Irankrieg: G7-Staaten wollen Passage durch Straße von Hormus durch Marine sichern



in einem Interview noch gesagt, der Krieg sei "so gut wie" beendet. Ein konkretes Datum für ein mögliches Kriegsende nannte Trump nicht.

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Nach Angaben des US-Präsidenten geht das Militär nun gegen die Drohnenproduktion des Iran vor. Die Drohnenstarts seien um 83 Prozent zurückgegangen, behauptete Trump vor Journalisten. Die Angaben konnten zunächst nicht unabhängig überprüft werden. Trump sprach gegenüber Journalisten zudem von 51 zerstörten iranischen Kriegsschiffen, zuvor bezifferte das US-Militär die Zahl mit 50.

Über die Ernennung von Modschtaba Chamenei zum Nachfolger seines getöteten Vaters Ajatollah Ali Chamenei als geistliches Oberhaupt des Iran zeigte sich Trump "enttäuscht". Vor der Ernennung Modschtabas hatte Trump gefordert, die USA müssten in der Sache mitreden. Der Iran hatte das aber zurückgewiesen.

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Heftiges Bombardement erschüttert Teheran

Die iranische Hauptstadt Teheran ist erneut von Luftangriffen getroffen worden. Bürger berichteten in der Nacht, sie hätten mehr als 20 schwere Explosionen gehört. Die Angriffe um Mitternacht waren den Angaben zufolge die heftigsten Luftangriffe auf Teheran seit Beginn des Krieges. Das Geräusch von Bombern und Kampfflugzeugen, die über die Stadt flogen, war etwa eine halbe Stunde lang ununterbrochen zu hören. Zeugen berichteten von Explosionen in westlichen Teilen der Stadt. In einigen Vierteln fiel der Strom aus.

In den sozialen Medien wurden auch Explosionen in anderen iranischen Städten beschrieben. Die iranischen Staatsmedien berichteten nicht über Schäden oder Opfer infolge der Angriffe. Israel hatte zuvor eine Angriffswelle auf den Iran gemeldet.

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Trump sagt Untersuchung zu Angriff auf Mädchenschule zu

Der zu Kriegsbeginn erfolgte Angriff auf eine Schule im Iran wird nach den Worten von US-Präsident Donald Trump untersucht. "Was immer bei dem Bericht rauskommt, ich bin willens mit diesem Bericht zu leben", sagte Trump vor Journalisten. Zuvor hatten US-Oppositionspolitiker eine unabhängige Untersuchung des Angriffs im Südiran gefordert.

Der Iran hatte die USA und Israel beschuldigt, die Grundschule in Minab am ersten Kriegstag am 28. Februar mit Raketen angegriffen zu haben. Dabei wurden nach iranischen Angaben mindestens 165 Menschen getötet, darunter viele Kinder. Die Angaben lassen sich nicht unabhängig überprüfen. Internationale Medien, die im Iran außerhalb von Teheran berichten wollen, benötigen dafür eine Genehmigung der iranischen Behörden.

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Bereits vergangene Woche gab es Berichte, wonach wahrscheinlich die USA für den Angriff verantwortlich seien. Zuletzt wurde ein Video der halbamtlichen iranischen Nachrichtenagentur Mehr öffentlich, das zeigt, wie eine Rakete ein Gebäude trifft und Rauch aufsteigt. Die New York Times berichtete mit Verweis auf das Video, die Schule sei getroffen worden, während offenbar eine US-Tomahawk-Rakete auf einen benachbarten Marinestützpunkt der iranischen Revolutionsgarden eingeschlagen sei. Dem Bericht zufolge sind die USA das einzige am Irankrieg beteiligte Land, das Tomahawk-Raketen einsetzt.

Hier erfahren Sie mehr dazu:

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Das Wichtigste am Morgen

  • Aus dem Iran wurden in der Nacht erneut Luftangriffe gemeldet. Bürger in Teheran berichteten von mehr als 20 Explosionen. Israels Luftwaffe meldete Angriffe auf mehrere Orte im Iran, darunter auch Isfahan und Schiras.
  • In Bahrein ist nach Angaben aus dem Golfstaat bei einem iranischen Angriff eine Frau getötet worden.
  • Der Iran hat eine Bedingung für eine Waffenruhe genannt: den Stopp weiterer Aggressionen.
  • Der Ölpreis ist nach seinem rasanten Anstieg wieder unter 100 US-Dollar pro Fass gefallen.
  • US-Präsident Donald Trump hat sich widersprüchlich zu seinem Zeitplan für den Irankrieg geäußert. Auf die Frage, ob der Krieg diese Woche enden würde, antwortete er gestern Abend mit "Nein". Kurz zuvor hatte er in einem Interview gesagt, der Krieg sei "so gut wie" beendet.
  • Der türkische Regierungschef Recep Tayyip Erdoğan hat mit Irans Präsident Peseschkian telefoniert. Erdoğan warnte dabei den Iran vor Militärschlägen in seiner Region. Zuvor hatte die Türkei Drohnenangriffe gemeldet. Peseschkian dementierte die Angriffe und schlug eine gemeinsame Untersuchung vor.
  • US-Präsident Donald Trump hat eine Untersuchung über den Angriff auf eine Mädchenschule im Iran am 28. Februar versprochen. In der Vorwoche hatte es Berichte über Hinweise darauf gegeben, dass die USA für den Angriff verantwortlich sein könnten. Nach iranischen Angaben starben dabei zwischen 165 und 180 Menschen.

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Neuer Oberster Führer im Iran ist laut Trump eine enttäuschende Wahl

Die Ernennung von Modschtaba Chamenei zum neuen iranischen Staatsoberhaupt hat US-Präsident Donald Trump als enttäuschende Wahl bezeichnet. "Wir denken, dass es nur zu mehr Problemen derselben Art im Land führen wird", sagte Trump dem Sender NBC News. "Ich denke, sie haben einen großen Fehler gemacht. Ich weiß nicht, ob das von Dauer sein wird."

Trump hatte dem Iran zuvor gedroht, dass ein Nachfolger nicht lange im Amt bleiben werde, sollten die USA nicht in die Entscheidung einbezogen werden. Als Positivbeispiel für die von Trump präferierte "interne" Lösung verwies er auf die venezolanische Präsidentin Delcy Rodríguez. Diese hatte das Amt übernommen, nachdem der bisherige Präsident Nicolás Maduro von den USA entführt worden war.

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Hegseth sichert zu, Angriff auf Schule untersuchen zu lassen

US-Verteidigungsminister Pete Hegseth hat eine gründliche Untersuchung eines mutmaßlich vom US-Militär ausgeführten Angriffs auf eine Mädchenschule im Iran zugesichert. Die USA nähmen die Sache sehr ernst, sagte Hegseth. 
Satellitenbilder, Angaben eines US-Regierungsvertreters und öffentlich zugängliche Informationen deuten alle darauf hin, dass die Explosion wahrscheinlich durch Tomahawk-Marschflugkörper der USA verursacht wurde. Laut iranischen Staatsmedien kamen dabei mindestens 165 Menschen ums Leben. Die meisten Getöteten waren Kinder. Getroffen wurde auch ein angrenzendes Gelände, das mit der iranischen Revolutionsgarde in Verbindung steht.

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Hegseth kündigt heftigste Angriffe auf Iran an

US-Verteidigungsminister Pete Hegseth hat im Krieg gegen den Iran besonders harte Angriffe angekündigt. Die Vereinigten Staaten gäben nicht nach, "bis der Feind vollständig und endgültig besiegt" sei. Der Dienstag werde "wieder einmal unser heftigster Tag von Angriffen im Iran" sein, sagte Hegseth auf einer Pressekonferenz.

Ihm zufolge feuerte der Iran in den vergangenen 24 Stunden so wenig Raketen ab wie nie zuvor. Erst am Samstag hatte US-Präsident Donald Trump dem Iran mit heftigeren Angriffen gedroht – um dann ein baldiges Ende des Krieges zu prophezeien.

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Wadephul zu Solidaritätsbesuch nach Israel gereist

Außenminister Johann Wadephul (CDU) ist unangekündigt zu einem Besuch in Israel eingetroffen. In Jerusalem kam der CDU-Politiker zu Gesprächen mit seinem Amtskollegen Gideon Saar zusammen. Zudem besuchte Wadephul gemeinsam mit dem israelischen Außenminister die Stadt Beit Schemesch westlich von Jerusalem, die von iranischen Raketen getroffen worden war. Der Solidaritätsbesuch war aus Sicherheitsgründen bis zu dem Treffen geheim gehalten worden. 

