Irankrieg: Donald Trump hält Krieg gegen Iran für jedes „so gut wie beendet“



Örtlichen Medien zufolge könnte eine der Raketen einen Gefechtskopf mit Streumunition getragen haben.

In einer separaten Pressekonferenz sagte Armeesprecher Nadav Schoschani, die iranischen Angriffskapazitäten hätten sich "in der gesamten Region, nicht nur bei Angriffen auf Israel, bedeutend verringert".

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Arabische Liga bezeichnet iranische Angriffe als "rücksichtslos"

Der Generalsekretär der Arabischen Liga, Ahmed Abul Gheit, hat die iranischen Angriffe auf Golfstaaten verurteilt. Irans Angriffe gegen mehrere Mitgliedsstaaten der Arabischen Liga seien "rücksichtslos" und ein "riesiger strategischer Fehler", sagte Gheit. Sie könnten "durch keinen Vorwand und keine Entschuldigung gerechtfertigt" werden.

Der Iran habe Friedensbemühungen der Golfstaaten mit "heimtückischen Raketen- und Drohnenangriffen" zurückgezahlt, sagte er. Die arabischen Staaten seien keine Kriegsparteien.

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Israel meldet Zerstörung von militärischen Zielen, erneute Serie von Angriffen beendet

Die israelischen Streitkräfte haben eigenen Angaben zufolge eine weitere Serie von Angriffen auf Teheran abgeschlossen. Bei den jüngsten Angriffen seien die Satellitenleitzentrale der Islamischen Revolutionsgarde, eine Kommandozentrale iranischer Sicherheitsbehörden sowie 50 Munitionsbunker getroffen und zerstört worden.

Zudem habe man eine Basis der Basidsch-Freiwilligenmiliz getroffen sowie ein Gelände, das den Bodentruppen der Islamischen Revolutionsgarde gehören soll. Das teilte die Armee in einer Presseerklärung mit. Die Angaben lassen sich aktuell nicht unabhängig überprüfen. Israel wirft der Basidsch-Miliz vor, als Teil des iranischen Repressionsapparats für Unterdrückung und den Einsatz systematischer Gewalt verantwortlich zu sein.
Laut der israelischen Armee wurde das getroffene Hauptquartier der Revolutionsgarde als Empfangs-, Sende- und Forschungszentrum für die iranische Weltraumagentur genutzt. Dieses sei dem Militär des Regimes angegliedert. Neben den Forschungseinrichtungen habe der Standort eine Kommando- und Kontrollstruktur für den Satelliten Khayyam umfasst. Der Satellit sei seit August 2022 zur Förderung terroristischer Aktivitäten und zur Überwachung des Staates Israel und seiner Einwohner genutzt worden, schrieb die Armee.

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Neuer iranischer Führer wird sich laut Trump ohne US-Unterstützung "nicht lange halten"

US-Präsident Donald Trump hat dem künftigen Nachfolger des getöteten Ajatollahs Ali Chamenei gedroht. Ohne die Zustimmung der US-Regierung werde das nächste Oberhaupt des Iran sich "nicht lange halten“, sagte Trump dem Sender ABC News

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Aktuell bereitet sich die iranische Führung darauf vor, einen Nachfolger für Ali Chamenei zu benennen, der bei Angriffen am vergangenen Wochenende getötet worden war. "Wir wollen sicherstellen, dass wir nicht alle zehn Jahre wieder zurückgehen müssen", sagte Trump – und betonte erneut, der Iran dürfe keine Atomwaffen besitzen.

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Iranische Angriffe auf Vereinigte Arabische Emirate, Explosionen in Abu Dhabi

Abu Dhabi, die Hauptstadt der Vereinigten Arabischen Emirate, ist erneut von mehreren Explosionen erschüttert worden. Behörden meldeten neue Angriffe mit Raketen und Drohnen aus dem Iran. Demnach wurden die Emirate mit 17 ballistischen Raketen und 117 Drohnen angegriffen, wobei der Großteil abgefangen worden sei.

Irans Justizchef Gholamhossein Mohseni Edschei hatte zuvor gesagt, sein Land werde weiterhin Nachbarländer angreifen, die die USA und Israel unterstützen. Damit widersprach er Irans Präsident Massud Peseschkian, der gestern eine Einschränkung der Angriffe auf andere Staaten in der Region angekündigt und sich für bereits erfolgte Attacken bei den Nachbarländern entschuldigt hatte.

Derweil wiesen die Emirate Berichte zurück, wonach es einen Angriff ihres Landes gegen den Iran gegeben haben soll. Man befinde sich in einem "Zustand der Selbstverteidigung" gegen Irans Angriffe, teilte das emiratische Außenministerium mit. Die Luftverteidigung habe auf Beschuss mit mehr als 1.400 Raketen und Drohnen reagiert. Man wolle in keinen Konflikt gezogen werden, behalte sich aber das Recht vor, die Souveränität des Landes zu schützen.

Israelische Medien hatten zuvor berichtet, die Emirate seien heute an einem Angriff auf eine Entsalzungsanlage im Iran beteiligt gewesen. Bei einer Bestätigung wäre dies der erste Angriff eines Golfstaats auf den Iran seit Beginn des Krieges vor rund einer Woche. 

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Ägyptens Präsident Al-Sissi warnt vor weitreichenden Folgen für die gesamte Region

Der ägyptische Präsident Abdel Fattah al-Sissi hat vor schwerwiegenden Folgen des Irankriegs gewarnt. Der Konflikt könne Energiepreise steigen lassen, Versorgungsketten zerreißen und den Luft- und Seeverkehr unterbrechen, sagte Al-Sissi in einem Telefonat mit dem französischen Präsidenten Emmanuel Macron.

Sollte sich der Konflikt ausweiten, könne er die gesamte Region ins Chaos stürzen. Al-Sissi rief zu verstärkten internationalen Bemühungen auf, um den Krieg zu beenden.

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Mehr als 500.000 Binnenvertriebene im Libanon wegen israelischer Angriffe

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Seit Beginn der israelischen Angriffe auf die Hisbollah-Miliz im Libanon sind nach Angaben der Regierung in Beirut mehr als eine halbe Million Menschen vertrieben worden. Es seien 517.000 Binnenvertriebene registriert worden, sagte Sozialministerin Hanin Sajed. Rund 117.000 Menschen seien in staatlichen Notunterkünften untergebracht.

