Iran vermeldet Tod ihres Geheimdienstchefs – und schließt Leckage welcher Straße von Hormus aus

Audioplayer wird geladen

Seit Ende Februar greifen Israel und die USA den Iran an. Nuklearanlagen und Militäreinrichtungen wurden zerstört, Führungsfiguren des Regimes in Teheran ausgeschaltet. An der Staatsspitze folgt Modschtaba Chamenei auf seinen getöteten Vater Ajatollah Ali Chamenei. Die iranischen Streitkräfte und Revolutionsgarden nehmen Israel und die Golfstaaten unter Beschuss und blockieren weitgehend die Straße von Hormus, durch die rund ein Fünftel des weltweiten Öl- und Flüssiggastransports verläuft.

Alle Ereignisse rund um den Krieg in Nahost im Liveticker:

13:19 Uhr – Iranische Staatsmedien melden Angriffe auf Gasanlagen

Iranische Staatsmedien haben Angriffe auf Einrichtungen am Gasfeld „South Pars“ gemeldet. Die halbamtliche Nachrichtenagentur Fars und die mit der Justiz verbundene Nachrichtenagentur Misan machten die USA und Israel für die Angriffe bei Assaluje in der Provinz Buschehr verantwortlich. Reaktionen aus Israel oder den USA lagen zunächst nicht vor.

13:08 Uhr – Irans Revolutionsgarden schließen vollständige Öffnung der Straße von Hormus aus

Irans Revolutionsgarden haben nach eigenen Angaben neue Regelungen für die de facto geschlossene Straße von Hormus vorbereitet – und schließen eine vollständige Öffnung der Meerenge aus. Die Lage in der für den weltweiten Ölhandel wichtigen Straße von Hormus werde „niemals wieder zu ihrem früheren Zustand zurückkehren, insbesondere für die USA und Israel“, erklärten die Seestreitkräfte der Revolutionsgarden im Onlinedienst X. Derzeit würden die „Vorbereitungen für den Plan zur neuen Ordnung im Persischen Golf“ abgeschlossen.

13:04 Uhr – Netzwerk: Mehrere zehntausend Menschen demonstrieren für Frieden

Bei den traditionellen Ostermärschen haben sich in diesem Jahr nach Angaben des Netzwerks Friedenskooperative bundesweit mehrere zehntausend Menschen beteiligt. In mehr als 100 Städten seien Menschen für Frieden und Abrüstung auf die Straße gegangen, hieß es. Am Ostermontag waren unter anderem Demonstrationen in Frankfurt am Main, Hamburg und Nürnberg geplant. Der dreitägige Ostermarsch Rhein-Ruhr, der in Duisburg gestartet war, führte zum Abschluss nach Dortmund.

13:01 Uhr – Weiter Beschuss im Libanon

Der gegenseitige Beschuss zwischen Israel und der Hisbollah im Libanon geht weiter. Das israelische Militär teilte mit, derzeit Ziele der Schiitenmiliz in Libanons Hauptstadt Beirut zu attackieren. Anwohner berichteten von mindestens drei lauten Explosionen. Über denen als Dahija bekannten Vororten Beiruts sei schwarzer Rauch aufgestiegen. Augenzeugen berichteten, dass mindestens zwei Gebäude zerstört wurden. Zunächst gab es keine Angaben zu möglichen Opfern. Das israelische Militär hatte zuvor die Bewohner der Gegend erneut zur Flucht aufgerufen.

12:30 – Anzahl der Toten von Haifa steigt auf vier

Beim direkten Einschlag einer iranischen Rakete in ein Wohnhaus in der israelischen Stadt Haifa sind vier Menschen getötet worden. Sie waren bei dem Angriff unter Trümmern verschüttet worden – und konnten nach Angaben der Rettungskräfte nach stundenlanger Suche nur noch tot geborgen werden. Laut einem Armeevertreter wurde das Haus direkt von einer iranischen Rakete getroffen. Zunächst hatten die Behörden von zwei Toten gesprochen.

11:55 Uhr – Iran lehnt US-Forderungen ab und übermittelt eigene Vorschläge

Der Iran hat eigenen Angaben zufolge eine Antwort auf die US-Forderungen für ein Kriegsende übermittelt. Teheran habe seine „Forderungen und Ansprüche“ ausgearbeitet und diese den Vermittlern mitgeteilt, sagte Außenamtssprecher Ismail Baghai laut der staatlichen Nachrichtenagentur Irna.

