu leiten", fügte er hinzu.

Neben der 78-jährigen Ebadi sollen Pahlavi zufolge der Schriftsteller Iradsch Mesdaghi sowie Leyla Bahmany und Afschin Ellian Teil des Komitees werden. Sie verträten "vier Generationen iranischer Experten", teilte der Schah-Sohn mit.

Pahlavi hat sich für eine säkulare Demokratie im Iran ausgesprochen. In jüngster Zeit hatte er US-Präsident Donald Trump wiederholt aufgefordert, im Iran einzuschreiten. Die iranische Opposition ist gespalten, Teile davon kritisieren Pahlavi wegen seiner Unterstützung für Israel. Zudem distanzierte Pahlavi sich nie von der autokratischen Herrschaft seines Vaters.

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Israel startet neue Angriffe auf Teheran und Beirut

Das israelische Militär hat nach eigenen Angaben neue Angriffe auf den Iran und die vom Iran unterstützte Hisbollah-Miliz im Libanon geflogen. Die Armee teilte mit, sie habe mit groß angelegten Angriffen auf Infrastruktur des iranischen Regimes in ganz Teheran begonnen. Darüber hinaus sei Infrastruktur der Hisbollah in der libanesischen Hauptstadt Beirut unter Beschuss genommen worden.

Zuvor hatte die israelische Armee mitgeteilt, aus dem Iran abgefeuerte Raketen steuerten auf Israel zu. "Abwehrsysteme sind im Einsatz, um die Bedrohung abzufangen", hieß es. Menschen in den betroffenen Gebieten wurden aufgerufen, Schutzräume aufzusuchen.

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Libanesische Staatsagentur bestätigt israelische Angriffe

Die israelische Armee hat nach Angaben der libanesischen staatlichen Nachrichtenagentur NNA drei südliche Vororte von Beirut angegriffen. Israelische Kampfflugzeuge hätten Angriffe in den Gebieten Kafaat und Haret Hreik ausgeführt, berichtete NNA. Ein israelisches Kampfflugzeug habe zudem ein Wohngebäude in dem Gebiet Doha Aramun attackiert.

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Die Nacht im Überblick 

Israel hat in der Nacht erneut Angriffe auf den Libanon und den Iran geflogen, zuvor hatte das israelische Militär wegen Beschuss mehrfach Luftalarm gemeldet. Trotz eindringlicher Warnungen mehrerer Regierungen vor einer Bodenoffensive im Libanon mobilisiert Israel weitere Reservisten. In der Golfregion wurden in der Nacht mehrere Angriffe gemeldet, unter anderem auf einen Tanker vor der Küste des Emirats Fudschaira.

Lesen Sie hier die Zusammenfassung der Nacht: 

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Detonationen in Teheran

Die iranische Hauptstadt Teheran ist erneut von heftigen Explosionen erschüttert worden. Wie ein AFP-Reporter berichtete, waren im Zentrum der Stadt mehrere Detonationen zu hören. Zunächst war nicht ersichtlich, welche Orte getroffen worden waren.

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Israel versuchte, Laridschani in Teheran zu töten

Das israelische Militär hat übereinstimmenden Medienberichten zufolge versucht, den Chef des iranischen Nationalen Sicherheitsrates, Ali Laridschani, zu töten. Dieser war demnach Ziel eines nächtlichen Luftangriffs der israelischen Armee. Die israelische Armee warte nun auf die Ergebnisse des Angriffs, schrieb etwa die Ha’aretz. Es sei noch unklar, ob Laridschani wirklich getötet oder verletzt worden ist, hieß es dort unter Berufung auf israelische Repräsentanten.

Der Angriff soll nach Angaben der Times of Israel zudem dem Kommandeur Gholamreza Soleimani gegolten haben. Die israelischen Streitkräfte teilten auf X mit, Soleimani sei getötet worden.

Eine Stellungnahme des Iran liegt bislang nicht vor.

Auf X gab die israelische Armee zudem bekannt, in der Nacht zum Dienstag zahlreiche Ziele in Teheran, darunter Kommandozentralen und Munitionslager, angegriffen zu haben. Auch in Schiras griff die Armee eigenen Angaben zufolge militärische Einrichtungen an. In Täbris wurden demnach Abwehrsysteme zerstört. Der Iran bestätigte auch diese Angaben bisher nicht.

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Israel meldet Tod von Irans Sicherheitsratschef Ali Laridschani 

Der iranische Generalsekretär des Sicherheitsrats, Ali Laridschani, ist bei einem gezielten israelischen Luftangriff in der Nacht in Teheran getötet worden. Das teilte der israelische Verteidigungsminister Israel Katz nach Angaben seines Büros mit. Eine Bestätigung vom Iran gab es zunächst nicht.

Mehr dazu lesen Sie hier:

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Vereinte Nationen berichten von Massenvertreibung im Libanon

Hunderttausende Menschen im Libanon haben den Vereinten Nationen zufolge nach der Ausweitung des Krieges in ihrem Land durch die israelische Armee ihre Häuser verlassen müssen. "Die Vertreibung nimmt unglaublich schnell zu", sagt der UN-Koordinator für humanitäre Hilfe, Imran Riza. Viele Vertriebene hätten nur ihre Kleider mitnehmen können.

