Business-Ticker: Lufthansa mit Rekordumsatz – Gewinn soll trotz Irankrieg steigen

Merck erwartet für 2026 einen Gewinnrückgang
Das bereinigte Betriebsergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA pre) betrug 6,1 Milliarden Euro und wuchs damit um 5,6 Prozent. Das Unternehmen plant, seinen Aktionären erneut eine Dividende von 2,20 Euro auszuzahlen. Bei der Prognose für das laufende Geschäftsjahr gibt sich Merck vorsichtig und stellt sogar einen Gewinnrückgang in Aussicht. So geht das Unternehmen für 2026 von einem Ergebnis vor Sondereffekten zwischen 5,5 und sechs Milliarden Euro aus. Auch die Umsätze dürften stagnieren. Die Aktie verlor bis zum späten Nachmittag um vier Prozent ihres Werts.
Für Ausgleich könnte in der Pharma-Sparte hingegen der 2025 von Merck übernommene US-Konzern Springworks sorgen. Ab der zweiten Hälfte des Jahres 2026 werde das Biotech-Unternehmen, das sich auf seltene Tumore, etwa in Nerven und Muskeln spezialisiert, zum organischen Wachstum beitragen, so die Erwartung.