Irankrieg: Iran meldet Abschuss von US-Kampfjet Fluor-35



Ansprache an die Nation gehalten hatte. Israelische Medien schrieben über mehrere Verletzte.

Nach dem ersten Angriff teilte die israelische Polizei mit, Einsatzkräfte seien zu mehreren Einschlagsorten im Zentrum Israels gerufen worden. In mehreren Medien war von neun Einschlägen die Rede. Drei Menschen seien leicht verletzt worden, schrieb Ha’aretz unter Berufung auf Sanitäter. In anderen Berichten wurden die Schäden in einem relativ weiten Gebiet auf den Einsatz von Streumunition zurückgeführt. Streubomben können Hunderte kleinerer Bomben freisetzen. Der Iran und Israel werfen sich gegenseitig den Einsatz dieser Munition vor.

Drei Stunden nach der ersten Angriffswelle identifizierte die Armee erneut "Raketen aus dem Iran in Richtung des Staatsgebiets Israels". In großen Teilen Nord- und Zentralisraels wurden Luftschutzsirenen ausgelöst. Berichte über Opfer oder Schäden gab es nach der zweiten und dritten Angriffswelle noch nicht.

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Iran droht mit verstärkten Angriffen

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Man werde weiterkämpfen, bis die USA und Israel aufgeben: Der Iran hat angedroht, seine Angriffe im Nahen Osten weiter zu verschärfen. Militär-Sprecher Ebrahim Solfakari sagte der halbamtlichen Nachrichtenagentur Tasnim, es werde "einschneidendere, umfassendere und zerstörerischere" Angriffe geben. Die Gegner des Iran hätten keine Kenntnisse über die "sehr umfangreichen und strategischen Kapazitäten" des Regimes.

US-Präsident Donald Trump hatte zuvor erklärt, die militärischen Fähigkeiten des Iran seien "im Wesentlichen dezimiert". Die USA hätten ihre Ziele bald vollständig erreicht und würden den Iran in ​den nächsten zwei bis drei Wochen "extrem hart" treffen. Darauf entgegnete Solfakari, die Militärproduktion von Raketen, Drohnen oder auch Systemen zur Luftverteidigung oder elektronischen Kampfführung finde an Orten statt, "von denen ihr in keiner Weise Kenntnis habt und die ihr niemals erreichen werdet". 

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China fordert von USA sofortiges Ende der Angriffe

China hat nach den neuen Angriffsankündigungen von US-Präsident Donald Trump gegen den Iran ein sofortiges Ende der Kampfhandlungen gefordert. "Militärische Mittel können das Problem nicht grundlegend lösen und die Eskalation von Konflikten widerspricht den Interessen beider Seiten", sagte eine Sprecherin des Außenministeriums. Sie rief die Konfliktparteien auf, "ihre Militäreinsätze sofort einzustellen". 

Die Ministeriumssprecherin machte diese für die Blockade der Straße von Hormus verantwortlich: 

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Nur eine Waffenruhe könne die Sicherheit der internationalen Schifffahrt wiederherstellen, sagte die Sprecherin weiter. China spreche mit allen beteiligten Parteien über die Meerenge von Hormus. "Eine Eskalation des Konflikts liegt im Interesse keiner Partei." 

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Israel will iranischen Kommandeur getötet haben

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Die israelische Armee hat nach eigenen Angaben einen ranghohen iranischen Kommandeur getötet. Bei einem Angriff in Teheran sei Dschamschid Eshaghi getötet worden, teilte die Armee mit. Er sei Kommandeur des "Öl-Hauptquartiers" der iranischen Streitkräfte gewesen. Dieses ermögliche dem iranischen Machtapparat die Fortsetzung seiner Aktivitäten und seines militärischen Aufbaus durch Gewinne aus Ölverkäufen. 

Eshagi sei auch für die Bereitstellung finanzieller Mittel für Verbündete des Iran in der Region verantwortlich gewesen, darunter die Hisbollah sowie die Huthi-Miliz. Eshaghi war auf einer Sanktionsliste des US-Finanzministeriums gelistet und dort als weltweit agierender Terrorist eingestuft

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USA zerstören Autobahnbrücke im Iran

Bei Angriffen auf den Iran ist nach Angaben von US-Präsident Donald Trump die größte Brücke des Landes zerstört worden. Trump veröffentlichte auf Truth Social ein Video von einer Brücke in Karadsch. Auf den Aufnahmen ist zu sehen, wie das Bauwerk teilweise einstürzt und wie dichter Rauch aufsteigt. "Die größte Brücke im Iran stürzt ein, wird nie wieder benutzt werden", schrieb Trump.

Trump drohte mit weiterer Zerstörung, sollte die Führung der Islamischen Republik nicht zu Verhandlungen über ein Ende des Irankrieges bereit sein.

"Angriffe auf zivile Strukturen, einschließlich unfertiger Brücken, werden die Iraner nicht zur Kapitulation zwingen", schrieb der Außenminister des Iran, Abbas Araghtschi, auf X. Derartige Angriffe seien Ausdruck eines "moralischen Zusammenbruchs", sagte er. Das Ansehen der USA werde sich niemals davon erholen.

Der zweite Angriff ereignete sich iranischen Medien zufolge, als Rettungskräfte vor Ort im Einsatz waren. Videos in den sozialen Medien zeigten dunkelgraue Rauchwolken nach den Raketeneinschlägen und Brückenelemente, die in sich zusammenstürzten. Bei den Luftangriffen starben laut der Nachrichtenagentur Isna mindestens acht Menschen, 97 weitere wurden verletzt.

