Bundestag: „Ich weiß, dass das alles noch nicht genug ist“
Merz verspricht weitere Entlastungen für Wirtschaft
„”Ich weiß, dass das alles noch nicht genug ist für die prekäre Lage der deutschen Wirtschaft.”“Bundeskanzler Friedrich Merz
Kanzler weist Kritik an Wolfram Weimer ab
Kanzler Merz verteidigt Weimer und weist darauf hin, dass dieser sich von allen Anteilen seiner Firma getrennt und die Geschäftsführung aufgegeben habe. Ein von Kellner vorgeschlagenes Ethikgremium zur Überprüfung möglicher Interessenskonflikte – auch im Fall von Katherina Reiches (Bundeswirtschaftsministerin der CDU) Teilnahme an einem umstrittenen Wirtschaftsgipfel in Tirol – lehnt Merz ab.
Unionspolitiker fragen nach weiterem Vorgehen für die Ukraine
Laut Merz wurde am vergangenen Wochenende intensiv beraten und die US-Vorschläge wurden für einen Friedensplan grundlegend überarbeitet. Aus den ursprünglichen 28 Punkten seien 20 gemeinsam abgestimmte Punkte geworden, sagte Merz. Diese einheitliche Position von Europa, der Ukraine und den USA solle nun Russland vorgelegt werden. Auf der Basis dieser Vorschläge solle der Krieg in der Ukraine beendet werden. “Das ist der nächste Schritt, und den werden vor allem die Amerikaner gehen.”
Merz kritisiert Ergebnis der Bund-Länder-Gruppe zur Pflege
Merz weicht Frage nach deutscher Beteiligung an Ukrainemission aus
Stattdessen verwies der Kanzler auf laufende Gespräche: „Seit Wochen beraten wir in Europa gemeinsam mit der amerikanischen Regierung über mögliche Sicherheitsgarantien für die Ukraine für den Fall eines Waffenstillstands“, sagte er. Auf eine erneute Nachfrage Frohnmaiers erklärte Merz, manche Fragen ließen sich nicht so einfach beantworten, wie es auf den ersten Blick scheine, diese gehöre dazu.
Es gehe derzeit um Sicherheitsgarantien für die Ukraine nach einem mit Russland zu vereinbarenden Waffenstillstand, betonte der Kanzler. Zugleich machte Merz deutlich: „Wir werden, solange ich daran mitwirken kann, die Fehler des Jahres 2014 nicht wiederholen und die Ukraine ohne Sicherheitsgarantien dem Zugriff Russlands aussetzen.“
Bundestagspräsidentin Klöckner erinnert an die Toten von Sydney
Der Hass auf Jüdinnen und Juden werde ständig offener und lauter. „Sydney hätte auch in Deutschland liegen können.“ Der Deutsche Bundestag werde niemals tolerieren, dass die Ermordung von Juden relativiert werde.
Merz stellt sich Fragen von Abgeordneten und gibt Regierungserklärung ab
Anschließend hält Merz eine Regierungserklärung zum kommenden EU-Gipfel in Brüssel. Danach folgt eine 90-minütige Debatte. Dabei dürfte die Opposition die bisherige Arbeit der von Merz geführten Regierung kritisch bewerten.
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