Wadephul ist der erste europäische Außenminister, der das Land seit Beginn des Irankrieges am 28. Februar besucht. Wegen der erhöhten Gefährdungslage angesichts der andauernden Angriffe des Irans und der libanesischen Hisbollah-Miliz reiste der Minister nicht wie sonst üblich mit einem Airbus der Bundeswehr an, sondern mit einem Militär-Transportflugzeug. 

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30 Menschen wegen Spionageverdachts im Iran festgenommen 

Im Iran sind nach Angaben des Geheimdienstministeriums in den letzten Tagen 30 Menschen wegen des Verdachts der Spionage festgenommen worden. Unter den Festgenommenen sei ein ausländischer Staatsbürger, der "im Auftrag von zwei Golfstaaten" im Namen der USA und Israels spioniert habe, hieß es in einer Erklärung auf der Website des iranischen Justizministeriums. Auch andere Festgenommene werden beschuldigt, für die USA und Israel spioniert zu haben.

Die Nationalität des ausländischen Festgenommenen wurde nicht genannt. Er werde beschuldigt, "Informationen über den Standort und die Bewegungen der Polizei und Streitkräfte an den Feind" übermittelt zu haben, sagte das Ministerium. Die Festnahme habe im Nordosten des Iran stattgefunden. Der genaue Zeitpunkt wurde nicht genannt.

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USA wollen Krieg nach bedingungsloser Kapitulation des Iran beenden

Die US-Regierung hat angekündigt, die Angriffe gegen den Iran zu beenden, wenn alle Ziele aus Sicht von US-Präsident Trump erfüllt seien und der Iran bedingungslos kapituliert habe. Das teilte Regierungssprecherin Karoline Leavitt mit.

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Wie das US-Verteidigungsministerium außerdem bekannt gab, wurden seit dem Beginn des Krieges gegen den Iran etwa 140 US-Soldatinnen und Soldaten verletzt. Das teilte der Sprecher des Pentagons, Sean Parnell, mit. Davon seien 108 inzwischen wieder im Dienst, acht seien jedoch schwer verletzt worden. Vor einem entsprechenden Bericht der Nachrichtenagentur Reuters, der sich auf zwei mit der Sache Vertraute berief, hatte das Pentagon lediglich die acht schwer verletzten US-Soldaten gemeldet. Bei iranischen Vergeltungsangriffen wurden in Kuwait und Saudi-Arabien außerdem sieben US-Soldatinnen und Soldaten getötet. 

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Israelische Regierung kündigt Sonderbudget für Verteidigung an

Die israelische Regierung will eine Art Sondervermögen von mehreren zehn Milliarden Schekeln für zusätzliche Verteidigungsausgaben bereitstellen. Das kündigten Premierminister Benjamin Netanjahu und Finanzminister Bezalel Smotrich an. Zehn Milliarden Schekel entsprechen umgerechnet etwa 2,8 Milliarden Euro. Das Kabinett soll nach Angaben von Smotrich am Abend zusammenkommen, um das Sonderbudget zu genehmigen. Dabei handele es sich um eine Investition, keine Ausgaben, sagte der Finanzminister.

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Israelisches Militär meldet neue Angriffe auf Teheran

Israels Militär fliegt neue Luftangriffe auf die iranische Hauptstadt. Israel führe eine "zusätzliche Welle von Angriffen auf Ziele des iranischen Terrorregimes in Teheran" aus, teilte das Militär auf Telegram mit. Details nannte die Armee nicht.

Zuvor hatten Journalisten der Nachrichtenagentur AFP berichtet, dass in Teheran Explosionen zu hören seien. Im Norden und Westen der Stadt habe es Detonationen gegeben. 

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Netanjahu ruft Iraner zum Sturz der Führung auf

Benjamin Netanjahu hat die Iraner zum Sturz ihrer Führung aufgerufen. In einem Post auf X wandte sich Israels Premierminister an das "Volk des Iran" und bezeichnete die derzeitigen Angriffe als "einen historischen Krieg für die Freiheit". Für die Iranerinnen und Iraner bestehe nun "eine einmalige Gelegenheit, das Ajatollah-Regime zu stürzen und Ihre Freiheit zu erlangen." Gemeinsam mit den Vereinigten Staaten "schlagen wir die Tyrannen von Teheran härter denn je", schrieb Netanjahu. 

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People of Iran,

We are waging a historic war for liberty.

This is a once in a lifetime opportunity for you to remove the Ayatollah regime and gain your freedom.

Together with the United States, we are hitting the Tyrants of Teheran harder than ever.

— Prime Minister of Israel (@IsraeliPM) March 10, 2026

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Hier können Sie mehr dazu lesen: 

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Trump warnt Iran vor Verminung der Straße von Hormus

US-Präsident Donald Trump hat den Iran davor gewarnt, die Straße von Hormus zu verminen. "Sollten aus irgendeinem Grund Minen gelegt worden sein und diese nicht umgehend entfernt werden, werden die militärischen Konsequenzen für den Iran ein Ausmaß erreichen, wie es noch nie zuvor zu sehen war", schrieb Trump in seinem Onlinedienst.

In den vergangenen Stunden hätten die USA überdies zehn "inaktive Boote und/oder Schiffe zum Verlegen von Minen" zerstört. Details dazu werde er zu einem späteren Zeitpunkt nennen, kündigte Trump an. In einem vorherigen Beitrag hatte er aber bereits geschrieben, die USA setzten dort "dieselben Technologien und Raketenkapazitäten" ein wie jene "gegen Drogenhändler, um alle Boote oder Schiffe, die versuchen, die Straße von Hormus zu verminen, permanent zu eliminieren".

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Die iranische Revolutionsgarde hatte mitgeteilt, bis zum Ende des Irankriegs keine Ölexporte aus der Region an Verbündete der USA und Israels zu erlauben. Durch die Straße von Hormus werden sonst fast 20 Prozent des weltweiten Rohöls transportiert. Seit Kriegsbeginn hat der Iran dort mehrfach Öltanker angegriffen. 

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Israels Militär greift Hisbollah-Stellungen im Libanon an

Die israelischen Streitkräfte haben nach eigenen Angaben erneut Stellungen der Hisbollah-Miliz im Libanon angegriffen. Ziel der Attacken sei die Infrastruktur der proiranischen Islamisten in den als Dahija bekannten Vororten im Süden der Hauptstadt Beirut, teilte das Militär mit. Der Bezirk gilt als Hochburg der schiitischen Hisbollah. Als Reaktion auf die Tötung des obersten iranischen Führers Ajatollah Ali Chamenei hatte die Hisbollah nach einer längeren Kampfpause vor gut einer Woche wieder damit begonnen, Raketen auf Israel abzufeuern. 

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Wadephul rechnet nicht mit schnellem Kriegsende

Außenminister Johann Wadephul geht nicht davon aus, dass der Irankrieg bald endet. Zu dieser Einschätzung sei er nach einem Treffen mit seinem israelischen Kollegen Gideon Sa’ar in Israel und nach einem Telefonat mit US-Außenminister Marco Rubio gekommen, sagte Wadephul in den ARD-Tagesthemen. Es gehe Israel und den USA darum, das Arsenal des Iran zu zerstören.

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Wadephul hob hervor, dass auch die territoriale Integrität des Iran gewahrt werden müsse. Es sei wichtig, "dass es dort kein Chaos gibt in diesem Land", sagte er. Das würde niemandem nutzen. Auch eine Ausweitung des Konfliktes müsse unbedingt vermieden werden. Das scheine auch im Interesse vieler Golfstaaten zu sein, sagte Wadephul.

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Saudi-Arabien fängt ballistische Raketen ab

Saudi-Arabien hat Raketen und Drohnen in der Nähe wichtiger Stützpunkte abgefangen. Das Verteidigungsministerium teilte mit, dass sechs ballistische Raketen abgefangen und zerstört worden seien, die auf die Prinz-Sultan-Luftwaffenbasis abgezielt hätten – ein wichtiger von den USA und Saudi-Arabien gemeinsam betriebener Militärstützpunkt im Osten des Landes. Das Ministerium teilte außerdem mit, dass zwei Drohnen über Hafar al-Batin, einer bedeutenden Stadt im Osten Saudi-Arabiens, abgefangen und zerstört worden seien.

