Irankrieg: Iran droht nachher US-Ultimatum mit Angriffen hinauf israelische Kraftwerke


  • Israel und die USA haben am 28. Februar einen gemeinsamen Angriff auf den Iran gestartet.
  • Der Iran reagierte mit Gegenangriffen auf Israel und US-Militärstützpunkte in verschiedenen Staaten der Region.
  • Ajatollah Ali Chamenei, der mehr als drei Jahrzehnte Anführer des Iran war, wurde bei den Angriffen getötet.
  • Modschtaba Chamenei, der Sohn von Ali Chamenei, ist neues politisches und geistliches Oberhaupt des Iran.
  • Neben eigenen Recherchen verwenden wir Material der Nachrichtenagenturen AFP, AP, dpa, epd, KNA und Reuters.
  • Mehr lesen Sie auf unserer Themenseite zum Iran.


britische Außenministerin Yvette Cooper mit ihrem iranischen Kollegen Abbas Araghtschi telefoniert und dabei das britische Vorgehen in der Golfregion als defensiv bezeichnet. Araghtschi warf Großbritannien in dem Gespräch eine Mitverantwortung an den israelischen und US-Angriffen auf den Iran vor. 

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US-Regierung lockert Sanktionen für iranisches Öl auf Schiffen

Der Iran darf bis zum 19. April Öl, das bereits auf Tankern verladen wurde, ausliefern und verkaufen. Das teilte das US-Finanzministerium mit. Mit diesem Schritt sollen die Rohstoffpreise eingedämmt werden, die wegen der Blockade der Straße von Hormus durch die iranische Revolutionsgarde in die Höhe geschnellt waren.

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Israel meldet neue Raketenangriffe aus dem Iran

Der Iran hat nach israelischen Angaben Israel erneut mit Raketen angegriffen. Die Abwehrsysteme seien im Einsatz, "um die Bedrohung abzufangen", schrieb das israelische Militär auf Telegram.

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Israel greift Ziele in Teheran und Beirut an

Das israelische Militär hat nach eigenen Angaben wieder Ziele in Teheran attackiert. Die Armee greife "Ziele des iranischen Terrorregimes in Teheran" an, teilte das israelische Militär mit. Demnach waren zuvor iranische Raketen auf Israel abgefeuert worden.
 
Zudem gab Israel bekannt, erneut Stellungen der vom Iran unterstützten Hisbollah im Libanon anzugreifen. Ziele in der libanesischen Hauptstadt Beirut würden beschossen. Zuvor hatte es eine Evakuierungsaufforderung für sieben im Süden von Beirut gelegene Vororte gegeben.  

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Putin sichert dem Iran den Beistand Russlands zu

Der russische Staatschef Wladimir Putin hat den iranischen Staats- und Regierungschefs zum Neujahrs- und Frühlingsfest Nowruz gratuliert. Dabei sagte er, Russland bleibe ein treuer Freund und verlässlicher Partner des Irans. 

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Iranische Medien melden Angriffe auf Atomanlage Natans 

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Die USA und Israel haben iranischen Staatsmedien zufolge die wichtige Atomanlage Natans im Zentrum des Landes in der Provinz Isfahan angegriffen. Die rund 250 Kilometer südlich von Teheran gelegene Einrichtung sei am Samstagmorgen Ziel US-israelischer Luftangriffe geworden, erklärte die iranische Atomenergiebehörde laut einem Bericht der Nachrichtenagentur Tasnim. In dem Gebiet sei "kein Austritt radioaktiven Materials gemeldet" worden.

Die Atomanlage war bereits in der ersten Woche des aktuellen Krieges der USA und Israels gegen den Iran, der am 28. Februar begonnen hat, getroffen worden. Wie Satellitenbildern zu entnehmen war, wurden dabei offenbar mehrere Gebäude beschädigt.

Die schwer gesicherte Atomfabrik ist die bekannteste iranische Anlage, ihre Existenz wurde 2002 enthüllt. Sie besteht aus einer oberirdischen und einer unterirdischen Anlage zur Urananreicherung mit insgesamt fast 70 Kaskaden, in denen Zentrifugen hintereinander geschaltet sind. Insgesamt gibt es mehr als 10.000 Einzelzentrifugen.

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Israelischer Verteidigungsminister droht mit Zunahme der Angriffe

Der israelische Verteidigungsminister Israel Katz hat dem Iran mit einem erheblichen Anstieg der Angriffe in den kommenden Tagen gedroht. Die Angriffe Israels und der USA gegen die iranische Regierung und die für Teheran wichtige Infrastruktur würden deutlich zunehmen, sagte Katz in einer Video-Stellungnahme.

Zuvor hatte US-Präsident Donald Trump davon gesprochen, dass er darüber nachdenke, die Militäreinsätze im Nahen Osten zurückzufahren.

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US-Militär will mehr als 8.000 Ziele im Iran angegriffen haben 

Das US-Militär hat nach eigenen Angaben mehr als 8.000 Ziele angegriffen. Darunter befänden sich auch 130 iranische Schiffe, sagte der Befehlshaber des US-Regionalkommandos für den Nahen Osten, Brad Cooper. "Dies ist die größte Zerschlagung einer Marine innerhalb eines Zeitraums von drei Wochen seit dem Zweiten Weltkrieg", sagte er.

Cooper sprach davon, dass die USA den freien Warenverkehr durch die Straße von Hormus ermöglichen wollen. Anfang der Woche habe das US-Militär mehrere 5.000-Pfund-Bomben auf eine unterirdische Anlage an der iranischen Küste abgeworfen und diese zerstört. Die Anlage sei vom Iran genutzt worden, um etwa Raketenwerfer und andere Ausrüstung zu lagern, die eine "erhebliche Gefahr" für die internationale Schifffahrt dargestellt hätten.

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Hisbollah meldet "direkte Kämpfe" mit israelischen Truppen im Südlibanon

Die proiranische Hisbollah hat Zusammenstöße zwischen der Miliz und israelischen Truppen in zwei Grenzorten im Südlibanon gemeldet. Im Ort Chiam habe es vier Stunden lang "direkte Kämpfe" zwischen den Kämpfern der Miliz und der israelischen Armee gegeben, teilte die Hisbollah mit. Dabei seien "leichte und mittelschwere Waffen" sowie Raketengeschosse zum Einsatz gekommen.
Nach Angaben der Hisbollah kam es zudem zu Kämpfen im südlibanesischen Nakura, wo sich das Hauptquartier der UN-Friedensmission im Libanon (Unifil) befindet.

