Donald Trump und Maga: America First ist flexibel
Es war nicht gerade die Inszenierung eines George W. Bush, der im Mai 2003 auf dem Flugzeugträger USS Abraham Lincoln unter einem Banner mit den Worten „Mission Accomplished“ stand und erklärte, dass die größeren Kampfhandlungen der US-Truppen nach der Invasion des Irak vorüber wären. Der Auftritt des damaligen US-Präsidenten wurde zum Symbolbild einer interventionistischen US-Außenpolitik. Die, auch das zeigten der Irak und später der Krieg in Afghanistan, alles andere als immer erfolgreich war.
Genau das, eine komplizierte, langwierige Involviertheit in andere Länder mit Truppen und Toten, sollte es nicht mehr geben unter Donald Trump als Präsident – so der außenpolitische Kern des America-First-Versprechens, das Trump der Make-America-Great-Again-Basis (Maga) gemacht hatte. Amerikanische Interessen zuerst, alles andere ist sekundär. Die USA als Weltpolizist, als Kämpfer für Demokratie? Das gehört nicht mehr zu den Leitlinien dieser US-Regierung.