Bundeskanzler: Merz stellt engere Rüstungskooperation mit Golfstaaten in Aussicht

Bei seiner Reise in die Golfregion hat Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) eine engere Rüstungskooperation mit den dortigen Staaten in Aussicht gestellt. In Katars Hauptstadt Doha würdigte Merz Länder wie Katar und Saudi-Arabien als „zuverlässige Kooperationspartner“. Er sagte, sie könnten sich „darauf verlassen, dass wir auch in der Rüstungszusammenarbeit etwas intensiver arbeiten als in den letzten Jahren“. Das liege im „gegenseitigen Interesse“.

„Wir wollen dafür sorgen, dass die Welt sicherer wird“, sagte Merz. „Sie wird nur dann sicherer, wenn wir uns auch verteidigen können.“ Bereits im vergangenen Sommer habe die Bundesregierung Beschränkungen bei der Lieferung von Eurofightern gelockert. Zugleich verwies der Kanzler darauf, dass bei deutschen Rüstungsexporten in die Region künftig auch eine Einzelfallprüfung erfolge.

Merz war am Mittwoch nach Saudi-Arabien geflogen, wo er mit Kronprinz Mohammed bin Salman zusammentraf. Anschließend besuchte er Katar. Letzte Station seiner Reise in der Golfregion sind die Vereinigten Arabischen Emirate. Mit letzteren hat Deutschland bereits seit 2004 eine strategische Partnerschaft, bei der es um eine enge Zusammenarbeit in den Bereichen Sicherheit und Energie geht.

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