Die Hisbollah feuert immer wieder Raketen und Drohnen auf israelisches Staatsgebiet. Israel beschießt immer wieder Hisbollah-Ziele im Libanon und rückte inzwischen auch mit Bodentruppen auf libanesisches Territorium im Grenzgebiet vor.

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Britische Militärbasis auf Zypern soll nicht für Irankrieg genutzt werden

Die britische Regierung wird ihre Militärbasis auf Zypern nicht für Angriffe im Iran nutzen. Das teilte ein zyprischer Regierungssprecher mit. Den Angaben zufolge haben sich der britische Premierminister Keir Starmer und Zyperns Präsident Nikos Christodoulides telefonisch geeinigt. Die britische Regierung habe diese Entscheidung aus Sicherheitsgründen getroffen.

Eine Drohne des iranischen Modells Schahed war am 2. März auf einem Stützpunkt der britischen Luftwaffe im Süden von Zypern detoniert. Weitere Drohnen wurden abgefangen.

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Trump setzt Iran Ultimatum für Öffnung der Straße von Hormus

US-Präsident Donald Trump droht dem Iran mit der Zerstörung seiner Energieanlagen, sollte das Land nicht innerhalb von 48 Stunden die Straße von Hormus vollständig und "ohne Drohungen" öffnen. Andernfalls würden die USA Irans Kraftwerke angreifen und zerstören, "beginnend mit dem größten", schrieb Trump auf seiner Plattform Truth Social.

Das Vereinigte Kampfkommando der iranischen Streitkräfte reagierte auf Trumps Ultimatum mit einer Vergeltungsdrohung. Im Fall eines Angriffs auf iranische Energieanlagen würden sämtliche Energieanlagen ⁠der USA in der Region ins ​Visier genommen, berichten iranische Medien.

Die Straße von Hormus zwischen dem Persischen Golf und dem Golf von Oman ist ein wichtiger Transportweg für den internationalen Handel mit Öl und Flüssiggas. Die Regierung in Teheran hat infolge der US-israelischen Angriffe im Iran mehrfach gedroht, dort passierende Schiffe anzugreifen. Der Schiffsverkehr in der Meerenge ist seit Kriegsbeginn vor drei Wochen praktisch zum Erliegen gekommen.

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Israel lässt Häuser und Brücken im Libanon zerstören

Israels Verteidigungsminister Israel Katz und Ministerpräsident Benjamin Netanjahu haben das Militär angewiesen, libanesische Häuser in Ortschaften an der Grenze zu Israel schneller abzureißen. So sollten israelische Gemeinden geschützt werden, sagte Katz. Das Militär sei angewiesen, umgehend alle Brücken über den libanesischen Fluss Litani zu zerstören, sie würden für "terroristische Aktivitäten“ genutzt. Beweise für die Behauptung legte Katz nicht vor.

Die Zerstörungen würden "nach dem Modell erfolgen, das wir in Gazas Rafah und Beit Hanoun angewendet haben", sagte Katz laut der israelischen Tageszeitung Haaretz weiter. Beide Orte wurden durch israelische Angriffe weitgehend zerstört.

Der Internationale Gerichtshof hatte Israel im Mai 2024 in einer einstweiligen Anordnung aufgefordert, seine Angriffe auf Rafah sofort einzustellen, um irreparable Schäden für die palästinensische Bevölkerung abzuwenden. Israel kam der Anordnung nicht nach. Die Zerstörung von ziviler Infrastruktur in besetztem oder fremdem Staatsgebiet ist nach humanitärem Völkerrecht grundsätzlich verboten und nur dann legal, wenn ein eindeutiger direkter militärischer Zweck nachgewiesen ist. Dabei muss zudem die Verhältnismäßigkeit gewahrt bleiben.

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Pistorius bekräftigt deutsche Zurückhaltung bei Sicherung der Straße von Hormus

Verteidigungsminister Boris Pistorius hat die Absicht Deutschlands bekräftigt, sich erst nach Beginn einer Waffenruhe an der Sicherung der Straße von Hormus zu beteiligen. Man sei bereit zu helfen, ob bei der Minenräumung "oder was auch immer", "aber eben erst nach Beendigung der Kampfhandlungen", sagte er bei einem Besuch in Japan. Deutschland wolle sich nicht in den Krieg hineinziehen lassen.

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Kallas im Gespräch mit iranischem Außenminister Araghtschi

Kaja Kallas, die Außenbeauftragte der Europäischen Union, hat mit dem iranischen Außenminister Abbas Araghtschi telefoniert. Das bestätigte ein EU-Vertreter der Nachrichtenagentur Reuters. Inhalte des Gesprächs wurden zunächst nicht bekannt.

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Libanon wertet Israels Angriffe als Auftakt für Bodenoffensive

Der libanesische Präsident Joseph Aoun wertet Israels Angriffe ​auf die Infrastruktur seines Landes als Auftakt für eine Bodenoffensive. Die gezielte Zerstörung von Brücken über den Fluss Litani sei ein Versuch, die geografische Verbindung vom Süden zum Rest des libanesischen Staatsgebiets zu kappen, sagte er. Er verdächtigt Israel, eine Pufferzone einrichten zu wollen.

Verteidigungsminister Israel Katz hatte das Vorgehen im Libanon zuvor mit der Strategie im Gazastreifen verglichen, wo das Militär durch die Räumung und Zerstörung von Gebäuden in Grenznähe Pufferzonen geschaffen hatte.

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Iran droht den USA nach Drohung von Trump 

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Der Iran hat auf die Drohung von US-Präsident Donald Trump, den Krieg auszuweiten, mit einer Drohung gegenüber den USA reagiert. Sollte die Kraftstoff- und Energieinfrastruktur des Irans angegriffen werden, werde das iranische Militär alle Energieinfrastrukturen und Entsalzungsanlagen mit Verbindungen zu den USA in der gesamten Golfregion angreifen, zitierte die den Revolutionsgarden nahestehende Nachrichtenagentur Fars einen Sprecher des Regimes. 

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Israel kündigt Ausweitung der Bodeneinsätze im Libanon an

Israel will die Hisbollah im Libanon weiter angreifen. "Der Einsatz gegen die Terrororganisation Hisbollah hat gerade erst begonnen", sagte Armeechef Ejal Samir. Es handele sich um einen "langwierigen Einsatz". Die Armee bereite sich nun darauf vor, "die gezielten Bodeneinsätze und Angriffe entsprechend einem organisierten Plan voranzutreiben".

