Georg Restle: „Ich bin in der ARD mit meiner Haltung zur AfD wohl in der Minderheit“

DIE ZEIT: Herr Restle, Sie geben nach 14 Jahren die Leitung des Fernsehmagazins Monitor ab und verlassen die große Bühne. Gehen Sie freiwillig?

Georg Restle: Es war ein großer Wunsch von mir. Vergangenes Jahr bin ich 60 geworden. Ich habe vor rund 30 Jahren bei Monitor meine journalistische Karriere begonnen, war aber auch Korrespondent in Moskau, als Kriegsreporter in der Ukraine und habe aus Warschau und Nairobi berichtet. Mir war immer klar, dass ich noch einmal länger ins Ausland gehen möchte.

ZEIT: Und warum wechseln Sie nach Nairobi in Kenia? Das dortige ARD-Studio liegt schon ein wenig am Rand des Weltgeschehens.