Irankrieg: Irak schließt nachdem Angriff hinauf Tanker aus Ölterminals



March 10, 2026

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Trump warnt Iran vor Verminung der Straße von Hormus

US-Präsident Donald Trump hat den Iran davor gewarnt, die Straße von Hormus zu verminen. "Sollten aus irgendeinem Grund Minen gelegt worden sein und diese nicht umgehend entfernt werden, werden die militärischen Konsequenzen für den Iran ein Ausmaß erreichen, wie es noch nie zuvor zu sehen war", schrieb Trump in seinem Onlinedienst.

In den vergangenen Stunden hätten die USA überdies zehn "inaktive Boote und/oder Schiffe zum Verlegen von Minen" zerstört. Details dazu werde er zu einem späteren Zeitpunkt nennen, kündigte Trump an. In einem vorherigen Beitrag hatte er aber bereits geschrieben, die USA setzten dort "dieselben Technologien und Raketenkapazitäten" ein wie jene "gegen Drogenhändler, um alle Boote oder Schiffe, die versuchen, die Straße von Hormus zu verminen, permanent zu eliminieren".

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Die iranische Revolutionsgarde hatte mitgeteilt, bis zum Ende des Irankriegs keine Ölexporte aus der Region an Verbündete der USA und Israels zu erlauben. Durch die Straße von Hormus werden sonst fast 20 Prozent des weltweiten Rohöls transportiert. Seit Kriegsbeginn hat der Iran dort mehrfach Öltanker angegriffen. 

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Israels Militär greift Hisbollah-Stellungen im Libanon an

Die israelischen Streitkräfte haben nach eigenen Angaben erneut Stellungen der Hisbollah-Miliz im Libanon angegriffen. Ziel der Attacken sei die Infrastruktur der proiranischen Islamisten in den als Dahija bekannten Vororten im Süden der Hauptstadt Beirut, teilte das Militär mit. Der Bezirk gilt als Hochburg der schiitischen Hisbollah. Als Reaktion auf die Tötung des obersten iranischen Führers Ajatollah Ali Chamenei hatte die Hisbollah nach einer längeren Kampfpause vor gut einer Woche wieder damit begonnen, Raketen auf Israel abzufeuern. 

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Wadephul rechnet nicht mit schnellem Kriegsende

Außenminister Johann Wadephul geht nicht davon aus, dass der Irankrieg bald endet. Zu dieser Einschätzung sei er nach einem Treffen mit seinem israelischen Kollegen Gideon Sa’ar in Israel und nach einem Telefonat mit US-Außenminister Marco Rubio gekommen, sagte Wadephul in den ARD-Tagesthemen. Es gehe Israel und den USA darum, das Arsenal des Iran zu zerstören.

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Wadephul hob hervor, dass auch die territoriale Integrität des Iran gewahrt werden müsse. Es sei wichtig, "dass es dort kein Chaos gibt in diesem Land", sagte er. Das würde niemandem nutzen. Auch eine Ausweitung des Konfliktes müsse unbedingt vermieden werden. Das scheine auch im Interesse vieler Golfstaaten zu sein, sagte Wadephul.

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Saudi-Arabien fängt ballistische Raketen ab

Saudi-Arabien hat Raketen und Drohnen in der Nähe wichtiger Stützpunkte abgefangen. Das Verteidigungsministerium teilte mit, dass sechs ballistische Raketen abgefangen und zerstört worden seien, die auf die Prinz-Sultan-Luftwaffenbasis abgezielt hätten – ein wichtiger von den USA und Saudi-Arabien gemeinsam betriebener Militärstützpunkt im Osten des Landes. Das Ministerium teilte außerdem mit, dass zwei Drohnen über Hafar al-Batin, einer bedeutenden Stadt im Osten Saudi-Arabiens, abgefangen und zerstört worden seien.

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IEA schlägt laut Bericht bisher größte Freigabe von Notfallölvorräten vor

Angesichts der gestiegenen Energiepreise im Zuge des Irankrieges hat die Internationale Energieagentur (IEA) dem Wall Street Journal zufolge die größte Freigabe von Notfallölvorräten in ihrer Geschichte vorgeschlagen. Die Freigabe würde die 182 Millionen Barrel übertreffen, die die IEA-Mitgliedsstaaten 2022 nach der russischen Invasion der Ukraine auf den Markt gebracht hatten, berichtete die US-Zeitung unter Berufung auf mit der Angelegenheit vertraute Beamte.

Der Vorschlag sei gestern bei einer Sondersitzung der 32 IEA-Mitglieder unterbreitet worden, berichtete das Wall Street Journal. Eine Entscheidung werde für heute erwartet.

Die IEA und auch die EU verpflichten ihre Mitglieder, ständig Ölbestände vorzuhalten, die mindestens 90 Tagen ihrer Nettoimporte entsprechen. Seit Gründung der IEA 1974 gab es fünf koordinierte Freigaben: vor dem zweiten Golfkrieg 1991, nach den Hurrikans Katrina und Rita 2005, während des Bürgerkriegs in Libyen 2011 und zweimal nach dem russischen Angriff auf die Ukraine 2022.

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US-Armee zerstört 16 iranische Minenlegerschiffe

Die USA melden die Zerstörung von 16 Minenlegerschiffen aus dem Iran. Die Schiffe seien nahe der für die weltweite Schifffahrt bedeutsamen Straße von Hormus getroffen worden, meldete das für die Region zuständige US-Militärkommando Centcom im Onlinedienst X. Zuvor hatte US-Präsident Donald Trump von zehn zerstörten Schiffen gesprochen.

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Die wichtigsten Ereignisse der Nacht

  • Nahe einer Luftwaffenbasis wurden Saudi-Arabien zufolge sechs Raketen zerstört. Zwei Drohnen wurden über Hafar al-Batin im Osten abgefangen.
  • Aus Teheran wurden schwere Angriffe gemeldet, das Regime hatte sich zuvor gegen eine Waffenruhe ausgesprochen.
  • Der Preis für Öl ist erneut gestiegen. Die Internationale Energieagentur erwägt eine große Freigabe von Notfallvorräten an Öl, entschieden werden soll heute. 
  • Die USA haben nach eigenen Angaben 16 Minenlegerschiffe in der Straße von Hormus getroffen. Zuvor hatte US-Präsident Donald Trump den Iran gewarnt, dort Minen zu legen.
  • Israels Premierminister Benjamin Netanjahu rief die Iraner auf X zum Sturz ihres Regimes auf. Anschließend drohte Irans Führung Demonstranten.
  • In Bahrain und im Irak wurden US-Militärstützpunkte attackiert, eine Drohne traf nahe Bagdads Flughafen eine diplomatische Einrichtung. Auch in Kuwait soll ein US-Stützpunkt getroffen worden sein. 
  • Im Libanon wurden laut offiziellen Angaben bereits 760.000 Menschen durch israelische Angriffe vertrieben. 