"Wir werden unsere Kontrolle am Boden ausweiten und unsere Manöver intensivieren, um direkte Angriffe auf unsere Ortschaften zu verhindern", sagte Armeesprecher Effie Defrin. Die Menschen in Israel müssten sich aber noch "auf weitere Wochen des Kampfes gegen den Iran und die Hisbollah" einstellen.

"Wir haben mehr als 2.000 Ziele angegriffen, Dutzende Waffenlager zerstört und Hunderte Terroristen getötet", sagte Armeechef Samir. "Wir werden nicht aufhören, bis die Bedrohung von der Grenze verdrängt ist und langfristige Sicherheit für die Bewohner Nordisraels gewährleistet ist."

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Iran droht nach Ultimatum mit vollständiger Blockade der Straße von Hormus

Das iranische Militär erwägt eine langfristige Blockade der Straße von Hormus für den Fall, dass die USA ihre Drohungen in die Tat umsetzen und nach Ablauf des Ultimatums Kraftwerke im Land angreifen. Die für den Öl- und Gashandel so wichtige Meerenge würde "vollständig gesperrt und erst wieder geöffnet werden, wenn unsere zerstörten Kraftwerke wiederaufgebaut sind", erklärte das zentrale Einsatzkommando der iranischen Armee.

Der Iran werde außerdem Kraftwerke sowie die Energie- und Kommunikationsinfrastruktur in Israel ins Visier nehmen, hieß es. Auch Kraftwerke in Ländern der Golfregion, in denen sich US-Stützpunkte befinden, sowie Unternehmen mit US-Anteilseignern würden zum Ziel. Die iranische Armee hatte zuvor bereits mit Attacken auf Entsalzungsanlagen in der Region gedroht.

Mehr dazu lesen Sie hier:

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Reza Pahlavi verlangt von Trump Umdenken bei Hormus‑Ultimatum

Reza Pahlavi, der Sohn des letzten iranischen Schahs, hat angesichts des Ultimatums von US-Präsident Donald Trump ein Umdenken gefordert. Auf X schrieb er, Trump solle sein Ultimatum im Konflikt um die Straße von Hormus überdenken und die zivile Infrastruktur bei Angriffen auf die islamische Führung im Iran verschonen.

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Monarchistische Gruppen betrachten Pahlavi als politischen Anführer der Opposition. Sowohl Pahlavi als auch die monarchistische Opposition im Exil standen bislang weitgehend auf einer Linie mit Trump und Israels Ministerpräsidenten Benjamin Netanjahu.  

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Hisbollah wird laut libanesischem Regierungschef vom Iran gelenkt

Die proiranische Hisbollah-Miliz im Libanon wird in ihrem Krieg gegen Israel nach Angaben des libanesischen Regierungschefs Nawaf Salam von Mitgliedern der iranischen Revolutionsgarde befehligt. Die Revolutionsgarde sei "hier präsent und führe leider die Militäroperation im Libanon", sagte Salam dem saudischen Sender Al Hadath. "Diese Leute besitzen gefälschte Pässe und sind illegal ins Land gekommen."

Für den Drohnenangriff auf den britischen Militärstützpunkt Akrotiri auf Zypern Anfang März machte Salam ebenfalls die iranische Revolutionsgarde im Libanon verantwortlich. Salam warf der Hisbollah außerdem erneut vor, den Libanon durch Raketenangriffe auf Israel in den Irankrieg hineingezogen zu haben.

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Iran fordert UN-Sicherheitsrat zum Handeln auf

Der Iran hat die Drohungen von US-Präsident Donald Trump in einem weiteren Schreiben an die Vereinten Nationen deutlich kritisiert. Die staatliche iranische Nachrichtenagentur Irna berichtete, dass der iranische UN-Botschafter, Amir Saeid Irawani, an den Sicherheitsrat und den UN-Generalsekretär António Guterres geschrieben hat. In dem Schreiben werden Angriffe auf Kraftwerke als "grundsätzlich wahllos und eindeutig unverhältnismäßig" bezeichnet.

Ein weiteres Schreiben von Außenminister Abbas Araghtschi fordert den UN-Sicherheitsrat auf, "die Aggressoren zu zwingen, alle rechtswidrigen Angriffe sofort einzustellen" und sie für Schäden an Irans Nuklearanlagen und anderen Einrichtungen schadensersatzpflichtig zu machen. Irans Atomanlage in Natans war am Samstag erneut angegriffen worden. Israel bestreitet das, die USA äußeren sich nicht dazu.

Der UN-Sicherheitsrat hatte zuletzt für eine Verurteilung der Vergeltungsschläge des Iran auf die Golfstaaten gestimmt, ließ aber die Angriffe Israels und der USA, die den Krieg ausgelöst hatten, unerwähnt.

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Das Wichtigste der Nacht

Angesichts des Ultimatums von US-Präsident Donald Trump an die iranische Führung zur Freigabe der Straße von Hormus ist die Lage in der Islamischen Republik angespannt. Die iranische Führung droht ihrerseits mit der vollständigen Schließung der für den weltweiten Ölhandel wichtigen Meerenge. Aus der iranischen Hauptstadt Teheran werden neue israelische Luftangriffe mit heftigen Explosionen in mehreren Bezirken gemeldet.

Mehr zu den Ereignissen der Nacht lesen Sie hier:

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Saudi-Arabien und Emirate melden Beschuss

Die Vereinigten Arabischen Emirate sind nach eigenen Angaben erneut Ziel iranischer Drohnen und Raketen geworden. Die Flugabwehr sei im Einsatz, schrieb das Verteidigungsministerium der Emirate auf X.

Auch Saudi-Arabien meldete neuen Beschuss. Mehrere Drohnen seien über dem Osten des Landes und über der nördlichen Grenzregion abgeschossen worden, teilte das Verteidigungsministerium mit. Auf die Hauptstadt Riad seien zudem zwei ballistische Raketen abgefeuert worden. Eine sei abgefangen worden, die andere sei in einem unbewohnten Gebiet eingeschlagen. 

Medienberichten zufolge wurde auch in Bahrain und in Kuwait Alarm wegen Beschusses durch den Iran ausgelöst.

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IEA-Chef warnt vor schwerster Energiekrise seit Jahrzehnten

Der Chef der Internationalen Energieagentur (IEA), Fatih Birol, hat vor der womöglich schwersten Energiekrise seit Jahrzehnten gewarnt. Während der zwei aufeinanderfolgenden Ölkrisen in den 1970er-Jahren habe die Welt "jeweils etwa fünf Millionen Barrel Erdöl pro Tag verloren", sagte Birol. "Bis heute haben wir elf Millionen Barrel pro Tag verloren, also mehr als zwei große Ölschocks zusammengenommen", fügte er hinzu.