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Iranischer Expertenrat will Chamenei-Nachfolger "in Kürze" bekannt geben

Ein Mitglied des iranischen Expertenrats hat mitgeteilt, das Gremium habe ein neues politisches und geistliches Oberhaupt der Islamischen Republik ausgewählt. "Mit der Mehrheit der Stimmen wurde die Person ausgewählt, die den Weg von Imam Chamenei und den Weg des Märtyrers Imam Chamenei fortsetzen wird", sagte Hosseinali Eshkewari in einem Video, das iranische Medien verbreiteten. "Die Abstimmung ist abgeschlossen und das Ergebnis wird in Kürze bekannt gegeben", sagte Eshkewari. Der Expertenrat hat nach der iranischen Verfassung die Aufgabe, den Revolutionsführer zu wählen und zu überwachen.

Eshkewari nannte den Namen des neuen Oberhaupts nicht, sagte aber, der Name "Chamenei" werde erhalten bleiben. Beobachtern zufolge könnte es sich hierbei um eine Andeutung auf Modschtaba Chamenei handeln, den Sohn des bisherigen geistlichen Oberhaupts Ali Chamenei, der als wahrscheinlichster Nachfolger seines Vaters gilt.

In den vergangenen Stunden hatte bereits ein anderes Mitglied des Expertenrats, Alam al-Hud, mitgeteilt: "Die Wahl zur Führungsperson hat stattgefunden und eine Führungsperson wurde ernannt". Der Leiter des Sekretariats des Rats werde entscheiden, wann der Nachfolger offiziell bekannt gegeben werde. Ajatollah Ali Chamenei war vor rund einer Woche bei Angriffen der USA und Israels auf den Iran getötet worden. 

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Modschtaba Chamenei zum neuen Obersten Führer gewählt

Der Iran hat einen neuen Obersten Führer: Modschtaba Chamenei, Sohn des getöteten Ajatollahs Ali Chamenei, wurde vom 88 Personen umfassenden Expertenrat zum Nachfolger seines Vaters gewählt. Der 56-Jährige gilt als konservativer Hardliner. Er verfügt über entscheidenden Rückhalt im Machtapparat der Islamischen Republik. Experten zufolge halfen ihm seine engen Verbindungen zur Islamischen Revolutionsgarde dabei, die Rolle des neuen politischen und geistlichen Oberhaupts des Iran zu erhalten.

Der Expertenrat habe "trotz der akuten Kriegssituation und der direkten Drohungen der Feinde" keinen Augenblick gezögert, hieß es in einer Mitteilung des Gremiums, die die staatliche Nachrichtenagentur Irna veröffentlichte. Die Entscheidung sei nach "sorgfältigen und umfassenden Prüfungen" erfolgt.

Modschtaba Chamenei gilt seit Langem als einflussreich, trat in den vergangenen Jahren jedoch kaum öffentlich in Erscheinung. Nur wenige Bilder von ihm sind bekannt. Viele Insider im Iran spekulieren seit Längerem, dass er im Schatten seines Vaters großen Einfluss ausgeübt hat.
Mehr dazu lesen Sie hier:

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Israel meldet Raketenangriffe aus dem Iran

Der Iran setzt seine Angriffe auf Israel nach Angaben des israelischen Militärs fort. In der Nacht meldete die israelische Armee mehrere Raketenangriffe aus dem Iran. In der Küstenmetropole Tel Aviv und anderen Gebieten heulten wieder die Sirenen. Die Flugabwehr war im Einsatz, wie das Militär auf Telegram mitteilte.

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USA ziehen Diplomaten und Familien aus Saudi-Arabien ab

Die USA haben einen Teil ihrer Botschaftsmitarbeiter in Saudi-Arabien angewiesen, das Land zu verlassen. Nicht unbedingt erforderliches diplomatisches Personal sowie dessen Familien sollten das Land wegen "Sicherheitsrisiken" verlassen, teilte das US-Außenministerium mit.

Bisher hatten die USA diesem Teil des Botschaftspersonals bereits erlaubt, das Land zu verlassen – es aber nicht angewiesen, dies zu tun. Das hat sich nun geändert. Die US-Botschaft in Riad war in der vergangenen Woche von Drohnen angegriffen worden. Saudi-Arabien macht den Iran dafür verantwortlich. Dieser weist eine Beteiligung zurück.

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Travel Advisory: Saudi Arabia (March 9, 2026)

On March 8, 2026, the Department of State ordered non-emergency U.S. government employees and U.S. government employee family members to leave Saudi Arabia due to safety risks.

This amends the prior on March 3, 2026, Department of…

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Iran bestätigt ersten Raketenangriff auf Israel nach Machtübernahme von Chamenei-Sohn

Kurz nach der Ernennung von Modschtaba Chamenei zum Nachfolger seines Vaters als oberster Anführer des Iran hat die Regierung in Teheran Israel mit Raketen angegriffen. "Iran hat unter (…) Modschtaba Chamenei die erste Welle von Raketen auf die besetzten Gebiete abgefeuert", berichtete der staatliche Sender Irib auf seinem Kanal im Onlinedienst Telegram.

Der Sender veröffentlichte zudem ein Foto eines Projektils, das die Aufschrift "Auf Ihren Befehl Sayyid Modschtaba" trug. Sayyid ist ein Ehrentitel im schiitischen Islam.

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Israelische Luftwaffe startet neue Angriffe auf Iran – und den Libanon

Das israelische Militär hat nach eigenen Angaben neue Angriffe auf den Iran geflogen. Ziel sei "Infrastruktur des iranischen Terrorregimes" im Zentrum des Landes, teilte das Militär mit. Zudem sei erneut Infrastruktur der mit dem Iran verbündeten Hisbollah-Miliz in der libanesischen Hauptstadt Beirut angegriffen worden. 