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Nach Angaben der libanesischen Regierung ist fast ein Fünftel der Bevölkerung auf der Flucht vor israelischen Angriffen und einer möglichen Bodenoffensive. Seit Anfang März tötete die israelische Armee demnach bislang über 800 Menschen.

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Indien dementiert Verhandlungen über Tanker mit dem Iran

Indien hat Medienberichte dementiert, wonach das Land mit dem Iran über die Freigabe von drei festgesetzten Tankern verhandelt. Es gebe keine Gespräche darüber, den Iranern die Schiffe im Gegenzug für sicheres Geleit indischer Frachter durch die Straße von Hormus zu überlassen, teilt das Außenministerium in Neu-Delhi mit. Einen entsprechenden Bericht der Nachrichtenagentur Reuters nannte ein Sprecher unbegründet.

Die indische Marine hatte im Februar drei unter US-Sanktionen stehende Öl-Tanker nahe indischen Hoheitsgewässern gestoppt. Das Land warf den Betreibern vor, auf hoher See illegalerweise Öl auf nicht sanktionierte Schiffe umzuladen. Reuters hatte gestern unter Berufung auf Insider gemeldet, der Iran versuche, diese beschlagnahmten Tanker freizubekommen. 

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Trump kritisiert Nato-Verbündete

US-Präsident Donald Trump hat die Nato-Partner dafür kritisiert, dass diese sich nicht am Krieg gegen den Iran beteiligen wollen. Die meisten Verbündeten hätten ihm mitgeteilt, dass sie nicht in den Konflikt verwickelt werden wollten, teilte Trump auf seiner Onlineplattform mit. Dies überrasche ihn nicht, da er die Allianz schon immer als "Einbahnstraße" betrachtet habe.

Die USA hätten Milliarden Dollar zur Verteidigung der Nato-Verbündeten ausgegeben, schrieb er. Die USA benötigten ihre Hilfe jedoch nicht, da sie die iranische Marine, Luftwaffe und Führungsebene bereits ausgeschaltet hätten. Dies gelte auch für Verbündete wie Japan, Australien und Südkorea. 

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Leiter von US-Antiterrorbehörde tritt aus Protest gegen Irankrieg zurück

Aus Protest gegen den Krieg gegen den Iran hat Joe Kent, der Direktor der US-Antiterrorbehörde National Counterterrorism Center, seinen Rücktritt erklärt. Er könne den Krieg im Iran "nicht guten Gewissens unterstützen", schrieb er in einem Brief an US-Präsident Donald Trump, den Kent selbst bei X veröffentlichte. Iran habe keine unmittelbare Bedrohung für die USA dargestellt und es sei "offensichtlich, dass wir diesen Krieg aufgrund des Drucks von Israel und seiner mächtigen amerikanischen Lobby begonnen haben."

Kent war früher beim Militär und arbeitete für den Geheimdienst CIA, bevor er zweimal erfolglos für den Kongress im Bundesstaat Washington kandidierte. Er hat enge Verbindungen in rechtsextreme Kreise. Unter anderem arbeitete er mit Mitgliedern der Gruppen Proud Boys und Patriot Prayer zusammen. Seine Benennung zum Leiter der Behörde, die terroristische Bedrohungen entdecken und analysieren soll, stieß bei den oppositionellen Demokraten deshalb auf großen Widerstand. 

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Frankreich beteiligt sich nicht an Öffnung der Straße von Hormus

Laut dem französischen Präsidenten Emmanuel Macron wird sich Frankreich in der aktuellen Lage keinesfalls an militärischen Einsätzen zur ​Öffnung der Straße von Hormus beteiligen. "Wir sind keine Konfliktpartei", sagt Macron zu Beginn einer Kabinettssitzung. Die französische Regierung arbeite jedoch weiter an der Vorbereitung einer Koalition, die nach dem Ende des Krieges die Freiheit der Schifffahrt gewährleisten soll.

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Kanada lehnt Beteiligung an Militäroffensive gegen Iran ab

Nach Angaben der kanadischen Außenministerin Anita Anand wird sich Kanada an keiner Militäroffensive gegen den Iran beteiligen. Kanada sei nicht vorab über die Angriffe der USA und Israels gegen den Iran informiert worden, sagte Anand der Nachrichtenagentur AP. Für Kanada hätten eine Deeskalation des Konflikts und der Schutz von Zivilisten Priorität.

Anand sagte, es gehe darum, die Stabilität in der Region und den Golfstaaten zu unterstützen, die unter Beschuss geraten seien. Die Außenministerin äußerte auch Bedenken wegen des Konflikts zwischen Israel und der militanten Hisbollah im Libanon. Die Libanesinnen und Libanesen trügen die größte Last im Krieg, sagte sie. 

