Börsenkurse: Trumps Superkraft lässt nachher

Vor einer Woche machte Donald Trump noch einmal Gebrauch von seiner Superkraft: Er legte mit wenigen Worten ein Strohfeuer an den Börsen. Man würde produktive Gespräche über eine vollständige Auflösung der Kampfhandlungen mit dem Iran führen, schrieb er in den sozialen Medien. Der Ölpreis sank wie ein Stein, die Aktienmärkte stiegen dagegen. Weil nur Minuten zuvor Wetten auf genau diese Entwicklung abgeschlossen wurden, entspann sich eine Debatte um möglichen Insiderhandel aus Trumps Umfeld. 

Ein Post des Präsidenten beruhigt und bewegt die Märkte, dazu ein Hauch von Korruption. So weit, so normal.