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Bundesregierung verlegt Personal des Generalkonsulats im Irak

Angesichts der Gefahrenlage im Nahen Osten hat Außenminister Johann Wadephul weitere Schritte zum Schutz des Generalkonsulats im Irak angeordnet. Wie die ZEIT aus Regierungskreisen erfuhr, wurde das Personal des Generalkonsulats in Erbil vorübergehend aus dem Irak verlegt. Die Erreichbarkeit des Konsulats sei aber weiterhin gewährleistet.

Das Personal der Botschaft in Bagdad war schon am Montag außer Landes gebracht worden. Am Samstag hatte das Auswärtige Amt bereits die Mitarbeiter der deutschen Botschaft in der iranischen Hauptstadt Teheran nach erneut schweren Angriffen der USA und Israels vorübergehend im Ausland in Sicherheit gebracht.

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Chamenei soll trotz mutmaßlicher Verletzungen wohlauf sein

Der neue Oberste Führer des Iran, Modschtaba Chamenei, soll trotz mutmaßlicher Verletzungen am Leben sein. "Ich habe Freunde mit Verbindungen gefragt. Sie sagten mir, dass er Gott sei Dank wohlauf ist", postete Jussef Peseschkian, der Sohn des iranischen Präsidenten, auf dem Onlinedienst Telegram. Peseschkian ist auch Berater der iranischen Regierung.

Der 56-jährige Modschtaba Chamenei war am Sonntag zum Obersten Führer des Iran ernannt worden. Berichten zufolge wurde er bei den US-israelischen Angriffen auf Teheran am 28. Februar verletzt, bei denen sein Vater Ali Chamenei getötet worden war. 

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Im staatlichen iranischen Fernsehen war er als "verwundeter Veteran des Ramadan-Krieges" bezeichnet worden. Details über das Ausmaß seiner Verletzungen wurden jedoch nicht genannt. Seit dem US-israelischen Angriff zu Beginn des Irankrieges ist Modschtaba Chamenei nicht öffentlich aufgetreten.

Israel geht einem hochrangigen Insider zufolge davon aus, dass Modschtaba Chamenei ​bei einem der Angriffe leicht verletzt ⁠wurde. Zu dieser Erkenntnis komme der israelische ​Geheimdienst, sagte der Insider Reuters. Deshalb erscheine Chamenei nicht in der Öffentlichkeit.

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G7 will Schiffe in Straße von Hormus begleiten lassen

Die G7-Staaten wollen Öltanker und Frachtschiffe in der Straße von Hormus von Kriegsschiffen begleiten lassen. Um solche Eskorten zu gewährleisten, sei die Koordination mehrerer Marinen und eine mehrwöchige Vorarbeit nötig, sagte Frankreichs Präsident Emmanuel Macron nach einer von ihm geleiteten Videokonferenz der Staats- und Regierungschefs der G7-Staaten zu den wirtschaftlichen Folgen des Irankriegs.

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"Die Voraussetzungen dafür sind derzeit nicht gegeben. Die Meerenge ist ein Kriegsschauplatz, aber diese Arbeit muss organisiert werden. Das haben wir vorgeschlagen, parallel dazu eine Zusammenarbeit mit Reedereien, Transportunternehmen und Versicherern." Zu den G7-Staaten gehören Deutschland, die USA, Japan, Kanada, Großbritannien, Frankreich und Italien. Der Iran sperrte die Straße von Hormus nach dem Angriff von Israel und den USA.

Frankreich hat bereits drei große Kriegsschiffe in die Region verlegt, und auch Italien, Großbritannien und die Niederlande schickten Marineschiffe Richtung Mittelmeer. Einen Schutz von Handelsschiffen durch Marineeinheiten gibt es bereits seit 2024 im Roten Meer. Dort bedroht die mit Israel verfeindete und vom Iran unterstützte Huthi-Miliz die Schifffahrt in der Region. 

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Trump will US-Ölreserve "ein bisschen" freigeben

Nach Deutschland wollen auch die USA Teile ihrer strategischen Ölreserven freigeben. Das sagte Präsident Donald Trump einem Lokalsender in Cincinnati im Bundesstaat Ohio. Der US-Ölvorrat werde "ein bisschen reduziert", wodurch die Preise etwas sinken würden. Das Ausmaß der demnach geplanten Freigabe bezifferte Trump nicht.

Die Ankündigung Trumps kommt, kurz nachdem die USA, Deutschland und die anderen Mitgliedsländer der Internationalen Energieagentur (IEA) die bislang größte Freigabe ihrer Notfallreserven beschlossen haben.

Insgesamt 400 Millionen Barrel Öl will die IEA aus den Notfallreserven ihrer Mitgliedsländer auf den Markt bringen. Fatih Birol, Chef der IEA, begründete die Entscheidung damit, dass die Ölmärkte global seien und deshalb auch die Reaktion auf große Störungen global erfolgen müsse. Die strategische Ölreserve der USA umfasst insgesamt etwa 400 Millionen Barrel. 

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Trump hält Krieg für "gewonnen" – Katz widerspricht

US-Präsident Donald Trump hat den Krieg gegen den Iran für gewonnen erklärt. "Man sagt nicht gerne zu früh, dass man gewonnen hat. Wir haben gewonnen", sagte er bei einem Auftritt im Bundesstaat Kentucky. "In der ersten Stunde war es vorbei." Die USA würden jedoch weiterkämpfen, um den Auftrag zu Ende zu führen. "Wir wollen nicht ​alle zwei Jahre zurückkommen müssen." Ähnlich hatte sich Trump zuvor in einem Telefoninterview mit dem Nachrichtenportal Axios geäußert.