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Israel wirft Iran Streumunitionseinsatz vor

Nach Angaben der israelischen Armee hat der Iran bei seinen Raketenangriffen auf Israel erneut Streumunition eingesetzt. Welches Gebiet in dem Land genau betroffen gewesen sein soll, sagte der Sprecher der israelischen Armee jedoch nicht. Die iranische Führung hatte in diesem Krieg nach dem Angriff Israels und der Vereinigten Staaten auf das Land, aber auch im Krieg im vergangenen Jahr mit Israel bereits Gefechtsköpfe mit Streumunition verwendet. Das iranische Militär hatte einen solchen Einsatz zuletzt auch selbst bestätigt.

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Der Einsatz von Streumunition ist international weitgehend geächtet. Solche Munition überzieht große Flächen unkontrolliert mit Sprengkörpern und ist besonders für Zivilisten gefährlich. Die israelische Regierung warf der iranischen Führung vor, mit dieser Art von Munition absichtlich auf zivile Gebiete geschossen zu haben. Die israelische Armee warnt die Bürger Israels immer wieder, sich den Bomben nach Einschlägen nicht zu nähern. 

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Israelische Armee greift erneut Teheran an

Die iranische Hauptstadt Teheran ist wieder zum Ziel einer Angriffswelle geworden. "Die israelische Armee hat in diesem Moment eine massive Welle simultaner Angriffe gegen die Infrastruktur des iranischen Terrorregimes in Teheran, Isfahan und im Süden Irans gestartet", schrieb die israelische Armee auf X.

Augenzeugen berichteten von Kampfjets, welche über der Stadt zu hören gewesen seien und sich aus dem Norden genähert hätten. Laute Explosionen erschütterten demnach die Stadt. Berichte über Tote oder Schäden gab es zunächst nicht.

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Türkei bestellt Irans Botschafter ein

Die Türkei hat einem Insider zufolge den iranischen Botschafter wegen des erneuten Raketenbeschusses einbestellt. Das berichtet die Nachrichtenagentur Reuters und beruft sich auf Kreise aus dem türkischen Außenministerium.

Die Nato-Luftabwehr hatte zuvor eine aus dem Iran abgefeuerte ballistische Rakete über türkischem Gebiet abgefangen. Es ist bereits ​der zweite Vorfall dieser Art innerhalb einer Woche, bei dem ein iranisches Geschoss den Luftraum des Nato-Mitglieds Türkei verletzte.

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Wadephul nimmt an Nahost-Krisengesprächen auf Zypern teil

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Außenminister Johann Wadephul ist zu Krisengesprächen über den Irankrieg auf Zypern eingetroffen. Der CDU-Politiker will ab morgen in der Hauptstadt Nikosia mit seinem Amtskollegen Konstantinos Kombos über die Lage beraten.

"Unserem EU-Partner gilt in diesen Tagen besondere Solidarität, nachdem das Land in der vergangene Woche von iranischem Drohnenbeschuss betroffen war", sagte eine Sprecherin des Auswärtigen Amts. Auf der Agenda des Gespräches von Wadephul mit Kombos stehen demnach auch Themen der derzeitigen zyprischen EU-Ratspräsidentschaft. Noch heute Abend will Wadephul auf Zypern seinen Amtskollegen aus den Vereinigten Arabischen Emiraten, Abdullah bin Sajid, zu Gesprächen treffen

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Europäische Union kündigt Hilfsflüge für Menschen im Libanon an

Die EU organisiert Hilfsflüge für die notleidende Bevölkerung im Libanon. Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen und Ratspräsident António Costa kündigten auf einer Videokonferenz mit Staats- und Regierungschefs aus Ländern des Nahen Ostens an, die Staatengemeinschaft werde Notfallvorräte für rund 130.000 Menschen mobilisieren. Ein erster Flug sei bereits morgen geplant.

An der Konferenz nahmen Vertreter Jordaniens, Ägyptens, Bahrains, des Libanon, Syriens, der Türkei, Armeniens, des Irak, Katars, Kuwaits, der Vereinigten Arabischen Emirate, Saudi-Arabiens und Omans teil. In den Gesprächen äußerten Costa und von der Leyen ihre tiefe Besorgnis über die Auswirkungen der regionalen Krise auf den Libanon und die schwerwiegenden Folgen für die Zivilbevölkerung, etwa durch großflächige Vertreibungen.

Von der Leyen und Costa signalisierten zudem, die EU sei bereit, ihre Missionen zum Schutz von Schifffahrtswegen im Nahen Osten auszuweiten. In einer gemeinsamen Erklärung hieß es, man sei bereit, die Maßnahmen "weiter anzupassen und zu verstärken, um besser auf die Situation reagieren zu können". Die EU ist bereits mit ihrer Marinemission Despina im Roten Meer präsent sowie mit der Mission Atalanta am Horn von Afrika.

In der Videokonferenz sagte von der Leyen, für das iranische Regime sollten "keine Tränen vergossen" werden. 

"},{"_type":"Tik::Model::Content::QuoteContentBlock","author":"EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen","local_id":"boaPENzM3MXm7L2APCQQ","text":""Das iranische Volk verdient Freiheit, Würde und das Recht, über seine eigene Zukunft zu bestimmen – auch wenn wir wissen, dass dies während und nach dem Krieg mit Gefahren und Instabilität verbunden sein wird.""},{"_type":"Tik::Model::Content::WebEmbedContentBlock","local_id":"boaPESZk3MXm7L2APCQR","oembed_json":"{"_id":"https://twitter.com/vonderleyen/status/2030955847765922263","_type":"Tik::ApiModel::OEmbed","_original":"https://x.com/vonderleyen/status/2030955847765922263","html":"

The people of Iran deserve freedom, dignity, and the right to decide their own future.

Even if we know this will be fraught with danger and instability during and after the war.

We are now seeing a regional conflict with unintended consequences.

