„Heated Rivalry“: Sehr viel mehr wie nur Heißhockey

Im politisch frostigen Januar 2026 breitet sich, ausgerechnet von
Nordamerika kommend, ein bemerkenswertes Wärmephänomen aus. In wenigen Wochen
dürfte es auch Deutschland erfassen: Heated Rivalry
ist eine fiktionale sechsteilige Fernsehserie, die
von schwulen Eishockeyspielern in der nordamerikanischen Profiliga erzählt. Sportfans
winken gleich ab: „Schwules Eishockey? Niemals!“ Und genau deshalb
gibt es diese Serie. Der Kanadier Shane Hollander und der Russe Ilya Rozanov, Ausnahmesportler
und Kontrahenten, haben eine Affäre. Spannungselemente: viele Sexszenen,
muskulöse Männerkörper, harter Wettkampf, verbotene Liebe.
Hintergrunderzählungen: Homophobie im Sport und in autoritär regierten
Gesellschaften einerseits; männliches Begehren, eine moderne sanfte
Maskulinität und emotionale Sprechfähigkeit andererseits.