Gewalt im Südsudan: UN-Menschenrechtschef fordert sofortige Feuerpause im Südsudan

Der UN-Menschenrechtschef Volker Türk ist besorgt über die zunehmende Gewalt gegen Zivilisten im Südsudan. Bei einer Sitzung des UN-Menschenrechtsrat in Genf forderte er eine sofortige Waffenruhe.

Die „vergessene Krise“ im Südsudan habe sich in den vergangenen drei Monaten extrem verschärft. Allein im Januar seien mindestens 189 Menschen bei Angriffen auf Dörfer getötet worden, sagte Türk.

Auch in dieser Woche hätten Regierungstruppen ein Dorf in der Region Jonglei angegriffen. Mindestens 21 unbewaffnete Zivilisten seien erschossen worden, darunter Frauen und Kinder. Entführungen und der Einsatz von sexueller Gewalt als Kriegswaffe hätten ebenfalls zugenommen, sagte Türk.

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