Irankrieg: Golfstaaten melden erneute Angriffe aus dem Iran



vermehrt Ziele im Libanon an.

Bei den jüngsten Angriffen zerstörten die israelischen Streitkräfte nach eigenen Angaben mehrere Raketenabschussrampen und eine Drohnenfabrik der Hisbollah im Süden des Landes nahe der Grenze zu Israel. Die Angaben des Militärs ließen sich zunächst nicht unabhängig überprüfen.

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Iran greift kurdische Gruppen im Irak an

Die iranischen Streitkräfte haben nach eigenen Angaben erneut kurdische Gruppen im benachbarten Irak angegriffen. Es seien drei Raketen auf das Hauptquartier oppositioneller Verbände abgefeuert worden, meldete die staatliche Nachrichtenagentur Irna unter Berufung auf die Militärführung in Teheran. Der regierungstreue Sender Press TV veröffentlichte Videos, auf denen Einschläge in den Stellungen "antiiranischer Separatisten" zu sehen sein sollen.

US-Medien berichteten zuletzt, US-Präsident Donald Trump erwäge, kurdische Gruppen für einen Aufstand gegen Irans Regierung zu bewaffnen. Die US-Regierung wies dies zurück. Regierungssprecherin Karoline Leavitt bestätigte allerdings, dass Trump mit kurdischen Anführern in der Region mit Blick auf den US-Stützpunkt im Norden des Irak gesprochen habe.

Die Kurden sind eine ethnische Gruppe mit schätzungsweise 30 Millionen Angehörigen, die vor allem im Irak, im Iran sowie in Syrien und der Türkei leben. Sie kämpfen seit Jahrzehnten für einen eigenen Staat und wurden lange im Irak wie auch im Iran verfolgt und unterdrückt. Die autonome Kurdenregion im Irak entstand nach dem Sturz von Diktator Saddam Hussein im Jahr 2003.

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Israel sieht "historische Erfolge" – Trump prahlt

Die israelische Regierung hat nach eigener Einschätzung bereits "historische Erfolge" im Krieg gegen den Iran erzielt. "Israel und die USA haben gemeinsam historische Erfolge erzielt, um unsere Bürger und die zivilisierte Welt zu schützen", sagte Regierungssprecherin Schosch Bedrosian in der Nacht in einem Internetvideo.

Die amerikanisch-israelischen Luftangriffe seien notwendig gewesen, weil der Iran sein Atomprogramm in "neuen unterirdischen Bunkern" wieder aufgebaut habe, sagte die Sprecherin. Außerdem habe es Anzeichen dafür gegeben, dass der Iran "Israel und amerikanische Truppen im Nahen Osten" habe angreifen wollen.

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Auch US-Präsident Donald Trump zeigte sich zufrieden mit dem Verlauf des Kriegs. "Es läuft gut an der Kriegsfront, um es zurückhaltend auszudrücken", sagte Trump bei einem Treffen mit Technologieunternehmern im Weißen Haus. Auf einer Skala bis zehn würde er "etwa 15" Punkte vergeben. 

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Israel startet neue Angriffe auf Teheran

Das israelische Militär attackiert erneut die iranische Hauptstadt. Das teilten die Streitkräfte Israels auf Telegram mit. Man habe mit einer "groß angelegten Angriffswelle auf Infrastruktur des iranischen Terrorregimes" in Teheran begonnen, schrieb das israelische Militär ohne Angabe weiterer Details in einer kurzen Mitteilung.

Die iranische Nachrichtenagentur Tasnim berichtete unterdessen, in Teheran habe es Explosionen gegeben. Iranische Flugabwehrsysteme seien im Einsatz. Augenzeugen berichteten der Nachrichtenagentur dpa ebenfalls von Explosionen in der iranischen Hauptstadt. Auch in der Großstadt Karadsch, etwa 20 Kilometer westlich Teherans, ist es laut Staatsmedien zu Explosionen gekommen.

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Nach israelischen Militärangaben von gestern hat die Luftwaffe des Landes seit Beginn der Angriffe am Samstag mehr als 5.000 Bomben und Raketen abgeworfen. Wie die Times of Israel unter Berufung auf Militärkreise berichtet, planen die Streitkräfte noch Angriffe für mindestens eine bis zwei weitere Wochen, innerhalb derer Tausende Ziele attackiert werden sollten.

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Erster deutscher Evakuierungsflug in Frankfurt gelandet

Der erste von der Bundesregierung organisierte Evakuierungsflug ist aus der Golfregion in Deutschland angekommen. Die Lufthansa-Maschine sei um kurz nach 7.30 Uhr am Flughafen in Frankfurt am Main gelandet, berichteten Reporter der Nachrichtenagentur dpa und das Luftfahrtportal Flightradar24.

An Bord des Lufthansa-Airbus vom Typ A340-300 mit der Flugnummer LH345 befanden sich Menschen, die von der Bundesregierung ausgewählt worden sind. Sie saßen wie Zehntausende weitere Reisende infolge des US-Angriffs auf den Iran und der iranischen Gegenangriffe auf Golfstaaten in der Region fest.

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Bereits am Dienstag war eine Maschine der Fluggesellschaft Emirates mit deutschen Passagieren an Bord in Frankfurt gelandet. Die Bundesregierung hatte angekündigt, Evakuierungsflüge für besonders gefährdete Personen – etwa Kinder, Kranke und Schwangere – zu organisieren. 

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Iran will US-Tanker im Persischen Golf getroffen haben

Die iranische Revolutionsgarde hat eigenen Angaben zufolge einen Tanker im nördlichen Teil des Persischen Golfs angegriffen. Das Schiff, bei dem es sich um einen US-Tanker handeln soll, stehe in Flammen, teilte die Revolutionsgarde über staatliche Medien mit.

Die Revolutionsgarde begründet den Angriff auf den Tanker mit der Kontrolle der Straße von Hormus: In Kriegszeiten stehe die Durchfahrt durch die Meerenge unter Kontrolle der Islamischen Republik.

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Israels Armee ruft Libanesen zur Flucht nach Norden auf 

Die iraelische Armee hat ihre Warnung an die Zivilbevölkerung im Südlibanon bekräftigt. Bewohnerinnen und Bewohner sollten sich unverzüglich über den Litani-Fluss zurückziehen, zitierte die Times of Israel Armeesprecher Avichay Adraee. Die Warnung gelte auch für die Städte Tyors und Bint Dschubail. 