British military bases have… pic.twitter.com/AibOOGUHfs

— Ursula von der Leyen (@vonderleyen) March 9, 2026

nnn","url":"https://twitter.com/vonderleyen/status/2030955847765922263","type":"rich","provider_name":"X","title":"Ursula von der Leyen on Twitter / X","description":"The people of Iran deserve freedom, dignity, and the right to decide their own future.Even if we know this will be fraught with danger and instability during and after the war.We are now seeing a regional conflict with unintended consequences. British military bases have… pic.twitter.com/AibOOGUHfs— Ursula von der Leyen (@vonderleyen) March 9, 2026nnn","domain":"x.com","color":"#55ACEE","amp":"","icon":"https://abs.twimg.com/favicons/twitter.ico","icon_width":32,"icon_height":32,"thumbnail_url":"https://pbs.twimg.com/amplify_video_thumb/2030955633793777664/img/Z4en1aT9yqBm6blf.jpg:large","thumbnail_width":1080,"thumbnail_height":1080}","url":"https://x.com/vonderleyen/status/2030955847765922263"}],"created_at":1773071287,"fold_out":false,"geo_ip":"","highlight":"inplace","is_sticky":false,"local_id":"eoaPDiZM3MXm7L2APCQN","local_status":0,"media":[{"_type":"Tik::Model::Media","created_at":1773073355,"geo_ip":"","local_id":"moaPMDXi3MXm7L2AKvxv","local_status":100,"updated_at":1773073355,"user_id":"60ddc15b2d640298026fc29f","user_locale":"en","version":5446}],"sort":"0000000069aeebb7","updated_at":1773073355,"updated_by":"60ddc15b2d640298026fc29f","user_id":"651d5c1789a4f78f96b92fde","user_locale":"en","version":5447},{"_type":"Tik::Model::Event","contents":[{"_type":"Tik::Model::Content::RichTextContentBlock","local_id":"boaPeKDe3MXm7L2AKvyG","text":"

Was sagt die Wahl Modschtaba Chameneis über den Kurs der iranischen Führung?

Die Öffentlichkeit im Iran weiß kaum etwas über Modschtaba Chamenei, den neuen obersten Führer des Iran. Staatsmedien zeigen kaum Bewegtbilder von ihm, eine "Dokumentation" über das neue geistliche und politische Oberhaupt des Landes dauert nicht einmal fünf Minuten. Zwar galt der Sohn von Ajatollah Ali Chamenei im inneren Machtzirkel der Islamischen Republik seit Jahren als einer der einflussreichsten Akteure, doch selbst unter regimetreuen Stimmen regt sich Kritik an der Entscheidung des Expertenrats.

Vor diesem Hintergrund schreibt mein Kollege Omid Rezaee, dass sich aus der Wahl Modschtaba Chameneis zum Nachfolger seines getöteten Vaters etwas ablesen lässt über den Zustand des iranischen Regimes.

Lesen Sie hier seinen Text über den neuen Führer in Teheran:

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Kaja Kallas fordert Israel auf, Angriffe im Libanon zu beenden

Die EU-Außenbeauftragte Kaja Kallas fordert von Israel ein Ende der Militäroperationen im Libanon. Zwar habe Israel nach den Angriffen der vom Iran unterstützten Hisbollah-Miliz das Recht auf Selbstverteidigung, sagte Kallas. Die Vergeltung führe aber zu Massenvertreibungen und destabilisiere die ohnehin fragile Lage zusätzlich. Die harte Reaktion berge die Gefahr, den Libanon und seine Bevölkerung in einen Krieg hineinzuziehen, der nicht der ihre sei – mit schwerwiegenden humanitären Folgen.

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Nun gelte es, den Tod weiterer Menschen sowie Vertreibungen und eine regionale Eskalation zu verhindern. Zudem müssten die Souveränität und territoriale Unversehrtheit des Libanons geachtet werden.

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Hezbollah’s decision to attack Israel in support of Iran endangers the entire region. Israel has the right to self-defence in line with international law.

At the same time, Israel’s heavy-handed response is causing mass displacement and is further destabilising a fragile… pic.twitter.com/ooMAwlptnF

— Kaja Kallas (@kajakallas) March 9, 2026

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Israel gibt Tötung Hisbollah-Kommandeurs im Südlibanon bekannt

Im Zuge ihrer Offensive gegen die Hisbollah-Miliz hat die israelische Armee eigenen Angaben zufolge den Kommandeur einer im Südlibanon agierenden Hisbollah-Einheit getötet. Das israelische Verteidigungsministerium teilte mit, Minister Israel Katz sei bei einem Besuch an der Grenze zum Libanon darüber informiert worden, dass Abu Hussein Ragheb bei einem Angriff in der Nacht getötet wurde. Er war demnach Kommandeur der Nasser-Einheit, einer von drei Hisbollah-Einheiten im Südlibanon.

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Atomanlage in Isfahan laut Atomenergiebehörde leicht beschädigt

Bei den Angriffen auf den Iran ist laut dem Chef der Internationalen Atomenergiebehörde (IAEA), Rafael Grossi, die Atomanlage in Isfahan getroffen worden. Die Schäden an der Anlage schienen aber gering zu sein, sagte Grossi.

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Seit Beginn der israelisch-amerikanischen Angriffe habe es mehrere Einschläge an der Atomanlage in Natans gegeben sowie einen in Isfahan. All diese Einschläge seien jedoch "nicht sehr groß" gewesen, sagte Grossi. Satellitenbilder der Anlage in Natans zeigen Schäden an Gebäuden und im gesamten Komplex.

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Libanon meldet fast 500 Tote durch israelische Angriffe 

Seit Beginn der jüngsten Eskalation zwischen Israel und der Hisbollah sind im Libanon nach Behördenangaben fast 500 Menschen getötet worden. 486 Menschen seien seit vergangenem Montag getötet worden und 1.313 weitere verletzt, teilte die Katastrophenschutzeinheit der Regierung in Beirut mit. 

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Nach erneutem Raketenbeschuss der Hisbollah auf Israel greift das israelische Militär wieder massiv in den Einflussgebieten der schiitischen Miliz im Libanon an. Unter Beschuss stehen vor allem die südlichen Vororte der Hauptstadt Beirut, große Teile im Südlibanon und weitere Gebiete im Osten des Landes. Unter den Toten sind nach Behördenangaben auch viele Kinder.