Lesen Sie auch

Die Forderungen der USA bezeichnete Baghai demnach als „überzogen und inakzeptabel“. Verhandlungen seien mit Ultimaten und Drohungen unvereinbar. Der Sprecher bezog sich auf einen 15-Punkte-Plan der USA für ein Kriegsende. Bereits zuvor hatte der Iran darauf geantwortet. Unter anderem Pakistan vermittelt zwischen Teheran und Washington.

11:31 Uhr – Sechs Verletzte bei iranischem Luftangriff auf Wohngebiet in Kuwait

Bei einem iranischen Luftangriff auf ein Wohngebiet in Kuwait sind nach Behördenangaben sechs Menschen verletzt worden. Nach einem iranischen Angriff seien Geschosse und Trümmer „in ein Wohngebiet im Norden des Landes“ gestürzt, erklärte das Gesundheitsministerium des Golfstaats. Die Verletzungen wiesen „unterschiedliche Schweregrade“ auf.

11:10 Uhr – Iran wirft UN-Atomenergiebehörde Tatenlosigkeit vor

Der Chef der iranischen Atomenergiebehörde, Mohammad Eslami, wirft der Internationalen Atomenergiebehörde (IAEA) Tatenlosigkeit vor. Das ermutige zu Aggressionen gegen Atomanlagen wie das Kraftwerk Buschehr, schreibt ​Eslami in einem Brief an den IAEA-Direktor. Das einzige funktionierende Atomkraftwerk des Landes sei bislang viermal angegriffen worden. Das sei ein klarer Bruch des Völkerrechts, bloße Besorgnisbekundungen der UN-Behörde reichten nicht aus.

09:57 Uhr – Irans Revolutionsgarden melden Tod ihres Geheimdienstchefs bei US-israelischem Angriff

Irans Revolutionsgarden haben den Tod ihres Geheimdienstchefs bei einem US-israelischen Angriff gemeldet. Der „einflussreiche und gebildete Chef des Geheimdienstes des Korps der Islamischen Revolutionsgarden, Madschid Chademi“, sei „im Morgengrauen“ bei einem US-israelischen Angriff getötet worden, teilten die Revolutionsgarden im Onlinedienst Telegram mit. Die Revolutionsgarden sprachen unter Verwendung von Teherans Sprachgebrauch für Israel und die USA von einem „verbrecherischen Terroranschlag des amerikanisch-zionistischen Feindes“.

Der israelische Verteidigungsminister Israel Katz teilte mit, er sei vom Generalstabschef darüber informiert worden, dass die israelische Armee Chademi „ausgeschaltet“ habe. Dieser sei unmittelbar verantwortlich für tödliche Raketenangriffe auf israelische Zivilisten. „Die Revolutionsgarden schießen auf Zivilisten, und wir eliminieren die Köpfe der Terroristen“, sagte Katz nach Angaben seines Büros.

09:06 Uhr – Insider: Iran und USA erhalten Plan für Kriegsende mit sofortiger Waffenruhe

Der Iran und die USA haben einem Insider zufolge einen von Pakistan ausgearbeiteten Plan zur ​Beendigung der Kriegshandlungen erhalten. Dieser könnte bereits am Montag in Kraft treten und die Straße von Hormus wieder öffnen, sagt eine mit den Vorschlägen vertraute Person. Pakistan habe den Rahmenplan ausgearbeitet und diesen ⁠über Nacht mit dem Iran und den USA ausgetauscht. Der Plan sehe einen zweistufigen Ansatz vor, der eine sofortige Waffenruhe und anschließend ein umfassendes Abkommen vorsehe. „Alle Punkte müssen noch heute vereinbart werden“, sagt der Insider. Die vorläufige Vereinbarung solle in Form einer Absichtserklärung erfolgen, die elektronisch via Pakistan, den einzigen Kommunikationskanal in den Gesprächen, finalisiert werde.

08:54 Uhr – Medien: Iran greift Großraum Tel Aviv mit Streumunition an

Bei einem neuen Raketenangriff auf den Großraum Tel Aviv am Morgen hat der Iran nach israelischen Medienberichten erneut Streumunition eingesetzt. Das israelische Nachrichtenportal „ynet“ berichtete von rund 20 Einschlagsorten im Umkreis von Tel Aviv. Nach Angaben des Rettungsdienstes Magen David Adom wurden mehrere Menschen verletzt, darunter eine Frau schwer. In der Stadt Tel Aviv sei eine Schule getroffen worden. Auch ein Armeesprecher sagte, es handele sich mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit um Streumunition.

