#DealMonitor – 7 Exits, oben die die Szene spricht

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Exit-Time in der deutschen Startup-Szene: In den vergangenen Wochen sorgten vor allem die Exits von Kaia Health (285 Millionen), Plan A (55 Millionen) und Rebike für Aufmerksamkeit. Die Deals senden wichtige Signale – attraktive Übernahmen sind weiterhin möglich.

7 Exits, über die die Szene spricht

Millionenschwere Exits und Mehrheitsbeteiligungen gehören zum Grundrauschen der Startup-Szene. Auch im jungen Jahr 2026 gab es schon wieder einige interessante Exits. In der schnelllebigen Gründerszene sind viele Exits und Übernahmen aber auch sofort wieder vergessen.

In aller Kürze lassen wir deswegen die wichtigsten, interessantesten und größten Exits und (Mehrheits)-Übernahmen der vergangenen Wochen noch einmal Revue passieren.

Die wichtigsten Exits des Jahres 2026

EGYM
+++ Das Münchner Fitness-Unicorn EGYM und das amerikanische Fitness- und Wellness Unicorn Playlist (Mindbody, Booker und ClassPass) fusionierten im Januar. Das gemeinsame Unternehmen wurde dabei mit 7,5 Milliarden US-Dollar bewertet. EGYM, 2010 von Philipp Roesch-Schlanderer und Florian Sauter gegründet, digitalisiert seit Jahren die Fitnesswelt. Ein Schwerpunkt ist dabei inzwischen eGym Wellpass, eine „abonnementbasierte Gesundheits- und Wellnesslösungen für Unternehmen“. Mehr über EGYM

Kaia Health
+++ Das Unternehmen Sword Health aus Portugal übernahm im Januar das Münchner Health-Startup Kaia Health. Der Kaufpreis lag bei 285 Millionen US-Dollar. Kaia Health, 2016 von Konstantin Mehl und Manuel Thurner gegründet, entwickelt digitale Therapien für chronische Erkrankungen (Rückenschmerzen, COPD). Insgesamt flossen in den vergangenen Jahren rund 100 Millionen Euro in Kaia Health. Mehr über Kaia Health

Plan A
+++ Das englische Sustainability-Unternehmen Diginex übernahm im Januar das Berliner ClimateTech Plan A. Der Kaufpreis lag bei 55 Millionen Euro. Das Startup, 2017 von Lubomila Jordanova und Nathan Bonnisseau gegründet, möchte Unternehmen und Mitarbeiter beim Thema Nachhaltigkeit unterstützen. Lightspeed Venture Partners, Visa, Deutsche Bank und Co. investierten zuletzt 27 Millionen US-Dollar in Plan A. Zuvor flossen rund 13 Millionen in die Jungfirma. Mehr über Plan A

Rebike
+++ Der französische Sporthändler Decathlon übernahm im Januar via Decathlon Pulse die Mehrheit am Münchner E-Bike-Startup Rebike. Rebike aus Krailling bei München, 2018 gegründet, betreibt mit rebike1 einen Marktplatz für den Verkauf von gebrauchten E-Bikes und mit eBike Abo einen Abodienst für angesagte E-Bikes. Zudem vermietet das Unternehmen E-Bike-Flotten an Verleihpartner, Hotels und Firmen. In den vergangenen Jahren flossen mehr als 40 Millionen in das Unternehmen. Mehr über Rebike

42watt
+++ Die Baumarktkette OBI übernahm im Januar die Mehrheit am Münchner PropTech 42watt. 42watt, 2021 von Marcus Dietmann, Jörg Überla, Ferdinand Zemella und Mario Speck gegründet, begleitet „Hausbesitzer bei der energetischen Sanierung von Wohngebäuden“. In den vergangenen Jahren flossen mehr als 5 Millionen Euro in 42watt. Mehr über 42watt

StackFuel
+++ Die Londoner Upskilling-Plattform Multiverse übernahm im Januar das Berliner Unternehmen StackFuel, das sich um „Weiterbildung für Daten- und KI-Skills“ kümmert. StackFuel, 2026 von Stefan Berntheisel und Leo Marose gegründet, sammelte in den vergangenen Jahren rund 3,5 Millionen Euro ein – unter anderem von Business Angels wie Felix Brosius, Sylvius Bardt, Frank Mies, Matthias Helfrich, Christian Bredlow und Niels Hencke. Mehr über StackFuel

Langfuse
+++ Das amerikanische Unternehmen ClickHouse („Fast Open-Source OLAP DBMS“) übernahm im Januar das Berliner Startup Langfuse, das die Leistung und Kosten von KI-Anwendungen sichtbar macht. Das Startup, 2022 von Clemens Rawert, Marc Klingen und Maximilian Deichmann gegründet, sammelte zuletzt 4 Millionen US-Dollar ein – unter anderem von Lightspeed Venture Partners. Mehr über Langfuse

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Foto (oben): Shutterstock

Source: deutsche-startups.de