Der israelische Verteidigungsminister Israel Katz erteilte Hoffnungen auf ein rasches Ende dagegen eine Absage. "Diese Operation wird ohne jegliche zeitliche Begrenzung fortgesetzt, solange es nötig ist, bis wir alle Ziele erreicht haben und der Kampf entschieden ist", sagte er laut seinem Büro bei einer Besprechung mit der Armeeführung. Der israelische Armeesprecher Effie Defrin sagte zudem, dass das israelische Militär noch eine umfangreiche Liste an Zielen habe. Die Armee sei außerdem bereit, den Einsatz im Iran so lange wie nötig fortzusetzen.

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Iranische Medien melden mehrere Tote nach Drohnenangriffen auf Sicherheitskräfte

Bei israelischen Drohnenangriffen auf Teheran sind nach Angaben iranischer Medien Mitglieder der Sicherheitskräfte getötet worden. Die Drohnen seien über mehrere Stadtteile im Süden und im Norden der iranischen Hauptstadt geflogen, meldete die Nachrichtenagentur Fars. Es seien "mehrere Mitglieder der Sicherheitskräfte und der an Kontrollpunkten stationierten Basidsch-Miliz" getötet worden. Es ist das erste Mal seit dem Beginn des Irankrieges, dass Drohnenangriffe in Teheran gemeldet wurden.

Ein Journalist der Nachrichtenagentur AFP hörte eine Drohne im Norden der iranischen Hauptstadt. Demnach waren mehrere Detonationen zu hören. Es war zunächst unklar, womit sie in Verbindung standen.

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Irak meldet iranischen Angriff auf Öltanker – ein Toter

Zwei mit irakischem Heizöl beladene Tanker sind irakischen Behördenangaben zufolge innerhalb der Hoheitsgewässer des Landes angegriffen worden. Die Schiffe seien in Brand geraten, teilte die irakische Hafenbehörde mit. Ein ausländisches Besatzungsmitglied sei bei dem Angriff getötet worden. 25 weitere Besatzungsmitglieder seien in Sicherheit gebracht worden. Der Irak machte den Iran für den Angriff verantwortlich. 

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US-Regierung schätzt Kosten der ersten Kriegstage auf elf Milliarden US-Dollar

Die ersten sechs Tage des Krieges gegen den Iran haben die USA Schätzungen zufolge mehr als 11,3 Milliarden US-Dollar gekostet – das sind mehr als 9,76 Milliarden Euro. Das berichten die New York Times und die Nachrichtenagentur Reuters unter Berufung auf eine Unterrichtung von Kongressabgeordneten durch die US-Regierung. Demnach sollen in dieser Summe viele Kosten noch nicht enthalten sein. Die endgültige Summe für die erste Woche des Krieges könnte damit noch erheblich steigen.

Reuters zufolge gehen mehrere Kongressmitarbeiter davon aus, dass die US-Regierung beim Kongress bald zusätzliche Mittel von etwa 50 Milliarden US-Dollar beantragen werde. Andere Beamte rechnen mit einer noch höheren Summe.

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Bahrain nimmt sechs Menschen wegen Videos zu Angriffen fest

In Bahrain sind sechs Menschen wegen im Netz veröffentlichter Videos zu iranischen Angriffen festgenommen worden. Ihnen wird vorgeworfen, "Videos über die Folgen der iranischen Aggression gefilmt und gepostet zu haben, dabei Sympathie ausgedrückt und deren feindliche Handlungen verherrlicht zu haben", teilte das Innenministerium mit.

Das Ministerium fügte hinzu, dass die Abteilung zur Bekämpfung von Cyberkriminalität in Bahrain die Verdächtigen festgenommen und an die Staatsanwaltschaft übergeben habe. Ihre Videos könnten dem Ministerium zufolge die öffentliche Meinung in die Irre führen und Angst unter den Bürgern verbreiten.

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USA geben 172 Millionen Barrel Öl aus strategischer Reserve frei

Die USA werden 172 Millionen Barrel Öl aus ihrer strategischen Erdölreserve freigeben. Dies sei Teil der Bemühungen der Internationalen Energieagentur (IEA), angesichts des Irankriegs stark gestiegene Ölpreise zu bekämpfen, teilte US-Energieminister Chris Wright mit. Der Minister sagte, die Freigabe solle kommende Woche beginnen und bei den geplanten Abgaberaten etwa 120 Tage dauern. Zudem sagte er, die USA würden innerhalb des nächsten Jahres rund 200 Millionen Barrel wieder auffüllen.

Zuvor hatte die IEA einer Rekordfreigabe strategischer Ölreserven zugestimmt. Die in Paris ansässige Energieagentur gab die Freigabe von 400 Millionen Barrel Öl aus den Reserven ihrer Mitgliedsländer bekannt – die größte Freigabe in der Geschichte der IEA.

An den Ölmärkten zeichnete sich dennoch keine Entspannung ab. Sorgen vor einer dauerhaften Blockade der Straße von Hormus hielten die Preise auf dem höchsten Niveau seit Jahren. Ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent kostete in der Nacht über 93 US-Dollar und damit knapp ein Prozent mehr als am Vortag.

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Irak schließt nach Angriff alle Ölhäfen

Nach einem tödlichen Angriff auf den Hafen von Basra haben die irakischen Behörden alle Ölterminals des Landes geschlossen. Die Handelshäfen seien jedoch weiter geöffnet, hieß es in einer Erklärung der Hafenbehörde, die von der staatlichen Nachrichtenagentur INA veröffentlicht wurde. Die Entscheidung fiel, nachdem zuvor bei dem Angriff auf ein Schiff, das im Hafen von Basra an einem Öltransfer beteiligt war, mindestens ein Mensch getötet worden war.