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Über 100 Rechtsexperten sehen in US-Angriffen mögliche Kriegsverbrechen

Zahlreiche Experten für Völkerrecht in den USA haben einen offenen Brief unterzeichnet, in dem sie darauf hinweisen, dass US-Angriffe auf den Iran Kriegsverbrechen darstellen könnten. Die über 100 Wissenschaftler von Universitäten wie Harvard, Yale, Stanford und der University of California, schrieben darin, dass das Verhalten der US-Streitkräfte und die Äußerungen hochrangiger US-Beamter "ernsthafte Bedenken hinsichtlich Verstößen gegen internationale Menschenrechtsnormen und das humanitäre Völkerrecht, einschließlich potenzieller Kriegsverbrechen, aufwerfen".

Der Brief verwies insbesondere auf eine Äußerung Trumps von Mitte März, in der er sagte, die USA könnten "nur zum Spaß" Angriffe auf den Iran durchführen. Er zitierte auch Äußerungen von Pentagon-Chef Pete Hegseth von Anfang März, in denen dieser sagte, die USA kämpften nicht nach "dummen Einsatzregeln".
Die Experten teilten mit, sie seien "zutiefst besorgt über Angriffe, die Schulen, Gesundheitseinrichtungen und Wohnhäuser getroffen haben", und verwiesen dabei auf einen Angriff auf eine Schule im Iran am ersten Tag des Krieges.

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Huthi-Miliz greift erneut Israel an

Die vom Iran unterstützte Huthi-Miliz im Jemen hat zum vierten Mal seit Beginn des Irankriegs Israel angegriffen. Es seien mehrere ballistische Raketen auf Ziele im Raum Tel Aviv abgefeuert worden, teilte ein Sprecher der Huthis mit. 

Die israelische Armee hatte zuvor mitgeteilt, eine aus dem Jemen in Richtung Israel abgefeuerte Rakete identifiziert zu haben. Abfangsysteme seien im Einsatz, hieß es in einer Mitteilung. 

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UN-Sicherheitsrat stimmt über Schutz der Straße von Hormus ab

Der UN-Sicherheitsrat will laut Angaben von Diplomaten heute über eine Resolution zum Schutz der Handelsschifffahrt durch die Straße von Hormus abstimmen. Der von Bahrain eingebrachte Entwurf würde "alle notwendigen defensiven Mittel" ⁠für einen Zeitraum von mindestens sechs Monaten ‌genehmigen, zitierten die Nachrichtenagenturen AFP und Reuters aus dem Papier. 

Einwände der Vetomächte Russland, China und Frankreich führten nach Angaben der AFP zu mehreren Änderungen am Resolutionsentwurf. Demnach wurde die Formulierung "alle notwendigen Mittel" zu "alle notwendigen defensiven Mittel" geändert. 

Russland, China und Frankreich hatten zuvor starke Bedenken geäußert. "Der Einsatz von Gewalt kann keinen Frieden bringen", sagte der chinesische UN-Botschafter Fu Cong vor dem Sicherheitsrat. Russland teilte mit, es werde keine Maßnahmen unterstützen, die es als einseitig betrachte. Der französische Präsident Emmanuel Macron hatte zuvor geäußert, ein Militäreinsatz zur Befreiung der Meerenge sei "unrealistisch". Die USA unterstützen dagegen den Resolutionsentwurf.

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40 Länder erwägen Sanktionen und Druck durch die UN 

Rund 40 Staaten haben den Iran aufgefordert, die Straße von Hormus "sofort und bedingungslos" wieder für die Schifffahrt freizugeben. Die Teilnehmer forderten nach ihrem Treffen, die "grundlegenden Prinzipien der Freiheit der Schifffahrt und des Seerechts" zu achten. Konkrete Beschlüsse fassten sie allerdings nicht. 
Die Außenminister und Vertreterinnen der beteiligten Länder diskutierten mehrere Bereiche "möglicher gemeinsamer, koordinierter Maßnahmen", teilte die britische Außenministerin Yvette Cooper zum Abschluss des von Großbritannien geleiteten virtuellen Treffens mit. Dies könnte durch diplomatischen Druck etwa durch die UN erfolgen, oder durch mögliche Sanktionen.

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Italien sprach sich für einen "humanitären Korridor" für Düngemittel und andere humanitäre Güter aus. Außenminister Antonio Tajani habe "die Notwendigkeit eines Prozesses im Rahmen der UN" betont, teilte sein Ministerium mit. Den Angaben zufolge unterstützen auch Tajanis niederländischer Kollege und der stellvertretende Außenminister der Vereinigten Arabischen Emirate den Vorschlag.
Großbritanniens Regierungschef Keir Starmer hatte zuvor gesagt, das Treffen diene dazu, alle "diplomatischen und politischen Maßnahmen zu prüfen, die wir ergreifen können, um die Freiheit der Schifffahrt wiederherzustellen". Die Wiedereröffnung der Meerenge werde "nicht einfach" sein. 

