Britney Spears lässt sich voluntaristisch in Suchtklinik erläutern
Britney Spears (44) hat sich auf eigenen Wunsch hin in eine Klinik für Suchterkrankungen einweisen lassen. Kurz zuvor hatte die frühere Popsängerin zwei bizarre Kurzvideos veröffentlicht.
Britney Spears hat sich nach einer Festnahme wegen mutmaßlicher Trunkenheit am Steuer zur Behandlung in eine Klinik für Suchterkrankungen begeben. Die 44-Jährige habe sich freiwillig einweisen lassen, teilte eine Sprecherin von Spears der Nachrichtenagentur AP per E-Mail mit.
Spears soll Anfang März auf dem Highway 101 im kalifornischen Ventura County nahe der Grenze zum Bezirk Los Angeles zu schnell gefahren sein. Spears wohnt in der Region. Die Sängerin wurde unter dem Verdacht des Fahrens unter Alkohol- und Drogeneinfluss festgenommen, wie die Polizei mitteilte.
Sie kam zunächst in ein Gefängnis und wurde einige Stunden später wieder auf freien Fuß gesetzt. Die Bezirksstaatsanwaltschaft von Ventura County entscheidet über eine Anklage von Spears. Für den 4. Mai ist ein Gerichtstermin in dem Fall angesetzt.
Ihre teils bizarren Social-Media-Auftritte führen immer wieder zu Spekulationen über den Gemütszustand der Sängerin. Regelmäßig veröffentlicht sie auf Instagram kleine Videoclips, in denen sie oft leicht bekleidet zu verschiedenen Songs tanzt. So auch wenige Stunden bevor die Entscheidung, sich einweisen zu lassen, bekannt wurde. In einem kurzen Clip tanzt sie in schwarzen Dessous und einem Hut vor der Kamera, schlägt sich dabei mehrfach auf den Po. Danach folgte ein weiterer Clip: Zu sehen ist eine Schüssel mit Blumen, in die eine Hand greift. Die Kameraführung ist wackelig.
Spears ist aktuell kaum noch als Musikerin tätig. Seit knapp acht Jahren war sie nicht mehr auf Tournee. Trotzdem ist die zweifache Mutter, die mit Songs wie „…Baby One More Time“ und „Toxic“ weltberühmt wurde, immer wieder im Fokus der Öffentlichkeit.
In der von Paparazzi geprägten Medienwelt der 2000er Jahre geriet Spears ab 2007 wegen persönlicher Krisen in die Schlagzeilen. 2008 wurde sie unter eine gerichtlich angeordnete Vormundschaft gestellt, die ihrem Vater die Kontrolle über ihr Leben und ihre Finanzen übertrug. 2021 wurde die Regelung nach einem viel beachteten Gerichtsverfahren beendet. 2023 veröffentlichte sie ihre Memoiren, die zu einem Bestseller wurden.
Im Februar 2026 wurde bekannt, dass Spears die Rechte an ihrer Musik für rund 200 Millionen Dollar (168 Millionen Euro) verkauft haben soll. Die Songs von Spears seien durch das Unterhaltungsunternehmen Primary Wave erworben worden, das bereits die Rechte an der Musik von Whitney Houston, Bob Marley, Prince und weiteren Künstlern besitzt, berichteten US-Medien. Im Jahr 2023 hatte der kanadische Sänger Justin Bieber die Rechte an seinem Werk für einen ähnlichen Wert verkauft.
AP/dpa/jm
Source: welt.de