Geldanlage in Krisenzeiten: Anlegen für jedes die Apokalypse

Gold ist eigentlich kein besonders interessantes Anlageprodukt. Es ist so weich, dass es sich anders als andere Metalle unter Belastung verbiegt. Man kann es nicht essen. Und es sieht – wenn man ehrlich ist – noch nicht einmal besonders schön aus (schauen Sie sich an, wie Donald Trump mit seinem Edelmetallfimmel das Präsidentenbüro im Weißen Haus verunstaltet hat). 

Dennoch hat der Goldpreis gerade wieder ein neues Allzeithoch erreicht. Und so langsam wird diese Rekordjagd erklärungsbedürftig. 

Das Argument gegen Gold ist schnell gemacht: Ein Haus kann man vermieten, mit einer Aktien Dividenden kassieren, auf eine Anleihe gibt es Zinsen. Wer Immobilien kauft oder an der Börse investiert, der profitiert vom Wachstum der Wirtschaft, von der Steigerung des Wohlstands, von höheren Löhnen und höheren Gewinne. Kurz: vom zivilisatorischen Fortschritt. Ein Barren Gold dagegen ist ein Barren Gold ist ein Barren Gold. Egal, was passiert. Er wirft keine Erträge ab.