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Offenbar erneute Angriffe auf US-Einrichtungen in Bagdad

US-Einrichtungen im Irak sollen erneut unter Beschuss sein. Das berichten mehrere Nachrichtenagenturen mit Verweis auf Sicherheitskreise. Raketen und eine Drohne hätten demnach die US-Botschaft in Bagdad zum Ziel gehabt. Im Umfeld seien eine Explosion ​und Sirenen zu hören gewesen. Von dem Gebäude aus soll Rauch aufgestiegen sein. 

Zudem hätten mindestens drei Drohnen eine diplomatische Einrichtung der USA am Flughafen angegriffen, heißt es. Dort seien Luftabwehrsysteme aktiviert worden. Angaben zu etwaigen Verletzten oder Schäden lagen zunächst nicht vor.

"Verbotene Gruppen" hätten die Botschaft erneut angegriffen, teilten die irakischen Streitkräfte mit. Sie sprechen von einem Terrorangriff auf die Souveränität des Landes. Auch der Ministerpräsident des Landes, Mohammed al-Sudani, verurteilte die Angriffe. Er sieht in diesen "kriminelle Versuche, den Irak, seine Sicherheit und Stabilität zu gefährden".

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Libanesisches Gesundheitsministerium meldet mehr als 900 Tote

Nach Angaben des libanesischen Gesundheitsministeriums ist die Zahl der Toten seit Beginn der israelischen Offensive am 2. März auf mehr als 900 gestiegen. Die Angaben lassen sich nicht unabhängig überprüfen.

UN-Menschenrechtskommissar Volker Türk forderte abermals ein Ende der Kampfhandlungen. Verstöße gegen das humanitäre Völkerrecht müssten aufgeklärt und die Verantwortlichen zur Rechenschaft gezogen werden. Das UN-Menschenrechtsbüro sprach im Zusammenhang mit den israelischen Angriffen von möglichen Menschenrechtsverbrechen.

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Außenminister Wadephul fordert Diplomatie für Kriegsende

Der deutsche Außenminister Johann Wadephul hält Verhandlungen für ein Ende des Irankriegs für notwendig. "Ich gehe nicht davon aus, dass es eine militärische Lösung in diesem Konflikt geben wird", sagte Wadephul auf der Konferenz Europe 2026, welche die ZEIT mitorganisiert. An einem bestimmten Punkt müsse man beginnen, "konkrete Gespräche mit dem Iran zu führen", sagte Wadephul. 

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Emirate erwägen Beteiligung an Schutz von Schiffen in Straße von Hormus

Die Vereinigten Arabischen Emirate haben sich offen gegenüber einer von den USA angeführten Initiative zum Schutz der Schifffahrt durch die Straße von Hormus gezeigt. Das teilte ein Vertreter der Emirate mit. Man habe sich jedoch noch nicht auf einen konkreten Plan geeinigt, Gespräche dauerten an.

"Wir alle tragen die Verantwortung dafür, den Handels- und Energiefluss zu gewährleisten", sagte der Berater des Präsidenten der Emirate, Anwar bin Mohammed Gargasch. Nach Beendigung des Krieges sei es zudem erforderlich, sicherzustellen, dass der Iran sein Nuklear-, Raketen- oder Drohnenprogramm nicht dazu nutzen könne, "die Region zu terrorisieren"

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Der mächtigste Mann des Iran ist abwesend

Modschtaba Chamenei ist der mächtigste Mann des Iran, seit sein Vater getötet wurde. Doch er ist abwesend, schreibt mein Kollege Omid Rezaee. Seit seiner Ernennung gab es keinen öffentlichen Auftritt. Kein Fernsehbild, keine Videoansprache, keine Tonaufnahme. Wo ist Chamenei?

Lesen Sie die Analyse hier: 

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Staatsfernsehen zeigt Kundgebung in Teheran

Das iranische Staatsfernsehen hat Bilder großer Menschenmengen bei einer Kundgebung in der Hauptstadt Teheran gezeigt. Vor allem viele schwarz gekleidete Frauen und ältere Männer waren zu sehen, die iranische Flaggen schwenkten und Porträts des getöteten obersten Führers Ali Chamenei hochhielten. Sie kamen aufgrund eines Aufrufs der Behörden.

Größere regierungsfeindliche Demonstrationen sind im Iran bisher ausgeblieben. Die Führung erhöhte die Präsenz von Sicherheitskräften in den Straßen Teherans und warnte vor jeglichen Protesten gegen die Regierung. 

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Revolutionsgarde bestätigt Tötung von Basidsch-Kommandeur Soleimani

Die iranische Revolutionsgarde hat die Tötung des Anführers der für die innere Sicherheit zuständigen Basidsch-Miliz durch einen israelischen Angriff bestätigt. Gholamresa Soleimani sei "einer terroristischen Attacke des amerikanisch-zionistischen Feindes" zum Opfer gefallen, hieß es auf der offiziellen Website der Revolutionsgarde.