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Trump erwähnt Gespräche über Nutzung iranischer Ölreserven

Der Zugriff der USA auf die Ölreserven des Iran ist laut US-Präsident Donald Trump derzeit Gegenstand von Gesprächen. "Sicherlich hat man darüber gesprochen", sagt Trump dem Sender NBC News. Er verwies dabei auf das Vorgehen ​in Venezuela, wo US-Spezialeinheiten im Januar den Präsidenten Nicolás Maduro festgenommen und Maßnahmen zur Kontrolle über die Ölexporte des Landes eingeleitet hatten. Für derartige Überlegungen sei es beim Iran allerdings noch zu früh, sagte der US-Präsident. Ein Großteil des iranischen Öls wird an China geliefert.

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Israels Militär gibt an, ein Drohnenhauptquartier der Revolutionsgarde zerstört zu haben

Kampfflugzeuge der israelischen Luftwaffe haben nach Angaben eines Militärsprechers ein Drohnenhauptquartier der iranischen Revolutionsgarde zerstört. Die Anlage sei im Rahmen einer Serie von Angriffen gegen militärische Infrastruktur im Iran attackiert worden. Von dort aus seien Drohnen zu Angriffen gegen Israel gestartet. Zudem seien dort Drohnen gelagert worden. Zum Standort der Anlage wurden zunächst keine Angaben gemacht. Weiter teilte das Militär mit, mehrere iranische Raketenwerfer angegriffen zu haben.

Die staatliche iranische Rundfunkagentur IRIB berichtete von Angriffen auf diverse Militäranlagen im Westen Teherans

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Sultan von Oman und irakischer Premier gratulieren Irans neuem Oberhaupt

Der Sultan von Oman, Haitham bin Tariq al-Said, hat dem neuen obersten Führer des Iran, Modschtaba Chamenei, zu dessen Wahl durch den Expertenrat gratuliert. Das berichtete die staatliche Nachrichtenagentur Omans. Auch der irakische Premierminister Mohammed Schia al-Sudani gratulierte dem neuen iranischen Oberhaupt in einem Post auf X.

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Kuwait und Vereinigte Arabische Emirate verurteilen iranische Angriffe

Nach erneuten iranischen Angriffen auf Kuwait hat der Emir des Golfstaates deutliche Kritik an dem Nachbarland geübt. Kuwait sei von "einem brutalen Angriff durch ein benachbartes muslimisches Land" getroffen worden, sagte Scheich Meschal al-Ahmad al-Dschaber al-Sabah in einer Fernsehansprache. Sein Land habe ein "Recht auf Selbstverteidigung".

Kuwait betrachte den benachbarten Iran "als Freund", sagte der Emir. Dennoch sei Kuwait angegriffen worden, "obwohl wir die Nutzung unseres Landes, unseres Luftraums oder unserer Küsten für militärische Aktionen gegen dieses Land nicht gestattet haben und wir dies wiederholt über unsere diplomatischen Kanäle mitgeteilt haben", sagte Al-Sabah. Seit dem Beginn des Iran-Kriegs wurden bei Angriffen auf Kuwait zwölf Menschen getötet.

Auch die Vereinigten Arabischen Emirate kritisierten, dass sie "auf völlig ungerechtfertigte Weise" zum Ziel von Angriffen geworden seien. Dennoch würden sich die Emirate "an keinen Angriffen gegen den Iran beteiligen", sagte der Botschafter der Emirate bei den Vereinten Nationen in Genf, Dschamal Al-Muscharach. Man wolle "nicht in einen Konflikt oder eine Eskalation hineingezogen werden", sagte er.

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IAEA sieht keine Hinweise auf Abtransport von Uran aus iranischer Atomanlage

Die Internationale Atomenergiebehörde IAEA sieht keine Anzeichen dafür, dass Uran aus der iranischen Atomanlage Isfahan abtransportiert worden ist. Die IAEA und andere Beobachter hätten anhand von Satellitenaufnahmen sowie anderer Mittel keine Bewegungen erkennen können, die auf einen Transfer des Materials hindeuten würden, sagte IAEA-Direktor Rafael Mariano Grossi. In der Anlage seien mehr als 200 Kilogramm auf bis zu 60 Prozent angereichertes Uran gelagert gewesen. Ein solcher Anreicherungsgrad ist technisch gesehen nur einen kleinen Schritt von waffenfähigem Uran mit einem Grad von 90 Prozent entfernt. 

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Iran kündigt an, Raketenangriffe auszuweiten

Irans Revolutionsgarde hat angekündigt, die Schlagkraft und Häufigkeit ihrer Raketenstarts zu erhöhen. Auch die Reichweite werde vergrößert, zitiert das iranische Staatsfernsehen den Kommandeur der Luft- und Raumfahrttruppe der Garde, Madschid Mussawi. Künftig würden keine Raketen mit Sprengköpfen von weniger als einer ​Tonne Gewicht mehr abgefeuert.

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Irankrieg nähert sich laut US-Präsident Trump dem Ende

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US-Präsident Donald Trump zufolge befinden sich Israel und die USA in ihrem Krieg gegen den Iran "weit vor dem Zeitplan". Dem US-Sender CBS sagte Trump:

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Dabei wiederholte der US-Präsident die Behauptung, die Marine, Luftwaffe und Kommunikation der iranischen Streitkräfte seien vollständig zerstört worden. Auch Raketen und Drohnen würden zerstört und seien kaum noch einsetzbar. Gleiches gelte für entsprechende Produktionsstätten. "Wenn man sich das so ansieht, haben sie in militärischer Hinsicht nichts mehr übrig", sagte Trump.

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Huthi-Miliz gratuliert Iran zur Wahl von Oberstem Führer

Die mit dem Iran verbündete Huthi-Miliz hat die Ernennung von Modschtaba Chamenei zum Nachfolger seines Vaters als Obersten Führer begrüßt. "Wir gratulieren der Islamischen Republik Iran, ihren Anführern und ihrem Volk, zur Wahl von (…) Modschtaba Chamenei als Obersten Anführer der Islamischen Revolution in dieser wichtigen und entscheidenden Phase", teilte die jemenitische Miliz über Telegram mit. Allein dass die Wahl unter diesen außergewöhnlichen Umständen stattfinden konnte, stelle einen bedeutenden Erfolg dar, sagte der Chef der Miliz, Abdul-Malik al-Huthi.