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Jedes Haus, das von der Hisbollah-Miliz militärisch genutzt werde, könne zum Ziel von Angriffen werden, warnte Adraee. Die Armee schätzt demnach, dass bislang bereits mehr als 300.000 libanesische Zivilisten ihre Dörfer im Südlibanon verlassen haben. Vor den Kämpfen zwischen Israel und der Hisbollah im Jahr 2024 waren nach Armeeangaben fast 1,2 Millionen Menschen innerhalb des Libanons geflohen.

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Israelische Regierung ordnet schnellere Rüstungsproduktion an

Vor dem Hintergrund des Irankriegs hat das israelische Verteidigungsministerium die großen Rüstungsunternehmen des Landes angewiesen, die Produktion offensiver und defensiver Waffensysteme zu beschleunigen. Dies bestätigte eine Sprecherin des Ministeriums. Israel bereitet sich den Angaben zufolge auf anhaltende Kampfhandlungen und eine mögliche Ausweitung auf weitere Fronten vor. Vertretern der Rüstungsindustrie wurde dem Ministerium zufolge ein operativer Lagebericht vorgelegt, zusammen mit kurz- und langfristigen Beschaffungs- und Aufrüstungsplänen.

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Laut der israelischen Wirtschaftszeitung Calcalist betrifft dies die Unternehmen Elbit Systems, Israel Aerospace Industries (IAI), Rafael und Tomer. Produkte dieser Hersteller würden auch bei den israelischen Angriffen im Iran eingesetzt. Zu den wichtigsten Raketenabwehrsystemen, deren Produktion beschleunigt werden soll, gehören demnach Arrow 3 und Barak MX von Israel Aerospace Industries sowie Schleuder Davids von Rafael.

Die israelische Rüstungsindustrie muss nicht nur den Bedarf im Inland decken, sondern hat auch Lieferverpflichtungen für ausländische Streitkräfte. Neben eigener Produktion setzt Israel darum auch weiterhin auf Waffenimporte. So werden seit Kriegsbeginn am Samstag US-Waffensysteme nach Israel geliefert.

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Frankreich erlaubt USA Nutzung seiner Militärstützpunkte

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US-Flugzeuge dürfen in der Golfregion französische Militärstützpunkte nutzen. "Im Rahmen unserer Beziehungen zu den USA wurde die Präsenz von deren Flugzeugen auf unseren Stützpunkten vorübergehend genehmigt", sagte eine Sprecherin des Generalstabs der Nachrichtenagentur AFP. "Diese Flugzeuge tragen zum Schutz unserer Partner in der Golfregion bei."

Der größte französische Militärstützpunkt befindet sich in Abu Dhabi, der Hauptstadt der Vereinigten Arabischen Emirate. Er war am vergangenen Wochenende von einer iranischen Drohne beschädigt worden.

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Nato-Chef Rutte sieht keinen Bündnisfall in der Türkei

Laut Nato-Generalsekretär Mark Rutte steht eine Berufung auf den Artikel fünf, den sogenannten Bündnisfall, im Irankrieg derzeit nicht zur Debatte. "Niemand spricht über Artikel fünf", sagte Rutte der Nachrichtenagentur Reuters. Artikel fünf des Nato-Vertrags legt fest, dass ein Angriff auf eines seiner Mitglieder als ein Angriff auf alle anderen Mitglieder gilt.

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Der Nato-Chef bezog sich dabei explizit auf einen Zwischenfall von gestern: Eine ballistische Rakete aus dem Iran war nahe dem türkischen Luftraum von der Türkei abgefangen worden. Damit war das Nato-Mitgliedsland zum ersten Mal direkt in den Konflikt involviert, was die Möglichkeit einer größeren Eskalation unter Beteiligung der Nato-Bündnispartner erhöht.

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Der Überblick am Mittag

  • Das israelische Militär hat am Morgen eine neue "großangelegte Angriffswelle auf Infrastruktur des iranischen Terrorregimes" in der iranischen Hauptstadt Teheran begonnen und eigenen Angaben zufolge einen iranischen Raketenwerfer nahe der Stadt Ghom zerstört. 
  • Frankreich hat den USA die Nutzung seiner Stützpunkte erlaubt. "Im Rahmen unserer Beziehungen zu den USA wurde die Präsenz von deren Flugzeugen auf unseren Stützpunkten vorübergehend genehmigt", sagte eine Sprecherin des Generalstabs.
  • Der Iran hat Vorwürfe zurückgewiesen, die Türkei sowie Aserbaidschan angegriffen zu haben. Dafür hat der Iran den USA mit Vergeltung für das versenkte Kriegsschiff vor Sri Lanka gedroht. Zudem griff der Iran erneut Israel und kurdische Stellungen an. Auch will der Iran ein US-Kriegsschiff im Persischen Golf getroffen haben, bisher gibt es dazu nicht mehr Angaben.
  • Im Iran sollen mehr als 100 zivile Ziele getroffen worden sein.
  • Der Nato-Generalsekretär Mark Rutte sieht keinen Nato-Bündnisfall nach den mutmaßlichen iranischen Angriffen auf die Türkei.
  • Die israelische Armee hat zugleich ihre Offensive im Libanon erweitert und die Libanesen zur Flucht aus bestimmten Gebieten aufgefordert.
  • In Israel soll es fast 1.500 Verletzte seit Kriegsbeginn geben. Israel hat eine schnellere Rüstungsproduktion angeordnet.
  • Erste deutsche Evakuierungsflüge sind gestartet. Die Fluggesellschaft Qatar Airways will ab heute mehrere Sonderflüge durchführen, um gestrandete Reisende zurückzubringen.

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Iran kritisiert "Schweigen" der EU-Länder

Irans Führung hat die Positionierung der EU im Irankrieg kritisiert. Die Länder der Europäischen Union würden die Angriffe auf den Iran nicht ausreichend verurteilen, sagte ein Sprecher des iranischen Außenministeriums dem spanischen Fernsehsender TVE: "Wenn die ​EU-Länder zu diesem Verstoß gegen das Völkerrecht schweigen, werden sie früher oder später den Preis dafür bezahlen."