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USA wollten laut Berichten mit Angriff auf Autobahnbrücke Nachschubrouten unterbrechen

Die New York Times berichtet unter Berufung auf einen Militärvertreter, dass die US-Streitkräfte mit dem Angriff auf die Brücke in Karadsch einen geplanten militärischen Nachschubweg unterbunden hätten. Das Wall Street Journal zitiert einen hochrangigen US-Beamten damit, dass der Angriff Teil umfassenderer Bemühungen der USA gewesen sei, militärische Nachschubrouten zu unterbrechen. So solle der Iran daran gehindert werden, Teile für ballistische Raketen und Drohnen an Einheiten im ganzen Land zu verteilen. Die US-Angaben ließen sich nicht unabhängig überprüfen.

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Die als B1 bekannte Autobahnbrücke war am Donnerstag zweimal innerhalb kurzer Zeit bombardiert worden. Sie war Teil der Pendlerroute zwischen der Großstadt Karadsch und der überfüllten Millionenmetropole und Hauptstadt Teheran. Zudem liegt sie an einem Verkehrsknoten in Richtung Kaspisches Meer, einem beliebten Reiseziel. Mit einer Höhe von 132 Metern war sie die höchste Brücke im Iran. Ein Teilabschnitt befand sich noch im Bau.

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Wadephul signalisiert Bereitschaft Deutschlands zur Absicherung von Seewegen nach Kriegsende

Außenminister Johann Wadephul stellt einen Beitrag Deutschlands zur Absicherung der Seehandelswege im Nahen Osten in Aussicht. Deutschland sei prinzipiell bereit, sich an einem Einsatz mit einer größeren Gemeinschaft von Staaten zu beteiligen, "wenn der militärische Konflikt beigelegt ist und die rechtlichen Voraussetzungen dafür vorliegen", sagte der CDU-Politiker den Zeitungen der ‌Funke Mediengruppe. "Wir haben – ​wie die USA und andere – ein Interesse ⁠daran, dass die Handelswege im Persischen Golf ​und im Roten Meer wieder geöffnet werden." Bundeskanzler Friedrich Merz und Verteidigungsminister Boris Pistorius hatten sich zuvor bereits ähnlich geäußert.

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Israel und Kuwait melden Luftangriffe

Die israelische Armee hat einen neuen Luftangriff aus dem Iran gemeldet. Es seien Raketen identifiziert worden, "die vom Iran in Richtung des Staatsgebiets Israels abgefeuert wurden", teilte die israelische Armee mit. Die Luftabwehrsysteme seien im Einsatz.

Auch die kuwaitische Armee meldete erneut Angriffe. "Die kuwaitische Luftabwehr reagiert derzeit auf feindliche Raketen- und Drohnenbedrohungen", schrieb die Armee im Onlinedienst X.

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Trump droht Iran mit Zerstörung von Kraftwerken und weiteren Brücken

US-Präsident Donald Trump hat dem Iran mit der weiteren Zerstörung von wichtiger Infrastruktur gedroht. "Unsere Streitkräfte, die größten und stärksten der Welt, haben noch nicht einmal damit begonnen, das zu zerstören, was im Iran noch übrig ist. Als Nächstes kommen Brücken, dann Kraftwerke", schrieb der US-Präsident in seinem Onlinedienst. "Die neue iranische Führung weiß, was ​getan werden muss, und zwar schnell!", fügte er hinzu.

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Brände in Kuwaits Raffinerie Mina al-Ahmadi nach Drohnenangriffen

In Kuwait ist die Raffinerie in Mina al-Ahmadi am frühen Morgen anscheinend von Drohnen angegriffen worden. Das teilte die Kuwait Petroleum Corporation mit. Wie die staatliche Nachrichtenagentur berichtete, kam es in mehreren Anlagen im Betrieb zu Bränden. Es wurden jedoch keine Verletzten gemeldet. 

Al-Ahmadi ist Kuwaits zweitgrößte Stadt und befindet sich am Persischen Golf südlich der Hauptstadt Kuwait City. Die Mina-al-Ahmadi-Ölraffinerie gehört zu den größten Raffinerien im Nahen Osten. 

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Bangladesch verkürzt Bürozeiten in Energiekrise

Bangladesch hat neue Maßnahmen zur Eindämmung des Energieverbrauchs ergriffen, darunter die Verkürzung der Bürozeiten. Beamte haben die Maßnahmen bekannt gegeben, die am Donnerstag vom Kabinett gebilligt wurden. Das Land ist stark von Brennstoffimporten abhängig.

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Nach den neuen Vorschriften sind Regierungsbehörden von 9 bis 16 Uhr geöffnet, während Märkte und Einkaufszentren bis 18 Uhr schließen müssen, um den Stromverbrauch zu senken. Die Regierung hat zudem Kürzungen bei nicht unbedingt notwendigen öffentlichen Ausgaben angeordnet und die Industrie zu einem geringeren Stromverbrauch aufgefordert, beispielsweise durch die Einschränkung übermäßiger Beleuchtung.

Das Bildungsministerium will ab Sonntag Richtlinien für Schulen herausgeben, wie die Anpassung von Stundenplänen und die Umstellung auf Onlineunterricht. 

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Abstimmung über Straße von Hormus im UN-Sicherheitsrat verschoben 

Der UN-Sicherheitsrat hat eine für Freitag angesetzte Abstimmung zum Einsatz von Gewalt in der Straße von Hormus verschoben. Die Vereinten Nationen wollten über eine vom Golfkooperationsrat geforderte Freigabe abstimmen, die Waffengewalt zum Schutz der Straße von Hormus erlauben würde.