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IEA schlägt laut Bericht bisher größte Freigabe von Notfallölvorräten vor

Angesichts der gestiegenen Energiepreise im Zuge des Irankrieges hat die Internationale Energieagentur (IEA) dem Wall Street Journal zufolge die größte Freigabe von Notfallölvorräten in ihrer Geschichte vorgeschlagen. Die Freigabe würde die 182 Millionen Barrel übertreffen, die die IEA-Mitgliedsstaaten 2022 nach der russischen Invasion der Ukraine auf den Markt gebracht hatten, berichtete die US-Zeitung unter Berufung auf mit der Angelegenheit vertraute Beamte.

Der Vorschlag sei gestern bei einer Sondersitzung der 32 IEA-Mitglieder unterbreitet worden, berichtete das Wall Street Journal. Eine Entscheidung werde für heute erwartet.

Die IEA und auch die EU verpflichten ihre Mitglieder, ständig Ölbestände vorzuhalten, die mindestens 90 Tagen ihrer Nettoimporte entsprechen. Seit Gründung der IEA 1974 gab es fünf koordinierte Freigaben: vor dem zweiten Golfkrieg 1991, nach den Hurrikans Katrina und Rita 2005, während des Bürgerkriegs in Libyen 2011 und zweimal nach dem russischen Angriff auf die Ukraine 2022.

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US-Armee zerstört 16 iranische Minenlegerschiffe

Die USA melden die Zerstörung von 16 Minenlegerschiffen aus dem Iran. Die Schiffe seien nahe der für die weltweite Schifffahrt bedeutsamen Straße von Hormus getroffen worden, meldete das für die Region zuständige US-Militärkommando Centcom im Onlinedienst X. Zuvor hatte US-Präsident Donald Trump von zehn zerstörten Schiffen gesprochen.

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Die wichtigsten Ereignisse der Nacht

  • Nahe einer Luftwaffenbasis wurden Saudi-Arabien zufolge sechs Raketen zerstört. Zwei Drohnen wurden über Hafar al-Batin im Osten abgefangen.
  • Aus Teheran wurden schwere Angriffe gemeldet, das Regime hatte sich zuvor gegen eine Waffenruhe ausgesprochen.
  • Der Preis für Öl ist erneut gestiegen. Die Internationale Energieagentur erwägt eine große Freigabe von Notfallvorräten an Öl, entschieden werden soll heute. 
  • Die USA haben nach eigenen Angaben 16 Minenlegerschiffe in der Straße von Hormus getroffen. Zuvor hatte US-Präsident Donald Trump den Iran gewarnt, dort Minen zu legen.
  • Israels Premierminister Benjamin Netanjahu rief die Iraner auf X zum Sturz ihres Regimes auf. Anschließend drohte Irans Führung Demonstranten.
  • In Bahrain und im Irak wurden US-Militärstützpunkte attackiert, eine Drohne traf nahe Bagdads Flughafen eine diplomatische Einrichtung. Auch in Kuwait soll ein US-Stützpunkt getroffen worden sein. 
  • Im Libanon wurden laut offiziellen Angaben bereits 760.000 Menschen durch israelische Angriffe vertrieben. 

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Bundesregierung verlegt Personal des Generalkonsulats im Irak

Angesichts der Gefahrenlage im Nahen Osten hat Außenminister Johann Wadephul weitere Schritte zum Schutz des Generalkonsulats im Irak angeordnet. Wie die ZEIT aus Regierungskreisen erfuhr, wurde das Personal des Generalkonsulats in Erbil vorübergehend aus dem Irak verlegt. Die Erreichbarkeit des Konsulats sei aber weiterhin gewährleistet.

Das Personal der Botschaft in Bagdad war schon am Montag außer Landes gebracht worden. Am Samstag hatte das Auswärtige Amt bereits die Mitarbeiter der deutschen Botschaft in der iranischen Hauptstadt Teheran nach erneut schweren Angriffen der USA und Israels vorübergehend im Ausland in Sicherheit gebracht.

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Chamenei soll trotz mutmaßlicher Verletzungen wohlauf sein

Der neue Oberste Führer des Iran, Modschtaba Chamenei, soll trotz mutmaßlicher Verletzungen am Leben sein. "Ich habe Freunde mit Verbindungen gefragt. Sie sagten mir, dass er Gott sei Dank wohlauf ist", postete Jussef Peseschkian, der Sohn des iranischen Präsidenten, auf dem Onlinedienst Telegram. Peseschkian ist auch Berater der iranischen Regierung.

Der 56-jährige Modschtaba Chamenei war am Sonntag zum Obersten Führer des Iran ernannt worden. Berichten zufolge wurde er bei den US-israelischen Angriffen auf Teheran am 28. Februar verletzt, bei denen sein Vater Ali Chamenei getötet worden war. 

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Im staatlichen iranischen Fernsehen war er als "verwundeter Veteran des Ramadan-Krieges" bezeichnet worden. Details über das Ausmaß seiner Verletzungen wurden jedoch nicht genannt. Seit dem US-israelischen Angriff zu Beginn des Irankrieges ist Modschtaba Chamenei nicht öffentlich aufgetreten.

Israel geht einem hochrangigen Insider zufolge davon aus, dass Modschtaba Chamenei ​bei einem der Angriffe leicht verletzt ⁠wurde. Zu dieser Erkenntnis komme der israelische ​Geheimdienst, sagte der Insider Reuters. Deshalb erscheine Chamenei nicht in der Öffentlichkeit.

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Donald Trump sieht keine übrigen Ziele mehr im Iran

US-Präsident Donald Trump zufolge ist im Iran "praktisch nichts mehr übrig", das angegriffen werden könne. Dem Nachrichtenportal Axios sagte der Republikaner zudem, dass der Krieg im Iran bald enden werde.

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81 Festnahmen im Iran wegen Kritik in sozialen Medien

Die iranischen Behörden gehen hart gegen Kritik in sozialen Medien vor. Das iranische Staatsfernsehen berichtete, dass 81 Menschen festgenommen worden seien, weil sie auf Onlineplattformen Informationen veröffentlicht hätten, die von den Behörden als inakzeptabel eingestuft worden seien.

„Wer in den sozialen Medien die öffentliche Meinung verunsichert, wird als Feind betrachtet und entsprechend behandelt“, sagte der Oberbefehlshaber der Sicherheitskräfte der Islamischen Republik, Ahmad Resa Radan, im Staatsfernsehen. Die Festgenommenen müssen mit langen Haftstrafen und möglicherweise sogar mit der Todesstrafe rechnen.

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Iran nutzte laut Israel bei Hälfte aller Angriffe Streumunition

Bei rund der Hälfte aller auf Israel abgefeuerten Raketen hat der Iran nach israelischen Angaben die international weitgehend geächtete Streumunition eingesetzt. 
Streumunition überzieht große Flächen unkontrolliert mit Sprengkörpern und ist besonders gefährlich für Zivilisten. Weder Iran noch Israel haben die Streumunitionskonvention unterschrieben, die ihre Verwendung untersagt.

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Rumänien erlaubt Aufstockung von US-Truppen in Luftwaffenstützpunkten

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Das US-Militär kann seine Präsenz in Stützpunkten seiner Luftwaffe in Rumänien ausbauen. Der Verteidigungsrat des südöstlichen EU- und Nato-Landes hat den USA eine Erlaubnis dazu erteilt.

Laut Präsident Nicușor Dan erlaubt die Vereinbarung den USA, vorübergehend zusätzliche Soldaten und militärische Ausrüstung zur Betankung von Flugzeugen auf den Luftwaffenbasen zu stationieren. Auch die Anlagen zur Satellitenkommunikation und Überwachung sollen ausgebaut werden können.

Die USA hatten die Erlaubnis zur Aufstockung zuvor bei Rumänien beantragt. Das soll die Militäreinsätze im Krieg gegen den Iran erleichtern.

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Deutschland stellt weitere 93 Millionen Euro für humanitäre Hilfe zur Verfügung

Deutschland hat vor dem Hintergrund des Irankriegs seine Mittel für die humanitäre Hilfe im Nahen und Mittleren Osten weiter aufgestockt. Außenminister Johann Wadephul teilte bei einem Besuch in Katar mit, das Auswärtige Amt stelle weitere Mittel in Höhe von 93 Millionen Euro zur Verfügung. Damit hat das deutsche Außenministerium in den vergangenen Monaten humanitäre Hilfe in Höhe von bis zu 188 Millionen Euro für die Menschen in der Region bereitgestellt.