Der israelische Verteidigungsminister Israel Katz hatte am Morgen bekannt gegeben, dass die Streitkräfte seines Landes Soleimani und den iranischen Sicherheitschef Ali Laridschani getötet hätten. Der Tod Laridschanis wurde von iranischer Seite bisher nicht bestätigt.

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Hisbollah greift Israel mit Raketen und Drohnen an

Die Hisbollah hat der israelischen Armee zufolge erneut Israel beschossen. Laut israelischen Medien feuerte die Miliz Dutzende Raketen und Drohnen aus dem benachbarten Libanon. Demnach gab es Schäden durch Einschläge von Raketenteilen. Berichte über Verletzte gab es zunächst nicht. 

Die Hisbollah sprach ebenfalls von mehreren Angriffen mit Raketen und Drohnen. Zuvor hatte Israels Armee Pläne der Hisbollah für umfangreiche Raketenangriffe auf Israel veröffentlicht.

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Iranische Medien bestätigen Tod von Sicherheitschef Ali Laridschani 

Iranische Medien berichten, dass Sicherheitschef Ali Laridschani getötet worden sei. Damit bestätigen sie die Aussagen des israelischen Verteidigungsministers Katz, der am Morgen mitgeteilt hatte, Laridschani sei bei einem israelischen Angriff getötet worden. 

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Iran spricht von dauerhafter Veränderung an Straße von Hormus 

Der iranische Parlamentspräsident Mohammad Bagher Ghalibaf hat dauerhafte Veränderungen für den Schiffsverkehr in der Straße von Hormus angekündigt. "Die Situation in der Straße von Hormus wird nicht zu ihrem Vorkriegszustand zurückkehren", sagte er.
Einer Datenauswertung zufolge lässt der Iran allerdings einzelne Schiffe verbündeter Länder durch die Straße von Hormus fahren. Mindestens fünf Schiffe hätten die Straße von Hormus zuletzt über iranische Gewässer verlassen, teilte das Unternehmen Windward mit, das weltweit Schiffsbewegungen beobachtet.

Der Irak teilte unterdessen, mit dem Iran im Kontakt zu stehen, um die Durchfahrt einiger seiner Öltanker durch die Straße von Hormus zu ermöglichen. Dazu müssten dem Iran die Identität dieser Schiffe, sagte der irakische Ölminister. 

