Christoph Marthaler und Malte Ubenauf: „Blödsinn ist ganz enorm wichtig“

Hamburg, einer der ersten Tage des Jahres. Christoph Marthaler kommt direkt von der Probe seines neuen Stücks „Die Unruhenden“. Er sagt, er stehe ein bisschen „neben den Schuhen“, und bittet darum, dass auch sein Dramaturg Malte Ubenauf am Gespräch teilnimmt. Die Stifter-Lounge der Hamburgischen Staatsoper, in der wir uns treffen, sieht aus, als hätte sie Marthalers langjährige Bühnenbildnerin Anna Viebrock gebaut: holzvertäfelte Wände, goldene Lampen, grünsamtene Sofas, alles schon eine ganze Weile unverändert.

DIE ZEIT: Herr Marthaler, ist Unruhe für Sie etwas Bedrohliches?