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Iraks Ministerpräsident verurteilt iranische Angriffe auf sein Land

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Der irakische Ministerpräsident Mohammed Schia al-Sudani hat die iranischen Angriffe auf sein Land als inakzeptabel kritisiert. Der Iran untergrabe ​damit die Bemühungen des Iraks um eine Beendigung des Krieges, sagte der 56-Jährige.

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US-Zentralkommando warnt iranische Zivilisten in Häfen

Das US-Militär hat die iranische Zivilbevölkerung aufgefordert, Häfen zu meiden, in denen die Marine des Iran im Einsatz ist. Hafenarbeiter, ​Verwaltungsangestellte und Besatzungen von Handelsschiffen sollten sich nicht in der Nähe von iranischen Kriegsschiffen und Militärausrüstung aufhalten, teilt das US-Zentralkommando (Centcom) mit.

Die US-Streitkräfte könnten die Sicherheit der Zivilisten nicht garantieren, teilte Centcom mit. Die USA haben in den vergangenen Tagen immer wieder iranische Kriegsschiffe angegriffen und haben nach eigenen Angaben 60 von ihnen versenkt oder zerstört.

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Drei Familien mit Kindern reisen mit in Wadephuls Flugzeug  

Außenminister Johann Wadephul nutzt seinen Krisenbesuch in Katar, um deutschen Touristen eine Heimreise zu ermöglichen. Das kündigte der CDU-Politiker bei seinem Besuch in Doha an, der Hauptstadt von Katar. Unter den deutschen Staatsangehörigen, die in der Militärmaschine der Bundeswehr vom Typ A400M mit Wadephul nach Riad reisen, sind drei Familien mit Kindern. Sie waren wegen des Irankriegs in der Region gestrandet. 

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Trump drängt Ölkonzerne, die Straße von Hormus zu nutzen

US-Präsident Donald Trump hat Ölkonzernen nahegelegt, trotz des Kriegs die Straße von Hormus zu nutzen. "Ich denke, das sollten sie", sagte er zu Journalisten, die ihn gefragt hatten, ob er das Gespräch mit den Konzernen gesucht habe. Praktisch alle Minen des Iran seien zerstört worden, erklärte Trump. Zudem habe das US-Militär in einer einzigen Nacht so ziemlich alle iranischen Minenlegeboote vernichtet.

Durch die Straße von Hormus, eine Meerenge zwischen dem Oman und dem Iran, wird in Friedenszeiten etwa ein Fünftel des weltweit gehandelten Öls verschifft. Doch vor allem die Angst vor iranischen Angriffen hat dazu geführt, dass Frachtschiffe die wichtige Passage seit dem Beginn der US-israelischen Angriffe auf die Islamische Republik meiden.

Für Angriffe auf die Schifffahrt kann der Iran Raketen oder Seeminen einsetzen. Trump versucht deshalb, die Fähigkeiten des Landes, Minen zu verlegen, einzuschränken, um die Handelsroute wieder zu öffnen.

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Von der Leyen warnt vor Lockerungen von Russlandsanktionen

EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen hat vor dem Hintergrund steigender Ölpreise infolge des Irankriegs davor gewarnt, Sanktionen gegen russisches Öl aufzuheben. "Dies ist nicht der Moment, um Sanktionen gegen Russland zu lockern", schrieb die CDU-Politikerin nach einem Telefonat mit Vertretern der G7-Staaten auf X. Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj sagte, "wenn die Sanktionen gelockert werden, dann wird diese Aggression anerkannt". Das wäre "absolut ungerecht".

Von der Leyen sprach sich dafür aus, den von der G7 beschlossenen sogenannten Preisdeckel für russisches Öl "durchzusetzen". Dies werde "helfen, die Märkte zu stabilisieren und Russlands Einnahmen zu begrenzen".

Die USA haben vor wenigen Tagen Zölle gegen Indien, die mit den indischen Käufen russischen Öls begründet waren, ausgesetzt. US-Präsident Donald Trump kündigte an, auch weitere Sanktionen in Verbindung mit russischen Energieexporten womöglich lockern zu wollen. Damit will die US-Regierung den Anstieg der globalen Ölpreise begrenzen.

Russland verkauft sein Öl wegen westlicher Sanktionen infolge des Kriegs gegen die Ukraine zu günstigen Preisen, vor allem an Indien und China. Wegen des Irankriegs ist die Nachfrage nach russischem Öl gestiegen, was dessen Preis überdurchschnittlich erhöht hat: Während die US-Sorte Brent um etwa 30 Prozent teurer geworden ist, erhöhte sich der Preis für die russische Sorte Urals um mehr als 60 Prozent.

Mehr dazu, wie Russlands Ölwirtschaft vom Irankrieg profitiert, können Sie in dieser Analyse von Maxim Kireev lesen:

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USA und Iran warnen sich gegenseitig vor Angriffen auf Häfen 

Das iranische Militär hat angekündigt, dass es gegen Häfen in der Region zurückschlagen werde, falls iranische Häfen angegriffen werden. "Wenn unsere Häfen und Docks bedroht werden, werden alle Häfen und Docks in der Region zu unseren legitimen Zielen“, sagte der Militärsprecher Abolfasl Schekartschi im iranischen Staatsfernsehen. "Wir fordern die Länder der Region auf, die Amerikaner aus ihrem Land zu vertreiben“, fügte er hinzu.

Zuvor hatte die US-Armee die iranische Bevölkerung vor möglichen Angriffen auf Häfen entlang der Straße von Hormus gewarnt. So rief das US-Militärkommando für den Nahen Osten (Centcom) Zivilisten dazu auf, alle Hafenanlagen an der Meerenge umgehend zu meiden, in denen iranische Seestreitkräfte operieren. Der Iran nutze "zivile Häfen entlang der Straße von Hormus für militärische Operationen, die den internationalen Schiffsverkehr bedrohen“, hieß es in einer Centcom-Erklärung, die auf X geteilt wurde. Die potenziellen Angriffe begründeten sie damit, dass zivile Häfen ihren Schutzstatus verlieren können, wenn sie für militärische Zwecke genutzt werden. Die US-Streitkräfte könnten die Sicherheit von Zivilisten deshalb nicht gewährleisten.

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Irannahe Hackergruppe bekennt sich zu Cyberangriff auf Stryker

Eine Hackergruppe, die dem Iran nahesteht, hat einen Cyberangriff auf den US-Medizintechnikkonzern Stryker für sich beansprucht. Die Gruppe Handala sprach auf X von einem Vergeltungsschlag für den "brutalen Angriff" auf eine iranische Grundschule mit womöglich mehr als 150 Toten vom 28. Februar. Den Hackern zufolge wurden bei der Cyberattacke mehr als 200.000 Systeme und Server in 79 Ländern lahmgelegt.

Stryker ist nach eigenen Angaben weltweit einer der führenden Anbieter von Medizintechnologie, die unter anderem in Krankenhäusern zum Einsatz kommt. Ein Konzernsprecher bestätigte dem Wall Street Journal die Störung. "Unsere Teams arbeiten mit Hochdruck daran, die Systeme und den Betrieb so schnell wie möglich wiederherzustellen", zitierte das Blatt den Sprecher.

Die Hackergruppe Handala trat erstmals 2022 in Erscheinung und hatte zuletzt eine Reihe von Cyberangriffen auf israelische Unternehmen sowie Firmen in der Golfregion für sich beansprucht. 

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G7 will Schiffe in Straße von Hormus begleiten lassen

Die G7-Staaten wollen Öltanker und Frachtschiffe in der Straße von Hormus von Kriegsschiffen begleiten lassen. Um solche Eskorten zu gewährleisten, sei die Koordination mehrerer Marinen und eine mehrwöchige Vorarbeit nötig, sagte Frankreichs Präsident Emmanuel Macron nach einer von ihm geleiteten Videokonferenz der Staats- und Regierungschefs der G7-Staaten zu den wirtschaftlichen Folgen des Irankriegs.