Die Huthi unterstützen den Iran "gegen Aggression und Tyrannei", hieß es weiter. Ob er mit dieser Äußerung einen Kriegseintritt der Miliz meint, führte al-Huthi nicht näher aus.

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Iran soll Bundeswehr-Feldlager in Jordanien mit Rakete angegriffen haben

Der Iran hat bei seinen Angriffen auf Israel und US-Militäreinrichtungen offenbar erneut ein Feldlager der Bundeswehr in Jordanien beschossen. In der Nacht zum Montag seien mehrere ballistische Raketen auf ein Bundeswehr-Feldlager im Osten Jordaniens abgefeuert worden, berichtet der Spiegel. Bei dem Angriff auf den US-Luftwaffenstützpunkt Al-Asrak, in dem die Bundeswehr ein kleines Feldlager betreibt, sei niemand verletzt worden.

Dem Bericht zufolge befanden sich zum Zeitpunkt der Angriffe alle Bundeswehrsoldaten in Schutzräumen. In dem Feldlager waren zuletzt rund einhundert Bundeswehrsoldaten stationiert. Schon zu Beginn des Irankriegs war der Stützpunkt in Jordanien beschossen worden.

Eine offizielle Bestätigung der Bundeswehr für die Angriffe lag zunächst nicht vor.

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Die Anlage sei im Rahmen einer Serie von Angriffen gegen militärische Infrastruktur im Iran attackiert worden. Von dort aus seien Drohnen zu Angriffen gegen Israel gestartet. Zudem seien dort Drohnen gelagert worden. Zum Standort der Anlage wurden zunächst keine Angaben gemacht. Weiter teilte das Militär mit, mehrere iranische Raketenwerfer angegriffen zu haben.Die staatliche iranische Rundfunkagentur IRIB berichtete von Angriffen auf diverse Militäranlagen im Westen Teherans. ","publisher":{"@type":"Organization","name":"ZEIT Online","logo":"https://www.tickaroo.com/mediagw/image/c_fill,w_100,h_100/imageservice://profilepic-org-5e4f8bc97718b779d70097dc-5e4f8ca87718b7e953009846"},"datePublished":"2026-03-09T18:39:05.000Z","dateModified":"2026-03-09T18:39:05.000Z","author":{"@type":"Person","name":"Mathis Gann"},"image":"https://www.tickaroo.com/mediagw/image/c_fill,w_100,h_100/imageservice://profilepic-org-5e4f8bc97718b779d70097dc-5e4f8ca87718b7e953009846","video":[],"sharedContent":[]},{"@type":"BlogPosting","headline":"Trump erwähnt Gespräche über Nutzung iranischer Ölreserven","articleBody":"Trump erwähnt Gespräche über Nutzung iranischer ÖlreservenDer Zugriff der USA auf die Ölreserven des Iran ist laut US-Präsident Donald Trump derzeit Gegenstand von Gesprächen. 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Zwar galt der Sohn von Ajatollah Ali Chamenei im inneren Machtzirkel der Islamischen Republik seit Jahren als einer der einflussreichsten Akteure, doch selbst unter regimetreuen Stimmen regt sich Kritik an der Entscheidung des Expertenrats.Vor diesem Hintergrund schreibt mein Kollege Omid Rezaee, dass sich aus der Wahl Modschtaba Chameneis zum Nachfolger seines getöteten Vaters etwas ablesen lässt über den Zustand des iranischen Regimes.Lesen Sie hier seinen Text über den neuen Führer in Teheran:","publisher":{"@type":"Organization","name":"ZEIT Online","logo":"https://www.tickaroo.com/mediagw/image/c_fill,w_100,h_100/imageservice://profilepic-org-5e4f8bc97718b779d70097dc-5e4f8ca87718b7e953009846"},"datePublished":"2026-03-09T17:27:36.000Z","dateModified":"2026-03-09T17:41:56.000Z","author":{"@type":"Person","name":"Mathis Gann"},"image":"https://www.tickaroo.com/mediagw/image/c_fill,w_100,h_100/imageservice://profilepic-org-5e4f8bc97718b779d70097dc-5e4f8ca87718b7e953009846","video":[],"sharedContent":[{"@type":"WebPage","url":"https://www.zeit.de/politik/ausland/2026-03/modschtaba-chamenei-iran-nachfolge-oberster-fuehrer","headline":"Er tritt heraus aus dem Schatten der Macht","description":"Modschtaba Chamenei folgt als mächtigster Mann des Iran auf seinen Vater. 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Mathis Gann
Mathis Gann

Iran soll Bundeswehr-Feldlager in Jordanien mit Rakete angegriffen haben

Der Iran hat bei seinen Angriffen auf Israel und US-Militäreinrichtungen offenbar erneut ein Feldlager der Bundeswehr in Jordanien beschossen. In der Nacht zum Montag seien mehrere ballistische Raketen auf ein Bundeswehr-Feldlager im Osten Jordaniens abgefeuert worden, berichtet der Spiegel. Bei dem Angriff auf den US-Luftwaffenstützpunkt Al-Asrak, in dem die Bundeswehr ein kleines Feldlager betreibt, sei niemand verletzt worden.

Dem Bericht zufolge befanden sich zum Zeitpunkt der Angriffe alle Bundeswehrsoldaten in Schutzräumen. In dem Feldlager waren zuletzt rund einhundert Bundeswehrsoldaten stationiert. Schon zu Beginn des Irankriegs war der Stützpunkt in Jordanien beschossen worden.

Eine offizielle Bestätigung der Bundeswehr für die Angriffe lag zunächst nicht vor.

Mathis Gann
Mathis Gann

Irankrieg nähert sich laut US-Präsident Trump dem Ende

Der US-Präsident an Bord der Air Force One
Der US-Präsident an Bord der Air Force One. Roberto Schmidt/Getty Images
US-Präsident Donald Trump zufolge befinden sich Israel und die USA in ihrem Krieg gegen den Iran „weit vor dem Zeitplan“. Dem US-Sender CBS sagte Trump:
„Ich denke, der Krieg ist so gut wie beendet.“

Donald Trump

Dabei wiederholte der US-Präsident die Behauptung, die Marine, Luftwaffe und Kommunikation der iranischen Streitkräfte seien vollständig zerstört worden. Auch Raketen und Drohnen würden zerstört und seien kaum noch einsetzbar. Gleiches gelte für entsprechende Produktionsstätten. „Wenn man sich das so ansieht, haben sie in militärischer Hinsicht nichts mehr übrig„, sagte Trump.