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Das berichten mehrere Nachrichtenagenturen mit Verweis auf Sicherheitskreise. Raketen und eine Drohne hätten demnach die US-Botschaft in Bagdad zum Ziel gehabt. Im Umfeld seien eine Explosion ​und Sirenen zu hören gewesen. Von dem Gebäude aus soll Rauch aufgestiegen sein.  Zudem hätten mindestens drei Drohnen eine diplomatische Einrichtung der USA am Flughafen angegriffen, heißt es. Dort seien Luftabwehrsysteme aktiviert worden. Angaben zu etwaigen Verletzten oder Schäden lagen zunächst nicht vor. "Verbotene Gruppen" hätten die Botschaft erneut angegriffen, teilten die irakischen Streitkräfte mit. Sie sprechen von einem Terrorangriff auf die Souveränität des Landes. Auch der Ministerpräsident des Landes, Mohammed al-Sudani, verurteilte die Angriffe. 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"Ich gehe nicht davon aus, dass es eine militärische Lösung in diesem Konflikt geben wird", sagte Wadephul auf der Konferenz Europe 2026, welche die ZEIT mitorganisiert. 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Die Libanesinnen und Libanesen trügen die größte Last im Krieg, sagte sie. ","publisher":{"@type":"Organization","name":"ZEIT Online","logo":"https://www.tickaroo.com/mediagw/image/c_fill,w_100,h_100/imageservice://profilepic-org-5e4f8bc97718b779d70097dc-5e4f8ca87718b7e953009846"},"datePublished":"2026-03-17T16:07:01.000Z","dateModified":"2026-03-17T16:17:01.000Z","author":{"@type":"Person","name":"Carolina Graef Alarcón"},"image":"https://www.tickaroo.com/mediagw/image/c_fill,w_100,h_100/imageservice://profilepic-org-5e4f8bc97718b779d70097dc-5e4f8ca87718b7e953009846","video":[],"sharedContent":[]},{"@type":"BlogPosting","headline":"Libanesisches Gesundheitsministerium meldet mehr als 900 Tote","articleBody":"Libanesisches Gesundheitsministerium meldet mehr als 900 ToteNach Angaben des libanesischen Gesundheitsministeriums ist die Zahl der Toten seit Beginn der israelischen Offensive am 2. März auf mehr als 900 gestiegen. 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Die meisten Verbündeten hätten ihm mitgeteilt, dass sie nicht in den Konflikt verwickelt werden wollten, teilte Trump auf seiner Onlineplattform mit. Dies überrasche ihn nicht, da er die Allianz schon immer als "Einbahnstraße" betrachtet habe.Die USA hätten Milliarden Dollar zur Verteidigung der Nato-Verbündeten ausgegeben, schrieb er. Die USA benötigten ihre Hilfe jedoch nicht, da sie die iranische Marine, Luftwaffe und Führungsebene bereits ausgeschaltet hätten. Dies gelte auch für Verbündete wie Japan, Australien und Südkorea. ","publisher":{"@type":"Organization","name":"ZEIT Online","logo":"https://www.tickaroo.com/mediagw/image/c_fill,w_100,h_100/imageservice://profilepic-org-5e4f8bc97718b779d70097dc-5e4f8ca87718b7e953009846"},"datePublished":"2026-03-17T15:42:57.000Z","dateModified":"2026-03-17T15:47:05.000Z","author":{"@type":"Person","name":"David Rech"},"image":[{"@type":"ImageObject","url":"https://www.tickaroo.com/mediagw/image/c_fill,w_1024,h_700/imageservice://media/organization/5e4f8bc97718b779d70097dc/liveblog/goVWf61p5wfE4r2w8274/eobRpL9M79Tt2D7d8enX/mobSJrE17HG954gN5mNr.jpeg","caption":"US-Präsident Trump im Oval Office","creditText":"Annabelle Gordon/AFP/Getty Images","uploadDate":"2026-03-17T15:47:04.000Z","thumbnail":{"@type":"ImageObject","contentUrl":"https://www.tickaroo.com/mediagw/image/c_fill,w_480,h_328/imageservice://media/organization/5e4f8bc97718b779d70097dc/liveblog/goVWf61p5wfE4r2w8274/eobRpL9M79Tt2D7d8enX/mobSJrE17HG954gN5mNr.jpeg"}}],"video":[],"sharedContent":[]},{"@type":"BlogPosting","headline":"Frankreich beteiligt sich nicht an Öffnung der Straße von Hormus","articleBody":"Frankreich beteiligt sich nicht an Öffnung der Straße von HormusLaut dem französischen Präsidenten Emmanuel Macron wird sich Frankreich in der aktuellen Lage keinesfalls an militärischen Einsätzen zur ​Öffnung der Straße von Hormus beteiligen. "Wir sind keine Konfliktpartei", sagt Macron zu Beginn einer Kabinettssitzung. Die französische Regierung arbeite jedoch weiter an der Vorbereitung einer Koalition, die nach dem Ende des Krieges die Freiheit der Schifffahrt gewährleisten soll.","publisher":{"@type":"Organization","name":"ZEIT Online","logo":"https://www.tickaroo.com/mediagw/image/c_fill,w_100,h_100/imageservice://profilepic-org-5e4f8bc97718b779d70097dc-5e4f8ca87718b7e953009846"},"datePublished":"2026-03-17T14:58:50.000Z","dateModified":"2026-03-17T15:04:12.000Z","author":{"@type":"Person","name":"Carolina Graef Alarcón"},"image":"https://www.tickaroo.com/mediagw/image/c_fill,w_100,h_100/imageservice://profilepic-org-5e4f8bc97718b779d70097dc-5e4f8ca87718b7e953009846","video":[],"sharedContent":[]},{"@type":"BlogPosting","headline":"Leiter von US-Antiterrorbehörde tritt aus Protest gegen Irankrieg zurück","articleBody":"Leiter von US-Antiterrorbehörde tritt aus Protest gegen Irankrieg zurückAus Protest gegen den Krieg gegen den Iran hat Joe Kent, der Direktor der US-Antiterrorbehörde National Counterterrorism Center, seinen Rücktritt erklärt. Er könne den Krieg im Iran "nicht guten Gewissens unterstützen", schrieb er in einem Brief an US-Präsident Donald Trump, den Kent selbst bei X veröffentlichte. Iran habe keine unmittelbare Bedrohung für die USA dargestellt und es sei "offensichtlich, dass wir diesen Krieg aufgrund des Drucks von Israel und seiner mächtigen amerikanischen Lobby begonnen haben." Kent war früher beim Militär und arbeitete für den Geheimdienst CIA, bevor er zweimal erfolglos für den Kongress im Bundesstaat Washington kandidierte. Er hat enge Verbindungen in rechtsextreme Kreise. Unter anderem arbeitete er mit Mitgliedern der Gruppen Proud Boys und Patriot Prayer zusammen. Seine Benennung zum Leiter der Behörde, die terroristische Bedrohungen entdecken und analysieren soll, stieß bei den oppositionellen Demokraten deshalb auf großen Widerstand. ","publisher":{"@type":"Organization","name":"ZEIT Online","logo":"https://www.tickaroo.com/mediagw/image/c_fill,w_100,h_100/imageservice://profilepic-org-5e4f8bc97718b779d70097dc-5e4f8ca87718b7e953009846"},"datePublished":"2026-03-17T14:37:15.000Z","dateModified":"2026-03-17T14:55:52.000Z","author":{"@type":"Person","name":"Yannick von Eisenhart Rothe"},"image":[{"@type":"ImageObject","url":"https://www.tickaroo.com/mediagw/image/c_fill,w_1024,h_682/imageservice://media/organization/5e4f8bc97718b779d70097dc/liveblog/goVWf61p5wfE4r2w8274/eobRuBba7HG954gN5mNf/mobS3F9g2uzB6CvmHMWi.jpeg","caption":"Joe Kent ist zurückgetreten.","creditText":"Jenny Kane/AP/dpa","uploadDate":"2026-03-17T14:55:51.000Z","thumbnail":{"@type":"ImageObject","contentUrl":"https://www.tickaroo.com/mediagw/image/c_fill,w_480,h_320/imageservice://media/organization/5e4f8bc97718b779d70097dc/liveblog/goVWf61p5wfE4r2w8274/eobRuBba7HG954gN5mNf/mobS3F9g2uzB6CvmHMWi.jpeg"}}],"video":[],"sharedContent":[]},{"@type":"BlogPosting","headline":"Indien dementiert Verhandlungen über Tanker mit dem Iran","articleBody":"Indien dementiert Verhandlungen über Tanker mit dem IranIndien hat Medienberichte dementiert, wonach das Land mit dem Iran über die Freigabe von drei festgesetzten Tankern verhandelt. Es gebe keine Gespräche darüber, den Iranern die Schiffe im Gegenzug für sicheres Geleit indischer Frachter durch die Straße von Hormus zu überlassen, teilt das Außenministerium in Neu-Delhi mit. Einen entsprechenden Bericht der Nachrichtenagentur Reuters nannte ein Sprecher unbegründet. Die indische Marine hatte im Februar drei unter US-Sanktionen stehende Öl-Tanker nahe indischen Hoheitsgewässern gestoppt. Das Land warf den Betreibern vor, auf hoher See illegalerweise Öl auf nicht sanktionierte Schiffe umzuladen. 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Damit bestätigen sie die Aussagen des israelischen Verteidigungsministers Katz, der am Morgen mitgeteilt hatte, Laridschani sei bei einem israelischen Angriff getötet worden. ","video":[]}"}“>

