Emma Stone: Damit bricht sie den Rekord von Meryl Streep






Mit sieben Oscar-Nominierungen im Alter von 37 Jahren knackt Emma Stone die Bestmarke von Meryl Streep.

In der aktuellen Oscar-Saison sorgt Emma Stone (37) für Aufsehen. Die Schauspielerin ist für „Bugonia“ als beste Hauptdarstellerin und zugleich als Produzentin für den besten Film nominiert. Damit bricht sie einen Rekord, der über Jahrzehnte Bestand hatte: Sie ist mit ihren 37 Jahren nun die jüngste Frau, die es bereits auf insgesamt sieben Oscar-Nominierungen geschafft hat.



Nur Walt Disney schaffte es noch jünger

Insgesamt ist Stone damit die zweitjüngste Person in der Geschichte der Oscars, die auf insgesamt sieben Nominierungen kommt. Jünger war bislang nur Walt Disney (1901-1966), der diese Marke bereits 1936 im Alter von nur 34 Jahren aufstellte.

Den bisherigen Rekord bei den Frauen hielt, wie könnte es anders sein, Meryl Streep (76) – sie war 38 Jahre alt, als sie 1988 zum siebten Mal für einen Oscar nominiert wurde.


Stone stellt weiteren Rekord auf

Doch damit nicht genug. Emma Stone hat sogar noch einen weiteren Rekord gebrochen: Sie ist die erste Frau, die zum zweiten Mal für ein und denselben Film sowohl als Produzentin als auch als Darstellerin für den Oscar nominiert wurde.

Als erste Schauspielerin überhaupt gelang eine solche Doppel-Nominierung Frances McDormand (68) erst im Jahr 2021 mit „Nomadland“. Stone folgte 2023 mit „Poor Things“ und schaffte dieses Kunststück jetzt mit „Bugonia“ erneut. In beiden Filmen arbeitete sie mit dem Regisseur Yorgos Lanthimos (52) zusammen.




Langjährige Zusammenarbeit mit Lanthimos

Stone und Lanthimos haben auch schon zusammen „The Favorite“ und „Kinds of Kindness“ gedreht. Der Grieche hat in ihr ganz offensichtlich eine Art Muse gefunden.


Bei den Filmfestspielen von Venedig sagte Stone über ihren Mentor: „Ich liebe es, mit Yorgos zusammenzuarbeiten. Ich liebe das Material, zu dem es ihn hinzieht, die Welten, die er erkunden möchte, und die Figuren, bei denen er großzügig genug ist, mir die Möglichkeit zu geben, mich an ihnen zu versuchen“, wie „Deadline“ berichtete.

Karriere begann mit 15 Jahren

Emma Stone startete ihre Karriere schon im Alter von 15 Jahren in Los Angeles, wo sie zunächst an vielen Castings teilnahm. Ihren ersten Erfolg hatte sie mit der Pilotfolge der Serie „The New Partridge Family“, die allerdings schnell wieder eingestellt wurde. Es folgten kleinere TV-Rollen, bis sie 2007 mit der Teenie-Komödie „Superbad“ ihren Durchbruch auf der großen Leinwand feierte.





Hits wie „Zombieland“ und „Einfach zu haben“ festigten ihren Status als Hollywood-Größe, bevor sie 2015 ihre erste Oscar-Nominierung als beste Nebendarstellerin für „Birdman“ erhielt. Für „La La Land“ gewann sie dann 2017 den Oscar als beste Hauptdarstellerin. Den Mega-Erfolg konnte sie 2024 mit „Poor Things“ wiederholen.

Dieses Jahr könnte Stone mit McDormand gleichziehen und Streep überholen

Mit „Bugonia“ hat Emma Stone dieses Jahr die Chance auf zwei weitere Oscars. In dem Film, der in Deutschland im Oktober 2025 startete, spielt sie eine Geschäftsführerin, die von zwei jungen Männern entführt wird, weil sie denken, sie sei eine Außerirdische, die den Planeten zerstören will.

Stone könnte alleine in der Kategorie der besten Hauptdarstellerin ihren dritten Oscar gewinnen. Nur zwei Frauen haben das in dieser Kategorie bislang geschafft: Katharine Hepburn (1907-2003), die sogar viermal gewann, sowie Frances McDormand, die drei Oscars als Hauptdarstellerin vorweisen kann. Meryl Streep hat zwar ebenfalls drei Oscars in der Vitrine stehen, für „Kramer gegen Kramer“ hatte sie einen davon aber in der Nebendarstellerinnen-Kategorie eingeheimst. Womöglich zieht Stone in der Nacht auf dem 16. März also auch in dieser Hinsicht an ihr vorbei.

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Source: stern.de