Susanne Ködel
Susanne Ködel

Huthi-Miliz gratuliert Iran zur Wahl von Oberstem Führer

Die mit dem Iran verbündete Huthi-Miliz hat die Ernennung von Modschtaba Chamenei zum Nachfolger seines Vaters als Obersten Führer begrüßt. „Wir gratulieren der Islamischen Republik Iran, ihren Anführern und ihrem Volk, zur Wahl von (…) Modschtaba Chamenei als Obersten Anführer der Islamischen Revolution in dieser wichtigen und entscheidenden Phase“, teilte die jemenitische Miliz über Telegram mit. Allein dass die Wahl unter diesen außergewöhnlichen Umständen stattfinden konnte, stelle einen bedeutenden Erfolg dar, sagte der Chef der Miliz, Abdul-Malik al-Huthi.

Die Huthi unterstützen den Iran „gegen Aggression und Tyrannei“, hieß es weiter. Ob er mit dieser Äußerung einen Kriegseintritt der Miliz meint, führte al-Huthi nicht näher aus.

Mathis Gann
Mathis Gann

Iran kündigt an, Raketenangriffe auszuweiten

Irans Revolutionsgarde hat angekündigt, die Schlagkraft und Häufigkeit ihrer Raketenstarts zu erhöhen. Auch die Reichweite werde vergrößert, zitiert das iranische Staatsfernsehen den Kommandeur der Luft- und Raumfahrttruppe der Garde, Madschid Mussawi. Künftig würden keine Raketen mit Sprengköpfen von weniger als einer ​Tonne Gewicht mehr abgefeuert.

Mathis Gann
Mathis Gann

IAEA sieht keine Hinweise auf Abtransport von Uran aus iranischer Atomanlage

Die Internationale Atomenergiebehörde IAEA sieht keine Anzeichen dafür, dass Uran aus der iranischen Atomanlage Isfahan abtransportiert worden ist. Die IAEA und andere Beobachter hätten anhand von Satellitenaufnahmen sowie anderer Mittel keine Bewegungen erkennen können, die auf einen Transfer des Materials hindeuten würden, sagte IAEA-Direktor Rafael Mariano Grossi. In der Anlage seien mehr als 200 Kilogramm auf bis zu 60 Prozent angereichertes Uran gelagert gewesen. Ein solcher Anreicherungsgrad ist technisch gesehen nur einen kleinen Schritt von waffenfähigem Uran mit einem Grad von 90 Prozent entfernt. 

Mathis Gann
Mathis Gann

Kuwait und Vereinigte Arabische Emirate verurteilen iranische Angriffe

Nach erneuten iranischen Angriffen auf Kuwait hat der Emir des Golfstaates deutliche Kritik an dem Nachbarland geübt. Kuwait sei von „einem brutalen Angriff durch ein benachbartes muslimisches Land“ getroffen worden, sagte Scheich Meschal al-Ahmad al-Dschaber al-Sabah in einer Fernsehansprache. Sein Land habe ein „Recht auf Selbstverteidigung“.

Kuwait betrachte den benachbarten Iran „als Freund“, sagte der Emir. Dennoch sei Kuwait angegriffen worden, „obwohl wir die Nutzung unseres Landes, unseres Luftraums oder unserer Küsten für militärische Aktionen gegen dieses Land nicht gestattet haben und wir dies wiederholt über unsere diplomatischen Kanäle mitgeteilt haben“, sagte Al-Sabah. Seit dem Beginn des Iran-Kriegs wurden bei Angriffen auf Kuwait zwölf Menschen getötet.

Auch die Vereinigten Arabischen Emirate kritisierten, dass sie „auf völlig ungerechtfertigte Weise“ zum Ziel von Angriffen geworden seien. Dennoch würden sich die Emirate „an keinen Angriffen gegen den Iran beteiligen“, sagte der Botschafter der Emirate bei den Vereinten Nationen in Genf, Dschamal Al-Muscharach. Man wolle „nicht in einen Konflikt oder eine Eskalation hineingezogen werden“, sagte er.

Mathis Gann
Mathis Gann

Sultan von Oman und irakischer Premier gratulieren Irans neuem Oberhaupt

Der Sultan von Oman, Haitham bin Tariq al-Said, hat dem neuen obersten Führer des Iran, Modschtaba Chamenei, zu dessen Wahl durch den Expertenrat gratuliert. Das berichtete die staatliche Nachrichtenagentur Omans. Auch der irakische Premierminister Mohammed Schia al-Sudani gratulierte dem neuen iranischen Oberhaupt in einem Post auf X.
Haitham bin Tariq al-Said, Sultan von Oman
Haitham bin Tariq al-Said, Sultan von Oman. Kristina Kormilitsyna/Sputnik/Reuters

Mathis Gann
Mathis Gann

Israels Militär gibt an, ein Drohnenhauptquartier der Revolutionsgarde zerstört zu haben

Kampfflugzeuge der israelischen Luftwaffe haben nach Angaben eines Militärsprechers ein Drohnenhauptquartier der iranischen Revolutionsgarde zerstört. Die Anlage sei im Rahmen einer Serie von Angriffen gegen militärische Infrastruktur im Iran attackiert worden. Von dort aus seien Drohnen zu Angriffen gegen Israel gestartet. Zudem seien dort Drohnen gelagert worden. Zum Standort der Anlage wurden zunächst keine Angaben gemacht. Weiter teilte das Militär mit, mehrere iranische Raketenwerfer angegriffen zu haben.

