Behörden melden Festnahmen: Selenskyj: Haben Attentate hinaus prominente Ukrainer verhindert

Behörden melden FestnahmenSelenskyj: Haben Attentate auf prominente Ukrainer verhindert

21.02.2026, 21:25 Uhr

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Das vom ukrainischen Inlandsgeheimdienst SBU veröffentlichte Foto soll die Verhaftung eines mutmaßlichen Attentäters zeigen.

Kurz vor dem vierten Jahrestag der russischen Großinvasion erklärt Präsident Selenskyj, russische Mordkommandos hätten Anschläge auf prominente Ukrainer geplant. Die Sicherheitsdienste hätten die Attentate jedoch vereitelt und mehrere „russische Söldner“ unschädlich gemacht, so Selenskyj.

Kiews Sicherheitsdienste haben nach Angaben von Präsident Wolodymyr Selenskyj mehrere Attentate auf prominente Ukrainer verhindert. „Es ist gelungen, russische Söldner unschädlich zu machen, die Anschläge auf unsere Bürger planten“, sagte Selenskyj in einer Videobotschaft. „Es handelt sich um ziemlich bekannte Namen, und dass solche Verbrechen verhindert werden konnten, ist ein bedeutendes Ergebnis“, sagte er vor dem vierten Jahrestag des Beginns des russischen Angriffskrieges gegen die Ukraine am kommenden Dienstag.

Die Russen hätten Anschläge gegen ukrainische Militärs, Geheimdienstmitarbeiter und ukrainische Medienvertreter vorbereitet und seien unschädlich gemacht worden, führte Selenskyj aus. Details nannte er nicht. Er dankte den Behörden für den Schutz der Bürger.

Bereits gestern hieß es aus Kiew, Strafverfolgungsbehörden in der Ukraine und in Moldau hätten ein angebliches Komplott zur Ermordung hochrangiger ukrainischer Politiker vereitelt. Ein gemeinsames Ermittlungsteam beider Länder habe die von Moskau angestifteten Attentatspläne aufgedeckt, teilte der ukrainische Generalstaatsanwalt Ruslan Krawtschenko mit. Nach seinen Angaben wurden im Zuge der Ermittlungen sieben Verdächtige in der Ukraine und drei weitere Verdächtige in Moldau festgenommen.

Ziele der Attentate waren nach Behördenangaben aus Moldaus Hauptstadt Chisinau ein Journalist, der Leiter eines Staatsunternehmens sowie Angehörige des Militärnachrichtendienstes der Ukraine, darunter auch Kämpfer der internationalen Legion der ukrainischen Streitkräfte, schrieb die Polizei der Republik Moldau.

Unter den auserkorenen Opfern sei der Vertreter für strategische Kommunikation des Generalstabs der Ukraine und stellvertretende Leiter des Koordinierungshauptquartiers für die Behandlung von Kriegsgefangenen, Andrij Jussow, meldet Generalstaatsanwalt Krawtschenko auf Telegram. Pro Mord habe Russland den Tätern 100.000 US-Dollar (umgerechnet 85.000 Euro) versprochen. Laut „Kyiv Independent“ erwogen die Beschuldigten verschiedene Methoden, um die Opfer auszuschalten – darunter Schüsse und Autobombenanschläge.

Quelle: ntv.de, jpe/mba/dpa

Source: n-tv.de