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","url":"https://www.youtube.com/watch?v=f5orpojkE9E","type":"rich","provider_name":"YouTube","author_name":"DIE ZEIT ","title":"Öltanker vor Iraks Küste stehen nach mutmaßlich iranischem Angriff in Flammen – ein Toter","description":"Zwei mit irakischem Heizöl beladene Tanker sind irakischen Behördenangaben zufolge innerhalb der Hoheitsgewässer des Landes angegriffen worden. Die Schiffe seien in Brand geraten, teilte die irakische Hafenbehörde mit. Ein ausländisches Besatzungsmitglied sei bei dem Angriff getötet worden. 25 weitere Besatzungsmitglieder seien in Sicherheit gebracht worden. Der Irak machte den Iran für den Angriff verantwortlich.nnDie irakischen Behörden haben als Reaktion alle Ölterminals des Landes geschlossen. Die Handelshäfen seien jedoch weiter geöffnet, hieß es in einer Erklärung der Hafenbehörde, die von der staatlichen Nachrichtenagentur INA veröffentlicht wurde.nnMehr zum Thema finden Sie auf zeit.de:nhttps://www.zeit.de/politik/ausland/2026-03/iran-krieg-usa-israel-liveblog?utm_medium=redpost&utm_source=youtube&utm_campaign=zeitdennHinweis: Dieses Video ist Teil des Nachrichtenfeeds von Reuters. Reuters ist eine Nachrichtenagentur, die Medien mit selbst recherchierten und formulierten Meldungen zu aktuellen Ereignissen beliefert. Die Texte zum Video hier auf YouTube verantwortet das Videoressort der ZEIT.nnBildrechte Thumbnail: ReutersnnExplainer-Videos der ZEIT zu politischen, wissenschaftlichen und gesellschaftlichen Themen finden Sie hier:nhttps://www.youtube.com/playlist?list=PLWK1Hx_NM2f6HVoqjx3iyc2IcnB0qjT1OnnHintergründe, Eindrücke und persönliche Geschichten sehen Sie in den Dokus und Reportagen der ZEIT:nhttps://www.youtube.com/playlist?list=PLWK1Hx_NM2f6qhzBJYa0h5Y3boYcaYqANnn#iran #irak #öl #diezeit","domain":"youtube.com","color":"#cc181e","amp":"","icon":"https://www.youtube.com/s/desktop/aa517dff/img/favicon_144x144.png","icon_width":144,"icon_height":144,"thumbnail_url":"https://i.ytimg.com/vi/f5orpojkE9E/maxresdefault.jpg","thumbnail_width":1280,"thumbnail_height":720,"sub_provider_name":"YouTube"}","url":"https://www.youtube.com/watch?v=f5orpojkE9E"}],"created_at":1773286129,"geo_ip":"","highlight":"","local_id":"eoahCK1t3yKw3Hu3RbEV","local_status":0,"media":[{"_type":"Tik::Model::Media","created_at":1773295916,"duration_ms":0,"geo_ip":"","height":3357,"local_id":"moaj5bkF2f6aF1V16tZ7","local_status":0,"subtype":"i","updated_at":1773302091,"updated_by":"5fb63f8885d48f4f9cf28719","url":"imageservice://media/organization/5e4f8bc97718b779d70097dc/liveblog/goVWf61p5wfE4r2w8274/eoahCK1t3yKw3Hu3RbEV/moaj5bkF2f6aF1V16tZ7.jpeg","user_id":"682340d17bc70972e7034f6d","user_locale":"en","version":6225,"width":5035}],"sort":"0000000069b232f1","updated_at":1773302091,"updated_by":"5fb63f8885d48f4f9cf28719","user_id":"6785743ca65c59a4271e6e75","user_locale":"en","version":6225},{"_type":"Tik::Model::Event","contents":[{"_type":"Tik::Model::Content::RichTextContentBlock","local_id":"boahRCRq2Qcr2AzvEt86","text":"

Israel bombardiert Kommandozentralen der Hisbollah

Die israelischen Streitkräfte haben im Libanon nach eigenen Angaben Dutzende Stellungen der proiranischen Hisbollah zerstört. Innerhalb von 30 Minuten habe die Luftwaffe in den als Dahija bekannten Vororten der Hauptstadt Beirut zehn Ziele angegriffen, darunter ein Hauptquartier des Hisbollah-Geheimdienstes, die Zentrale der Eliteeinheit Radwan und weitere Kommandozentralen, teilte das israelische Militär mit. 

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צה"ל תוקף בעצימות בלבנון: תוך 30 דקות הותקפו 10 מפקדות טרור בדאחייה ומשגרים ברחבי לבנון

צה"ל פתח בשעות האחרונות בגל תקיפות נרחב לעבר תשתיות טרור של ארגון הטרור חיזבאללה ברחבי לבנון.

בסדרת תקיפות נרחבת, צה"ל איתר והשמיד עשרות משגרים ומחבלי חיזבאללה שתכננו לשגר רקטות לעבר שטח… pic.twitter.com/C06uWu3Hhf

— צבא ההגנה לישראל (@idfonline) March 11, 2026

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Demnach griffen die Streitkräfte auch zahlreiche Raketenabschussrampen und Hisbollah-Kämpfer an, die Attacken auf Israel vorbereitet haben sollen. Nach Hinweisen von israelischen Bodentruppen nahm die Luftwaffe darüber hinaus mehr als 20 Ziele in verschiedenen Teilen des Libanon unter Beschuss.

Dem libanesischen Gesundheitsministerium zufolge wurden bei einem israelischen Angriff im Zentrum von Beirut mindestens sieben Menschen getötet und 21 weitere verletzt. Der Angriff habe den Strandabschnitt Ramlet al-Baida getroffen, an dem Vertriebene im Freien geschlafen hätten, teilte das Ministerium mit.

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Schweiz schließt Botschaft im Iran

Die Schweiz schließt nach eigenen Angaben wegen eines "steigenden Sicherheitsrisikos" ihre Botschaft in Teheran vorübergehend. Die Schweiz vertritt im Iran seit Jahrzehnten auch die Interessen der USA. Die US-Regierung respektiere die Entscheidung und sei der Botschaft und den Mitarbeitern zu tiefem Dank verpflichtet, teilte die US-Vertretung in Bern mit. Deren Arbeit "bleibt für den Schutz von US-Interessen und die Unterstützung unserer Staatsbürger entscheidend".

Die Regierung in Bern teilte wiederum mit, in Absprache mit den betroffenen Ländern halte die Schweiz den Kommunikationskanal zwischen den USA und dem Iran weiterhin offen. Der Botschafter in Teheran und fünf Mitarbeiter hätten den Iran gestern auf dem Landweg verlassen und befänden sich in Sicherheit. "Sobald es die Lage erlaubt, werden die Mitarbeitenden nach Teheran zurückkehren", hieß es.

Vor etwa einer Woche hatte die Regierung mitgeteilt, an der Botschaft seien aktuell sechs Schweizer und 18 lokale Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im Einsatz. Vier Schweizer hatten das Land bereits am 3. März verlassen. 

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Bahrain, Emirate und Saudi-Arabien melden neue Angriffe

In mehreren Ländern am Persischen Golf hat es erneut Angriffe durch Drohnen und Raketen gegeben, für die der Iran verantwortlich gemacht wird. 

