Iranische Community in Hamburg: Irankrieg: Wie steht es um Hamburgs Sicherheit?


Iranische Community in Hamburg: Das Islamische Zentrum Hamburg, auch Blaue Moschee genannt

Das Islamische Zentrum Hamburg, auch Blaue Moschee genannt

Mehr als 12.000 Menschen mit iranischer Staatsbürgerschaft leben in Hamburg, und einige zehntausend weitere, die Verwandte in dem Land haben. Viele sind einst vor dem Regime geflohen und hoffen nun auf ein Ende von Gewalt und Unterdrückung im Iran – doch in Hamburg trauern auch manche um Ajatollah Ali Chamenei, den diktatorischen Führer, der am 28. Februar bei Luftangriffen getötet wurde. Es sind Menschen, die dem Islamischen Zentrum Hamburg nahestanden. Die Organisation betrieb lange die Blaue Moschee an der Außenalster, bis sie im Juli 2024 vom Innenministerium als „bedeutendes Propagandazentrum Irans in Europa“ bezeichnet und verboten wurde. Doch viele der damaligen Funktionäre leben noch hier. Was also ist seit dem Krieg in Hamburg los, was bedeutet er für die vielen Exil-Iraner – und was für die Sicherheitslage in der Stadt? 

Darüber spricht in der neuen Folge des Hamburg-Podcasts Elbvertiefung der Host Maria Rossbauer mit Tom Kroll und Christoph Heinemann, die für die ZEIT seit Jahren zu diesem Thema recherchieren. Sie erzählen von hoffnungsvollen Stimmen, aber auch von Auseinandersetzungen zwischen Chamenei-Anhängern und der Diaspora, von grassierenden Verschwörungstheorien – und der Gefahr, die von ihnen ausgehen. Und warum trotz allem die Sicherheitslage in Hamburg nicht prekärer ist als anderswo.

Im Podcast Elbvertiefung sprechen die Hosts Maria Rossbauer und Florian Zinnecker in jeder Folge mit Kolleginnen und Kollegen aus der ZEIT-Redaktion über ein Thema, das die Menschen in Hamburg gerade bewegt – pointiert, persönlich und selten länger als eine halbe Stunde.