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Verletzte in Abu Dhabi, Explosionen in Dubai und Doha

Die Golfregion ist am sechsten Tag des Irankriegs von neuen Angriffen erschüttert worden. In Abu Dhabi, der Hauptstadt der Vereinigten Arabischen Emirate, wurden sechs Menschen durch herabfallende Trümmer einer abgefangenen Drohne verletzt. Der Zwischenfall ereignete sich dem emiratischen Pressebüro zufolge in einem Industriegebiet. Die betroffene Gegend befindet sich in der Nähe des Luftwaffenstützpunkts Al-Dhafra, auf dem auch US-Soldaten stationiert sind. Bei den Verletzten handele es sich um ausländische Arbeiter aus Pakistan und Nepal, teilte das Pressebüro mit.

In Dubai und in der katarischen Hauptstadt Doha waren Explosionen zu hören. Journalisten der Nachrichtenagentur AFP bezeichneten die Detonationen in Doha als einige der heftigsten seit dem Beginn der iranischen Angriffe auf den Golfstaat am Samstag. Das katarische Verteidigungsministerium sprach von einem Raketenangriff.

Die Angriffe erfolgten nur wenige Stunden, nachdem Emir Scheich Tamim bin Hamad Al-Thani den iranischen Außenminister Abbas Araghtschi in einem Telefonat scharf kritisiert hatte. Er warf dem Iran vor, seinen Nachbarn zu schaden und sie in einen Krieg verwickeln zu wollen, der nicht ihrer sei.

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Aserbaidschan mobilisiert Armee nach Drohnenangriff auf autonome Region

Der aserbaidschanische Präsident İlham Əliyev hat wegen des mutmaßlich iranischen Drohnenangriffs auf die aserbaidschanische Exklave Nachitschewan die Streitkräfte des Landes in Einsatzbereitschaft versetzt. Das meldete die staatliche Nachrichtenagentur Azertag von einer Sitzung des nationalen Sicherheitsrates in der Hauptstadt Baku. Die Armee solle zu jeder Art Einsatz bereit sein, sagte Əliyev demnach. 

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Zuvor waren Drohnen am internationalen Flughafen in Nachitschewan sowie in der Nähe einer Schule eingeschlagen. Əliyevs Präsidialamt sprach von einem "abscheulichen Terrorakt"; die Verantwortlichen müssten zur Rechenschaft gezogen werden. Die iranische Führung bestreitet eine Verantwortung für den Angriff. 

Die autonome Region Nachitschewan ist vom Kernland Aserbaidschans getrennt und überwiegend von Armenien und dem Iran umgeben. Auch Aserbaidschan hat eine Land- sowie im Kaspischen Meer eine Seegrenze mit dem Iran.

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Keir Starmer verteidigt britische Haltung zum Irankrieg

Der britische Premierminister Keir Starmer hat die Entscheidung seiner Regierung verteidigt, sich nicht am Angriff auf den Iran zu beteiligen. Laut Starmer pocht Großbritannien seit Jahren auf eine Verhandlungslösung, bei der der Iran seine nuklearen Ambitionen aufgibt. "Deshalb habe ich die Entscheidung getroffen, dass Großbritannien sich nicht an dem ersten Angriff beteiligen würde. Diese Entscheidung war bewusst. Sie lag im nationalen Interesse. Und dazu stehe ich."

Zuvor war Starmer sowohl innerhalb Großbritanniens als auch vonseiten der US-Regierung kritisiert worden. US-Präsident Donald Trump warf Starmer vor, die Angriffe auf den Iran nicht ausreichend zu unterstützen und so das historisch enge britisch-amerikanische Verhältnis beschädigt zu haben. Nach einem Angriff auf eine britische Militärbasis auf Zypern waren zudem Zweifel an den militärischen Fähigkeiten Großbritanniens aufgekommen.

Diese Kritik wies Starmer zurück. "Wir haben den richtigen Plan für unsere Verteidigung." Sein Fokus liege darauf, seine Landsleute zu schützen – sowie auf "einer ruhigen, besonnenen Führung im nationalen Interesse", sagte der Premierminister. "Das bedeutet, dass wir unsere militärische und diplomatische Stärke einsetzen, um unser Volk zu schützen, und dass wir die Kraft haben, zu unseren Werten und Prinzipien zu stehen – unabhängig davon, wie groß der Druck ist, etwas anderes zu tun." Die "besonderen Beziehungen" zu den USA sieht Starmer zudem nicht gefährdet. Man tausche weiter geheimdienstliche Informationen aus, das sei die gelebte "Special Relationship".

Zugleich verkündete der Premier, dass Großbritannien vier weitere Typhoon-Kampfjets nach Katar verlegen wird. Sie sollen die britischen Verteidigungsoperationen in der Region verstärken, sagte Starmer.

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Nato bestätigt absichtlichen Beschuss der Türkei

Die Nato hat ihre Einschätzung bekräftigt, dass die gestern von der Türkei abgefangene iranische Rakete bewusst auf das Bündnismitglied abgefeuert wurde. Martin O’Donnell, Sprecher des obersten Nato-Kommandos in Europa, bestätigte Berichte, wonach mit der ballistischen Rakete absichtlich Ziele in der Türkei ins Visier genommen worden seien. Weitere Angaben könne er aus Sicherheitsgründen nicht machen, sagte O’Donnell.

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Donald Trump möchte laut Bericht an der Auswahl des nächsten iranischen Staatsoberhauptes beteiligt sein

In einem Interview hat US-Präsident Donald Trump seine Absicht bekräftigt, sich persönlich an der Auswahl des nächsten iranischen Staatsoberhauptes zu beteiligen. "(Ajatollah Ali) Chameneis Sohn ist für mich inakzeptabel. Wir wollen jemanden, der Harmonie und Frieden in den Iran bringt“, wurde Trump von der US-amerikanischen Nachrichtenwebsite Axios zitiert. "Ich muss an der Ernennung beteiligt sein, wie bei Delcy (Rodriguez) in Venezuela“, sagte der Republikaner.

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Sri Lanka bringt Besatzung eines weiteren iranischen Schiffes in Sicherheit

Sri Lanka hat nach Angaben von Präsident Anura Kumara Dissanayake mit der Evakuierung eines iranischen Schiffes vor seiner Küste begonnen. Es befänden sich insgesamt 208 Menschen an Bord, sagt das Staatsoberhaupt. Nach der Rettung der Mannschaft solle das Schiff in den Hafen von ​Trincomalee gebracht werden. Man habe sich nach ausführlichen Gesprächen dazu entschlossen, der Besatzung zu helfen.

Erst am Mittwoch war die Iris Dena in der Region von einem US-U-Boot versenkt worden. Dabei kamen 87 Menschen ums Leben.