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"Die Voraussetzungen dafür sind derzeit nicht gegeben. Die Meerenge ist ein Kriegsschauplatz, aber diese Arbeit muss organisiert werden. Das haben wir vorgeschlagen, parallel dazu eine Zusammenarbeit mit Reedereien, Transportunternehmen und Versicherern." Zu den G7-Staaten gehören Deutschland, die USA, Japan, Kanada, Großbritannien, Frankreich und Italien. Der Iran sperrte die Straße von Hormus nach dem Angriff von Israel und den USA.

Frankreich hat bereits drei große Kriegsschiffe in die Region verlegt, und auch Italien, Großbritannien und die Niederlande schickten Marineschiffe Richtung Mittelmeer. Einen Schutz von Handelsschiffen durch Marineeinheiten gibt es bereits seit 2024 im Roten Meer. Dort bedroht die mit Israel verfeindete und vom Iran unterstützte Huthi-Miliz die Schifffahrt in der Region. 

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Krieg im Iran verhindert weltweite Versorgung mit Hilfslieferungen 

Nach Angaben des UN-Nothilfekoordinators Tom Fletcher behindert der Krieg im Nahen Osten weltweit die Lieferung von Hilfsgütern und verlangsamt lebensrettende Hilfe für zahlreiche Krisengebiete. "Wir befinden uns in einem Moment großer Gefahr für den Nahen Osten und, wie ich glaube, für die ganze Welt“, sagte Fletcher gegenüber der Nachrichtenagentur Reuters. Durch den Krieg der USA und Israels gegen den Iran wurden Lieferketten unterbrochen und der globale Markt belastet.

Besonders betroffen seien Hilfslieferungen in den Gazastreifen und in die afrikanischen Länder südlich der Sahara, da der Transport durch die blockierte Straße von Hormus und den Luftraum am Persischen Golf eingeschränkt sei. Zudem würden die steigenden und hohen Ölpreise Hilfslieferungen, die mit dem Flugzeug verschickt werden, noch teurer machen. Gleichzeitig litten die Budgets von UN-Organisationen bereits unter Kürzungen. "Das ist im Moment wirklich eine Verkettung unglücklicher Umstände, und ich bin ernsthaft besorgt“, teilte Fletcher weiter mit.

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USA warnen vor iranischen Angriffen auf US-Anlagen im Irak

Das US-Außenministerium befürchtet, dass der Iran und verbündete Milizen Angriffe auf US-Ziele im Irak durchführen könnten. Insbesondere warnte das Ministerium vor möglichen Attacken auf Öl- und Energieanlagen, die sich im Besitz der USA befinden. Zudem könnten Hotels im ganzen Land, in denen sich US-Bürger aufhalten, Ziel möglicher Angriffe sein. Dies gelte auch für die kurdische Autonomieregion.