08:42 Uhr – Zwei Tote nach direktem Einschlag von iranischer Rakete in Wohnhaus in Haifa

Nach dem direkten Einschlag einer iranischen Rakete in ein Wohnhaus in der israelischen Stadt Haifa sind mindestens zwei Menschen getötet worden. Zwei der vier unter den Trümmern Verschütteten seien tot geborgen worden, teilte die israelische Feuerwehr am Montag mit. Laut einem Armeevertreter wurde das Haus direkt von einer iranischen Rakete getroffen.

Der Stabschef des israelischen Heimatschutzkommandos, Elad Edri, hatte zuvor von vier Vermissten gesprochen. „Wir haben ein riesiges Zerstörungsgebiet“, sagte er in einer Videobotschaft.

08:13 Uhr – VAE: Abkommen für Iran muss freie Fahrt durch Straße von Hormus garantieren

Ein Friedensabkommen im Krieg zwischen den USA und ​dem Iran muss nach Ansicht der Vereinigten Arabischen Emirate (VAE) die freie Durchfahrt durch die Straße von Hormus garantieren. Die wichtigste Ölroute der Welt dürfe von keinem Land ⁠als Geisel genommen werden, sagt Anwar Gargasch, diplomatischer Berater des VAE-Präsidenten.

05:20 Uhr – Medien: USA, Iran und Vermittler verhandeln über 45-tägige Waffenruhe

Die USA, der Iran und regionale Vermittler verhandeln derzeit einem ​Medienbericht zufolge über die Bedingungen für eine mögliche 45-tägige Waffenruhe. Diese könnte ⁠zu einem dauerhaften Ende des Krieges führen, berichtete das Nachrichtenportal Axios am Sonntag (Ortszeit) unter Berufung auf vier US-amerikanische, israelische und regionale Insider, die mit den entsprechenden Gesprächen vertraut sind. Diskutiert werde ein Abkommen ⁠in ​zwei Phasen.

Zunächst ‌solle die 45-tägige Waffenruhe in Kraft treten, um über ein endgültiges Ende der Kämpfe zu verhandeln. In der zweiten Phase solle dann ein entsprechendes Abkommen geschlossen werden, heißt es in dem Bericht. Die Waffenruhe könne bei Bedarf verlängert werden. Die Nachrichtenagentur ‌Reuters konnte den Bericht zunächst nicht unabhängig ⁠überprüfen. ​Das Weiße Haus und das US-Außenministerium reagierten nicht sofort auf Anfragen nach ⁠einer Stellungnahme.

04:46 Uhr – Iran: Mindestens 13 Tote bei Angriff auf Wohngebäude

Ein Luftangriff hat am frühen Montagmorgen ein Wohngebäude in einer Stadt südwestlich von Teheran getroffen und nach iranischen Medienberichten mindestens 13 Menschen getötet. Der Angriff habe sich in der Nähe von Eslamschahr ereignet, meldeten die halbamtliche Nachrichtenagentur Fars und das Nachrichtenportal Nour News.

04:37 Uhr – Teheran droht bei Angriffen auf zivile Ziele mit Vergeltung

Das oberste Kommando der iranischen Streitkräfte hat im Falle von Angriffen auf zivile Ziele im Iran mit Vergeltung gedroht. „Sollten Angriffe auf zivile Ziele wiederholt werden, werden die nächsten Phasen unserer Offensiv- und Vergeltungsoperationen weitaus verheerender und umfassender ausfallen“, erklärte ein Sprecher des zentralen Einsatzkommandos Chatam al-Anbija am Montag in einer Stellungnahme, die vom iranischen Staatssender Irib im Onlinedienst Telegram veröffentlicht wurde.

03:45 Uhr – Dokument: Irakischer Ölvermarkter Somo fordert Verladepläne von Kunden

Der staatliche irakische Ölvermarkter Somo fordert von seinen Kunden innerhalb von 24 Stunden Pläne für die Verladung von Rohöl. Dies geht aus einem von der Nachrichtenagentur Reuters eingesehenen Dokument des Ölvermarkters hervor. Hintergrund sind Medienberichte, denen zufolge ‌der Iran den Irak von jeglichen ⁠Beschränkungen für ​den Transit durch die Straße von Hormus ausgenommen hat. Mit der raschen Übermittlung ⁠der Ladepläne solle die Kontinuität und Stabilität der Ölexporte gewährleistet werden, heißt es in dem Schreiben von Somo.

