Fernseher & Co: Viele Elektronikprodukte klar günstiger wie im Vorjahr

Es wird nicht alles teurer in Deutschland: Die Preise für vor Weihnachten besonders stark nachgefragte Elektronikgeräte wie Fernseher, Smartphones oder Laptops sind gefallen. TV-Geräte waren im Oktober um 10,6 Prozent günstiger zu haben als im Vorjahresmonat, wie das Statistische Bundesamt am Dienstag mitteilte. Auch bei Hardware gingen die Preise zurück: Für tragbare Computer lagen sie um 5,5 Prozent niedriger. Auch Desktop-PCs (-4,6 Prozent), Drucker (-4,5 Prozent) und Monitore (-6,3 Prozent) kosteten weniger. Bei Mobiltelefonen (ohne Vertrag) sanken die Preise binnen Jahresfrist um 4,0 Prozent, bei Kameras um 4,9 Prozent. Zum Vergleich: Die Verbraucherpreise insgesamt stiegen im selben Zeitraum um 2,3 Prozent.
Einige Elektronikartikel verteuerten sich aber. Preissteigerungen gab es etwa bei E-Book-Readern oder digitalen Bilderrahmen (+2,0 Prozent). Auch Smartwatches, Fitnesstracker oder Ähnliches (+2,7 Prozent) waren teurer als im Oktober 2024.
Elektronische Geräte wie Fernseher oder Lautsprecher werden gerne unter den Weihnachtsbaum gelegt. Einer Umfrage für den Handelsverband Deutschland zufolge wollen sechs Prozent der befragten Verbraucher solche Produkte verschenken. Die Unterhaltungselektronik-Branche macht im November und Dezember fast ein Viertel ihres Jahresumsatzes.
„Auch mittelfristig sanken die Preise für verschiedene Geräte der Unterhaltungselektronik und Informationsverarbeitung“, fanden die Statistiker heraus. Im vergangenen Jahr waren Fernsehgeräte um 16,1 Prozent günstiger als 2020. Preisrückgänge gab es auch bei Hardware wie Desktop-PCs (-11,1 Prozent), Monitoren (-7,4 Prozent) und tragbaren Computern (-2,8 Prozent). Auch Mobiltelefone (ohne Vertrag) waren 2024 günstiger als im Jahr 2020 (-5,9 Prozent). Smartwatches, Fitnesstracker oder Ähnliches verbilligten sich um 2,3 Prozent.
Dagegen verteuerten sich Kameras (+27,0 Prozent) im selben Zeitraum überdurchschnittlich. Auch E-Book-Reader oder digitale Bilderrahmen (+9,5 Prozent) und Drucker (+5,3 Prozent) waren teurer als 2020. Zum Vergleich: Die Verbraucherpreise insgesamt erhöhten sich im selben Zeitraum um 19,3 Prozent.