  • In Bahrain wurde nach Angaben der Regierung ein Treibstofflager angegriffen. Der Angriff erfolgte demnach im Bezirk Muharraq, wo auch der internationale Flughafen des Inselstaats liegt. Es blieb zunächst unklar, ob die Kerosindepots des Flughafens am Rand der Hauptstadt Manama getroffen wurden. Der Angriff löste einen Großbrand aus.

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  • Die Vereinigten Arabischen Emirate gaben am frühen Morgen bekannt, die Luftabwehr bekämpfe eine Bedrohung durch Raketen. In Dubai stürzte zudem eine Drohne auf ein Wohngebäude. Ein dadurch ausgelöster Brand wurde laut Behörden unter Kontrolle gebracht, niemand wurde verletzt.
  • Saudi-Arabien meldete in der Nacht, dass im Osten des Landes 18 Drohnen abgefangen und zerstört worden seien. Zudem fing die Armee nach Regierungsangaben eine Drohne nahe des Botschaftsviertels in der Hauptstadt Riad ab.

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Iran bekennt sich zu Drohnenangriff in Dubai

Das iranische Staatsfernsehen hat berichtet, dass iranische Streitkräfte ein Gebäude in Dubai in den Vereinigten Arabischen Emiraten mit einer Drohne angegriffen haben. Das Gebäude sei "ein Unterschlupf für amerikanische Soldaten" gewesen, die den Iran angegriffen hätten, teilte der iranische Sender Irib auf Telegram mit.

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Die Nacht im Überblick

Bei israelischen Drohnenangriffen auf Teheran sind nach Angaben iranischer Staatsmedien Mitglieder der Basidsch-Miliz getötet worden. Nach Angaben des israelischen Militärs hat die proiranische Hisbollah-Miliz Nordisrael mit Raketen angegriffen. In mehreren Ländern am Persischen Golf hat es erneut Angriffe durch Drohnen und Raketen gegeben, für die der Iran verantwortlich gemacht wird.

Mehr dazu lesen Sie im Iran-Überblick:

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Oman räumt offenbar Schiffe aus Ölterminal

Der Oman hat laut einem Bericht der Nachrichtenagentur Bloomberg als Vorsichtsmaßnahme die Menschen auf allen Schiffen in seinem wichtigsten Ölexportterminal in Mina al-Fahal aufgefordert, sich in Sicherheit zu bringen. Die Anlage in Mina al-Fahal, die außerhalb der Straße von Hormus liegt, ist dem Bericht zufolge einer der wenigen verbliebenen Häfen, von denen Rohöl aus dem Nahen Osten auf die Weltmärkte verschifft werden kann. Der Evakuierungsbefehl erfolgte demnach, nachdem Drohnen gestern Treibstofftanks im omanischen Hafen Salalah getroffen hatten.

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Die sechs wichtigsten Fragen zum Irankrieg

Ist es bald zu Ende? Was spricht für einen Sturz des iranischen Regimes? Wie ist es gerade, in Teheran zu leben? Antworten auf diese und andere Fragen geben meine Kolleginnen und Kollegen Alice Bota, Lea Frehse, Luisa Hommerich, Jörg Lau, Mariam Lau, Omid Rezaee und Jan Roß.

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Warum Trump den USA mit dem Irankrieg langfristig schadet

Der von US-Präsident Donald Trump erhoffte Aufstand der iranischen Bevölkerung ist ausgeblieben. Modschtaba Chamenei richtet sich in der Nachfolge seines getöteten Vaters Ali Chamenei ein. Die Öl- und Gasexporte aus dem persischen Golf fallen aus und führen zu enormen Preisanstiegen. Den USA droht im Krieg gegen den Iran ein militärischer, wirtschaftlicher und global strategischer Verlust, schreibt mein ZEIT-Kollege Michael Thumann. "Die USA haben den Krieg gegen den Iran faktisch schon verloren."

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Vom Iran unterstützte Milizen melden Tote nach Angriff im Irak

Im Irak hat es offenbar einen amerikanisch-israelischen Luftangriff auf mit dem Iran verbündete Milizen gegeben. Laut örtlichen Medien wurden bei dem Angriff in der irakischen Provinz Anbar im Westen des Landes 27 Kämpfer der sogenannten Volksmobilisierungskräfte (PMF) getötet sowie mehr als 60 verletzt. Das Hauptquartier der Milizen sowie mehrere Fahrzeuge seien zerstört worden. Weder die irakische Regierung in Bagdad noch die USA oder Israel äußerten sich bislang zu den Angaben.

Die PMF – arabisch Al-Haschd asch-Schabi – sind ein Verbund mehrerer überwiegend schiitischer Milizen. Teil der außenpolitischen Strategie des iranischen Regimes ist es, im Nahen Osten Terrororganisationen und Milizen zu unterstützen – sogenannte Proxys.

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Erneut Drohnenangriffe auf autonome kurdische Region im Irak

Im kurdischen Teil des Iraks gab es erneut eine Serie von Drohnenattacken. Der Gouverneur der Provinz Erbil, Umid Kuschnau, sprach am Morgen von mindestens 17 Drohnenangriffen innerhalb von 24 Stunden in der autonomen kurdischen Region. Die meisten Drohnen seien von Truppen des internationalen Militärbündnisses in Erbil abgefangen worden.

Seit Beginn des Irankriegs gab es zahlreiche Angriffe der iranischen Streitkräfte oder mit ihr verbündeter Milizen auf die Region. In Erbil befindet sich ein multinational genutzter Stützpunkt, auf dem unter anderem Soldaten des US-Militärs und der Bundeswehr stationiert sind. Zudem gibt es auf der irakischen Seite der Grenze auch viele iranisch-kurdische Gruppierungen, die sich gegen das Regime in Teheran zur Wehr setzen und von diesem angegriffen werden.