03:43 Uhr – Erneut iranische Angriffe auf zivile Infrastruktur in mehreren Golfstaaten

Die iranischen Streitkräfte haben örtlichen Behörden zufolge erneut zivile Infrastruktur in mehreren Golfstaaten angegriffen. Iranische Drohnen verursachten „schwere“ Schäden an mehreren kuwaitischen Ölanlagen und petrochemischen Anlagen, wie die staatliche Erdölgesellschaft Kuwaits am Sonntag mitteilte. In mehreren Anlagen seien Brände verursacht worden.

In Bahrain gab der staatliche Energiekonzern bekannt, ein iranischer Drohnenangriff habe ein Feuer in einem Lagertank ausgelöst, das später gelöscht worden sei.

Örtliche Behörden in den Vereinigten Arabischen Emiraten meldeten derweil, der Hafen von Chor Fakkan an der Ostküste des Golfstaates unweit der Einfahrt zur Straße von Hormus, sei Ziel eines Angriffs gewesen. Dabei seien vier Menschen durch herabfallende Trümmerteile verletzt worden, die beim Abfangen des von den Behörden nicht identifizierten Geschosses entstanden seien. Ein Schwerverletzter sei nepalesischer Staatsangehörigkeit, drei weitere Menschen, die „mittelschwere bis leichte“ Verletzungen erlitten hätten, seien pakistanischer Staatsangehörigkeit. Ein bei dem Vorfall verursachter Brand habe später unter Kontrolle gebracht werden können.

03:15 Uhr – Iran-Krieg: Ölpreis steigt auf mehr als 110 Dollar

Vor dem Hintergrund des Iran-Krieges ist der Ölpreis am Montag weiter angestiegen. Zum Wochenauftakt legte der Preis für ein Barrel der US-Referenzsorte WTI um 1,86 Prozent auf 113,62 Dollar (98,71 Euro) zu. Die Nordseesorte Brent stieg um knapp 1,16 Prozent auf 110,30 Dollar.

Am Sonntagabend hatte US-Präsident Donald Trump sein dem Iran gesetztes Ultimatum zur Öffnung der Straße von Hormus mutmaßlich um einen Tag verlängert. In seinem Onlinedienst Truth Social veröffentlichte Trump den schlichten Hinweis „Dienstag, 20.00 Uhr“ (Ortszeit, Mittwoch 2.00 Uhr MESZ). Zuvor hatte Trump Teheran Montag als Frist genannt, bis zu der eine Einigung erzielt werden müsse. Andernfalls drohe eine massive Zerstörungswelle von Kraftwerken und Brücken im Iran.

Sonntag, 5. April 2026

21:54 Uhr – Iranischer Funktionär droht mit Schließung von Meerenge Bab al-Mandab

Ein ranghoher Vertrauter des obersten iranischen Führers hat mit der Schließung der für den Welthandel wichtigen Meerenge Bab al-Mandab vor der Küste Jemens gedroht. Die sogenannte Widerstandsfront könnte die Wasserstraße am Roten Meer ins Visier nehmen, durch die in der Regel rund zwölf Prozent des Welthandels verlaufen, schrieb Ali Akbar Welajati, außenpolitischer Berater des obersten Führers, in den sozialen Medien.

„Wenn das Weiße Haus daran denkt, seine dummen Fehler zu wiederholen, wird es schnell erkennen, dass der Fluss von globaler Energie und Handel mit einem einzigen Signal unterbrochen werden kann“, ergänzte der ehemalige iranische Außenminister mit Blick auf Trumps Drohungen, die Angriffe auf den Iran zu verschärfen.

19:46 Uhr – Trump verlängert Ultimatum für den Iran mutmaßlich bis Dienstag

US-Präsident Donald Trump hat sein dem Iran gesetztes Ultimatum zur Öffnung der Straße von Hormus mutmaßlich um einen Tag verlängert. In seinem Onlinedienst Truth Social veröffentlichte Trump am Abend deutscher Zeit den schlichten Hinweis: „Dienstag, 20.00 Uhr“ (Ortszeit, Mittwoch 2.00 Uhr MESZ). Zuvor hatte Trump Teheran Montag als Frist genannt, bis zu der eine Einigung erzielt werden müsse. Andernfalls drohe eine massive Zerstörungswelle von Kraftwerken und Brücken im Iran.