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Fast 25.000 Flüge sind im Nahen Osten seit Beginn des Krieges ausgefallen

Seit Beginn der US-israelischen Angriffe auf den Iran sind mehr als die Hälfte der Flugverbindungen in und aus dem Nahen Osten ausgefallen. Das geht aus Daten des Luftfahrtanalyseunternehmens Cirium hervor. Ursprünglich waren seit Samstag 44.000 Flugverbindungen geplant, von denen fast 25.000 ausgefallen sind. Laut dem Flugportal FlightAware gab es die meisten Störungen am Flughafen Dubai, einem der größten Drehkreuze in der Region.

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Iran meldet Drohnenangriff auf US-Flugzeugträger

Die iranischen Streitkräfte haben eigenen Angaben zufolge einen Flugzeugträger der USA attackiert. Der staatliche iranische Rundfunk berichtete, die USS Abraham Lincoln sei von Kampfdrohnen der Marine der Revolutionsgarde getroffen worden.

Das Schiff habe sich der iranischen Küste zuvor bis auf wenige hundert Kilometer genähert, hieß es in dem Bericht, der sich auf das zentrale Hauptquartier Chatam Al-Anbija berief. Dieses übernimmt in Kriegszeiten das Kommando im iranischen Generalstab. Die USA bestätigten den Angriff zunächst nicht.

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Nato erhöht die Einsatzbereitschaft der Raketenabwehr

Als Reaktion auf den iranischen Raketenbeschuss auf die Türkei erhöht die Nato die Alarm- und Einsatzbereitschaft ihrer ballistischen Abwehrsysteme. Das teilte ein Sprecher des militärischen Hauptquartiers im belgischen Mons mit.

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Hisbollah warnt Bewohner im Norden Israels

Die vom Iran unterstützte Hisbollah-Miliz im Libanon hat die Bewohner im Norden Israels zum Verlassen des Gebiets aufgerufen. Die Angriffe der israelischen Armee im Libanon würden "nicht ohne Reaktion bleiben", drohte die Hisbollah. Sie rief dazu auf, alle israelischen Siedlungen innerhalb von fünf Kilometern von der Grenze entfernt zu räumen. Es war die erste Warnung der schiitischen Miliz dieser Art seit Ausbruch der neuen Gewalt am Samstag.
Israels Armee hatte zuvor ihrerseits die Bewohner mehrerer dicht besiedelter Vororte der libanesischen Hauptstadt Beirut aufgefordert, diese zu verlassen. Die betroffenen Viertel gelten als Hochburg der Hisbollah. Am Abend begann Israels Armee dort mit Angriffen. Einwohner berichteten von Explosionen.

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Irans Abwehr ist laut Trump größtenteils zerstört

Die USA und Israel haben die Militärkraft des Iran nach Darstellung von US-Präsident Donald Trump schneller überwältigt als geplant. 

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Der US-Präsident brüstet sich damit, auch die Marine des Iran und die Radargeräte "ausgeschaltet" zu haben. Zudem seien 60 Prozent des iranischen Raketenarsenals und 64 Prozent der Raketenabschussvorrichtungen zerstört, sagte Trump.

Unabhängig überprüfen lassen sich die Behauptungen nicht.

Nach Angaben des Befehlshabers des zuständigen US-Militärkommandos Centcom, Admiral Brad Cooper, hat das US-Militär seit Beginn des Kriegs mehr als 30 iranische Kriegsschiffe versenkt. Zugleich sei die Zahl iranischer Angriffe mit ballistischen Raketen seit dem ersten Kriegstag um 90 Prozent zurückgegangen und Drohnenangriffe um 83 Prozent, sagte der Admiral.

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Syrien öffnet Luftraum für ausländische Fluglinien

Wegen des Chaos im globalen Luftverkehr hat Syrien seinen internationalen Flughafen in Aleppo im Norden wieder in Betrieb genommen und einen Flugkorridor für ausländische Fluggesellschaften zwischen Aleppo und dem Mittelmeer geöffnet. Der Korridor solle eine sichere Flugroute ⁠für ankommende und abfliegende Maschinen bieten, sagte der ​Leiter der Zivilluftfahrtbehörde, Omar Hosari. Zudem seien die Flugrouten im Norden des syrischen Luftraums in ‌Richtung ⁠Türkei wieder freigegeben worden.

Der Flughafen Aleppo war wegen Kämpfen zwischen syrischen Staatskräften und den von Kurden geführten Syrischen Demokratischen Kräften (SDF) in den vergangenen Wochen immer wieder geschlossen.

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Nouripour hält deutsche Beteiligung am Irankrieg für denkbar

Bundestagsvizepräsident Omid Nouripour hält es für möglich, dass auch Deutschland sich am Krieg gegen den Iran beteiligt. Sollte es beispielsweise einen schweren Angriff auf die US-Botschaft in Riad mit zahlreichen amerikanischen Toten geben, könne nicht ausgeschlossen werden, dass die USA den Nato-Bündnisfall ausrufen, sagte der Grünenpolitiker in der ZDF-Sendung maybrit illner

Nouripour glaubt, dass Deutschland den USA dann nicht die Unterstützung verweigern würde, da andernfalls drohe, dass die US-Regierung ihre Ukrainehilfen zurückfahre. Zugleich kritisierte der Grünenpolitiker, dass die Bundesregierung sich derzeit seiner Ansicht nach nicht ausreichend auf ein solches Szenario vorbereiten würde. 

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Bundesregierung plant Evakuierungsflug für Deutsche aus Saudi-Arabien

Die Bundesregierung arbeitet laut Außenminister Johann Wadephul an der Bereitstellung eines Evakuierungsflugs für Deutsche aus der saudischen Hauptstadt Riad. Geprüft werde auch, ob weitere Sonderflüge "notwendig sind und möglich sind", sagte Wadephul in einem Onlinevideo. 

Bisher ist Maskat in Oman der Abflugsort deutscher Evakuierungsflüge. Am Donnerstagmorgen war eine erste Maschine in Frankfurt am Main gelandet. Ein weiterer Sonderflug auf der gleichen Route wird am Freitagmorgen erwartet. Dann soll es einen dritten Sonderflug aus Maskat geben.

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Israels Luftwaffe bombardiert erneut Teheran

Das israelische Militär hat in der Nacht abermals die iranische Hauptstadt angegriffen. Man habe eine "groß angelegte Angriffswelle gegen die Infrastruktur des iranischen Terrorregimes in Teheran gestartet", teilt die Armee mit. Nähere Details fehlen. Israels Generalstabschef Ejal Samir hatte zuvor eine neue Phase der Angriffe in Aussicht gestellt und "weitere Überraschungen" angekündigt, ohne konkreter zu werden.

