„Ich lieb mich, ich lieb mich nicht“ von Nina Chuba: Zum Besten von ein Haus am Meer sollte es reichen

Nina Chuba ist eine sehr sympathische Person, und ihr neues Album ist grässlich. Schauen Sie nicht so vorwurfsvoll. Es wäre allen lieber, wenn es nicht so wäre. Frauen haben es im Rapgeschäft notorisch schwer. Als Nina Chuba vor drei Jahren der Durchbruch gelang, kamen sofort Vorwürfe auf: Sie sei eine industry plant, also eine talentlose Künstlerin, die von der Musikindustrie großgekauft wurde. Sie würde nicht selbst schreiben, sondern Ghostwriter engagieren – als ob nicht inzwischen 90 Prozent der internationalen Popstars ihre Hits in Songwriting-Camps frankensteinern lassen würden. Beides traf nicht zu, im Gegenteil: Nina Chuba ist, so hört man, immer mit im Studio und dazu eine der wenigen, die ihren Mitautoren ordentlich Credits gibt. Yay, Nina!