Birol sprach außerdem angesichts der Blockade der für den weltweiten Seehandel wichtigen Straße von Hormus von einer "großen Bedrohung" für die Weltwirtschaft. "Kein Land wird von den Auswirkungen dieser Krise verschont bleiben, wenn sie sich weiter in diese Richtung entwickelt", sagte er. Daher seien globale Anstrengungen erforderlich. "Ich hoffe sehr, dass dieses Problem so bald wie möglich gelöst wird."

Die IEA erwägt Birol zufolge, auch weitere Ölreserven freizugeben. Man berate sich dazu ⁠mit ​Regierungen in ‌Asien und ‌Europa, sagte ​Birol. "Falls nötig, werden ​wir das natürlich tun." Die IEA-Mitgliedstaaten hatten ‌vor knapp zwei Wochen die Freigabe ⁠von ​400 ‌Millionen Barrel Öl ‌beschlossen

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Israelisches Militär startet neue Angriffe auf Teheran

Das israelische ⁠Militär hat nach eigenen ​Angaben eine "groß angelegte Angriffswelle" auf die iranische Hauptstadt Teheran begonnen. Ziel sei "Infrastruktur des iranischen Terrorregimes", teilte die israelische Armee auf Telegram mit.

Mehrere staatliche iranische Nachrichtenagenturen berichteten von Explosionen in mehreren Teilen der iranischen Hauptstadt. Der arabische Sender Al-Dschasira sprach von "beispiellosen" Detonationen, vor allem in den östlichen Vierteln der Stadt. Die Flugabwehr sei im Dauereinsatz.

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EU-Rüstungskommissar fordert Investitionen in Luftabwehr

Angesichts der Raketenangriffe des Iran auf Ziele im Nahen Osten und darüber hinaus muss die EU nach Ansicht von Verteidigungskommissar Andrius Kubilius massiv in die eigene Luftverteidigung investieren. Das sagte er der Augsburger Allgemeinen.

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Kubilius sorge sich als Konsequenz des Irankriegs um die europäische Luftverteidigung, dies gelte insbesondere auch für die Ukraine. Die Ukrainer brauchten dringend die Patriotsysteme, doch seien diese gerade am Golf sehr gefragt. "Es wird dauern, bis die entstandene Lücke geschlossen ist. Deshalb müssen wir über europäische Raketenabwehrsysteme nachdenken." Hier könne die europäische Verteidigungsindustrie mit der Ukraine zusammenarbeiten. 

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Iranische Staatsmedien melden einen Toten bei Angriff auf Rundfunkstation

Bei einem Angriff auf eine Rundfunkstation in Bandar Abbas gegenüber der Straße von Hormus im Süden des Iran ist iranischen Staatsmedien zufolge mindestens ein Mensch getötet worden. Bei dem "völkerrechtswidrigen" Angriff sei einer der Sicherheitsmitarbeiter des Zentrums getötet und ein weiterer Mensch verletzt worden, teilte der iranische Staatssender Irib mit. Ziel des Angriffs sei eine Sendeanlage des "Radio- und Fernsehzentrums des Persischen Golfs" gewesen.

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Iranische Revolutionsgarde droht mit Angriffen auf israelische Kraftwerke

Die iranische Revolutionsgarde hat mit Vergeltungsangriffen auf israelische Kraftwerke und auf solche, die US-Stützpunkte ⁠in der Region mit Strom ​versorgen, gedroht. "Wenn ⁠ihr die Elektrizität trefft, treffen ​wir die Elektrizität", heißt es in einer Erklärung der Garde.

US-Präsident Donald Trump hatte zuvor gedroht, iranische ​Kraftwerke anzugreifen, sollte der Iran nicht binnen 48 Stunden die Straße von Hormus für die Schifffahrt öffnen. Die Revolutionsgarde wies den Vorwurf, Wasserentsalzungsanlagen in der Region angreifen zu wollen, zurück.

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Miliz will Angriffspause auf US-Botschaft in Bagdad verlängern

Die proiranische Miliz Kataeb Hisbollah im Irak hat ihre fünftägige Pause von Angriffen auf die US-Botschaft in Bagdad verlängert. Die Frist werde "um weitere fünf Tage verlängert", teilte die paramilitärische Miliz mit. Sie kündigte an, "auf jede Verletzung durch den Feind angemessen" zu reagieren.

Die Miliz hatte am Donnerstag angekündigt, die Angriffe unter bestimmten Bedingungen einzustellen. Dazu zählte sie ein Ende der Angriffe auf Wohngebiete im Irak und die südlichen Vororte der libanesischen Hauptstadt Beirut. Zuvor war die US-Botschaft mehrmals mit Drohnen und Raketen angegriffen worden. Gestern gab es laut irakischen Behörden erneut Angriffe auf Stellungen der Kataeb Hisbollah südlich von Bagdad.

Die Miliz ist Teil des auch als "Volksmiliz" bekannten Bündnisses Haschd al-Schaabi. Offiziell wurde das Bündnis in die irakischen Streitkräfte eingegliedert, agiert aber weitgehend autonom. Die Milizen sind zudem Teil des proiranischen Netzwerks Islamischer Widerstand im Irak, das sich zu Angriffen auf US-Stützpunkte in dem Land bekannt hat.