Aus diplomatischen Kreisen hieß es als Begründung für die Verschiebung, dass die Vereinten Nationen Karfreitag als Feiertag sehen – obwohl dies bereits bekannt war, als der Tag für die Abstimmung festgelegt wurde. Ein neues Datum wurde nicht genannt.

Bahrain hatte zuvor einen Resolutionsentwurf vorgelegt, demzufolge "alle notwendigen Mittel" eingesetzt werden können sollen, um die Fahrt durch die Straße von Hormus zu gewährleisten.

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Ex-Außenminister Irans spricht sich für "echten" Frieden mit den USA aus

Angesichts des Irankriegs hat der frühere iranische Außenminister Mohammed Dschawad Sarif dafür geworben, den Konflikt mit den USA nachhaltig zu lösen und einen "echten" Frieden herbeizuführen. In einem Gastbeitrag für das Magazin Foreign Affairs rief er beide Staaten dazu auf, "diese Katastrophe als Gelegenheit" zu nutzen, "um 47 Jahre der Kriegslust zu beenden". Ein echtes Friedensabkommen sei nötig.

Der Krieg habe gezeigt, dass Irans Raketen- und Atomprogramm militärisch nicht beendet werden könne, sagte Sarif. Das iranische Regime sollte deshalb wieder eine Einschränkung des Atomprogramms anbieten und die Straße von Hormus öffnen, schlug der ehemalige Minister vor. Die USA müssten dann ihrerseits die internationalen Sanktionen aufheben.

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UN-Resolution zur Straße von Hormus nach Widerstand abgeschwächt

Vor der zuletzt verschobenen Abstimmung über eine Resolution des UN-Sicherheitsrats zur Sicherung der Straße von Hormus ist der Textentwurf nach Widerstand von Veto-Staaten geändert worden. In dem neuen Entwurf, der der Nachrichtenagentur AP vorlag, wurden dem Einsatz militärischer Gewalt zum Schutz der Schiffe in der Seestraße enge Schranken gesetzt. China, Russland und Frankreich, die als ständige Mitglieder im Sicherheitsrat über ein Vetorecht verfügen, sollen sich gegen die ursprüngliche Fassung gestellt haben.

Im ersten Entwurf des derzeitigen Vorsitzlandes Bahrain war noch vom Einsatz "aller notwendigen Mittel" für den Schutz der kommerziellen Schifffahrt die Rede. In dem endgültigen Text werden die Staaten ermächtigt, "alle notwendigen und den Umständen angemessenen Verteidigungsmaßnahmen" zu ergreifen und die Durchfahrt für die internationale Schifffahrt zu ermöglichen. Offensive Militäreinsätze werden nach der neuen Formulierung offenbar ausgeschlossen.

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Iran meldet Abschuss von F-35-Kampfjet

Irans Streitkräfte haben eigenen Angaben zufolge ein US-Kampfflugzeug vom Typ F-35 abgeschossen. Der Kampfjet sei in der Mitte des Landes zu Boden gegangen, teilte die Revolutionsgarde mit. Es sei unwahrscheinlich, dass der Pilot überlebt habe. Von US-Seite gab es zunächst keine Bestätigung für den Abschuss.

Der F-35-Jet des US-amerikanischen Konzerns Lockheed Martin zählt zu den modernsten Kampfflugzeugen der Welt. Bestätigte Fälle, in denen ein F-35 in einem bewaffneten Konflikt abgeschossen wurde, gibt es bislang nicht. 

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Iranische Meldungen über die Zerstörung US-amerikanischer Kampfjets hatte das Regionalkommando für den Nahen Osten (Centcom) zuletzt zurückgewiesen. Es wurde jedoch eine Notlandung eines F-35-Flugzeugs nach einem Einsatz über dem Iran gemeldet. 