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Um solche Eskorten zu gewährleisten, sei die Koordination mehrerer Marinen und eine mehrwöchige Vorarbeit nötig, sagte Frankreichs Präsident Emmanuel Macron nach einer von ihm geleiteten Videokonferenz der Staats- und Regierungschefs der G7-Staaten zu den wirtschaftlichen Folgen des Irankriegs.","publisher":{"@type":"Organization","name":"ZEIT Online","logo":"https://www.tickaroo.com/mediagw/image/c_fill,w_100,h_100/imageservice://profilepic-org-5e4f8bc97718b779d70097dc-5e4f8ca87718b7e953009846"},"datePublished":"2026-03-11T18:08:42.000Z","dateModified":"2026-03-11T18:54:21.000Z","author":{"@type":"Person","name":"David Rech"},"image":[{"@type":"ImageObject","url":"https://www.tickaroo.com/mediagw/image/c_fill,w_1024,h_682/imageservice://media/organization/5e4f8bc97718b779d70097dc/liveblog/goVWf61p5wfE4r2w8274/eoafBfXS79Tt2D7dMUU8/moafKpZAtrgJ34UKJWJ4.jpeg","caption":"Emmanuel Macron spricht am Rande seiner Reise nach Zypern, wo der französische Flugzeugträger "Charles de Gaulle" stationiert wurde.","creditText":"Gonzalo Fuentes/AFP/Getty Images","uploadDate":"2026-03-11T18:23:54.000Z","thumbnail":{"@type":"ImageObject","contentUrl":"https://www.tickaroo.com/mediagw/image/c_fill,w_480,h_319/imageservice://media/organization/5e4f8bc97718b779d70097dc/liveblog/goVWf61p5wfE4r2w8274/eoafBfXS79Tt2D7dMUU8/moafKpZAtrgJ34UKJWJ4.jpeg"}}],"video":[],"sharedContent":[]},{"@type":"BlogPosting","headline":"Krieg im Iran verhindert weltweite Versorgung mit Hilfslieferungen ","articleBody":"Krieg im Iran verhindert weltweite Versorgung mit Hilfslieferungen Nach Angaben des UN-Nothilfekoordinators Tom Fletcher behindert der Krieg im Nahen Osten weltweit die Lieferung von Hilfsgütern und verlangsamt lebensrettende Hilfe für zahlreiche Krisengebiete. "Wir befinden uns in einem Moment großer Gefahr für den Nahen Osten und, wie ich glaube, für die ganze Welt“, sagte Fletcher gegenüber der Nachrichtenagentur Reuters. Durch den Krieg der USA und Israels gegen den Iran wurden Lieferketten unterbrochen und der globale Markt belastet. Besonders betroffen seien Hilfslieferungen in den Gazastreifen und in die afrikanischen Länder südlich der Sahara, da der Transport durch die blockierte Straße von Hormus und den Luftraum am Persischen Golf eingeschränkt sei. Zudem würden die steigenden und hohen Ölpreise Hilfslieferungen, die mit dem Flugzeug verschickt werden, noch teurer machen. 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"Ich denke, das sollten sie", sagte er zu Journalisten, die ihn gefragt hatten, ob er das Gespräch mit den Konzernen gesucht habe. Praktisch alle Minen des Iran seien zerstört worden, erklärte Trump. Zudem habe das US-Militär in einer einzigen Nacht so ziemlich alle iranischen Minenlegeboote vernichtet.Durch die Straße von Hormus, eine Meerenge zwischen dem Oman und dem Iran, wird in Friedenszeiten etwa ein Fünftel des weltweit gehandelten Öls verschifft. Doch vor allem die Angst vor iranischen Angriffen hat dazu geführt, dass Frachtschiffe die wichtige Passage seit dem Beginn der US-israelischen Angriffe auf die Islamische Republik meiden. Für Angriffe auf die Schifffahrt kann der Iran Raketen oder Seeminen einsetzen. Trump versucht deshalb, die Fähigkeiten des Landes, Minen zu verlegen, einzuschränken, um die Handelsroute wieder zu öffnen.","publisher":{"@type":"Organization","name":"ZEIT Online","logo":"https://www.tickaroo.com/mediagw/image/c_fill,w_100,h_100/imageservice://profilepic-org-5e4f8bc97718b779d70097dc-5e4f8ca87718b7e953009846"},"datePublished":"2026-03-11T18:07:06.000Z","dateModified":"2026-03-11T18:51:43.000Z","author":{"@type":"Person","name":"Hella Kemper"},"image":"https://www.tickaroo.com/mediagw/image/c_fill,w_100,h_100/imageservice://profilepic-org-5e4f8bc97718b779d70097dc-5e4f8ca87718b7e953009846","video":[],"sharedContent":[]},{"@type":"BlogPosting","headline":"USA und Iran warnen sich gegenseitig vor Angriffen auf Häfen ","articleBody":"USA und Iran warnen sich gegenseitig vor Angriffen auf Häfen Das iranische Militär hat angekündigt, dass es gegen Häfen in der Region zurückschlagen werde, falls iranische Häfen angegriffen werden. "Wenn unsere Häfen und Docks bedroht werden, werden alle Häfen und Docks in der Region zu unseren legitimen Zielen“, sagte der Militärsprecher Abolfasl Schekartschi im iranischen Staatsfernsehen. "Wir fordern die Länder der Region auf, die Amerikaner aus ihrem Land zu vertreiben“, fügte er hinzu.Zuvor hatte die US-Armee die iranische Bevölkerung vor möglichen Angriffen auf Häfen entlang der Straße von Hormus gewarnt. So rief das US-Militärkommando für den Nahen Osten (Centcom) Zivilisten dazu auf, alle Hafenanlagen an der Meerenge umgehend zu meiden, in denen iranische Seestreitkräfte operieren. Der Iran nutze "zivile Häfen entlang der Straße von Hormus für militärische Operationen, die den internationalen Schiffsverkehr bedrohen“, hieß es in einer Centcom-Erklärung, die auf X geteilt wurde. Die potenziellen Angriffe begründeten sie damit, dass zivile Häfen ihren Schutzstatus verlieren können, wenn sie für militärische Zwecke genutzt werden. Die US-Streitkräfte könnten die Sicherheit von Zivilisten deshalb nicht gewährleisten.","publisher":{"@type":"Organization","name":"ZEIT Online","logo":"https://www.tickaroo.com/mediagw/image/c_fill,w_100,h_100/imageservice://profilepic-org-5e4f8bc97718b779d70097dc-5e4f8ca87718b7e953009846"},"datePublished":"2026-03-11T18:00:31.000Z","dateModified":"2026-03-11T18:50:55.000Z","author":{"@type":"Person","name":"Marla Noss"},"image":"https://www.tickaroo.com/mediagw/image/c_fill,w_100,h_100/imageservice://profilepic-org-5e4f8bc97718b779d70097dc-5e4f8ca87718b7e953009846","video":[],"sharedContent":[]},{"@type":"BlogPosting","headline":"Irannahe Hackergruppe bekennt sich zu Cyberangriff auf Stryker","articleBody":"Irannahe Hackergruppe bekennt sich zu Cyberangriff auf StrykerEine Hackergruppe, die dem Iran nahesteht, hat einen Cyberangriff auf den US-Medizintechnikkonzern Stryker für sich beansprucht. Die Gruppe Handala sprach auf X von einem Vergeltungsschlag für den "brutalen Angriff" auf eine iranische Grundschule mit womöglich mehr als 150 Toten vom 28. Februar. Den Hackern zufolge wurden bei der Cyberattacke mehr als 200.000 Systeme und Server in 79 Ländern lahmgelegt. Stryker ist nach eigenen Angaben weltweit einer der führenden Anbieter von Medizintechnologie, die unter anderem in Krankenhäusern zum Einsatz kommt. Ein Konzernsprecher bestätigte dem Wall Street Journal die Störung. "Unsere Teams arbeiten mit Hochdruck daran, die Systeme und den Betrieb so schnell wie möglich wiederherzustellen", zitierte das Blatt den Sprecher.Die Hackergruppe Handala trat erstmals 2022 in Erscheinung und hatte zuletzt eine Reihe von Cyberangriffen auf israelische Unternehmen sowie Firmen in der Golfregion für sich beansprucht. ","publisher":{"@type":"Organization","name":"ZEIT Online","logo":"https://www.tickaroo.com/mediagw/image/c_fill,w_100,h_100/imageservice://profilepic-org-5e4f8bc97718b779d70097dc-5e4f8ca87718b7e953009846"},"datePublished":"2026-03-11T17:55:37.000Z","dateModified":"2026-03-11T18:48:48.000Z","author":{"@type":"Person","name":"David Rech"},"image":"https://www.tickaroo.com/mediagw/image/c_fill,w_100,h_100/imageservice://profilepic-org-5e4f8bc97718b779d70097dc-5e4f8ca87718b7e953009846","video":[],"sharedContent":[]},{"@type":"BlogPosting","headline":"Von der Leyen warnt vor Lockerungen von Russlandsanktionen","articleBody":"Von der Leyen warnt vor Lockerungen von RusslandsanktionenEU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen hat vor dem Hintergrund steigender Ölpreise infolge des Irankriegs davor gewarnt, Sanktionen gegen russisches Öl aufzuheben. "Dies ist nicht der Moment, um Sanktionen gegen Russland zu lockern", schrieb die CDU-Politikerin nach einem Telefonat mit Vertretern der G7-Staaten auf X. Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj sagte, "wenn die Sanktionen gelockert werden, dann wird diese Aggression anerkannt". Das wäre "absolut ungerecht". Von der Leyen sprach sich dafür aus, den von der G7 beschlossenen sogenannten Preisdeckel für russisches Öl "durchzusetzen". Dies werde "helfen, die Märkte zu stabilisieren und Russlands Einnahmen zu begrenzen". Die USA haben vor wenigen Tagen Zölle gegen Indien, die mit den indischen Käufen russischen Öls begründet waren, ausgesetzt. US-Präsident Donald Trump kündigte an, auch weitere Sanktionen in Verbindung mit russischen Energieexporten womöglich lockern zu wollen. Damit will die US-Regierung den Anstieg der globalen Ölpreise begrenzen.Russland verkauft sein Öl wegen westlicher Sanktionen infolge des Kriegs gegen die Ukraine zu günstigen Preisen, vor allem an Indien und China. Wegen des Irankriegs ist die Nachfrage nach russischem Öl gestiegen, was dessen Preis überdurchschnittlich erhöht hat: Während die US-Sorte Brent um etwa 30 Prozent teurer geworden ist, erhöhte sich der Preis für die russische Sorte Urals um mehr als 60 Prozent.Mehr dazu, wie Russlands Ölwirtschaft vom Irankrieg profitiert, können Sie in dieser Analyse von Maxim Kireev lesen:","publisher":{"@type":"Organization","name":"ZEIT Online","logo":"https://www.tickaroo.com/mediagw/image/c_fill,w_100,h_100/imageservice://profilepic-org-5e4f8bc97718b779d70097dc-5e4f8ca87718b7e953009846"},"datePublished":"2026-03-11T17:46:50.000Z","dateModified":"2026-03-11T18:47:22.000Z","author":{"@type":"Person","name":"Alexander Eydlin"},"image":"https://www.tickaroo.com/mediagw/image/c_fill,w_100,h_100/imageservice://profilepic-org-5e4f8bc97718b779d70097dc-5e4f8ca87718b7e953009846","video":[],"sharedContent":[{"@type":"WebPage","url":"https://www.zeit.de/politik/ausland/2026-03/russland-oelgeschaefte-iran-oelpreis-sanktionen-indien","headline":"Ist das Putins Rettung?","description":"Ein Verbündeter weniger, dafür aber mehr Geld in der Kasse: Russland zählt zu den wirtschaftlichen Profiteuren des Irankriegs. Freude kommt in Moskau aber nicht auf.","image":{"@type":"ImageObject"}}]},{"@type":"BlogPosting","headline":"Drei Familien mit Kindern reisen mit in Wadephuls Flugzeug  ","articleBody":"Drei Familien mit Kindern reisen mit in Wadephuls Flugzeug  Außenminister Johann Wadephul nutzt seinen Krisenbesuch in Katar, um deutschen Touristen eine Heimreise zu ermöglichen. Das kündigte der CDU-Politiker bei seinem Besuch in Doha an, der Hauptstadt von Katar. Unter den deutschen Staatsangehörigen, die in der Militärmaschine der Bundeswehr vom Typ A400M mit Wadephul nach Riad reisen, sind drei Familien mit Kindern. 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Weder Iran noch Israel haben die Streumunitionskonvention unterschrieben, die ihre Verwendung untersagt.","publisher":{"@type":"Organization","name":"ZEIT Online","logo":"https://www.tickaroo.com/mediagw/image/c_fill,w_100,h_100/imageservice://profilepic-org-5e4f8bc97718b779d70097dc-5e4f8ca87718b7e953009846"},"datePublished":"2026-03-11T15:29:33.000Z","dateModified":"2026-03-11T15:42:20.000Z","author":{"@type":"Person","name":"Hella Kemper"},"image":"https://www.tickaroo.com/mediagw/image/c_fill,w_100,h_100/imageservice://profilepic-org-5e4f8bc97718b779d70097dc-5e4f8ca87718b7e953009846","video":[],"sharedContent":[]},{"@type":"BlogPosting","headline":"US-Zentralkommando warnt iranische Zivilisten in Häfen","articleBody":"US-Zentralkommando warnt iranische Zivilisten in HäfenDas US-Militär hat die iranische Zivilbevölkerung aufgefordert, Häfen zu meiden, in denen die Marine des Iran im Einsatz ist. Hafenarbeiter, ​Verwaltungsangestellte und Besatzungen von Handelsschiffen sollten sich nicht in der Nähe von iranischen Kriegsschiffen und Militärausrüstung aufhalten, teilt das US-Zentralkommando (Centcom) mit.Die US-Streitkräfte könnten die Sicherheit der Zivilisten nicht garantieren, teilte Centcom mit. 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März 2026","creditText":"Essam al-Sudani/Reuters","uploadDate":"2026-03-11T15:46:58.000Z","thumbnail":{"@type":"ImageObject","contentUrl":"https://www.tickaroo.com/mediagw/image/c_fill,w_480,h_297/imageservice://media/organization/5e4f8bc97718b779d70097dc/liveblog/goVWf61p5wfE4r2w8274/eoaeFgZ7RBRT3BdP9vT9/moaeVrEa5g8j6Z1kDEjA.jpeg"}}],"video":[],"sharedContent":[]},{"@type":"BlogPosting","headline":"Deutschland stellt weitere 93 Millionen Euro für humanitäre Hilfe zur Verfügung","articleBody":"Deutschland stellt weitere 93 Millionen Euro für humanitäre Hilfe zur VerfügungDeutschland hat vor dem Hintergrund des Irankriegs seine Mittel für die humanitäre Hilfe im Nahen und Mittleren Osten weiter aufgestockt. Außenminister Johann Wadephul teilte bei einem Besuch in Katar mit, das Auswärtige Amt stelle weitere Mittel in Höhe von 93 Millionen Euro zur Verfügung. 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Marla Noss
Marla Noss