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Die Frist werde "um weitere fünf Tage verlängert", teilte die paramilitärische Miliz mit. Sie kündigte an, "auf jede Verletzung durch den Feind angemessen" zu reagieren.Die Miliz hatte am Donnerstag angekündigt, die Angriffe unter bestimmten Bedingungen einzustellen. Dazu zählte sie ein Ende der Angriffe auf Wohngebiete im Irak und die südlichen Vororte der libanesischen Hauptstadt Beirut. Zuvor war die US-Botschaft mehrmals mit Drohnen und Raketen angegriffen worden. Gestern gab es laut irakischen Behörden erneut Angriffe auf Stellungen der Kataeb Hisbollah südlich von Bagdad.Die Miliz ist Teil des auch als "Volksmiliz" bekannten Bündnisses Haschd al-Schaabi. Offiziell wurde das Bündnis in die irakischen Streitkräfte eingegliedert, agiert aber weitgehend autonom. Die Milizen sind zudem Teil des proiranischen Netzwerks Islamischer Widerstand im Irak, das sich zu Angriffen auf US-Stützpunkte in dem Land bekannt hat.","publisher":{"@type":"Organization","name":"ZEIT Online","logo":"https://www.tickaroo.com/mediagw/image/c_fill,w_100,h_100/imageservice://profilepic-org-5e4f8bc97718b779d70097dc-5e4f8ca87718b7e953009846"},"datePublished":"2026-03-23T05:28:58.000Z","dateModified":"2026-03-23T05:45:05.000Z","author":{"@type":"Person","name":"Alara Yilmaz"},"image":"https://www.tickaroo.com/mediagw/image/c_fill,w_100,h_100/imageservice://profilepic-org-5e4f8bc97718b779d70097dc-5e4f8ca87718b7e953009846","video":[],"sharedContent":[]},{"@type":"BlogPosting","headline":"Iranische Revolutionsgarde droht mit Angriffen auf israelische Kraftwerke","articleBody":"Iranische Revolutionsgarde droht mit Angriffen auf israelische KraftwerkeDie iranische Revolutionsgarde hat mit Vergeltungsangriffen auf israelische Kraftwerke und auf solche, die US-Stützpunkte ⁠in der Region mit Strom ​versorgen, gedroht. "Wenn ⁠ihr die Elektrizität trefft, treffen ​wir die Elektrizität", heißt es in einer Erklärung der Garde. US-Präsident Donald Trump hatte zuvor gedroht, iranische ​Kraftwerke anzugreifen, sollte der Iran nicht binnen 48 Stunden die Straße von Hormus für die Schifffahrt öffnen. 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Bei dem "völkerrechtswidrigen" Angriff sei einer der Sicherheitsmitarbeiter des Zentrums getötet und ein weiterer Mensch verletzt worden, teilte der iranische Staatssender Irib mit. 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Die iranische Führung droht ihrerseits mit der vollständigen Schließung der für den weltweiten Ölhandel wichtigen Meerenge. Aus der iranischen Hauptstadt Teheran werden neue israelische Luftangriffe mit heftigen Explosionen in mehreren Bezirken gemeldet. 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Während der zwei aufeinanderfolgenden Ölkrisen in den 1970er-Jahren habe die Welt "jeweils etwa fünf Millionen Barrel Erdöl pro Tag verloren", sagte Birol. "Bis heute haben wir elf Millionen Barrel pro Tag verloren, also mehr als zwei große Ölschocks zusammengenommen", fügte er hinzu.Birol sprach außerdem angesichts der Blockade der für den weltweiten Seehandel wichtigen Straße von Hormus von einer "großen Bedrohung" für die Weltwirtschaft. "Kein Land wird von den Auswirkungen dieser Krise verschont bleiben, wenn sie sich weiter in diese Richtung entwickelt", sagte er. Daher seien globale Anstrengungen erforderlich. "Ich hoffe sehr, dass dieses Problem so bald wie möglich gelöst wird."Die IEA erwägt Birol zufolge, auch weitere Ölreserven freizugeben. Man berate sich dazu ⁠mit ​Regierungen in ‌Asien und ‌Europa, sagte ​Birol. "Falls nötig, werden ​wir das natürlich tun." 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Auch Saudi-Arabien meldete neuen Beschuss. Mehrere Drohnen seien über dem Osten des Landes und über der nördlichen Grenzregion abgeschossen worden, teilte das Verteidigungsministerium mit. Auf die Hauptstadt Riad seien zudem zwei ballistische Raketen abgefeuert worden. Eine sei abgefangen worden, die andere sei in einem unbewohnten Gebiet eingeschlagen. Medienberichten zufolge wurde auch in Bahrain und in Kuwait Alarm wegen Beschusses durch den Iran ausgelöst.","publisher":{"@type":"Organization","name":"ZEIT Online","logo":"https://www.tickaroo.com/mediagw/image/c_fill,w_100,h_100/imageservice://profilepic-org-5e4f8bc97718b779d70097dc-5e4f8ca87718b7e953009846"},"datePublished":"2026-03-23T02:01:27.000Z","dateModified":"2026-03-23T04:55:37.000Z","author":{"@type":"Person","name":"Ulrike Tschirner"},"image":"https://www.tickaroo.com/mediagw/image/c_fill,w_100,h_100/imageservice://profilepic-org-5e4f8bc97718b779d70097dc-5e4f8ca87718b7e953009846","video":[],"sharedContent":[]},{"@type":"BlogPosting","headline":"Iran fordert UN-Sicherheitsrat zum Handeln auf","articleBody":"Iran fordert UN-Sicherheitsrat zum Handeln aufDer Iran hat die Drohungen von US-Präsident Donald Trump in einem weiteren Schreiben an die Vereinten Nationen deutlich kritisiert. Die staatliche iranische Nachrichtenagentur Irna berichtete, dass der iranische UN-Botschafter, Amir Saeid Irawani, an den Sicherheitsrat und den UN-Generalsekretär António Guterres geschrieben hat. In dem Schreiben werden Angriffe auf Kraftwerke als "grundsätzlich wahllos und eindeutig unverhältnismäßig" bezeichnet.Ein weiteres Schreiben von Außenminister Abbas Araghtschi fordert den UN-Sicherheitsrat auf, "die Aggressoren zu zwingen, alle rechtswidrigen Angriffe sofort einzustellen" und sie für Schäden an Irans Nuklearanlagen und anderen Einrichtungen schadensersatzpflichtig zu machen. Irans Atomanlage in Natans war am Samstag erneut angegriffen worden. Israel bestreitet das, die USA äußeren sich nicht dazu.Der UN-Sicherheitsrat hatte zuletzt für eine Verurteilung der Vergeltungsschläge des Iran auf die Golfstaaten gestimmt, ließ aber die Angriffe Israels und der USA, die den Krieg ausgelöst hatten, unerwähnt.","publisher":{"@type":"Organization","name":"ZEIT Online","logo":"https://www.tickaroo.com/mediagw/image/c_fill,w_100,h_100/imageservice://profilepic-org-5e4f8bc97718b779d70097dc-5e4f8ca87718b7e953009846"},"datePublished":"2026-03-23T01:42:04.000Z","dateModified":"2026-03-23T01:43:53.000Z","author":{"@type":"Person","name":"Lisa Pausch"},"image":"https://www.tickaroo.com/mediagw/image/c_fill,w_100,h_100/imageservice://profilepic-org-5e4f8bc97718b779d70097dc-5e4f8ca87718b7e953009846","video":[],"sharedContent":[]},{"@type":"BlogPosting","headline":"Hisbollah wird laut libanesischem Regierungschef vom Iran gelenkt","articleBody":"Hisbollah wird laut libanesischem Regierungschef vom Iran gelenktDie proiranische Hisbollah-Miliz im Libanon wird in ihrem Krieg gegen Israel nach Angaben des libanesischen Regierungschefs Nawaf Salam von Mitgliedern der iranischen Revolutionsgarde befehligt. Die Revolutionsgarde sei "hier präsent und führe leider die Militäroperation im Libanon", sagte Salam dem saudischen Sender Al Hadath. "Diese Leute besitzen gefälschte Pässe und sind illegal ins Land gekommen."Für den Drohnenangriff auf den britischen Militärstützpunkt Akrotiri auf Zypern Anfang März machte Salam ebenfalls die iranische Revolutionsgarde im Libanon verantwortlich. 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Die für den Öl- und Gashandel so wichtige Meerenge würde "vollständig gesperrt und erst wieder geöffnet werden, wenn unsere zerstörten Kraftwerke wiederaufgebaut sind", erklärte das zentrale Einsatzkommando der iranischen Armee.Der Iran werde außerdem Kraftwerke sowie die Energie- und Kommunikationsinfrastruktur in Israel ins Visier nehmen, hieß es. Auch Kraftwerke in Ländern der Golfregion, in denen sich US-Stützpunkte befinden, sowie Unternehmen mit US-Anteilseignern würden zum Ziel. 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Schah-Sohn Pahlavi ruft Trump zum Umdenken auf.","image":{"@type":"ImageObject"}}]},{"@type":"BlogPosting","headline":"Israel kündigt Ausweitung der Bodeneinsätze im Libanon an","articleBody":"Israel kündigt Ausweitung der Bodeneinsätze im Libanon anIsrael will die Hisbollah im Libanon weiter angreifen. "Der Einsatz gegen die Terrororganisation Hisbollah hat gerade erst begonnen", sagte Armeechef Ejal Samir. Es handele sich um einen "langwierigen Einsatz". Die Armee bereite sich nun darauf vor, "die gezielten Bodeneinsätze und Angriffe entsprechend einem organisierten Plan voranzutreiben"."Wir werden unsere Kontrolle am Boden ausweiten und unsere Manöver intensivieren, um direkte Angriffe auf unsere Ortschaften zu verhindern", sagte Armeesprecher Effie Defrin. Die Menschen in Israel müssten sich aber noch "auf weitere Wochen des Kampfes gegen den Iran und die Hisbollah" einstellen."Wir haben mehr als 2.000 Ziele angegriffen, Dutzende Waffenlager zerstört und Hunderte Terroristen getötet", sagte Armeechef Samir. 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Die gezielte Zerstörung von Brücken über den Fluss Litani sei ein Versuch, die geografische Verbindung vom Süden zum Rest des libanesischen Staatsgebiets zu kappen, sagte er. Er verdächtigt Israel, eine Pufferzone einrichten zu wollen. 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Die Frist werde "um weitere fünf Tage verlängert", teilte die paramilitärische Miliz mit. Sie kündigte an, "auf jede Verletzung durch den Feind angemessen" zu reagieren.Die Miliz hatte am Donnerstag angekündigt, die Angriffe unter bestimmten Bedingungen einzustellen. Dazu zählte sie ein Ende der Angriffe auf Wohngebiete im Irak und die südlichen Vororte der libanesischen Hauptstadt Beirut. Zuvor war die US-Botschaft mehrmals mit Drohnen und Raketen angegriffen worden. Gestern gab es laut irakischen Behörden erneut Angriffe auf Stellungen der Kataeb Hisbollah südlich von Bagdad.Die Miliz ist Teil des auch als "Volksmiliz" bekannten Bündnisses Haschd al-Schaabi. Offiziell wurde das Bündnis in die irakischen Streitkräfte eingegliedert, agiert aber weitgehend autonom. Die Milizen sind zudem Teil des proiranischen Netzwerks Islamischer Widerstand im Irak, das sich zu Angriffen auf US-Stützpunkte in dem Land bekannt hat.","video":[]}"}“>