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Söder kritisiert Rückholflüge der Bundesregierung als unzureichend

Bayerns Ministerpräsident Markus Söder (CSU) hält die bisherigen Evakuierungsbemühungen der Bundesregierung für festsitzende Reisende im Nahen Osten für ungenügend. "Die oberste Pflicht eines Staates ist, die eigenen Bürger zu schützen und ihnen in Krisensituationen zu helfen", sagte er dem Sender Welt TV. "Ich würde jetzt unsere Kräfte darauf konzentrieren, unsere Urlauber heimzuholen. Das ist mir noch alles ein bisschen zu wenig."

Söder sagte, es seien zu wenige Maschinen im Einsatz. Zudem sei die Aktion anfangs "ein bisschen zäh" angelaufen. Deutschland müsse nun "prüfen, ob es nicht mehr eigene Möglichkeiten gibt, zum Beispiel auch mit Bundeswehrmaschinen zu helfen", sagte er. Er höre, dass Italien, Großbritannien und Frankreich da stärker selbst im Einsatz seien.

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Etihad kündigt weitere Flüge nach Europa an

Nach den zahlreichen Flugausfällen wegen des Irankriegs hat die Fluggesellschaft Etihad Airways ab heute eine begrenzte Zahl Flüge von Abu Dhabi auch nach Europa angekündigt. Man werde unter anderem Frankfurt, London, Madrid, Mailand, Paris, Rom und Zürich anfliegen, hieß es auf der Webseite der Airline mit Sitz in Abu Dhabi, der Hauptstadt der Vereinigten Arabischen Emirate. Fluggäste mit bestehenden Buchungen würden schnellstmöglich untergebracht.

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Das geschah heute Nacht:

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Mehr als 60 Verletzte in Kuwait nach iranischen Angriffen

Mindestens 67 Angehörige der kuwaitischen Armee sind nach Angaben des Verteidigungsministeriums bislang bei iranischen Angriffen auf die Golfstaaten verletzt worden. Ministeriumssprecher Saud al-Atwan sagte, die verletzten Soldaten würden medizinisch versorgt und befänden sich alle in stabilem Zustand, während zwei weiterhin medizinisch überwacht würden. Die kuwaitischen Flugabwehrkräfte haben mehrere iranische Drohnen und Raketen abgefangen. Dabei haben herabfallende Trümmer Armeeangehörige verletzt.

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USA erlauben Indien zeitlich begrenzten Kauf von russischem Öl 

Die USA gestatten es indischen Raffinerieunternehmen, für einen begrenzten Zeitraum russisches Öl zu kaufen. Sein Ministerium erteile dafür eine 30-tägige Ausnahmegenehmigung, um sicherzustellen, dass weiterhin Öl auf den Weltmarkt gelange, teilte US-Finanzminister Scott Bessent auf X mit
Russland, das einen Angriffskrieg gegen die Ukraine führt, dürfte damit zumindest kurzfristig seine Einnahmen aus dem Rohölverkauf steigern können. Die US-Regierung spielte diesen Aspekt herunter. "Diese bewusst kurzfristige Maßnahme wird der russischen Regierung keinen nennenswerten finanziellen Vorteil verschaffen", behauptete Bessent, da sie nur Transaktionen mit Öl genehmige, das bereits auf Tanker geladen, aber nicht ausgeliefert worden sei. Der Finanzminister sprach von einer "Überbrückungsmaßnahme", die den Druck mindern werde, der durch das Verhalten des Iran entstehe. 

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Wie Russland vom Irankrieg profitieren könnte

Der Iran und Russland werden oft als Verbündete gesehen – im klassischen Sinne trifft das aber nicht zu, sagt die Russlandexpertin Hanna Notte im Interview mit der ZEIT. Dass Russland dem Iran militärisch zur Seite springen könnte, sei eine Utopie gewesen. Aus Nottes Sicht könnte Russland sogar vom Irankrieg profitieren – nicht nur wegen seines Ölgeschäfts. Auch auf den Ukrainekrieg könnte sich die US-Kriegsbeteiligung im Iran nach ihrer Einschätzung auswirken.

Das ganze Interview lesen Sie hier:

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Was geschah an der Grundschule in Minab?

Nur Stunden nach Beginn der amerikanisch-israelischen Angriffe auf den Iran waren zahlreiche Vertreter des iranischen Regimes tot. Doch der Krieg hat auch zahlreiche Zivilistinnen und Zivilisten getroffen. Laut iranischen Staatsmedien sollen allein bei dem Angriff auf eine Schule in der südostiranischen Stadt Minab 180 Menschen getötet worden sein, darunter viele Kinder.

Die USA und Israel weisen die Verantwortung für den Angriff auf die Schule zurück. Doch Satellitenbilder belegen, dass das Schulgebäude bei einer Explosion am vergangenen Samstag weitgehend zerstört wurde. Meine Kollegen Gregor Aisch, Sebastian Berens, Stella Schalamon und Sascha Venohr haben die Satellitenbilder ausgewertet und analysieren die Frage: Wie konnte den Angreifern ein solch fataler Fehler passieren?

Die ganze Recherche lesen Sie hier:

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Saudi-Arabien fängt Drohnen nahe Hauptstadt ab

Das saudi-arabische Verteidigungsministerium hat die Zerstörung dreier Drohnen gemeldet. Sie seien östlich der Hauptstadt Riad abgefangen worden, teilte das Ministerium auf X mit. Bereits gestern hatte Saudi-Arabien mitgeteilt, drei ballistische Raketen abgefangen und zerstört zu haben. Sie seien in Richtung des Prinz-Sultan-Luftwaffenstützpunkts abgefeuert worden.

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Israelische Armee meldet Angriffe auf Hisbollah-Infrastruktur in Beirut 

Die israelische Luftwaffe hat in der Nacht erneut zahlreiche Ziele im Libanon angegriffen. In einer Mitteilung sprechen die Streitkräfte von einer "großangelegten Angriffswelle" gegen Infrastruktur der Hisbollah-Miliz in Dahieh, einem Vorort von Beirut. Zu den Zielen gehörten demnach ein Kommandozentrum der Hisbollah-Führung sowie ein Drohnenlager.

