Brauereikonzern Heineken baut 6.000 Stellen ab

Die sinkende Nachfrage nach Bier hat bei dem niederländischen Brauereikonzern Heineken zu einem drastischen Personalabbau geführt. Es sollen bis zu 6.000 Arbeitsplätze wegfallen, wie das Unternehmen mitteilte. Zudem reduzierte der Konzern seine Gewinnerwartungen für das Jahr 2026. Heineken verwies auf
„schwierige Marktbedingungen“. Heineken ist der zweitgrößte Brauereikonzern der Welt mit insgesamt mehr als 85.000 Beschäftigten.

Der Stellenabbau soll in den kommenden zwei Jahren stattfinden und ist Teil einer neuen Strategie bis zum Jahr 2030. Ziel sei es, mit weniger Ressourcen ein höheres Wachstum zu erzielen. Der Konzern, zu dem unter anderem Marken wie Tiger, Amstel und Desperados gehören, hofft auf deutliche Einsparungen.

Nachfrage nach Bier schwächelt

Die Absatzmenge von Heineken sank im Geschäftsjahr 2025 um 2,4 Prozent, vor allem in Europa und Amerika. Der Konzern geht für das laufende Jahr von einem gleichbleibenden Konsum in den Märkten aus. Im Januar hatte Konzernchef Dolf van den Brink überraschend seinen Rücktritt angekündigt. Einen Grund nannte der 52-Jährige nicht. Er erklärte, dass es der richtige Zeitpunkt sei.