Marla Noss
Marla Noss

Iranische Medien bestätigen Tod von Sicherheitschef Ali Laridschani 

Iranische Medien berichten, dass Sicherheitschef Ali Laridschani getötet worden sei. Damit bestätigen sie die Aussagen des israelischen Verteidigungsministers Katz, der am Morgen mitgeteilt hatte, Laridschani sei bei einem israelischen Angriff getötet worden. 

Iven Fenker
Iven Fenker

Iran spricht von dauerhafter Veränderung an Straße von Hormus 

Der iranische Parlamentspräsident Mohammad Bagher Ghalibaf hat dauerhafte Veränderungen für den Schiffsverkehr in der Straße von Hormus angekündigt. „Die Situation in der Straße von Hormus wird nicht zu ihrem Vorkriegszustand zurückkehren“, sagte er.
Einer Datenauswertung zufolge lässt der Iran allerdings einzelne Schiffe verbündeter Länder durch die Straße von Hormus fahren. Mindestens fünf Schiffe hätten die Straße von Hormus zuletzt über iranische Gewässer verlassen, teilte das Unternehmen Windward mit, das weltweit Schiffsbewegungen beobachtet.
Der Irak teilte unterdessen, mit dem Iran im Kontakt zu stehen, um die Durchfahrt einiger seiner Öltanker durch die Straße von Hormus zu ermöglichen. Dazu müssten dem Iran die Identität dieser Schiffe, sagte der irakische Ölminister. 

Iven Fenker
Iven Fenker

Hisbollah greift Israel mit Raketen und Drohnen an

Die Hisbollah hat der israelischen Armee zufolge erneut Israel beschossen. Laut israelischen Medien feuerte die Miliz Dutzende Raketen und Drohnen aus dem benachbarten Libanon. Demnach gab es Schäden durch Einschläge von Raketenteilen. Berichte über Verletzte gab es zunächst nicht. 
Die Hisbollah sprach ebenfalls von mehreren Angriffen mit Raketen und Drohnen. Zuvor hatte Israels Armee Pläne der Hisbollah für umfangreiche Raketenangriffe auf Israel veröffentlicht.

Yannick von Eisenhart Rothe
Yannick von Eisenhart Rothe

Revolutionsgarde bestätigt Tötung von Basidsch-Kommandeur Soleimani

Die iranische Revolutionsgarde hat die Tötung des Anführers der für die innere Sicherheit zuständigen Basidsch-Miliz durch einen israelischen Angriff bestätigt. Gholamresa Soleimani sei „einer terroristischen Attacke des amerikanisch-zionistischen Feindes“ zum Opfer gefallen, hieß es auf der offiziellen Website der Revolutionsgarde.

Der israelische Verteidigungsminister Israel Katz hatte am Morgen bekannt gegeben, dass die Streitkräfte seines Landes Soleimani und den iranischen Sicherheitschef Ali Laridschani getötet hätten. Der Tod Laridschanis wurde von iranischer Seite bisher nicht bestätigt.