16:12 Uhr – Trump erwartet Einigung mit dem Iran bis Montag

US-Präsident Donald Trump rechnet nach eigenen Worten bis Montag mit einem Abkommen mit dem Iran. Die Regierung in Teheran verhandle derzeit, sagt er in einem Interview des Senders Fox News. Den aktuellen Unterhändlern auf iranischer Seite sei eine eingeschränkte Amnestie gewährt worden. Sollte der Iran nicht zu einer Einigung bereit sein, wolle er ​sich das iranische Öl aneignen, fügt Trump hinzu.

14:41 Uhr – „Gelobt sei Allah“ – Trump droht Iran erneut und setzt Deadline

US-Präsident Donald Trump hat dem Iran erneut mit verheerenden Angriffen auf Kraftwerke und Brücken gedroht, sollte Teheran die weitgehend für den Schiffsverkehr blockierte Straße von Hormus nicht freigeben. „Am Dienstag wird es im Iran den ‚Kraftwerkstag‘ und den ‚Brückentag‘ in einem geben“, schrieb Trump auf seiner Plattform Truth Social. „So etwas hat es noch nie gegeben!!! Öffnet die verdammte Meerenge, ihr verrückten Mistkerle, oder ihr werdet in der Hölle leben – ihr werdet sehen! Gelobt sei Allah.“

14:40 Uhr – Geretteter US-Waffenoffizier schwer verletzt

Der nach dem Abschuss eines US-Kampfjets im Iran gerettete US-Waffenoffizier ist nach Angaben von Präsident Donald Trump schwer verwundet. In einem Post auf der Plattform Truth Social lobte Trump den Soldaten und alle an dem Spezialeinsatz Beteiligten für ihren Mut und kündigte für Montag eine Pressekonferenz mit dem Militär im Weißen Haus an.

14:24 Uhr – Wieder Angriffe von Israel und Hisbollah: Bericht über Tote in Beirut

Israels Armee greift eigenen Angaben zufolge erneut Ziele der Hisbollah in der libanesischen Hauptstadt Beirut an. Die libanesische Nachrichtenagentur NNA meldete am frühen Nachmittag Tote und Verletzte bei einem Angriff auf ein dreistöckiges Gebäude im Süden der Stadt. Zur genauen Zahl der Opfer machte die Agentur zunächst keine Angaben. Augenzeugen berichteten davon, dass Verletzte in Decken weggetragen worden seien.

Die vom Iran unterstützte Hisbollah feuerte derweil wieder Geschosse auf Nordisrael. In einer Gegend in Galiläa gab es Berichten zufolge am frühen Nachmittag (Ortszeit) gleich mehrfach Raketenalarm. Auch in anderen Gebieten im Norden des Landes heulten nach Beschuss der libanesischen Miliz die Warnsirenen. Berichte über Schäden oder Opfer gab es zunächst nicht.

14:12 Uhr – Iran beschießt Israel erneut mit Raketen

Nach neuen iranischen Raketenangriffen auf Südisrael hat es am frühen Nachmittag dort auch Einschläge gegeben. Sicherheitskräfte seien deshalb im Einsatz, teilten Israels Polizei und Armee mit. Israelische Medien meldeten, bei einem Angriff sei ein Industriegebiet in der Wüste Negev getroffen worden. Es ist den Angaben zufolge bereits das dritte Mal, dass das Gebiet seit Kriegsbeginn vor fünf Wochen unter Beschuss geraten ist. Den Berichten zufolge gab es lediglich geringe Schäden durch Splitter und eine Druckwelle.

12:59 Uhr – Kuwait meldet schwere Schäden nach iranischem Drohnenangriff

Nach einem iranischen Drohnenangriff meldet die Kuwait Petroleum Corporation schwere Sachschäden. Der Angriff löst Brände in den Betriebsanlagen aus, teilt der Konzern mit. Verletzte gibt es demnach nicht. Einsatzkräfte arbeiten daran, die Flammen ​einzudämmen und ein Übergreifen auf andere Einrichtungen zu verhindern.

12:21 Uhr – Oman und Iran sprechen über Schiffsverkehr durch die Straße von Hormus

Die stellvertretenden Außenminister des Oman und des Iran haben Gespräche geführt, um Möglichkeiten zur Gewährleistung eines reibungslosen Schiffsverkehrs durch die Straße von Hormus zu ​erörtern. Dies teilt das omanische Außenministerium auf X mit. Die Gespräche fanden statt, nachdem ein iranischer Vertreter am Donnerstag erklärt hatte, der Iran arbeite gemeinsam mit Oman an einem Protokoll zur Überwachung des Schiffsverkehrs in der Meerenge, durch die rund ⁠ein Fünftel der weltweiten Ölvorräte transportiert wird.