USA warnen vor iranischen Angriffen auf US-Anlagen im Irak

Das US-Außenministerium befürchtet, dass der Iran und verbündete Milizen Angriffe auf US-Ziele im Irak durchführen könnten. Insbesondere warnte das Ministerium vor möglichen Attacken auf Öl- und Energieanlagen, die sich im Besitz der USA befinden. Zudem könnten Hotels im ganzen Land, in denen sich US-Bürger aufhalten, Ziel möglicher Angriffe sein. Dies gelte auch für die kurdische Autonomieregion.

David Rech
David Rech

G7 will Schiffe in Straße von Hormus begleiten lassen

Die G7-Staaten wollen Öltanker und Frachtschiffe in der Straße von Hormus von Kriegsschiffen begleiten lassen. Um solche Eskorten zu gewährleisten, sei die Koordination mehrerer Marinen und eine mehrwöchige Vorarbeit nötig, sagte Frankreichs Präsident Emmanuel Macron nach einer von ihm geleiteten Videokonferenz der Staats- und Regierungschefs der G7-Staaten zu den wirtschaftlichen Folgen des Irankriegs.
Emmanuel Macron spricht am Rande seiner Reise nach Zypern, wo der französische Flugzeugträger "Charles de Gaulle" stationiert wurde.
Emmanuel Macron spricht am Rande seiner Reise nach Zypern, wo der französische Flugzeugträger „Charles de Gaulle“ stationiert wurde. Gonzalo Fuentes/AFP/Getty Images
„Die Voraussetzungen dafür sind derzeit nicht gegeben. Die Meerenge ist ein Kriegsschauplatz, aber diese Arbeit muss organisiert werden. Das haben wir vorgeschlagen, parallel dazu eine Zusammenarbeit mit Reedereien, Transportunternehmen und Versicherern.“ Zu den G7-Staaten gehören Deutschland, die USA, Japan, Kanada, Großbritannien, Frankreich und Italien. Der Iran sperrte die Straße von Hormus nach dem Angriff von Israel und den USA.

Frankreich hat bereits drei große Kriegsschiffe in die Region verlegt, und auch Italien, Großbritannien und die Niederlande schickten Marineschiffe Richtung Mittelmeer. Einen Schutz von Handelsschiffen durch Marineeinheiten gibt es bereits seit 2024 im Roten Meer. Dort bedroht die mit Israel verfeindete und vom Iran unterstützte Huthi-Miliz die Schifffahrt in der Region. 

Marla Noss
Marla Noss

Krieg im Iran verhindert weltweite Versorgung mit Hilfslieferungen 

Nach Angaben des UN-Nothilfekoordinators Tom Fletcher behindert der Krieg im Nahen Osten weltweit die Lieferung von Hilfsgütern und verlangsamt lebensrettende Hilfe für zahlreiche Krisengebiete. „Wir befinden uns in einem Moment großer Gefahr für den Nahen Osten und, wie ich glaube, für die ganze Welt“, sagte Fletcher gegenüber der Nachrichtenagentur Reuters. Durch den Krieg der USA und Israels gegen den Iran wurden Lieferketten unterbrochen und der globale Markt belastet.

Besonders betroffen seien Hilfslieferungen in den Gazastreifen und in die afrikanischen Länder südlich der Sahara, da der Transport durch die blockierte Straße von Hormus und den Luftraum am Persischen Golf eingeschränkt sei. Zudem würden die steigenden und hohen Ölpreise Hilfslieferungen, die mit dem Flugzeug verschickt werden, noch teurer machen. Gleichzeitig litten die Budgets von UN-Organisationen bereits unter Kürzungen. „Das ist im Moment wirklich eine Verkettung unglücklicher Umstände, und ich bin ernsthaft besorgt“, teilte Fletcher weiter mit.

Hella Kemper
Hella Kemper

Trump drängt Ölkonzerne, die Straße von Hormus zu nutzen

US-Präsident Donald Trump hat Ölkonzernen nahegelegt, trotz des Kriegs die Straße von Hormus zu nutzen. „Ich denke, das sollten sie“, sagte er zu Journalisten, die ihn gefragt hatten, ob er das Gespräch mit den Konzernen gesucht habe. Praktisch alle Minen des Iran seien zerstört worden, erklärte Trump. Zudem habe das US-Militär in einer einzigen Nacht so ziemlich alle iranischen Minenlegeboote vernichtet.
Durch die Straße von Hormus, eine Meerenge zwischen dem Oman und dem Iran, wird in Friedenszeiten etwa ein Fünftel des weltweit gehandelten Öls verschifft. Doch vor allem die Angst vor iranischen Angriffen hat dazu geführt, dass Frachtschiffe die wichtige Passage seit dem Beginn der US-israelischen Angriffe auf die Islamische Republik meiden.

Für Angriffe auf die Schifffahrt kann der Iran Raketen oder Seeminen einsetzen. Trump versucht deshalb, die Fähigkeiten des Landes, Minen zu verlegen, einzuschränken, um die Handelsroute wieder zu öffnen.

Marla Noss
Marla Noss

USA und Iran warnen sich gegenseitig vor Angriffen auf Häfen 

Das iranische Militär hat angekündigt, dass es gegen Häfen in der Region zurückschlagen werde, falls iranische Häfen angegriffen werden. „Wenn unsere Häfen und Docks bedroht werden, werden alle Häfen und Docks in der Region zu unseren legitimen Zielen“, sagte der Militärsprecher Abolfasl Schekartschi im iranischen Staatsfernsehen. „Wir fordern die Länder der Region auf, die Amerikaner aus ihrem Land zu vertreiben“, fügte er hinzu.

Zuvor hatte die US-Armee die iranische Bevölkerung vor möglichen Angriffen auf Häfen entlang der Straße von Hormus gewarnt. So rief das US-Militärkommando für den Nahen Osten (Centcom) Zivilisten dazu auf, alle Hafenanlagen an der Meerenge umgehend zu meiden, in denen iranische Seestreitkräfte operieren. Der Iran nutze „zivile Häfen entlang der Straße von Hormus für militärische Operationen, die den internationalen Schiffsverkehr bedrohen“, hieß es in einer Centcom-Erklärung, die auf X geteilt wurde. Die potenziellen Angriffe begründeten sie damit, dass zivile Häfen ihren Schutzstatus verlieren können, wenn sie für militärische Zwecke genutzt werden. Die US-Streitkräfte könnten die Sicherheit von Zivilisten deshalb nicht gewährleisten.

David Rech
David Rech

Irannahe Hackergruppe bekennt sich zu Cyberangriff auf Stryker

Eine Hackergruppe, die dem Iran nahesteht, hat einen Cyberangriff auf den US-Medizintechnikkonzern Stryker für sich beansprucht. Die Gruppe Handala sprach auf X von einem Vergeltungsschlag für den „brutalen Angriff“ auf eine iranische Grundschule mit womöglich mehr als 150 Toten vom 28. Februar. Den Hackern zufolge wurden bei der Cyberattacke mehr als 200.000 Systeme und Server in 79 Ländern lahmgelegt.