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Beamte haben die Maßnahmen bekannt gegeben, die am Donnerstag vom Kabinett gebilligt wurden. 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Das teilte die Kuwait Petroleum Corporation mit. Wie die staatliche Nachrichtenagentur berichtete, kam es in mehreren Anlagen im Betrieb zu Bränden. Es wurden jedoch keine Verletzten gemeldet. Al-Ahmadi ist Kuwaits zweitgrößte Stadt und befindet sich am Persischen Golf südlich der Hauptstadt Kuwait City. Die Mina-al-Ahmadi-Ölraffinerie gehört zu den größten Raffinerien im Nahen Osten. ","publisher":{"@type":"Organization","name":"ZEIT Online","logo":"https://www.tickaroo.com/mediagw/image/c_fill,w_100,h_100/imageservice://profilepic-org-5e4f8bc97718b779d70097dc-5e4f8ca87718b7e953009846"},"datePublished":"2026-04-03T04:48:17.000Z","dateModified":"2026-04-03T05:47:57.000Z","author":{"@type":"Person","name":"Sophia Reddig"},"image":[{"@type":"ImageObject","url":"https://www.tickaroo.com/mediagw/image/c_fill,w_1024,h_641/imageservice://media/organization/5e4f8bc97718b779d70097dc/liveblog/goVWf61p5wfE4r2w8274/eodccSio5r4M31chRvx9/modceZ6t5XBL6xqWVnCm.jpeg","caption":"Die Mina-Al-Ahmadi-Raffinerie in einer Aufnahme vom 20. 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"Die neue iranische Führung weiß, was ​getan werden muss, und zwar schnell!", fügte er hinzu.","publisher":{"@type":"Organization","name":"ZEIT Online","logo":"https://www.tickaroo.com/mediagw/image/c_fill,w_100,h_100/imageservice://profilepic-org-5e4f8bc97718b779d70097dc-5e4f8ca87718b7e953009846"},"datePublished":"2026-04-03T03:28:23.000Z","dateModified":"2026-04-03T03:47:47.000Z","author":{"@type":"Person","name":"Mounia Meiborg"},"image":"https://www.tickaroo.com/mediagw/image/c_fill,w_100,h_100/imageservice://profilepic-org-5e4f8bc97718b779d70097dc-5e4f8ca87718b7e953009846","video":[],"sharedContent":[]},{"@type":"BlogPosting","headline":"USA wollten laut Berichten mit Angriff auf Autobahnbrücke Nachschubrouten unterbrechen","articleBody":"USA wollten laut Berichten mit Angriff auf Autobahnbrücke Nachschubrouten unterbrechenDie New York Times berichtet unter Berufung auf einen Militärvertreter, dass die US-Streitkräfte mit dem Angriff auf die Brücke in Karadsch einen geplanten militärischen Nachschubweg unterbunden hätten. Das Wall Street Journal zitiert einen hochrangigen US-Beamten damit, dass der Angriff Teil umfassenderer Bemühungen der USA gewesen sei, militärische Nachschubrouten zu unterbrechen. So solle der Iran daran gehindert werden, Teile für ballistische Raketen und Drohnen an Einheiten im ganzen Land zu verteilen. Die US-Angaben ließen sich nicht unabhängig überprüfen. ","publisher":{"@type":"Organization","name":"ZEIT Online","logo":"https://www.tickaroo.com/mediagw/image/c_fill,w_100,h_100/imageservice://profilepic-org-5e4f8bc97718b779d70097dc-5e4f8ca87718b7e953009846"},"datePublished":"2026-04-03T03:11:16.000Z","dateModified":"2026-04-03T06:02:30.000Z","author":{"@type":"Person","name":"Mounia Meiborg"},"image":[{"@type":"ImageObject","url":"https://www.tickaroo.com/mediagw/image/c_fill,w_1024,h_682/imageservice://media/organization/5e4f8bc97718b779d70097dc/liveblog/goVWf61p5wfE4r2w8274/eodb7fe33Qpv4935H3XR/modczVBk5r4M31chY5KF.jpeg","caption":"Die Brücke verbindet Teheran mit Karadsch","creditText":"Atta Kenare/AFP/Getty Images","uploadDate":"2026-04-03T06:02:13.000Z","thumbnail":{"@type":"ImageObject","contentUrl":"https://www.tickaroo.com/mediagw/image/c_fill,w_480,h_320/imageservice://media/organization/5e4f8bc97718b779d70097dc/liveblog/goVWf61p5wfE4r2w8274/eodb7fe33Qpv4935H3XR/modczVBk5r4M31chY5KF.jpeg"}}],"video":[],"sharedContent":[]},{"@type":"BlogPosting","headline":"40 Länder erwägen Sanktionen und Druck durch die UN ","articleBody":"40 Länder erwägen Sanktionen und Druck durch die UN Rund 40 Staaten haben den Iran aufgefordert, die Straße von Hormus "sofort und bedingungslos" wieder für die Schifffahrt freizugeben. 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Der Kampfjet sei in der Mitte des Landes zu Boden gegangen, teilte die Revolutionsgarde mit. Es sei unwahrscheinlich, dass der Pilot überlebt habe. Von US-Seite gab es zunächst keine Bestätigung für den Abschuss. Der F-35-Jet des US-amerikanischen Konzerns Lockheed Martin zählt zu den modernsten Kampfflugzeugen der Welt. Bestätigte Fälle, in denen ein F-35 in einem bewaffneten Konflikt abgeschossen wurde, gibt es bislang nicht. ","video":[]}"}“>

Anna-Lena Schlitt
Anna-Lena Schlitt

Iran meldet Abschuss von F-35-Kampfjet

Irans Streitkräfte haben eigenen Angaben zufolge ein US-Kampfflugzeug vom Typ F-35 abgeschossen. Der Kampfjet sei in der Mitte des Landes zu Boden gegangen, teilte die Revolutionsgarde mit. Es sei unwahrscheinlich, dass der Pilot überlebt habe. Von US-Seite gab es zunächst keine Bestätigung für den Abschuss.

Der F-35-Jet des US-amerikanischen Konzerns Lockheed Martin zählt zu den modernsten Kampfflugzeugen der Welt. Bestätigte Fälle, in denen ein F-35 in einem bewaffneten Konflikt abgeschossen wurde, gibt es bislang nicht. 

Der F-35-Kampfjet zählt zu den modernsten der Welt.
Der F-35-Kampfjet zählt zu den modernsten der Welt. Saul Loeb/AFP/Getty Images
Iranische Meldungen über die Zerstörung US-amerikanischer Kampfjets hatte das Regionalkommando für den Nahen Osten (Centcom) zuletzt zurückgewiesen. Es wurde jedoch eine Notlandung eines F-35-Flugzeugs nach einem Einsatz über dem Iran gemeldet. 

