Die Linke: Da geht doch welches

Mitte Januar schrieb die Spitzenkandidatin der Linken, Heidi Reichinnek, ihrer Parteivorsitzenden eine SMS. Ob man nicht zusammen eine Wahlkampfveranstaltung in Lichtenberg machen wolle, jenem Berliner Stadtteil, in dem Ines Schwerdtner gerade um ein Direktmandat kämpft. Schwerdtner reagierte erfreut. „Gern“, schrieb sie zurück. Als Ort schlug sie die Gute Stube in Lichtenberg vor, ein Stadtteilbüro, in das etwa 40 Menschen passen. Aber schnell wurde klar: Das würde nicht reichen. Schließlich mietete man den Festsaal Kreuzberg, einen Veranstaltungsort, in dem üblicherweise mittelgroße Pop- und Rockkonzerte stattfinden. Am Ende passten trotzdem nicht alle rein, bei 650 Personen musste der Einlass gestoppt werden.