Größter Cannabismarkt: Die Teillegalisierung muss rückgängig gemacht werden

Da hat sich die Ampelregierung postum durch die noch von ihr selbst eingesetzten Experten einen tollen Erfolg bescheinigen lassen: Deutschland ist durch das Cannabisgesetz zu Europas „größtem prinzipiell legal-kommerziellen Markt“ für dieses Rauschgift geworden.
Dazu geführt hat die bisherige Möglichkeit, sich für medizinische Zwecke gedachte Cannabisprodukte verschreiben und gemütlich schicken zu lassen. In dem Zwischenbericht zu den Auswirkungen des Gesetzes wird das zwar als eine Fehlentwicklung beschrieben. Aber eine Forderung lautet, die Hürden für anderweitige legale Beschaffung, etwa über Anbauvereine, müssten noch weiter gesenkt werden.
Gefahr besonders für junge Menschen – nicht nur unter 18
Notwendig ist das Gegenteil. Die Legalisierung muss rückgängig gemacht werden. Denn an den schädlichen gesundheitlichen Auswirkungen des Gebrauchs dieses Rauschgifts, die im politischen Diskurs so gern verharmlost werden, hat sich nichts geändert.
Im Gegenteil, der Schutz gerade von Jugendlichen ist, auch durch die eingeschränkten Eingriffsmöglichkeiten für die Polizei, geschwächt worden. Die Gefahr psychischer Schädigungen ist bei jungen Menschen hoch, und da orientiert sich die Natur nicht am gesetzlichen Volljährigkeitsalter.
So bekommt das Wort des österreichischen Ökonomen Joseph Schumpeter, wonach der Kapitalismus Wachstum durch schöpferische Zerstörung schaffe, durch das Cannabisgesetz noch eine ganz neue Bedeutung.
Source: faz.net