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Die Schiffe seien in Brand geraten, teilte die irakische Hafenbehörde mit. Ein ausländisches Besatzungsmitglied sei bei dem Angriff getötet worden. 25 weitere Besatzungsmitglieder seien in Sicherheit gebracht worden. Der Irak machte den Iran für den Angriff verantwortlich.nnDie irakischen Behörden haben als Reaktion alle Ölterminals des Landes geschlossen. Die Handelshäfen seien jedoch weiter geöffnet, hieß es in einer Erklärung der Hafenbehörde, die von der staatlichen Nachrichtenagentur INA veröffentlicht wurde.nnMehr zum Thema finden Sie auf zeit.de:nhttps://www.zeit.de/politik/ausland/2026-03/iran-krieg-usa-israel-liveblog?utm_medium=redpost&utm_source=youtube&utm_campaign=zeitdennHinweis: Dieses Video ist Teil des Nachrichtenfeeds von Reuters. Reuters ist eine Nachrichtenagentur, die Medien mit selbst recherchierten und formulierten Meldungen zu aktuellen Ereignissen beliefert. Die Texte zum Video hier auf YouTube verantwortet das Videoressort der ZEIT.nnBildrechte Thumbnail: ReutersnnExplainer-Videos der ZEIT zu politischen, wissenschaftlichen und gesellschaftlichen Themen finden Sie hier:nhttps://www.youtube.com/playlist?list=PLWK1Hx_NM2f6HVoqjx3iyc2IcnB0qjT1OnnHintergründe, Eindrücke und persönliche Geschichten sehen Sie in den Dokus und Reportagen der ZEIT:nhttps://www.youtube.com/playlist?list=PLWK1Hx_NM2f6qhzBJYa0h5Y3boYcaYqANnn#iran #irak #öl #diezeit","image":{"@type":"ImageObject"}}]},{"@type":"BlogPosting","headline":"Schweiz schließt Botschaft im Iran","articleBody":"Schweiz schließt Botschaft im IranDie Schweiz schließt nach eigenen Angaben wegen eines "steigenden Sicherheitsrisikos" ihre Botschaft in Teheran vorübergehend. Die Schweiz vertritt im Iran seit Jahrzehnten auch die Interessen der USA. 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Dies sei Teil der Bemühungen der Internationalen Energieagentur (IEA), angesichts des Irankriegs stark gestiegene Ölpreise zu bekämpfen, teilte US-Energieminister Chris Wright mit. Der Minister sagte, die Freigabe solle kommende Woche beginnen und bei den geplanten Abgaberaten etwa 120 Tage dauern. Zudem sagte er, die USA würden innerhalb des nächsten Jahres rund 200 Millionen Barrel wieder auffüllen.Zuvor hatte die IEA einer Rekordfreigabe strategischer Ölreserven zugestimmt. Die in Paris ansässige Energieagentur gab die Freigabe von 400 Millionen Barrel Öl aus den Reserven ihrer Mitgliedsländer bekannt – die größte Freigabe in der Geschichte der IEA.An den Ölmärkten zeichnete sich dennoch keine Entspannung ab. Sorgen vor einer dauerhaften Blockade der Straße von Hormus hielten die Preise auf dem höchsten Niveau seit Jahren. 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Das berichten die New York Times und die Nachrichtenagentur Reuters unter Berufung auf eine Unterrichtung von Kongressabgeordneten durch die US-Regierung. Demnach sollen in dieser Summe viele Kosten noch nicht enthalten sein. Die endgültige Summe für die erste Woche des Krieges könnte damit noch erheblich steigen.Reuters zufolge gehen mehrere Kongressmitarbeiter davon aus, dass die US-Regierung beim Kongress bald zusätzliche Mittel von etwa 50 Milliarden US-Dollar beantragen werde. 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Mathis Gann
Mathis Gann

Erneut Drohnenangriffe auf autonome kurdische Region im Irak

Im kurdischen Teil des Iraks gab es erneut eine Serie von Drohnenattacken. Der Gouverneur der Provinz Erbil, Umid Kuschnau, sprach am Morgen von mindestens 17 Drohnenangriffen innerhalb von 24 Stunden in der autonomen kurdischen Region. Die meisten Drohnen seien von Truppen des internationalen Militärbündnisses in Erbil abgefangen worden.

Seit Beginn des Irankriegs gab es zahlreiche Angriffe der iranischen Streitkräfte oder mit ihr verbündeter Milizen auf die Region. In Erbil befindet sich ein multinational genutzter Stützpunkt, auf dem unter anderem Soldaten des US-Militärs und der Bundeswehr stationiert sind. Zudem gibt es auf der irakischen Seite der Grenze auch viele iranisch-kurdische Gruppierungen, die sich gegen das Regime in Teheran zur Wehr setzen und von diesem angegriffen werden.

Mathis Gann
Mathis Gann

Vom Iran unterstützte Milizen melden Tote nach Angriff im Irak

Im Irak hat es offenbar einen amerikanisch-israelischen Luftangriff auf mit dem Iran verbündete Milizen gegeben. Laut örtlichen Medien wurden bei dem Angriff in der irakischen Provinz Anbar im Westen des Landes 27 Kämpfer der sogenannten Volksmobilisierungskräfte (PMF) getötet sowie mehr als 60 verletzt. Das Hauptquartier der Milizen sowie mehrere Fahrzeuge seien zerstört worden. Weder die irakische Regierung in Bagdad noch die USA oder Israel äußerten sich bislang zu den Angaben.

Die PMF – arabisch Al-Haschd asch-Schabi – sind ein Verbund mehrerer überwiegend schiitischer Milizen. Teil der außenpolitischen Strategie des iranischen Regimes ist es, im Nahen Osten Terrororganisationen und Milizen zu unterstützen – sogenannte Proxys.

Johanna Sethe
Johanna Sethe

Warum Trump den USA mit dem Irankrieg langfristig schadet

Der von US-Präsident Donald Trump erhoffte Aufstand der iranischen Bevölkerung ist ausgeblieben. Modschtaba Chamenei richtet sich in der Nachfolge seines getöteten Vaters Ali Chamenei ein. Die Öl- und Gasexporte aus dem persischen Golf fallen aus und führen zu enormen Preisanstiegen. Den USA droht im Krieg gegen den Iran ein militärischer, wirtschaftlicher und global strategischer Verlust, schreibt mein ZEIT-Kollege Michael Thumann. „Die USA haben den Krieg gegen den Iran faktisch schon verloren.

Mehr dazu lesen Sie hier:

Mathias Peer
Mathias Peer

Die sechs wichtigsten Fragen zum Irankrieg

Ist es bald zu Ende? Was spricht für einen Sturz des iranischen Regimes? Wie ist es gerade, in Teheran zu leben? Antworten auf diese und andere Fragen geben meine Kolleginnen und Kollegen Alice Bota, Lea Frehse, Luisa Hommerich, Jörg Lau, Mariam Lau, Omid Rezaee und Jan Roß.