Die staatliche iranische Rundfunkagentur IRIB berichtete von Angriffen auf diverse Militäranlagen im Westen Teherans

Susanne Ködel
Susanne Ködel

Trump erwähnt Gespräche über Nutzung iranischer Ölreserven

Der Zugriff der USA auf die Ölreserven des Iran ist laut US-Präsident Donald Trump derzeit Gegenstand von Gesprächen. „Sicherlich hat man darüber gesprochen“, sagt Trump dem Sender NBC News. Er verwies dabei auf das Vorgehen ​in Venezuela, wo US-Spezialeinheiten im Januar den Präsidenten Nicolás Maduro festgenommen und Maßnahmen zur Kontrolle über die Ölexporte des Landes eingeleitet hatten. Für derartige Überlegungen sei es beim Iran allerdings noch zu früh, sagte der US-Präsident. Ein Großteil des iranischen Öls wird an China geliefert.

Leon Ginzel
Leon Ginzel

Libanon meldet fast 500 Tote durch israelische Angriffe 

Seit Beginn der jüngsten Eskalation zwischen Israel und der Hisbollah sind im Libanon nach Behördenangaben fast 500 Menschen getötet worden. 486 Menschen seien seit vergangenem Montag getötet worden und 1.313 weitere verletzt, teilte die Katastrophenschutzeinheit der Regierung in Beirut mit. 
Zerstörung durch einen israelischen Angriff in einem Vorort von Beirut am 9. März
Zerstörung durch einen israelischen Angriff in einem Vorort von Beirut am 9. März. AFP/Getty Images
Nach erneutem Raketenbeschuss der Hisbollah auf Israel greift das israelische Militär wieder massiv in den Einflussgebieten der schiitischen Miliz im Libanon an. Unter Beschuss stehen vor allem die südlichen Vororte der Hauptstadt Beirut, große Teile im Südlibanon und weitere Gebiete im Osten des Landes. Unter den Toten sind nach Behördenangaben auch viele Kinder.

Leon Ginzel
Leon Ginzel

Türkei bestellt Irans Botschafter ein

Die Türkei hat einem Insider zufolge den iranischen Botschafter wegen des erneuten Raketenbeschusses einbestellt. Das berichtet die Nachrichtenagentur Reuters und beruft sich auf Kreise aus dem türkischen Außenministerium.

Die Nato-Luftabwehr hatte zuvor eine aus dem Iran abgefeuerte ballistische Rakete über türkischem Gebiet abgefangen. Es ist bereits ​der zweite Vorfall dieser Art innerhalb einer Woche, bei dem ein iranisches Geschoss den Luftraum des Nato-Mitglieds Türkei verletzte.

Mathis Gann
Mathis Gann

Atomanlage in Isfahan laut Atomenergiebehörde leicht beschädigt

Bei den Angriffen auf den Iran ist laut dem Chef der Internationalen Atomenergiebehörde (IAEA), Rafael Grossi, die Atomanlage in Isfahan getroffen worden. Die Schäden an der Anlage schienen aber gering zu sein, sagte Grossi.
Ein Satellitenbild der Atomanlage Isfahan
Ein Satellitenbild der Atomanlage Isfahan. Vantor/Reuters
Seit Beginn der israelisch-amerikanischen Angriffe habe es mehrere Einschläge an der Atomanlage in Natans gegeben sowie einen in Isfahan. All diese Einschläge seien jedoch „nicht sehr groß“ gewesen, sagte Grossi. Satellitenbilder der Anlage in Natans zeigen Schäden an Gebäuden und im gesamten Komplex.

Mathis Gann
Mathis Gann

Israel gibt Tötung Hisbollah-Kommandeurs im Südlibanon bekannt

Im Zuge ihrer Offensive gegen die Hisbollah-Miliz hat die israelische Armee eigenen Angaben zufolge den Kommandeur einer im Südlibanon agierenden Hisbollah-Einheit getötet. Das israelische Verteidigungsministerium teilte mit, Minister Israel Katz sei bei einem Besuch an der Grenze zum Libanon darüber informiert worden, dass Abu Hussein Ragheb bei einem Angriff in der Nacht getötet wurde. Er war demnach Kommandeur der Nasser-Einheit, einer von drei Hisbollah-Einheiten im Südlibanon.

Mathis Gann
Mathis Gann

Kaja Kallas fordert Israel auf, Angriffe im Libanon zu beenden

Die EU-Außenbeauftragte Kaja Kallas fordert von Israel ein Ende der Militäroperationen im Libanon. Zwar habe Israel nach den Angriffen der vom Iran unterstützten Hisbollah-Miliz das Recht auf Selbstverteidigung, sagte Kallas. Die Vergeltung führe aber zu Massenvertreibungen und destabilisiere die ohnehin fragile Lage zusätzlich. Die harte Reaktion berge die Gefahr, den Libanon und seine Bevölkerung in einen Krieg hineinzuziehen, der nicht der ihre sei – mit schwerwiegenden humanitären Folgen.
„Diplomatie und eine Rückkehr zur Waffenruhe bieten die beste Chance, den Libanon vor einem Abgleiten ins Chaos zu bewahren.“

Kaja Kallas

Nun gelte es, den Tod weiterer Menschen sowie Vertreibungen und eine regionale Eskalation zu verhindern. Zudem müssten die Souveränität und territoriale Unversehrtheit des Libanons geachtet werden.

Mathis Gann
Mathis Gann

Was sagt die Wahl Modschtaba Chameneis über den Kurs der iranischen Führung?

Die Öffentlichkeit im Iran weiß kaum etwas über Modschtaba Chamenei, den neuen obersten Führer des Iran. Staatsmedien zeigen kaum Bewegtbilder von ihm, eine „Dokumentation“ über das neue geistliche und politische Oberhaupt des Landes dauert nicht einmal fünf Minuten. Zwar galt der Sohn von Ajatollah Ali Chamenei im inneren Machtzirkel der Islamischen Republik seit Jahren als einer der einflussreichsten Akteure, doch selbst unter regimetreuen Stimmen regt sich Kritik an der Entscheidung des Expertenrats.

Vor diesem Hintergrund schreibt mein Kollege Omid Rezaee, dass sich aus der Wahl Modschtaba Chameneis zum Nachfolger seines getöteten Vaters etwas ablesen lässt über den Zustand des iranischen Regimes.

Lesen Sie hier seinen Text über den neuen Führer in Teheran: