David Chokachi: 10 Jahre Kampf um „Baywatch“-Comeback

David Chokachi hat zehn Jahre für sein „Baywatch“-Comeback gekämpft – und verrät, was ihn aktuell in Topform hält.
Es war alles andere als ein Selbstläufer. David Chokachi (58), der als Rettungsschwimmer Cody Madison von 1995 bis 1999 zur „Baywatch“-Stammbesetzung gehörte, hat im Interview mit der „Bild“ verraten, wie zäh der Weg zurück ans Set für ihn wirklich war. „Zehn Jahre lang“ habe er aktiv für das Comeback der Kultserie gekämpft – und dabei einiges an Hartnäckigkeit beweisen müssen.
Als Gerüchte kursierten, die Macher des Revivals wollten ohne Originalstars auskommen, war Chokachi fassungslos: „Das kann doch nicht Euer Ernst sein!“ Dass er „nie ein schlechtes Wort“ über die Serie verloren habe, führt er auch darauf zurück, dass „Baywatch“ „einen positiven, gesunden Lebensstil“ vermittelt habe. In der Neuauflage spielt er einen „Rettungs-Rentner“, der die Strandbar „The Shoreline“ betreibt – bei Bedarf aber noch immer selbst in die roten Shorts schlüpft.
Nicht nur beruflich, auch im Familienleben des Schauspielers spiegelt sich „Baywatch“ wider. Seine 14-jährige Tochter Brit, die er mit Ehefrau Susan Brubaker (verheiratet seit 2004) hat, ist Mitglied im Junior-Lifeguard-Programm. Ihr Trainer dort ist ausgerechnet Greg Bonann (73) – Miterfinder der Originalserie und selbst ehemaliger Rettungsschwimmer.
Um 4 Uhr raus, Zucker nur an Weihnachten
Dass er mit 58 noch immer die Figur eines Rettungsschwimmers macht, ist das Ergebnis strikter Selbstdisziplin. „Ich stehe spätestens um 4 Uhr morgens auf, trainiere zwei Stunden – bleibe den ganzen Tag in Bewegung und trainiere abends noch einmal zwei Stunden“, erklärt Chokachi gegenüber „Bild“. Das Verzichtsprotokoll ist ebenso konsequent: kein Alkohol, kein Ausgehen, kein Zucker – „außer an meinem Geburtstag, an Weihnachten und Thanksgiving“.
Bei den verheerenden Waldbränden in Kalifornien packte Chokachi im Übrigen bei der Organisation „Wings of Rescue“ an. „Die Stadt brannte, ich fühlte mich komplett hilflos“, so der 58-Jährige. Also half er dabei, Hunde in Evakuierungsflüge zu verladen – bei extremer Hitze schleppte er rund 190 Transportboxen in ein ausgeräumtes Flugzeug. „Ich liebe Hunde. Ich habe eine echte Verbindung zu ihnen – und wusste: Wenn sie heute niemand nimmt, werden sie eingeschläfert.“
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Source: stern.de