Laut der Armee war es die 26. Serie von Angriffen auf Dahieh seit Beginn der erneuten Kämpfe zwischen Israel und der vom Iran unterstützten Hisbollah am vergangenen Wochenende. 

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Iran kündigt verstärkte Angriffe in kommenden Tagen an

Die iranischen Streitkräfte drohen mit einer Ausweitung ihrer Angriffe. In den kommenden Tagen werde "der Feind" intensiver und umfangreicher angegriffen, berichtete der staatliche Rundfunk unter Berufung auf das zentrale Hauptquartier Chatam Al-Anbija, das in Kriegszeiten das Kommando im Generalstab übernimmt.

Die iranische Militärführung berichtete unterdessen über Angriffe mit sogenannten Kamikazedrohnen auf den Luftwaffenstützpunkt Ramat David bei Haifa und eine Radarstation in Israel, einen US-Stützpunkt in Kuwait sowie einen im irakischen Erbil.

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Israels Generalstabschef Ejal Samir hatte zuvor eine neue Phase der Angriffe in Aussicht gestellt und "weitere Überraschungen" angekündigt, ohne konkreter zu werden.","publisher":{"@type":"Organization","name":"ZEIT Online","logo":"https://www.tickaroo.com/mediagw/image/c_fill,w_100,h_100/imageservice://profilepic-org-5e4f8bc97718b779d70097dc-5e4f8ca87718b7e953009846"},"datePublished":"2026-03-06T03:30:33.000Z","dateModified":"2026-03-06T06:02:13.000Z","author":{"@type":"Person","name":"Vera Sprothen"},"image":[{"@type":"ImageObject","url":"https://www.tickaroo.com/mediagw/image/c_fill,w_1024,h_768/imageservice://media/organization/5e4f8bc97718b779d70097dc/liveblog/goVWf61p5wfE4r2w8274/eoZvC9JG47mw2ATECgKx/moZwE3nU4oXd7WZnXzS5.jpeg","caption":"Explosionen sind in Teheran zu sehen.","creditText":"Majid Saeedi/Getty Images","uploadDate":"2026-03-06T06:02:12.000Z","thumbnail":{"@type":"ImageObject","contentUrl":"https://www.tickaroo.com/mediagw/image/c_fill,w_480,h_360/imageservice://media/organization/5e4f8bc97718b779d70097dc/liveblog/goVWf61p5wfE4r2w8274/eoZvC9JG47mw2ATECgKx/moZwE3nU4oXd7WZnXzS5.jpeg"}}],"video":[],"sharedContent":[]},{"@type":"BlogPosting","headline":"Syrien öffnet Luftraum für ausländische Fluglinien","articleBody":"Syrien öffnet Luftraum für ausländische FluglinienWegen des Chaos im globalen Luftverkehr hat Syrien seinen internationalen Flughafen in Aleppo im Norden wieder in Betrieb genommen und einen Flugkorridor für ausländische Fluggesellschaften zwischen Aleppo und dem Mittelmeer geöffnet. Der Korridor solle eine sichere Flugroute ⁠für ankommende und abfliegende Maschinen bieten, sagte der ​Leiter der Zivilluftfahrtbehörde, Omar Hosari. Zudem seien die Flugrouten im Norden des syrischen Luftraums in ‌Richtung ⁠Türkei wieder freigegeben worden. 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Sollte es beispielsweise einen schweren Angriff auf die US-Botschaft in Riad mit zahlreichen amerikanischen Toten geben, könne nicht ausgeschlossen werden, dass die USA den Nato-Bündnisfall ausrufen, sagte der Grünenpolitiker in der ZDF-Sendung maybrit illner. Nouripour glaubt, dass Deutschland den USA dann nicht die Unterstützung verweigern würde, da andernfalls drohe, dass die US-Regierung ihre Ukrainehilfen zurückfahre. Zugleich kritisierte der Grünenpolitiker, dass die Bundesregierung sich derzeit seiner Ansicht nach nicht ausreichend auf ein solches Szenario vorbereiten würde. ","publisher":{"@type":"Organization","name":"ZEIT Online","logo":"https://www.tickaroo.com/mediagw/image/c_fill,w_100,h_100/imageservice://profilepic-org-5e4f8bc97718b779d70097dc-5e4f8ca87718b7e953009846"},"datePublished":"2026-03-06T02:00:19.000Z","dateModified":"2026-03-06T02:32:33.000Z","author":{"@type":"Person","name":"Eva Casper"},"image":[{"@type":"ImageObject","url":"https://www.tickaroo.com/mediagw/image/c_fill,w_1024,h_681/imageservice://media/organization/5e4f8bc97718b779d70097dc/liveblog/goVWf61p5wfE4r2w8274/eoZuqMFE76E73TNjXBa8/moZuwYdN76E73TNjXBaB.jpeg","caption":"Bundestagsvizepräsident Omid Nouripour","creditText":"Alicia Windzio / dpa / picture alliance","uploadDate":"2026-03-06T02:00:19.000Z","thumbnail":{"@type":"ImageObject","contentUrl":"https://www.tickaroo.com/mediagw/image/c_fill,w_480,h_319/imageservice://media/organization/5e4f8bc97718b779d70097dc/liveblog/goVWf61p5wfE4r2w8274/eoZuqMFE76E73TNjXBa8/moZuwYdN76E73TNjXBaB.jpeg"}}],"video":[],"sharedContent":[]}],"dateModified":"2026-03-06T06:53:06.000Z","datePublished":"2026-01-31T15:30:56.000Z","coverageStartTime":"2026-01-31T16:00:00.000Z","headline":"Iran USA","image":"https://www.tickaroo.com/mediagw/image/c_fill,w_100,h_100/imageservice://profilepic-org-5e4f8bc97718b779d70097dc-5e4f8ca87718b7e953009846","description":"Tickaroo LiveBlog Post","about":{"@type":"Event","eventAttendanceMode":"https://schema.org/OnlineEventAttendanceMode","name":"Iran USA","startDate":"2026-01-31T16:00:00.000Z","eventStatus":"https://schema.org/EventScheduled","location":{"@type":"VirtualLocation","url":"https://unknown.invalid"}},"articleBody":"Israelische Armee meldet Angriffe auf Hisbollah-Infrastruktur in Beirut Die israelische Luftwaffe hat in der Nacht erneut zahlreiche Ziele im Libanon angegriffen. In einer Mitteilung sprechen die Streitkräfte von einer "großangelegten Angriffswelle" gegen Infrastruktur der Hisbollah-Miliz in Dahieh, einem Vorort von Beirut. Zu den Zielen gehörten demnach ein Kommandozentrum der Hisbollah-Führung sowie ein Drohnenlager.Laut der Armee war es die 26. Serie von Angriffen auf Dahieh seit Beginn der erneuten Kämpfe zwischen Israel und der vom Iran unterstützten Hisbollah am vergangenen Wochenende. ","video":[]}"}“>