Alara Yilmaz
Alara Yilmaz

Miliz will Angriffspause auf US-Botschaft in Bagdad verlängern

Die proiranische Miliz Kataeb Hisbollah im Irak hat ihre fünftägige Pause von Angriffen auf die US-Botschaft in Bagdad verlängert. Die Frist werde „um weitere fünf Tage verlängert„, teilte die paramilitärische Miliz mit. Sie kündigte an, „auf jede Verletzung durch den Feind angemessen“ zu reagieren.

Die Miliz hatte am Donnerstag angekündigt, die Angriffe unter bestimmten Bedingungen einzustellen. Dazu zählte sie ein Ende der Angriffe auf Wohngebiete im Irak und die südlichen Vororte der libanesischen Hauptstadt Beirut. Zuvor war die US-Botschaft mehrmals mit Drohnen und Raketen angegriffen worden. Gestern gab es laut irakischen Behörden erneut Angriffe auf Stellungen der Kataeb Hisbollah südlich von Bagdad.

Die Miliz ist Teil des auch als „Volksmiliz“ bekannten Bündnisses Haschd al-Schaabi. Offiziell wurde das Bündnis in die irakischen Streitkräfte eingegliedert, agiert aber weitgehend autonom. Die Milizen sind zudem Teil des proiranischen Netzwerks Islamischer Widerstand im Irak, das sich zu Angriffen auf US-Stützpunkte in dem Land bekannt hat.

Johanna Sethe
Johanna Sethe

Iranische Revolutionsgarde droht mit Angriffen auf israelische Kraftwerke

Die iranische Revolutionsgarde hat mit Vergeltungsangriffen auf israelische Kraftwerke und auf solche, die US-Stützpunkte ⁠in der Region mit Strom ​versorgen, gedroht. „Wenn ⁠ihr die Elektrizität trefft, treffen ​wir die Elektrizität“, heißt es in einer Erklärung der Garde.

US-Präsident Donald Trump hatte zuvor gedroht, iranische ​Kraftwerke anzugreifen, sollte der Iran nicht binnen 48 Stunden die Straße von Hormus für die Schifffahrt öffnen. Die Revolutionsgarde wies den Vorwurf, Wasserentsalzungsanlagen in der Region angreifen zu wollen, zurück.