Mehr dazu lesen Sie hier:

Mathias Peer
Mathias Peer

Die Nacht im Überblick

Bei israelischen Drohnenangriffen auf Teheran sind nach Angaben iranischer Staatsmedien Mitglieder der Basidsch-Miliz getötet worden. Nach Angaben des israelischen Militärs hat die proiranische Hisbollah-Miliz Nordisrael mit Raketen angegriffen. In mehreren Ländern am Persischen Golf hat es erneut Angriffe durch Drohnen und Raketen gegeben, für die der Iran verantwortlich gemacht wird.

Mehr dazu lesen Sie im Iran-Überblick:

Mathias Peer
Mathias Peer

Oman räumt offenbar Schiffe aus Ölterminal

Der Oman hat laut einem Bericht der Nachrichtenagentur Bloomberg als Vorsichtsmaßnahme die Menschen auf allen Schiffen in seinem wichtigsten Ölexportterminal in Mina al-Fahal aufgefordert, sich in Sicherheit zu bringen. Die Anlage in Mina al-Fahal, die außerhalb der Straße von Hormus liegt, ist dem Bericht zufolge einer der wenigen verbliebenen Häfen, von denen Rohöl aus dem Nahen Osten auf die Weltmärkte verschifft werden kann. Der Evakuierungsbefehl erfolgte demnach, nachdem Drohnen gestern Treibstofftanks im omanischen Hafen Salalah getroffen hatten.

Bastian Hartig
Bastian Hartig

Irak schließt nach Angriff alle Ölhäfen

Nach einem tödlichen Angriff auf den Hafen von Basra haben die irakischen Behörden alle Ölterminals des Landes geschlossen. Die Handelshäfen seien jedoch weiter geöffnet, hieß es in einer Erklärung der Hafenbehörde, die von der staatlichen Nachrichtenagentur INA veröffentlicht wurde. Die Entscheidung fiel, nachdem zuvor bei dem Angriff auf ein Schiff, das im Hafen von Basra an einem Öltransfer beteiligt war, mindestens ein Mensch getötet worden war.
Ackerland am Ölfeld Zubair in Zubair Mishrif, Basra, Irak
Ackerland am Ölfeld Zubair in Zubair Mishrif, Basra, Irak. Essam al-Sudani/Reuters

Öltanker vor Iraks Küste stehen nach mutmaßlich iranischem Angriff in Flammen – ein Toter
Zwei mit irakischem Heizöl beladene Tanker sind irakischen Behördenangaben zufolge innerhalb der Hoheitsgewässer des Landes angegriffen worden. Die Schiffe seien in Brand geraten, teilte die irakische Hafenbehörde mit. Ein ausländisches Besatzungsmitglied sei bei dem Angriff getötet worden. 25 weitere Besatzungsmitglieder seien in Sicherheit gebracht worden. Der Irak machte den Iran für den Angriff verantwortlich.

Die irakischen Behörden haben als Reaktion alle Ölterminals des Landes geschlossen. Die Handelshäfen seien jedoch weiter geöffnet, hieß es in einer Erklärung der Hafenbehörde, die von der staatlichen Nachrichtenagentur INA veröffentlicht wurde.

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Hinweis: Dieses Video ist Teil des Nachrichtenfeeds von Reuters. Reuters ist eine Nachrichtenagentur, die Medien mit selbst recherchierten und formulierten Meldungen zu aktuellen Ereignissen beliefert. Die Texte zum Video hier auf YouTube verantwortet das Videoressort der ZEIT.

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Hintergründe, Eindrücke und persönliche Geschichten sehen Sie in den Dokus und Reportagen der ZEIT:

#iran #irak #öl #diezeit

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Mathias Peer
Mathias Peer

Schweiz schließt Botschaft im Iran

Die Schweiz schließt nach eigenen Angaben wegen eines „steigenden Sicherheitsrisikos“ ihre Botschaft in Teheran vorübergehend. Die Schweiz vertritt im Iran seit Jahrzehnten auch die Interessen der USA. Die US-Regierung respektiere die Entscheidung und sei der Botschaft und den Mitarbeitern zu tiefem Dank verpflichtet, teilte die US-Vertretung in Bern mit. Deren Arbeit „bleibt für den Schutz von US-Interessen und die Unterstützung unserer Staatsbürger entscheidend„.

Die Regierung in Bern teilte wiederum mit, in Absprache mit den betroffenen Ländern halte die Schweiz den Kommunikationskanal zwischen den USA und dem Iran weiterhin offen. Der Botschafter in Teheran und fünf Mitarbeiter hätten den Iran gestern auf dem Landweg verlassen und befänden sich in Sicherheit. „Sobald es die Lage erlaubt, werden die Mitarbeitenden nach Teheran zurückkehren“, hieß es.

Vor etwa einer Woche hatte die Regierung mitgeteilt, an der Botschaft seien aktuell sechs Schweizer und 18 lokale Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im Einsatz. Vier Schweizer hatten das Land bereits am 3. März verlassen. 

Ulrike Tschirner
Ulrike Tschirner

Iran bekennt sich zu Drohnenangriff in Dubai

Das iranische Staatsfernsehen hat berichtet, dass iranische Streitkräfte ein Gebäude in Dubai in den Vereinigten Arabischen Emiraten mit einer Drohne angegriffen haben. Das Gebäude sei „ein Unterschlupf für amerikanische Soldaten“ gewesen, die den Iran angegriffen hätten, teilte der iranische Sender Irib auf Telegram mit.
Beschädigtes Gebäude in der Nähe des Dubai Creek Harbour
Beschädigtes Gebäude in der Nähe des Dubai Creek Harbour. Stringer/Reuters

Ulrike Tschirner
Ulrike Tschirner

Bahrain, Emirate und Saudi-Arabien melden neue Angriffe

In mehreren Ländern am Persischen Golf hat es erneut Angriffe durch Drohnen und Raketen gegeben, für die der Iran verantwortlich gemacht wird. 
  • In Bahrain wurde nach Angaben der Regierung ein Treibstofflager angegriffen. Der Angriff erfolgte demnach im Bezirk Muharraq, wo auch der internationale Flughafen des Inselstaats liegt. Es blieb zunächst unklar, ob die Kerosindepots des Flughafens am Rand der Hauptstadt Manama getroffen wurden. Der Angriff löste einen Großbrand aus.
Rauch über Manama, der Hauptstadt von Bahrain
Rauch über Manama, der Hauptstadt von Bahrain. Stringer/Reuters
  • Die Vereinigten Arabischen Emirate gaben am frühen Morgen bekannt, die Luftabwehr bekämpfe eine Bedrohung durch Raketen. In Dubai stürzte zudem eine Drohne auf ein Wohngebäude. Ein dadurch ausgelöster Brand wurde laut Behörden unter Kontrolle gebracht, niemand wurde verletzt.
  • Saudi-Arabien meldete in der Nacht, dass im Osten des Landes 18 Drohnen abgefangen und zerstört worden seien. Zudem fing die Armee nach Regierungsangaben eine Drohne nahe des Botschaftsviertels in der Hauptstadt Riad ab.