Vera Sprothen
Vera Sprothen

Das geschah heute Nacht:

Mathis Gann
Mathis Gann

Israelische Armee meldet Angriffe auf Hisbollah-Infrastruktur in Beirut 

Die israelische Luftwaffe hat in der Nacht erneut zahlreiche Ziele im Libanon angegriffen. In einer Mitteilung sprechen die Streitkräfte von einer „großangelegten Angriffswelle“ gegen Infrastruktur der Hisbollah-Miliz in Dahieh, einem Vorort von Beirut. Zu den Zielen gehörten demnach ein Kommandozentrum der Hisbollah-Führung sowie ein Drohnenlager.

Laut der Armee war es die 26. Serie von Angriffen auf Dahieh seit Beginn der erneuten Kämpfe zwischen Israel und der vom Iran unterstützten Hisbollah am vergangenen Wochenende. 

Isabelle Daniel
Isabelle Daniel

Iran kündigt verstärkte Angriffe in kommenden Tagen an

Die iranischen Streitkräfte drohen mit einer Ausweitung ihrer Angriffe. In den kommenden Tagen werde „der Feind“ intensiver und umfangreicher angegriffen, berichtete der staatliche Rundfunk unter Berufung auf das zentrale Hauptquartier Chatam Al-Anbija, das in Kriegszeiten das Kommando im Generalstab übernimmt.

Die iranische Militärführung berichtete unterdessen über Angriffe mit sogenannten Kamikazedrohnen auf den Luftwaffenstützpunkt Ramat David bei Haifa und eine Radarstation in Israel, einen US-Stützpunkt in Kuwait sowie einen im irakischen Erbil.

Isabelle Daniel
Isabelle Daniel

Saudi-Arabien fängt Drohnen nahe Hauptstadt ab

Das saudi-arabische Verteidigungsministerium hat die Zerstörung dreier Drohnen gemeldet. Sie seien östlich der Hauptstadt Riad abgefangen worden, teilte das Ministerium auf X mit. Bereits gestern hatte Saudi-Arabien mitgeteilt, drei ballistische Raketen abgefangen und zerstört zu haben. Sie seien in Richtung des Prinz-Sultan-Luftwaffenstützpunkts abgefeuert worden.
Nach einer Explosion in einem Industriegebiet steigt Rauch auf, verursacht durch Trümmerteile einer abgeschossenen Drohne
Nach einer Explosion in einem Industriegebiet steigt Rauch auf, verursacht durch Trümmerteile einer abgeschossenen Drohne. Christopher Pike/Getty Images

Isabelle Daniel
Isabelle Daniel

Was geschah an der Grundschule in Minab?

Nur Stunden nach Beginn der amerikanisch-israelischen Angriffe auf den Iran waren zahlreiche Vertreter des iranischen Regimes tot. Doch der Krieg hat auch zahlreiche Zivilistinnen und Zivilisten getroffen. Laut iranischen Staatsmedien sollen allein bei dem Angriff auf eine Schule in der südostiranischen Stadt Minab 180 Menschen getötet worden sein, darunter viele Kinder.

Die USA und Israel weisen die Verantwortung für den Angriff auf die Schule zurück. Doch Satellitenbilder belegen, dass das Schulgebäude bei einer Explosion am vergangenen Samstag weitgehend zerstört wurde. Meine Kollegen Gregor Aisch, Sebastian Berens, Stella Schalamon und Sascha Venohr haben die Satellitenbilder ausgewertet und analysieren die Frage: Wie konnte den Angreifern ein solch fataler Fehler passieren?

Die ganze Recherche lesen Sie hier:

Isabelle Daniel
Isabelle Daniel

Wie Russland vom Irankrieg profitieren könnte

Der Iran und Russland werden oft als Verbündete gesehen – im klassischen Sinne trifft das aber nicht zu, sagt die Russlandexpertin Hanna Notte im Interview mit der ZEIT. Dass Russland dem Iran militärisch zur Seite springen könnte, sei eine Utopie gewesen. Aus Nottes Sicht könnte Russland sogar vom Irankrieg profitieren – nicht nur wegen seines Ölgeschäfts. Auch auf den Ukrainekrieg könnte sich die US-Kriegsbeteiligung im Iran nach ihrer Einschätzung auswirken.

Das ganze Interview lesen Sie hier:

Mounia Meiborg
Mounia Meiborg

USA erlauben Indien zeitlich begrenzten Kauf von russischem Öl 

Die USA gestatten es indischen Raffinerieunternehmen, für einen begrenzten Zeitraum russisches Öl zu kaufen. Sein Ministerium erteile dafür eine 30-tägige Ausnahmegenehmigung, um sicherzustellen, dass weiterhin Öl auf den Weltmarkt gelange, teilte US-Finanzminister Scott Bessent auf X mit
Russland, das einen Angriffskrieg gegen die Ukraine führt, dürfte damit zumindest kurzfristig seine Einnahmen aus dem Rohölverkauf steigern können. Die US-Regierung spielte diesen Aspekt herunter. „Diese bewusst kurzfristige Maßnahme wird der russischen Regierung keinen nennenswerten finanziellen Vorteil verschaffen“, behauptete Bessent, da sie nur Transaktionen mit Öl genehmige, das bereits auf Tanker geladen, aber nicht ausgeliefert worden sei. Der Finanzminister sprach von einer „Überbrückungsmaßnahme“, die den Druck mindern werde, der durch das Verhalten des Iran entstehe. 

Mounia Meiborg
Mounia Meiborg

Mehr als 60 Verletzte in Kuwait nach iranischen Angriffen

Mindestens 67 Angehörige der kuwaitischen Armee sind nach Angaben des Verteidigungsministeriums bislang bei iranischen Angriffen auf die Golfstaaten verletzt worden. Ministeriumssprecher Saud al-Atwan sagte, die verletzten Soldaten würden medizinisch versorgt und befänden sich alle in stabilem Zustand, während zwei weiterhin medizinisch überwacht würden. Die kuwaitischen Flugabwehrkräfte haben mehrere iranische Drohnen und Raketen abgefangen. Dabei haben herabfallende Trümmer Armeeangehörige verletzt.

