„Die Höhle welcher Löwen“: Klemab: Wie schneidet dies selbstklebende Maßband aus DHDL im Praxistest ab?
Mit einem Zollstock kommt es beim Ausmessen schnell zu ungenauen Werten. Schon wenige Millimeter Abweichung können fatale Folgen haben. Klemab will das Problem lösen.
Der 32-jährige Handwerker Vick Manuel weiß, wie ungenau die Arbeit mit einem handelsüblichen Maßband sein kann. Und wie umständlich, wenn größere Flächen ausgemessen werden müssen und der Zollstock permanent verrutscht. Aus diesem Grund hat der selbsternannte Produktdesigner Klemab (die Abkürzung von Klebemaßband) auf den Markt gebracht: „Ich wollte ich ein Werkzeug entwickeln, das sich genau an diese Realität anpasst: ein Band, das dortbleibt, wo gearbeitet wird, und direkt an der Stelle misst, wo ich klebe, säge, bohre oder streiche. Du reißt ein Stück ab, klebst es hin und hast auf einen Blick Maß, Linie und Notizfläche.“
Das Besondere daran sind nicht nur die selbstklebenden Eigenschaften, sondern dass es auf fast allen Untergründen haftet – und wieder rückstandslos entfernt werden kann. Und das ist noch nicht alles. Laut dem Gründer des jungen Start-ups ermöglicht die Skala ein unbegrenztes Messen. Also theoretisch, da jede Rolle nach 50 Metern schlichtweg aufgebraucht ist. Klemab besteht aus einer Blockskala von jeweils zehn Zentimetern, die ein präzises Ausmessen von Abständen und Größen ermöglichen – und damit die Genauigkeit eines Zollstocks überbieten – soll. Ob das wirklich möglich ist? Der stern hat das selbstklebende Maßband aus DHDL einem Praxistest unterzogen.
Der Test zeigt es deutlich: Ob Holz, Glas oder Kunststoff: Klemab hält auf allen Untergründen © stern/Anna Scheibe
Klemab im Test: Wie gut ist das Maßband?
Ob Metall, Holz, Beton, Glas oder Kunststoff: Laut der Verpackung von Klemab soll das Maßband auf einer Vielzahl an Materialien kleben bleiben. Um herauszufinden, wie gut die Haftung funktioniert, haben wir verschiedene Untergründe beklebt. Und gewartet. Tatsächlich hält das Maßband, was es verspricht – mit einer kleinen Abweichung: Schon nach kurzer Zeit lösen sich die Enden, egal auf welchem Material.
Ein weiterer Pluspunkt von Klemab: Es kann beschriftet werden. Im Idealfall mit einem Kugelschreiber oder Bleistift, da Feinliner darauf leicht verschmieren. Ebenfalls positiv zu bewerten ist der mitgelieferte Abroller, der ein gerades Abreißen – wie man es von klassischem Klebeband (beispielsweise Tesa) kennt – ermöglicht. Alternativ lässt sich Klemab problemlos, wenn auch nicht ganz so sauber, von Hand abreißen.
Fazit
Klemab konnte in unserem Test auf ganzer Linie überzeugen. Die Anwendung ist kinderleicht, die Idee dahinter innovativ – und die Messwerte sind sehr genau. Für (Hobby-)Handwerker und Heimwerker ist das selbstklebende Maßband eine absolute Bereicherung, vor allem dann, wenn häufiger Flächen oder Abstände nachgemessen werden müssen. Zwar haften die Enden des Klebebands nicht so gut wie der Rest, allerdings hat dieses minimale Manko keinen Einfluss auf das Ergebnis. Zumal sich die Enden mit leichtem Druck wieder auf dem Untergrund befestigen lassen.
Den Wermutstropfen gibt es dennoch: Eine Rolle Klemab kostet aktuell knapp zwölf Euro – für rund 50 Meter Länge. Das klingt viel, wenn nur kleine Flächen abgemessen werden wollen. Für größere und regelmäßige Ausmessungen ist jedoch schnell(er) das Ende erreicht.
Der Gründer tritt am 9. März in einer neuen Folge von „Die Höhle der Löwen“, zu sehen auf Vox, an. Er hofft auf ein Investment von 50.000 Euro und bietet dafür 20 Prozent der Firmenanteile an. Ob es zu einem Deal kommt, erfahren Sie um 20.15 Uhr – oder vorab auf RTL Plus.
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Source: stern.de