Ulrike Tschirner
Ulrike Tschirner

Israel bombardiert Kommandozentralen der Hisbollah

Die israelischen Streitkräfte haben im Libanon nach eigenen Angaben Dutzende Stellungen der proiranischen Hisbollah zerstört. Innerhalb von 30 Minuten habe die Luftwaffe in den als Dahija bekannten Vororten der Hauptstadt Beirut zehn Ziele angegriffen, darunter ein Hauptquartier des Hisbollah-Geheimdienstes, die Zentrale der Eliteeinheit Radwan und weitere Kommandozentralen, teilte das israelische Militär mit. 
Demnach griffen die Streitkräfte auch zahlreiche Raketenabschussrampen und Hisbollah-Kämpfer an, die Attacken auf Israel vorbereitet haben sollen. Nach Hinweisen von israelischen Bodentruppen nahm die Luftwaffe darüber hinaus mehr als 20 Ziele in verschiedenen Teilen des Libanon unter Beschuss.

Dem libanesischen Gesundheitsministerium zufolge wurden bei einem israelischen Angriff im Zentrum von Beirut mindestens sieben Menschen getötet und 21 weitere verletzt. Der Angriff habe den Strandabschnitt Ramlet al-Baida getroffen, an dem Vertriebene im Freien geschlafen hätten, teilte das Ministerium mit.

Mathias Peer
Mathias Peer

USA geben 172 Millionen Barrel Öl aus strategischer Reserve frei

Die USA werden 172 Millionen Barrel Öl aus ihrer strategischen Erdölreserve freigeben. Dies sei Teil der Bemühungen der Internationalen Energieagentur (IEA), angesichts des Irankriegs stark gestiegene Ölpreise zu bekämpfen, teilte US-Energieminister Chris Wright mit. Der Minister sagte, die Freigabe solle kommende Woche beginnen und bei den geplanten Abgaberaten etwa 120 Tage dauern. Zudem sagte er, die USA würden innerhalb des nächsten Jahres rund 200 Millionen Barrel wieder auffüllen.

Zuvor hatte die IEA einer Rekordfreigabe strategischer Ölreserven zugestimmt. Die in Paris ansässige Energieagentur gab die Freigabe von 400 Millionen Barrel Öl aus den Reserven ihrer Mitgliedsländer bekannt – die größte Freigabe in der Geschichte der IEA.

An den Ölmärkten zeichnete sich dennoch keine Entspannung ab. Sorgen vor einer dauerhaften Blockade der Straße von Hormus hielten die Preise auf dem höchsten Niveau seit Jahren. Ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent kostete in der Nacht über 93 US-Dollar und damit knapp ein Prozent mehr als am Vortag.

Frachtcontainer neben Lagertanks in der Raffinerie von Marathon Petroleum in Los Angeles, aufgenommen im März 2022
Frachtcontainer neben Lagertanks in der Raffinerie von Marathon Petroleum in Los Angeles, aufgenommen im März 2022. Bing Guan/Reuters

Mathias Peer
Mathias Peer

Bahrain nimmt sechs Menschen wegen Videos zu Angriffen fest

In Bahrain sind sechs Menschen wegen im Netz veröffentlichter Videos zu iranischen Angriffen festgenommen worden. Ihnen wird vorgeworfen, „Videos über die Folgen der iranischen Aggression gefilmt und gepostet zu haben, dabei Sympathie ausgedrückt und deren feindliche Handlungen verherrlicht zu haben„, teilte das Innenministerium mit.

Das Ministerium fügte hinzu, dass die Abteilung zur Bekämpfung von Cyberkriminalität in Bahrain die Verdächtigen festgenommen und an die Staatsanwaltschaft übergeben habe. Ihre Videos könnten dem Ministerium zufolge die öffentliche Meinung in die Irre führen und Angst unter den Bürgern verbreiten.

Ulrike Tschirner
Ulrike Tschirner

US-Regierung schätzt Kosten der ersten Kriegstage auf elf Milliarden US-Dollar

Die ersten sechs Tage des Krieges gegen den Iran haben die USA Schätzungen zufolge mehr als 11,3 Milliarden US-Dollar gekostet – das sind mehr als 9,76 Milliarden Euro. Das berichten die New York Times und die Nachrichtenagentur Reuters unter Berufung auf eine Unterrichtung von Kongressabgeordneten durch die US-Regierung. Demnach sollen in dieser Summe viele Kosten noch nicht enthalten sein. Die endgültige Summe für die erste Woche des Krieges könnte damit noch erheblich steigen.

Reuters zufolge gehen mehrere Kongressmitarbeiter davon aus, dass die US-Regierung beim Kongress bald zusätzliche Mittel von etwa 50 Milliarden US-Dollar beantragen werde. Andere Beamte rechnen mit einer noch höheren Summe.

 Lenkwaffenzerstörer der Arleigh-Burke-Klasse USS Thomas Hudner (DDG 116) beim Abschuss einer Tomahawk-Landangriffsrakete (TLAM)
Lenkwaffenzerstörer der Arleigh-Burke-Klasse USS Thomas Hudner (DDG 116) beim Abschuss einer Tomahawk-Landangriffsrakete (TLAM) . US-Marine/AP/dpa

Mathias Peer
Mathias Peer

Irak meldet iranischen Angriff auf Öltanker – ein Toter

Zwei mit irakischem Heizöl beladene Tanker sind irakischen Behördenangaben zufolge innerhalb der Hoheitsgewässer des Landes angegriffen worden. Die Schiffe seien in Brand geraten, teilte die irakische Hafenbehörde mit. Ein ausländisches Besatzungsmitglied sei bei dem Angriff getötet worden. 25 weitere Besatzungsmitglieder seien in Sicherheit gebracht worden. Der Irak machte den Iran für den Angriff verantwortlich.