Entwicklungspolitik: Wie man die Welt zu einem gefährlicheren Ort macht

Nee, ne? Der spinnt! Was für ein Wahnsinn! Sich einmal am
Tag über den US-Präsidenten die Haare zu raufen, gehört inzwischen fast schon zur Normalität. Meist geschieht das gleich morgens, wenn die
Nachrichten verkünden, was Donald Trump über Nacht mal wieder kurz und klein
geschlagen hat. Längst zerstört sein Furor auch Institutionen, die man bisher
für unkaputtbar, weil unverzichtbar gehalten hatte. 

Etwa das US-Entwicklungsministerium
USAID, das Trump über Nacht geschlossen hat und dessen schmerzhafte Folgen nach und nach klar werden.
Erstaunlich viele Hilfsprojekte auf der ganzen Welt wurden nämlich bisher aus
dem US-Haushalt finanziert: Frühwarnsysteme gegen Hungersnöte, Urwaldschutz,
Geburtenkontrolle. Und dazu noch große Teile der internationalen Infrastruktur,
von UN-Hilfsorganisationen wie dem Bevölkerungsprogramm UNFPA oder dem Kinderhilfswerk Unicef.