Susanne Ködel
Susanne Ködel

UN-Resolution zur Straße von Hormus nach Widerstand abgeschwächt

Vor der zuletzt verschobenen Abstimmung über eine Resolution des UN-Sicherheitsrats zur Sicherung der Straße von Hormus ist der Textentwurf nach Widerstand von Veto-Staaten geändert worden. In dem neuen Entwurf, der der Nachrichtenagentur AP vorlag, wurden dem Einsatz militärischer Gewalt zum Schutz der Schiffe in der Seestraße enge Schranken gesetzt. China, Russland und Frankreich, die als ständige Mitglieder im Sicherheitsrat über ein Vetorecht verfügen, sollen sich gegen die ursprüngliche Fassung gestellt haben.

Im ersten Entwurf des derzeitigen Vorsitzlandes Bahrain war noch vom Einsatz „aller notwendigen Mittel“ für den Schutz der kommerziellen Schifffahrt die Rede. In dem endgültigen Text werden die Staaten ermächtigt, „alle notwendigen und den Umständen angemessenen Verteidigungsmaßnahmen“ zu ergreifen und die Durchfahrt für die internationale Schifffahrt zu ermöglichen. Offensive Militäreinsätze werden nach der neuen Formulierung offenbar ausgeschlossen.

Susanne Ködel
Susanne Ködel

Ex-Außenminister Irans spricht sich für „echten“ Frieden mit den USA aus

Angesichts des Irankriegs hat der frühere iranische Außenminister Mohammed Dschawad Sarif dafür geworben, den Konflikt mit den USA nachhaltig zu lösen und einen „echten“ Frieden herbeizuführen. In einem Gastbeitrag für das Magazin Foreign Affairs rief er beide Staaten dazu auf, „diese Katastrophe als Gelegenheit“ zu nutzen, „um 47 Jahre der Kriegslust zu beenden“. Ein echtes Friedensabkommen sei nötig.

Der Krieg habe gezeigt, dass Irans Raketen- und Atomprogramm militärisch nicht beendet werden könne, sagte Sarif. Das iranische Regime sollte deshalb wieder eine Einschränkung des Atomprogramms anbieten und die Straße von Hormus öffnen, schlug der ehemalige Minister vor. Die USA müssten dann ihrerseits die internationalen Sanktionen aufheben.

Sophia Reddig
Sophia Reddig

Abstimmung über Straße von Hormus im UN-Sicherheitsrat verschoben 

Der UN-Sicherheitsrat hat eine für Freitag angesetzte Abstimmung zum Einsatz von Gewalt in der Straße von Hormus verschoben. Die Vereinten Nationen wollten über eine vom Golfkooperationsrat geforderte Freigabe abstimmen, die Waffengewalt zum Schutz der Straße von Hormus erlauben würde.

Aus diplomatischen Kreisen hieß es als Begründung für die Verschiebung, dass die Vereinten Nationen Karfreitag als Feiertag sehen – obwohl dies bereits bekannt war, als der Tag für die Abstimmung festgelegt wurde. Ein neues Datum wurde nicht genannt.

Bahrain hatte zuvor einen Resolutionsentwurf vorgelegt, demzufolge „alle notwendigen Mittel“ eingesetzt werden können sollen, um die Fahrt durch die Straße von Hormus zu gewährleisten.

Sophia Reddig
Sophia Reddig

Bangladesch verkürzt Bürozeiten in Energiekrise

Bangladesch hat neue Maßnahmen zur Eindämmung des Energieverbrauchs ergriffen, darunter die Verkürzung der Bürozeiten. Beamte haben die Maßnahmen bekannt gegeben, die am Donnerstag vom Kabinett gebilligt wurden. Das Land ist stark von Brennstoffimporten abhängig.
In Bangladesch soll künftig Energie eingespart werden.
In Bangladesch soll künftig Energie eingespart werden. Sajjad Hussain/AFP/Getty Images
Nach den neuen Vorschriften sind Regierungsbehörden von 9 bis 16 Uhr geöffnet, während Märkte und Einkaufszentren bis 18 Uhr schließen müssen, um den Stromverbrauch zu senken. Die Regierung hat zudem Kürzungen bei nicht unbedingt notwendigen öffentlichen Ausgaben angeordnet und die Industrie zu einem geringeren Stromverbrauch aufgefordert, beispielsweise durch die Einschränkung übermäßiger Beleuchtung.

Das Bildungsministerium will ab Sonntag Richtlinien für Schulen herausgeben, wie die Anpassung von Stundenplänen und die Umstellung auf Onlineunterricht. 

Sophia Reddig
Sophia Reddig

Brände in Kuwaits Raffinerie Mina al-Ahmadi nach Drohnenangriffen

In Kuwait ist die Raffinerie in Mina al-Ahmadi am frühen Morgen anscheinend von Drohnen angegriffen worden. Das teilte die Kuwait Petroleum Corporation mit. Wie die staatliche Nachrichtenagentur berichtete, kam es in mehreren Anlagen im Betrieb zu Bränden. Es wurden jedoch keine Verletzten gemeldet. 

Al-Ahmadi ist Kuwaits zweitgrößte Stadt und befindet sich am Persischen Golf südlich der Hauptstadt Kuwait City. Die Mina-al-Ahmadi-Ölraffinerie gehört zu den größten Raffinerien im Nahen Osten. 

