Deutsche Raumfahrtausstellung: Zu Gunsten von den Mond ist in Kürze ein Zimmer ungenutzt

Katrin Trommer leitet die Deutsche Raumfahrtausstellung.

DIE ZEIT: Frau Trommer, vergangene Woche ist die Mondmission „Artemis 2“ von Cape Canaveral gestartet. Das war für Sie in Morgenröthe-Rautenkranz sicher ein Pflichttermin?

Katrin Trommer: Natürlich, wir haben den Livestream der Nasa verfolgt und im Team mitgefiebert. Raumfahrt ist gefährlich, umso schöner war es, dass der Start geglückt ist. Wir wollten genau darauf vorbereitet sein.

ZEIT: Was meinen Sie damit?

Trommer: Es gibt hier ein Raketenpodest, auf dem Modelle im Maßstab 1:25 stehen – eine Saturn V ist dabei, eine Ariane, auch Sojus, Falcon und Wostok. Wir wollen unseren Besuchern erklären, wie das mit dem Taxi ins All funktioniert. Das Raketensystem SLS, das jetzt bei der Nasa zum Einsatz kam, hatte immer wieder Probleme aufgewiesen, aber wir haben trotzdem ein Modell in Auftrag gegeben, vergangenes Jahr schon. Das ist schon sehr ergreifend, wenn man jetzt davor steht und dazu die Videos der Mission sieht.