Mounia Meiborg
Mounia Meiborg

Etihad kündigt weitere Flüge nach Europa an

Nach den zahlreichen Flugausfällen wegen des Irankriegs hat die Fluggesellschaft Etihad Airways ab heute eine begrenzte Zahl Flüge von Abu Dhabi auch nach Europa angekündigt. Man werde unter anderem Frankfurt, London, Madrid, Mailand, Paris, Rom und Zürich anfliegen, hieß es auf der Webseite der Airline mit Sitz in Abu Dhabi, der Hauptstadt der Vereinigten Arabischen Emirate. Fluggäste mit bestehenden Buchungen würden schnellstmöglich untergebracht.

Mounia Meiborg
Mounia Meiborg

Söder kritisiert Rückholflüge der Bundesregierung als unzureichend

Bayerns Ministerpräsident Markus Söder (CSU) hält die bisherigen Evakuierungsbemühungen der Bundesregierung für festsitzende Reisende im Nahen Osten für ungenügend. „Die oberste Pflicht eines Staates ist, die eigenen Bürger zu schützen und ihnen in Krisensituationen zu helfen“, sagte er dem Sender Welt TV. „Ich würde jetzt unsere Kräfte darauf konzentrieren, unsere Urlauber heimzuholen. Das ist mir noch alles ein bisschen zu wenig.“

Söder sagte, es seien zu wenige Maschinen im Einsatz. Zudem sei die Aktion anfangs „ein bisschen zäh“ angelaufen. Deutschland müsse nun „prüfen, ob es nicht mehr eigene Möglichkeiten gibt, zum Beispiel auch mit Bundeswehrmaschinen zu helfen“, sagte er. Er höre, dass Italien, Großbritannien und Frankreich da stärker selbst im Einsatz seien.

Eva Casper
Eva Casper

Bundesregierung plant Evakuierungsflug für Deutsche aus Saudi-Arabien

Die Bundesregierung arbeitet laut Außenminister Johann Wadephul an der Bereitstellung eines Evakuierungsflugs für Deutsche aus der saudischen Hauptstadt Riad. Geprüft werde auch, ob weitere Sonderflüge „notwendig sind und möglich sind“, sagte Wadephul in einem Onlinevideo. 
Bisher ist Maskat in Oman der Abflugsort deutscher Evakuierungsflüge. Am Donnerstagmorgen war eine erste Maschine in Frankfurt am Main gelandet. Ein weiterer Sonderflug auf der gleichen Route wird am Freitagmorgen erwartet. Dann soll es einen dritten Sonderflug aus Maskat geben.

Mounia Meiborg
Mounia Meiborg

Hisbollah warnt Bewohner im Norden Israels

Die vom Iran unterstützte Hisbollah-Miliz im Libanon hat die Bewohner im Norden Israels zum Verlassen des Gebiets aufgerufen. Die Angriffe der israelischen Armee im Libanon würden „nicht ohne Reaktion bleiben“, drohte die Hisbollah. Sie rief dazu auf, alle israelischen Siedlungen innerhalb von fünf Kilometern von der Grenze entfernt zu räumen. Es war die erste Warnung der schiitischen Miliz dieser Art seit Ausbruch der neuen Gewalt am Samstag.
Israels Armee hatte zuvor ihrerseits die Bewohner mehrerer dicht besiedelter Vororte der libanesischen Hauptstadt Beirut aufgefordert, diese zu verlassen. Die betroffenen Viertel gelten als Hochburg der Hisbollah. Am Abend begann Israels Armee dort mit Angriffen. Einwohner berichteten von Explosionen.

Vera Sprothen
Vera Sprothen

Israels Luftwaffe bombardiert erneut Teheran

Das israelische Militär hat in der Nacht abermals die iranische Hauptstadt angegriffen. Man habe eine „groß angelegte Angriffswelle gegen die Infrastruktur des iranischen Terrorregimes in Teheran gestartet„, teilt die Armee mit. Nähere Details fehlen. Israels Generalstabschef Ejal Samir hatte zuvor eine neue Phase der Angriffe in Aussicht gestellt und „weitere Überraschungen“ angekündigt, ohne konkreter zu werden.
Explosionen sind in Teheran zu sehen.
Explosionen sind in Teheran zu sehen. Majid Saeedi/Getty Images

Vera Sprothen
Vera Sprothen

Syrien öffnet Luftraum für ausländische Fluglinien

Wegen des Chaos im globalen Luftverkehr hat Syrien seinen internationalen Flughafen in Aleppo im Norden wieder in Betrieb genommen und einen Flugkorridor für ausländische Fluggesellschaften zwischen Aleppo und dem Mittelmeer geöffnet. Der Korridor solle eine sichere Flugroute ⁠für ankommende und abfliegende Maschinen bieten, sagte der ​Leiter der Zivilluftfahrtbehörde, Omar Hosari. Zudem seien die Flugrouten im Norden des syrischen Luftraums in ‌Richtung ⁠Türkei wieder freigegeben worden.

Der Flughafen Aleppo war wegen Kämpfen zwischen syrischen Staatskräften und den von Kurden geführten Syrischen Demokratischen Kräften (SDF) in den vergangenen Wochen immer wieder geschlossen.

Eva Casper
Eva Casper

Nouripour hält deutsche Beteiligung am Irankrieg für denkbar

Bundestagsvizepräsident Omid Nouripour hält es für möglich, dass auch Deutschland sich am Krieg gegen den Iran beteiligt. Sollte es beispielsweise einen schweren Angriff auf die US-Botschaft in Riad mit zahlreichen amerikanischen Toten geben, könne nicht ausgeschlossen werden, dass die USA den Nato-Bündnisfall ausrufen, sagte der Grünenpolitiker in der ZDF-Sendung maybrit illner
Nouripour glaubt, dass Deutschland den USA dann nicht die Unterstützung verweigern würde, da andernfalls drohe, dass die US-Regierung ihre Ukrainehilfen zurückfahre. Zugleich kritisierte der Grünenpolitiker, dass die Bundesregierung sich derzeit seiner Ansicht nach nicht ausreichend auf ein solches Szenario vorbereiten würde. 
Bundestagsvizepräsident Omid Nouripour
Bundestagsvizepräsident Omid Nouripour. Alicia Windzio / dpa / picture alliance