Patrouillenboot der israelischen Marine vor dem Kraftwerk von Aschkelon, aufgenommen im Juni 2024
Patrouillenboot der israelischen Marine vor dem Kraftwerk von Aschkelon, aufgenommen im Juni 2024. Amir Cohen/Reuters

Mathias Peer
Mathias Peer

Iranische Staatsmedien melden einen Toten bei Angriff auf Rundfunkstation

Bei einem Angriff auf eine Rundfunkstation in Bandar Abbas gegenüber der Straße von Hormus im Süden des Iran ist iranischen Staatsmedien zufolge mindestens ein Mensch getötet worden. Bei dem „völkerrechtswidrigen“ Angriff sei einer der Sicherheitsmitarbeiter des Zentrums getötet und ein weiterer Mensch verletzt worden, teilte der iranische Staatssender Irib mit. Ziel des Angriffs sei eine Sendeanlage des „Radio- und Fernsehzentrums des Persischen Golfs“ gewesen.

Lisa Pausch
Lisa Pausch

EU-Rüstungskommissar fordert Investitionen in Luftabwehr

Angesichts der Raketenangriffe des Iran auf Ziele im Nahen Osten und darüber hinaus muss die EU nach Ansicht von Verteidigungskommissar Andrius Kubilius massiv in die eigene Luftverteidigung investieren. Das sagte er der Augsburger Allgemeinen.
„Wir müssen unsere Produktion zur Raketenabwehr massiv hochfahren.“

EU-Verteidigungskommissar Andrius Kubilius

EU-Rüstungskommissar Andrius Kublius
EU-Rüstungskommissar Andrius Kublius. Nicolas Tucat/ AFP via Getty Images
Kubilius sorge sich als Konsequenz des Irankriegs um die europäische Luftverteidigung, dies gelte insbesondere auch für die Ukraine. Die Ukrainer brauchten dringend die Patriotsysteme, doch seien diese gerade am Golf sehr gefragt. „Es wird dauern, bis die entstandene Lücke geschlossen ist. Deshalb müssen wir über europäische Raketenabwehrsysteme nachdenken.“ Hier könne die europäische Verteidigungsindustrie mit der Ukraine zusammenarbeiten. 

Lisa Pausch
Lisa Pausch

Das Wichtigste der Nacht

Angesichts des Ultimatums von US-Präsident Donald Trump an die iranische Führung zur Freigabe der Straße von Hormus ist die Lage in der Islamischen Republik angespannt. Die iranische Führung droht ihrerseits mit der vollständigen Schließung der für den weltweiten Ölhandel wichtigen Meerenge. Aus der iranischen Hauptstadt Teheran werden neue israelische Luftangriffe mit heftigen Explosionen in mehreren Bezirken gemeldet.

Mehr zu den Ereignissen der Nacht lesen Sie hier:

Ulrike Tschirner
Ulrike Tschirner

Israelisches Militär startet neue Angriffe auf Teheran

Das israelische ⁠Militär hat nach eigenen ​Angaben eine „groß angelegte Angriffswelle“ auf die iranische Hauptstadt Teheran begonnen. Ziel sei „Infrastruktur des iranischen Terrorregimes“, teilte die israelische Armee auf Telegram mit.

Mehrere staatliche iranische Nachrichtenagenturen berichteten von Explosionen in mehreren Teilen der iranischen Hauptstadt. Der arabische Sender Al-Dschasira sprach von „beispiellosen“ Detonationen, vor allem in den östlichen Vierteln der Stadt. Die Flugabwehr sei im Dauereinsatz.

Ulrike Tschirner
Ulrike Tschirner

IEA-Chef warnt vor schwerster Energiekrise seit Jahrzehnten

Der Chef der Internationalen Energieagentur (IEA), Fatih Birol, hat vor der womöglich schwersten Energiekrise seit Jahrzehnten gewarnt. Während der zwei aufeinanderfolgenden Ölkrisen in den 1970er-Jahren habe die Welt „jeweils etwa fünf Millionen Barrel Erdöl pro Tag verloren“, sagte Birol. „Bis heute haben wir elf Millionen Barrel pro Tag verloren, also mehr als zwei große Ölschocks zusammengenommen„, fügte er hinzu.

Birol sprach außerdem angesichts der Blockade der für den weltweiten Seehandel wichtigen Straße von Hormus von einer „großen Bedrohung“ für die Weltwirtschaft. „Kein Land wird von den Auswirkungen dieser Krise verschont bleiben, wenn sie sich weiter in diese Richtung entwickelt“, sagte er. Daher seien globale Anstrengungen erforderlich. „Ich hoffe sehr, dass dieses Problem so bald wie möglich gelöst wird.“

Die IEA erwägt Birol zufolge, auch weitere Ölreserven freizugeben. Man berate sich dazu ⁠mit ​Regierungen in ‌Asien und ‌Europa, sagte ​Birol. „Falls nötig, werden ​wir das natürlich tun.“ Die IEA-Mitgliedstaaten hatten ‌vor knapp zwei Wochen die Freigabe ⁠von ​400 ‌Millionen Barrel Öl ‌beschlossen

Ulrike Tschirner
Ulrike Tschirner

Saudi-Arabien und Emirate melden Beschuss

Die Vereinigten Arabischen Emirate sind nach eigenen Angaben erneut Ziel iranischer Drohnen und Raketen geworden. Die Flugabwehr sei im Einsatz, schrieb das Verteidigungsministerium der Emirate auf X.

Auch Saudi-Arabien meldete neuen Beschuss. Mehrere Drohnen seien über dem Osten des Landes und über der nördlichen Grenzregion abgeschossen worden, teilte das Verteidigungsministerium mit. Auf die Hauptstadt Riad seien zudem zwei ballistische Raketen abgefeuert worden. Eine sei abgefangen worden, die andere sei in einem unbewohnten Gebiet eingeschlagen. 

Medienberichten zufolge wurde auch in Bahrain und in Kuwait Alarm wegen Beschusses durch den Iran ausgelöst.

Lisa Pausch
Lisa Pausch

Iran fordert UN-Sicherheitsrat zum Handeln auf

Der Iran hat die Drohungen von US-Präsident Donald Trump in einem weiteren Schreiben an die Vereinten Nationen deutlich kritisiert. Die staatliche iranische Nachrichtenagentur Irna berichtete, dass der iranische UN-Botschafter, Amir Saeid Irawani, an den Sicherheitsrat und den UN-Generalsekretär António Guterres geschrieben hat. In dem Schreiben werden Angriffe auf Kraftwerke als „grundsätzlich wahllos und eindeutig unverhältnismäßig“ bezeichnet.