Stryker ist nach eigenen Angaben weltweit einer der führenden Anbieter von Medizintechnologie, die unter anderem in Krankenhäusern zum Einsatz kommt. Ein Konzernsprecher bestätigte dem Wall Street Journal die Störung. „Unsere Teams arbeiten mit Hochdruck daran, die Systeme und den Betrieb so schnell wie möglich wiederherzustellen“, zitierte das Blatt den Sprecher.

Die Hackergruppe Handala trat erstmals 2022 in Erscheinung und hatte zuletzt eine Reihe von Cyberangriffen auf israelische Unternehmen sowie Firmen in der Golfregion für sich beansprucht. 

Alexander Eydlin
Alexander Eydlin

Von der Leyen warnt vor Lockerungen von Russlandsanktionen

EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen hat vor dem Hintergrund steigender Ölpreise infolge des Irankriegs davor gewarnt, Sanktionen gegen russisches Öl aufzuheben. „Dies ist nicht der Moment, um Sanktionen gegen Russland zu lockern“, schrieb die CDU-Politikerin nach einem Telefonat mit Vertretern der G7-Staaten auf X. Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj sagte, „wenn die Sanktionen gelockert werden, dann wird diese Aggression anerkannt“. Das wäre „absolut ungerecht“.

Von der Leyen sprach sich dafür aus, den von der G7 beschlossenen sogenannten Preisdeckel für russisches Öl „durchzusetzen“. Dies werde „helfen, die Märkte zu stabilisieren und Russlands Einnahmen zu begrenzen„.

Die USA haben vor wenigen Tagen Zölle gegen Indien, die mit den indischen Käufen russischen Öls begründet waren, ausgesetzt. US-Präsident Donald Trump kündigte an, auch weitere Sanktionen in Verbindung mit russischen Energieexporten womöglich lockern zu wollen. Damit will die US-Regierung den Anstieg der globalen Ölpreise begrenzen.

Russland verkauft sein Öl wegen westlicher Sanktionen infolge des Kriegs gegen die Ukraine zu günstigen Preisen, vor allem an Indien und China. Wegen des Irankriegs ist die Nachfrage nach russischem Öl gestiegen, was dessen Preis überdurchschnittlich erhöht hat: Während die US-Sorte Brent um etwa 30 Prozent teurer geworden ist, erhöhte sich der Preis für die russische Sorte Urals um mehr als 60 Prozent.

Mehr dazu, wie Russlands Ölwirtschaft vom Irankrieg profitiert, können Sie in dieser Analyse von Maxim Kireev lesen:

Hella Kemper
Hella Kemper

Drei Familien mit Kindern reisen mit in Wadephuls Flugzeug  

Außenminister Johann Wadephul nutzt seinen Krisenbesuch in Katar, um deutschen Touristen eine Heimreise zu ermöglichen. Das kündigte der CDU-Politiker bei seinem Besuch in Doha an, der Hauptstadt von Katar. Unter den deutschen Staatsangehörigen, die in der Militärmaschine der Bundeswehr vom Typ A400M mit Wadephul nach Riad reisen, sind drei Familien mit Kindern. Sie waren wegen des Irankriegs in der Region gestrandet. 
Außenminister Johann Wadephul nimmt drei Familien mit Kindern in seinem Flieger mit nach Riad
Außenminister Johann Wadephul nimmt drei Familien mit Kindern in seinem Flieger mit nach Riad. Sebastian Gollnow/dpa

Hella Kemper
Hella Kemper

Iran nutzte laut Israel bei Hälfte aller Angriffe Streumunition

Bei rund der Hälfte aller auf Israel abgefeuerten Raketen hat der Iran nach israelischen Angaben die international weitgehend geächtete Streumunition eingesetzt. 
Streumunition überzieht große Flächen unkontrolliert mit Sprengkörpern und ist besonders gefährlich für Zivilisten. Weder Iran noch Israel haben die Streumunitionskonvention unterschrieben, die ihre Verwendung untersagt.

Eric Voigt
Eric Voigt

US-Zentralkommando warnt iranische Zivilisten in Häfen

Das US-Militär hat die iranische Zivilbevölkerung aufgefordert, Häfen zu meiden, in denen die Marine des Iran im Einsatz ist. Hafenarbeiter, ​Verwaltungsangestellte und Besatzungen von Handelsschiffen sollten sich nicht in der Nähe von iranischen Kriegsschiffen und Militärausrüstung aufhalten, teilt das US-Zentralkommando (Centcom) mit.

Die US-Streitkräfte könnten die Sicherheit der Zivilisten nicht garantieren, teilte Centcom mit. Die USA haben in den vergangenen Tagen immer wieder iranische Kriegsschiffe angegriffen und haben nach eigenen Angaben 60 von ihnen versenkt oder zerstört.

https://t.co/WAz3VAPIkx

— U.S. Central Command (@CENTCOM) March 11, 2026

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https://t.co/WAz3VAPIkx— U.S. Central Command (@CENTCOM) March 11, 2026

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Eric Voigt
Eric Voigt

Iraks Ministerpräsident verurteilt iranische Angriffe auf sein Land

Zerstörung nach einem iranischen Angriff im Irak am 07. März 2026
Zerstörung nach einem iranischen Angriff im Irak am 07. März 2026. Essam al-Sudani/Reuters
Der irakische Ministerpräsident Mohammed Schia al-Sudani hat die iranischen Angriffe auf sein Land als inakzeptabel kritisiert. Der Iran untergrabe ​damit die Bemühungen des Iraks um eine Beendigung des Krieges, sagte der 56-Jährige.

Eric Voigt
Eric Voigt

Deutschland stellt weitere 93 Millionen Euro für humanitäre Hilfe zur Verfügung

Deutschland hat vor dem Hintergrund des Irankriegs seine Mittel für die humanitäre Hilfe im Nahen und Mittleren Osten weiter aufgestockt. Außenminister Johann Wadephul teilte bei einem Besuch in Katar mit, das Auswärtige Amt stelle weitere Mittel in Höhe von 93 Millionen Euro zur Verfügung. Damit hat das deutsche Außenministerium in den vergangenen Monaten humanitäre Hilfe in Höhe von bis zu 188 Millionen Euro für die Menschen in der Region bereitgestellt.

Eric Voigt
Eric Voigt

Donald Trump sieht keine übrigen Ziele mehr im Iran

US-Präsident Donald Trump zufolge ist im Iran „praktisch nichts mehr übrig“, das angegriffen werden könne. Dem Nachrichtenportal Axios sagte der Republikaner zudem, dass der Krieg im Iran bald enden werde.
„Wann immer ich will, dass er endet, wird er enden.“

US-Präsident Donald Trump

Alexander Eydlin
Alexander Eydlin

Rumänien erlaubt Aufstockung von US-Truppen in Luftwaffenstützpunkten

Rumänien erlaubt den USA die militärische Präsenz in dem Land auszubauen.
Rumänien erlaubt den USA die militärische Präsenz in dem Land auszubauen. . Daniel Mihailescu/AFP/Getty Images
Das US-Militär kann seine Präsenz in Stützpunkten seiner Luftwaffe in Rumänien ausbauen. Der Verteidigungsrat des südöstlichen EU- und Nato-Landes hat den USA eine Erlaubnis dazu erteilt.

Laut Präsident Nicușor Dan erlaubt die Vereinbarung den USA, vorübergehend zusätzliche Soldaten und militärische Ausrüstung zur Betankung von Flugzeugen auf den Luftwaffenbasen zu stationieren. Auch die Anlagen zur Satellitenkommunikation und Überwachung sollen ausgebaut werden können.

Die USA hatten die Erlaubnis zur Aufstockung zuvor bei Rumänien beantragt. Das soll die Militäreinsätze im Krieg gegen den Iran erleichtern.

Hella Kemper
Hella Kemper

81 Festnahmen im Iran wegen Kritik in sozialen Medien

Die iranischen Behörden gehen hart gegen Kritik in sozialen Medien vor. Das iranische Staatsfernsehen berichtete, dass 81 Menschen festgenommen worden seien, weil sie auf Onlineplattformen Informationen veröffentlicht hätten, die von den Behörden als inakzeptabel eingestuft worden seien.

„Wer in den sozialen Medien die öffentliche Meinung verunsichert, wird als Feind betrachtet und entsprechend behandelt“, sagte der Oberbefehlshaber der Sicherheitskräfte der Islamischen Republik, Ahmad Resa Radan, im Staatsfernsehen. Die Festgenommenen müssen mit langen Haftstrafen und möglicherweise sogar mit der Todesstrafe rechnen.