Die Mina-Al-Ahmadi-Raffinerie in einer Aufnahme vom 20. März
Die Mina-Al-Ahmadi-Raffinerie in einer Aufnahme vom 20. März. AP

Mounia Meiborg
Mounia Meiborg

Trump droht Iran mit Zerstörung von Kraftwerken und weiteren Brücken

US-Präsident Donald Trump hat dem Iran mit der weiteren Zerstörung von wichtiger Infrastruktur gedroht. „Unsere Streitkräfte, die größten und stärksten der Welt, haben noch nicht einmal damit begonnen, das zu zerstören, was im Iran noch übrig ist. Als Nächstes kommen Brücken, dann Kraftwerke“, schrieb der US-Präsident in seinem Onlinedienst. „Die neue iranische Führung weiß, was ​getan werden muss, und zwar schnell!“, fügte er hinzu.

Mounia Meiborg
Mounia Meiborg

USA wollten laut Berichten mit Angriff auf Autobahnbrücke Nachschubrouten unterbrechen

Die New York Times berichtet unter Berufung auf einen Militärvertreter, dass die US-Streitkräfte mit dem Angriff auf die Brücke in Karadsch einen geplanten militärischen Nachschubweg unterbunden hätten. Das Wall Street Journal zitiert einen hochrangigen US-Beamten damit, dass der Angriff Teil umfassenderer Bemühungen der USA gewesen sei, militärische Nachschubrouten zu unterbrechen. So solle der Iran daran gehindert werden, Teile für ballistische Raketen und Drohnen an Einheiten im ganzen Land zu verteilen. Die US-Angaben ließen sich nicht unabhängig überprüfen.
Die Brücke verbindet Teheran mit Karadsch
Die Brücke verbindet Teheran mit Karadsch. Atta Kenare/AFP/Getty Images
Die als B1 bekannte Autobahnbrücke war am Donnerstag zweimal innerhalb kurzer Zeit bombardiert worden. Sie war Teil der Pendlerroute zwischen der Großstadt Karadsch und der überfüllten Millionenmetropole und Hauptstadt Teheran. Zudem liegt sie an einem Verkehrsknoten in Richtung Kaspisches Meer, einem beliebten Reiseziel. Mit einer Höhe von 132 Metern war sie die höchste Brücke im Iran. Ein Teilabschnitt befand sich noch im Bau.

Julica Jungehülsing
Julica Jungehülsing

40 Länder erwägen Sanktionen und Druck durch die UN 

Rund 40 Staaten haben den Iran aufgefordert, die Straße von Hormus „sofort und bedingungslos“ wieder für die Schifffahrt freizugeben. Die Teilnehmer forderten nach ihrem Treffen, die „grundlegenden Prinzipien der Freiheit der Schifffahrt und des Seerechts“ zu achten. Konkrete Beschlüsse fassten sie allerdings nicht. 
Die Außenminister und Vertreterinnen der beteiligten Länder diskutierten mehrere Bereiche „möglicher gemeinsamer, koordinierter Maßnahmen“, teilte die britische Außenministerin Yvette Cooper zum Abschluss des von Großbritannien geleiteten virtuellen Treffens mit. Dies könnte durch diplomatischen Druck etwa durch die UN erfolgen, oder durch mögliche Sanktionen.
„Der Iran versucht, die Weltwirtschaft in der Straße von Hormus als Geisel zu nehmen.“

Yvette Cooper, britische Außenministerin

Italien sprach sich für einen „humanitären Korridor“ für Düngemittel und andere humanitäre Güter aus. Außenminister Antonio Tajani habe „die Notwendigkeit eines Prozesses im Rahmen der UN“ betont, teilte sein Ministerium mit. Den Angaben zufolge unterstützen auch Tajanis niederländischer Kollege und der stellvertretende Außenminister der Vereinigten Arabischen Emirate den Vorschlag.
Großbritanniens Regierungschef Keir Starmer hatte zuvor gesagt, das Treffen diene dazu, alle „diplomatischen und politischen Maßnahmen zu prüfen, die wir ergreifen können, um die Freiheit der Schifffahrt wiederherzustellen“. Die Wiedereröffnung der Meerenge werde „nicht einfach“ sein. 

Eva Casper
Eva Casper

Israel und Kuwait melden Luftangriffe

Die israelische Armee hat einen neuen Luftangriff aus dem Iran gemeldet. Es seien Raketen identifiziert worden, „die vom Iran in Richtung des Staatsgebiets Israels abgefeuert wurden“, teilte die israelische Armee mit. Die Luftabwehrsysteme seien im Einsatz.
Auch die kuwaitische Armee meldete erneut Angriffe. „Die kuwaitische Luftabwehr reagiert derzeit auf feindliche Raketen- und Drohnenbedrohungen„, schrieb die Armee im Onlinedienst X.
In Israel ist in Petah Tikva ein iranischer Flugkörper eingeschlagen.
In Israel ist in Petah Tikva ein iranischer Flugkörper eingeschlagen. Ammar Awad/Reuters

Eva Casper
Eva Casper

Wadephul signalisiert Bereitschaft Deutschlands zur Absicherung von Seewegen nach Kriegsende

Außenminister Johann Wadephul stellt einen Beitrag Deutschlands zur Absicherung der Seehandelswege im Nahen Osten in Aussicht. Deutschland sei prinzipiell bereit, sich an einem Einsatz mit einer größeren Gemeinschaft von Staaten zu beteiligen, „wenn der militärische Konflikt beigelegt ist und die rechtlichen Voraussetzungen dafür vorliegen“, sagte der CDU-Politiker den Zeitungen der ‌Funke Mediengruppe. „Wir haben – ​wie die USA und andere – ein Interesse ⁠daran, dass die Handelswege im Persischen Golf ​und im Roten Meer wieder geöffnet werden.“ Bundeskanzler Friedrich Merz und Verteidigungsminister Boris Pistorius hatten sich zuvor bereits ähnlich geäußert.