12:13 Uhr – Zivilschutz: Sieben Tote bei israelischem Angriff in Südlibanon

Bei einem neuen israelischen Angriff auf den Südlibanon sind nach Zivilschutz-Angaben sieben Menschen getötet worden. Der Angriff habe sich in Kfar Hatta relativ weit entfernt von der Grenze zu Israel ereignet, erfuhr die Nachrichtenagentur AFP aus libanesischen Zivilschutzkreisen. Unter den Toten seien sechs Mitglieder einer Familie.

Die israelische Armee hatte zuvor die Bewohner von Kfar Hatta zum Verlassen der Stadt aufgefordert. Die sechsköpfige Familie, die kein Auto besaß und bereits aus einem weiter südlich gelegenen Ort vertrieben worden war, wartete den libanesischen Angaben zufolge auf einen Verwandten, der sie abholen wollte. Auch dieser Mann sei bei dem israelischen Angriff ums Leben gekommen.

11:44 Uhr – Iranische Medien melden nach Rettungsaktion für Piloten zehn Tote

Bei Angriffen auf den Südwesten des Irans sind Medienangaben zufolge zehn Menschen getötet und sieben verletzt worden. Unter den Opfern seien auch zwei Touristen gewesen, berichtete die Seite Nurnews, die den iranischen Sicherheitskräften nahestehen soll. Ob es sich um Iraner handelte oder andere Staatsangehörige, ging aus der Meldung nicht hervor, ebenso wenig wie der Grund für ihren Aufenthalt in der angegriffenen Gegend rund 580 Kilometer südlich von Teheran.

In der gleichen Gegend war auch der nach dem Abschuss eines Kampfjets vermisste und am Wochenende von Spezialkräften geborgene US-Offizier vermutet worden. Ob es einen Zusammenhang zwischen der Rettungsaktion für den Piloten und den Toten gab, ging aus der Nurnews-Meldung ebenfalls nicht hervor.

11:34 Uhr – Behörde: Vier Tote im Gazastreifen bei israelischem Beschuss

Bei einem israelischen Luftangriff im nördlichen Gazastreifen sind der örtlichen Gesundheitsbehörde zufolge vier Palästinenser ums Leben gekommen. Sanitäter berichten, ​der Luftangriff habe eine Gruppe von Menschen in Gaza-Stadt getroffen, wobei vier Menschen getötet und weitere verletzt wurden. Dies ist der jüngste Gewaltausbruch, der den brüchigen Waffenstillstand überschattet, während Vermittler erneut versuchen, das Abkommen zu festigen. Das ⁠israelische Militär äußerte sich zunächst nicht zu dem Vorfall.

11:06 Uhr – Experten: Internetsperre im Iran längste jemals in einem Land verzeichnete Blockade

Die vor mehr als einem Monat im Iran verhängte Sperre des Internets ist nach Angaben von Experten die längste jemals in einem Land verzeichnete derartige Blockade. Die Sperre des Internetzugangs für die Iraner dauere „nun bereits den 37. Tag in Folge“ an, erklärte die Organisation Netblocks im Onlinedienst X. Sie übertreffe damit „alle anderen vergleichbaren Vorfälle an Schwere“ und sei „nun die längste landesweite Internetsperrung“ weltweit.

10:52 Uhr – Teheran meldet drei Abschüsse bei US-Rettungsaktion für abgestürzten Piloten

Das iranische Militär hat nach eigenen Angaben ein Flugzeug und zwei Hubschrauber der US-Armee abgeschossen, die an dem Rettungseinsatz für einen über dem Iran abgestürzten Kampfjet-Piloten beteiligt waren. Die Abschüsse seien im Süden von Isfahan erfolgt, teilte das zentrale Einsatzkommando Chatam al-Anbija am Sonntag mit. Es handele sich um „zwei Hubschrauber vom Typ Black Hawk und ein Militärtransportflugzeug vom Typ C-130“. Diese stünden „nun in Flammen“. Die US-Rettungsaktion bezeichnete das iranische Militär als „gescheitert“.

Iranische Staatsmedien veröffentlichten Bilder von verkohlten Trümmerteilen in einem Wüstengebiet, auf den Aufnahmen war Rauch zu sehen.

dpa/AFP/AP/jmr/sebe/säd/lay/doli/ceb/nw/krott

Source: welt.de