Ein weiteres Schreiben von Außenminister Abbas Araghtschi fordert den UN-Sicherheitsrat auf, „die Aggressoren zu zwingen, alle rechtswidrigen Angriffe sofort einzustellen“ und sie für Schäden an Irans Nuklearanlagen und anderen Einrichtungen schadensersatzpflichtig zu machen. Irans Atomanlage in Natans war am Samstag erneut angegriffen worden. Israel bestreitet das, die USA äußeren sich nicht dazu.

Der UN-Sicherheitsrat hatte zuletzt für eine Verurteilung der Vergeltungsschläge des Iran auf die Golfstaaten gestimmt, ließ aber die Angriffe Israels und der USA, die den Krieg ausgelöst hatten, unerwähnt.

Lisa Pausch
Lisa Pausch

Hisbollah wird laut libanesischem Regierungschef vom Iran gelenkt

Die proiranische Hisbollah-Miliz im Libanon wird in ihrem Krieg gegen Israel nach Angaben des libanesischen Regierungschefs Nawaf Salam von Mitgliedern der iranischen Revolutionsgarde befehligt. Die Revolutionsgarde sei „hier präsent und führe leider die Militäroperation im Libanon„, sagte Salam dem saudischen Sender Al Hadath. „Diese Leute besitzen gefälschte Pässe und sind illegal ins Land gekommen.“

Für den Drohnenangriff auf den britischen Militärstützpunkt Akrotiri auf Zypern Anfang März machte Salam ebenfalls die iranische Revolutionsgarde im Libanon verantwortlich. Salam warf der Hisbollah außerdem erneut vor, den Libanon durch Raketenangriffe auf Israel in den Irankrieg hineingezogen zu haben.

Lisa Pausch
Lisa Pausch

Reza Pahlavi verlangt von Trump Umdenken bei Hormus‑Ultimatum

Reza Pahlavi, der Sohn des letzten iranischen Schahs, hat angesichts des Ultimatums von US-Präsident Donald Trump ein Umdenken gefordert. Auf X schrieb er, Trump solle sein Ultimatum im Konflikt um die Straße von Hormus überdenken und die zivile Infrastruktur bei Angriffen auf die islamische Führung im Iran verschonen.
„Das Regime muss demontiert werden, der Iran selbst aber geschützt bleiben.“

Reza Pahlavi

Monarchistische Gruppen betrachten Pahlavi als politischen Anführer der Opposition. Sowohl Pahlavi als auch die monarchistische Opposition im Exil standen bislang weitgehend auf einer Linie mit Trump und Israels Ministerpräsidenten Benjamin Netanjahu.  

Lisa Pausch
Lisa Pausch

Iran droht nach Ultimatum mit vollständiger Blockade der Straße von Hormus

Das iranische Militär erwägt eine langfristige Blockade der Straße von Hormus für den Fall, dass die USA ihre Drohungen in die Tat umsetzen und nach Ablauf des Ultimatums Kraftwerke im Land angreifen. Die für den Öl- und Gashandel so wichtige Meerenge würde „vollständig gesperrt und erst wieder geöffnet werden, wenn unsere zerstörten Kraftwerke wiederaufgebaut sind“, erklärte das zentrale Einsatzkommando der iranischen Armee.

Der Iran werde außerdem Kraftwerke sowie die Energie- und Kommunikationsinfrastruktur in Israel ins Visier nehmen, hieß es. Auch Kraftwerke in Ländern der Golfregion, in denen sich US-Stützpunkte befinden, sowie Unternehmen mit US-Anteilseignern würden zum Ziel. Die iranische Armee hatte zuvor bereits mit Attacken auf Entsalzungsanlagen in der Region gedroht.

Mehr dazu lesen Sie hier:

Iven Fenker
Iven Fenker

Israel kündigt Ausweitung der Bodeneinsätze im Libanon an

Israel will die Hisbollah im Libanon weiter angreifen. „Der Einsatz gegen die Terrororganisation Hisbollah hat gerade erst begonnen“, sagte Armeechef Ejal Samir. Es handele sich um einen „langwierigen Einsatz“. Die Armee bereite sich nun darauf vor, „die gezielten Bodeneinsätze und Angriffe entsprechend einem organisierten Plan voranzutreiben“.

„Wir werden unsere Kontrolle am Boden ausweiten und unsere Manöver intensivieren, um direkte Angriffe auf unsere Ortschaften zu verhindern“, sagte Armeesprecher Effie Defrin. Die Menschen in Israel müssten sich aber noch „auf weitere Wochen des Kampfes gegen den Iran und die Hisbollah“ einstellen.

„Wir haben mehr als 2.000 Ziele angegriffen, Dutzende Waffenlager zerstört und Hunderte Terroristen getötet“, sagte Armeechef Samir. „Wir werden nicht aufhören, bis die Bedrohung von der Grenze verdrängt ist und langfristige Sicherheit für die Bewohner Nordisraels gewährleistet ist.“

Maxim Nägele
Maxim Nägele

Libanon wertet Israels Angriffe als Auftakt für Bodenoffensive

Der libanesische Präsident Joseph Aoun wertet Israels Angriffe ​auf die Infrastruktur seines Landes als Auftakt für eine Bodenoffensive. Die gezielte Zerstörung von Brücken über den Fluss Litani sei ein Versuch, die geografische Verbindung vom Süden zum Rest des libanesischen Staatsgebiets zu kappen, sagte er. Er verdächtigt Israel, eine Pufferzone einrichten zu wollen.

Verteidigungsminister Israel Katz hatte das Vorgehen im Libanon zuvor mit der Strategie im Gazastreifen verglichen, wo das Militär durch die Räumung und Zerstörung von Gebäuden in Grenznähe Pufferzonen geschaffen hatte.

Iven Fenker
Iven Fenker

Iran droht den USA nach Drohung von Trump 

Eine Entsalzungsanlage in Saudi-Arabien
Eine Entsalzungsanlage in Saudi-Arabien. Saline Water Conversion Corporation (SWCC)/Handout/Reuters
Der Iran hat auf die Drohung von US-Präsident Donald Trump, den Krieg auszuweiten, mit einer Drohung gegenüber den USA reagiert. Sollte die Kraftstoff- und Energieinfrastruktur des Irans angegriffen werden, werde das iranische Militär alle Energieinfrastrukturen und Entsalzungsanlagen mit Verbindungen zu den USA in der gesamten Golfregion angreifen, zitierte die den Revolutionsgarden nahestehende Nachrichtenagentur Fars einen Sprecher des Regimes.