Der Kommandeur der Paramilitärtruppe Basij, General Gholam Reza Soleimani soll Tod sein. Hier sprach er in Teheran bei einer Pressekonferenz 2019
Der Kommandeur der Paramilitärtruppe Basij, General Gholam Reza Soleimani soll Tod sein. Hier sprach er in Teheran bei einer Pressekonferenz 2019. Ebrahim Noroozi/AP./dpa

David Rech
David Rech

Staatsfernsehen zeigt Kundgebung in Teheran

Das iranische Staatsfernsehen hat Bilder großer Menschenmengen bei einer Kundgebung in der Hauptstadt Teheran gezeigt. Vor allem viele schwarz gekleidete Frauen und ältere Männer waren zu sehen, die iranische Flaggen schwenkten und Porträts des getöteten obersten Führers Ali Chamenei hochhielten. Sie kamen aufgrund eines Aufrufs der Behörden.

Größere regierungsfeindliche Demonstrationen sind im Iran bisher ausgeblieben. Die Führung erhöhte die Präsenz von Sicherheitskräften in den Straßen Teherans und warnte vor jeglichen Protesten gegen die Regierung. 

David Rech
David Rech

Der mächtigste Mann des Iran ist abwesend

Modschtaba Chamenei ist der mächtigste Mann des Iran, seit sein Vater getötet wurde. Doch er ist abwesend, schreibt mein Kollege Omid Rezaee. Seit seiner Ernennung gab es keinen öffentlichen Auftritt. Kein Fernsehbild, keine Videoansprache, keine Tonaufnahme. Wo ist Chamenei?

Lesen Sie die Analyse hier: 

David Rech
David Rech

Emirate erwägen Beteiligung an Schutz von Schiffen in Straße von Hormus

Die Vereinigten Arabischen Emirate haben sich offen gegenüber einer von den USA angeführten Initiative zum Schutz der Schifffahrt durch die Straße von Hormus gezeigt. Das teilte ein Vertreter der Emirate mit. Man habe sich jedoch noch nicht auf einen konkreten Plan geeinigt, Gespräche dauerten an.

„Wir alle tragen die Verantwortung dafür, den Handels- und Energiefluss zu gewährleisten“, sagte der Berater des Präsidenten der Emirate, Anwar bin Mohammed Gargasch. Nach Beendigung des Krieges sei es zudem erforderlich, sicherzustellen, dass der Iran sein Nuklear-, Raketen- oder Drohnenprogramm nicht dazu nutzen könne, „die Region zu terrorisieren“

David Rech
David Rech

Offenbar erneute Angriffe auf US-Einrichtungen in Bagdad

US-Einrichtungen im Irak sollen erneut unter Beschuss sein. Das berichten mehrere Nachrichtenagenturen mit Verweis auf Sicherheitskreise. Raketen und eine Drohne hätten demnach die US-Botschaft in Bagdad zum Ziel gehabt. Im Umfeld seien eine Explosion ​und Sirenen zu hören gewesen. Von dem Gebäude aus soll Rauch aufgestiegen sein. 

Zudem hätten mindestens drei Drohnen eine diplomatische Einrichtung der USA am Flughafen angegriffen, heißt es. Dort seien Luftabwehrsysteme aktiviert worden. Angaben zu etwaigen Verletzten oder Schäden lagen zunächst nicht vor.

„Verbotene Gruppen“ hätten die Botschaft erneut angegriffen, teilten die irakischen Streitkräfte mit. Sie sprechen von einem Terrorangriff auf die Souveränität des Landes. Auch der Ministerpräsident des Landes, Mohammed al-Sudani, verurteilte die Angriffe. Er sieht in diesen „kriminelle Versuche, den Irak, seine Sicherheit und Stabilität zu gefährden“.

Feuer auf dem Gelände der US-Botschaft in Bagdad
Feuer auf dem Gelände der US-Botschaft in Bagdad. Ahmad Al-Rubaye/AFP/Getty Images

Yannick von Eisenhart Rothe
Yannick von Eisenhart Rothe

Außenminister Wadephul fordert Diplomatie für Kriegsende

Der deutsche Außenminister Johann Wadephul hält Verhandlungen für ein Ende des Irankriegs für notwendig. „Ich gehe nicht davon aus, dass es eine militärische Lösung in diesem Konflikt geben wird“, sagte Wadephul auf der Konferenz Europe 2026, welche die ZEIT mitorganisiert. An einem bestimmten Punkt müsse man beginnen, „konkrete Gespräche mit dem Iran zu führen“, sagte Wadephul. 

Carolina Graef Alarcón
Carolina Graef Alarcón

Kanada lehnt Beteiligung an Militäroffensive gegen Iran ab

Nach Angaben der kanadischen Außenministerin Anita Anand wird sich Kanada an keiner Militäroffensive gegen den Iran beteiligen. Kanada sei nicht vorab über die Angriffe der USA und Israels gegen den Iran informiert worden, sagte Anand der Nachrichtenagentur AP. Für Kanada hätten eine Deeskalation des Konflikts und der Schutz von Zivilisten Priorität.

Anand sagte, es gehe darum, die Stabilität in der Region und den Golfstaaten zu unterstützen, die unter Beschuss geraten seien. Die Außenministerin äußerte auch Bedenken wegen des Konflikts zwischen Israel und der militanten Hisbollah im Libanon. Die Libanesinnen und Libanesen trügen die größte Last im Krieg, sagte sie. 

