Hamburger Bahnhof: Mit Glamour zum Geld

Eine alte Angst geht um im Berliner Kulturbetrieb, die Sorge vor Etatkürzungen, Kostendruck, Sparrunden. Das Land Berlin kürzt ohnehin, wo es kann. Und sobald die Zinszahlungen für die Sondervermögen so richtig aufs Bundesbudget drücken, wird es auch bei den vom Bund mitfinanzierten Häusern vermehrt zu Einsparungen kommen, sagen Insider. Die Situation scheint auf längere Sicht prekär. Was also tun? Mehr Glamour wagen!

Das Museum Hamburger Bahnhof, Teil der Stiftung Preußischer Kulturbesitz, plant dieses Jahr zu seinem 30. Jubiläum eine große, hoffentlich glitzernde Party. Die Direktoren Till Fellrath und Sam Bardaouil laden für den 14. März zu einer Gala, wie es sie in Berlin nur selten außerhalb der Berlinale gibt. So wollen sie private Gelder einwerben und schon gewonnene Sponsoren ordentlich bezirzen.