Mounia Meiborg
Mounia Meiborg

Über 100 Rechtsexperten sehen in US-Angriffen mögliche Kriegsverbrechen

Zahlreiche Experten für Völkerrecht in den USA haben einen offenen Brief unterzeichnet, in dem sie darauf hinweisen, dass US-Angriffe auf den Iran Kriegsverbrechen darstellen könnten. Die über 100 Wissenschaftler von Universitäten wie Harvard, Yale, Stanford und der University of California, schrieben darin, dass das Verhalten der US-Streitkräfte und die Äußerungen hochrangiger US-Beamter „ernsthafte Bedenken hinsichtlich Verstößen gegen internationale Menschenrechtsnormen und das humanitäre Völkerrecht, einschließlich potenzieller Kriegsverbrechen, aufwerfen“.Der Brief verwies insbesondere auf eine Äußerung Trumps von Mitte März, in der er sagte, die USA könnten „nur zum Spaß“ Angriffe auf den Iran durchführen. Er zitierte auch Äußerungen von Pentagon-Chef Pete Hegseth von Anfang März, in denen dieser sagte, die USA kämpften nicht nach „dummen Einsatzregeln“.
Die Experten teilten mit, sie seien „zutiefst besorgt über Angriffe, die Schulen, Gesundheitseinrichtungen und Wohnhäuser getroffen haben“, und verwiesen dabei auf einen Angriff auf eine Schule im Iran am ersten Tag des Krieges.

Eva Casper
Eva Casper

UN-Sicherheitsrat stimmt über Schutz der Straße von Hormus ab

Der UN-Sicherheitsrat will laut Angaben von Diplomaten heute über eine Resolution zum Schutz der Handelsschifffahrt durch die Straße von Hormus abstimmen. Der von Bahrain eingebrachte Entwurf würde „alle notwendigen defensiven Mittel“ ⁠für einen Zeitraum von mindestens sechs Monaten ‌genehmigen, zitierten die Nachrichtenagenturen AFP und Reuters aus dem Papier. 
Einwände der Vetomächte Russland, China und Frankreich führten nach Angaben der AFP zu mehreren Änderungen am Resolutionsentwurf. Demnach wurde die Formulierung „alle notwendigen Mittel“ zu „alle notwendigen defensiven Mittel“ geändert. 
Russland, China und Frankreich hatten zuvor starke Bedenken geäußert. „Der Einsatz von Gewalt kann keinen Frieden bringen“, sagte der chinesische UN-Botschafter Fu Cong vor dem Sicherheitsrat. Russland teilte mit, es werde keine Maßnahmen unterstützen, die es als einseitig betrachte. Der französische Präsident Emmanuel Macron hatte zuvor geäußert, ein Militäreinsatz zur Befreiung der Meerenge sei „unrealistisch“. Die USA unterstützen dagegen den Resolutionsentwurf.

Eva Casper
Eva Casper

Huthi-Miliz greift erneut Israel an

Die vom Iran unterstützte Huthi-Miliz im Jemen hat zum vierten Mal seit Beginn des Irankriegs Israel angegriffen. Es seien mehrere ballistische Raketen auf Ziele im Raum Tel Aviv abgefeuert worden, teilte ein Sprecher der Huthis mit. 
Die israelische Armee hatte zuvor mitgeteilt, eine aus dem Jemen in Richtung Israel abgefeuerte Rakete identifiziert zu haben. Abfangsysteme seien im Einsatz, hieß es in einer Mitteilung. 

Iven Fenker
Iven Fenker

USA zerstören Autobahnbrücke im Iran

Bei Angriffen auf den Iran ist nach Angaben von US-Präsident Donald Trump die größte Brücke des Landes zerstört worden. Trump veröffentlichte auf Truth Social ein Video von einer Brücke in Karadsch. Auf den Aufnahmen ist zu sehen, wie das Bauwerk teilweise einstürzt und wie dichter Rauch aufsteigt. „Die größte Brücke im Iran stürzt ein, wird nie wieder benutzt werden“, schrieb Trump.

Trump drohte mit weiterer Zerstörung, sollte die Führung der Islamischen Republik nicht zu Verhandlungen über ein Ende des Irankrieges bereit sein.

„Angriffe auf zivile Strukturen, einschließlich unfertiger Brücken, werden die Iraner nicht zur Kapitulation zwingen„, schrieb der Außenminister des Iran, Abbas Araghtschi, auf X. Derartige Angriffe seien Ausdruck eines „moralischen Zusammenbruchs“, sagte er. Das Ansehen der USA werde sich niemals davon erholen.

Der zweite Angriff ereignete sich iranischen Medien zufolge, als Rettungskräfte vor Ort im Einsatz waren. Videos in den sozialen Medien zeigten dunkelgraue Rauchwolken nach den Raketeneinschlägen und Brückenelemente, die in sich zusammenstürzten. Bei den Luftangriffen starben laut der Nachrichtenagentur Isna mindestens acht Menschen, 97 weitere wurden verletzt.