Yannick von Eisenhart Rothe
Yannick von Eisenhart Rothe

Libanesisches Gesundheitsministerium meldet mehr als 900 Tote

Nach Angaben des libanesischen Gesundheitsministeriums ist die Zahl der Toten seit Beginn der israelischen Offensive am 2. März auf mehr als 900 gestiegen. Die Angaben lassen sich nicht unabhängig überprüfen.

UN-Menschenrechtskommissar Volker Türk forderte abermals ein Ende der Kampfhandlungen. Verstöße gegen das humanitäre Völkerrecht müssten aufgeklärt und die Verantwortlichen zur Rechenschaft gezogen werden. Das UN-Menschenrechtsbüro sprach im Zusammenhang mit den israelischen Angriffen von möglichen Menschenrechtsverbrechen.

David Rech
David Rech

Trump kritisiert Nato-Verbündete

US-Präsident Donald Trump hat die Nato-Partner dafür kritisiert, dass diese sich nicht am Krieg gegen den Iran beteiligen wollen. Die meisten Verbündeten hätten ihm mitgeteilt, dass sie nicht in den Konflikt verwickelt werden wollten, teilte Trump auf seiner Onlineplattform mit. Dies überrasche ihn nicht, da er die Allianz schon immer als „Einbahnstraße“ betrachtet habe.

Die USA hätten Milliarden Dollar zur Verteidigung der Nato-Verbündeten ausgegeben, schrieb er. Die USA benötigten ihre Hilfe jedoch nicht, da sie die iranische Marine, Luftwaffe und Führungsebene bereits ausgeschaltet hätten. Dies gelte auch für Verbündete wie Japan, Australien und Südkorea. 

US-Präsident Trump im Oval Office
US-Präsident Trump im Oval Office. Annabelle Gordon/AFP/Getty Images

Carolina Graef Alarcón
Carolina Graef Alarcón

Frankreich beteiligt sich nicht an Öffnung der Straße von Hormus

Laut dem französischen Präsidenten Emmanuel Macron wird sich Frankreich in der aktuellen Lage keinesfalls an militärischen Einsätzen zur ​Öffnung der Straße von Hormus beteiligen. „Wir sind keine Konfliktpartei„, sagt Macron zu Beginn einer Kabinettssitzung. Die französische Regierung arbeite jedoch weiter an der Vorbereitung einer Koalition, die nach dem Ende des Krieges die Freiheit der Schifffahrt gewährleisten soll.

Yannick von Eisenhart Rothe
Yannick von Eisenhart Rothe

Leiter von US-Antiterrorbehörde tritt aus Protest gegen Irankrieg zurück

Aus Protest gegen den Krieg gegen den Iran hat Joe Kent, der Direktor der US-Antiterrorbehörde National Counterterrorism Center, seinen Rücktritt erklärt. Er könne den Krieg im Iran „nicht guten Gewissens unterstützen“, schrieb er in einem Brief an US-Präsident Donald Trump, den Kent selbst bei X veröffentlichte. Iran habe keine unmittelbare Bedrohung für die USA dargestellt und es sei „offensichtlich, dass wir diesen Krieg aufgrund des Drucks von Israel und seiner mächtigen amerikanischen Lobby begonnen haben.“

Kent war früher beim Militär und arbeitete für den Geheimdienst CIA, bevor er zweimal erfolglos für den Kongress im Bundesstaat Washington kandidierte. Er hat enge Verbindungen in rechtsextreme Kreise. Unter anderem arbeitete er mit Mitgliedern der Gruppen Proud Boys und Patriot Prayer zusammen. Seine Benennung zum Leiter der Behörde, die terroristische Bedrohungen entdecken und analysieren soll, stieß bei den oppositionellen Demokraten deshalb auf großen Widerstand. 

Joe Kent ist zurückgetreten.
Joe Kent ist zurückgetreten. Jenny Kane/AP/dpa

David Rech
David Rech

Indien dementiert Verhandlungen über Tanker mit dem Iran

Indien hat Medienberichte dementiert, wonach das Land mit dem Iran über die Freigabe von drei festgesetzten Tankern verhandelt. Es gebe keine Gespräche darüber, den Iranern die Schiffe im Gegenzug für sicheres Geleit indischer Frachter durch die Straße von Hormus zu überlassen, teilt das Außenministerium in Neu-Delhi mit. Einen entsprechenden Bericht der Nachrichtenagentur Reuters nannte ein Sprecher unbegründet.

Die indische Marine hatte im Februar drei unter US-Sanktionen stehende Öl-Tanker nahe indischen Hoheitsgewässern gestoppt. Das Land warf den Betreibern vor, auf hoher See illegalerweise Öl auf nicht sanktionierte Schiffe umzuladen. Reuters hatte gestern unter Berufung auf Insider gemeldet, der Iran versuche, diese beschlagnahmten Tanker freizubekommen.