Die Trumpsche Überwachung: Wie lebt es sich derzeit wie Linke in den USA?
Studierenden werden Visa gestrichen, willkürlich werden Menschen festgehalten und in Gefängnisse gesteckt: Der radikal-reaktionäre Kurs von US-Präsident Donald Trump schockiert – aber wie fühlt es sich an, wenn man ihm ausgeliefert ist?
Die Stimmung an den US-amerikanischen Universitäten: Seit der Amtsübernahme Donald Trumps ist die Angst da
Foto: Bill Pugliano/Getty Images
„Ich fühle mich wie ein Fisch im heißen Wasser“, sagt Luca Becker*. Seinen wahren Namen will er aus Angst vor negativen Konsequenzen nicht verraten. 2024, vor der Wiederwahl Trumps, ist Luca Becker in die USA gezogen, um sich an einer großen Universität weiterzubilden. Die Entscheidung traf er damals mit einem guten Gefühl: Die Uni ist renommiert, die Finanzierung besser als in Deutschland, die individuelle Betreuung durch hochklassige Professor*innen gilt als sehr eng.
Jetzt, kein Jahr nach seinem Umzug, ist sein Alltag nicht nur von den Budgetkürzungen geprägt. Er überlege, einen „Notfallplan“ einzurichten: einen Plan für den Fall, des Landes verwiesen zu werden. Denn Luca Becker ist als internationaler Student in den St