Bahn-Fernverkehr im Norden eingestellt – Schneesturm zieht jetzt Richtung Süden

Deutschland steht vor einer außergewöhnlichen Winterwetterlage: Sturmtief „Elli“ bringt kräftige Schneefälle. Meteorologen warnen vor in einer extremen Lage mit Glätte und Schneeverwehungen.

Alle Ereignisse rund um die Wetterlage in Deutschland im Liveticker:

11:46 – Wintersturm zieht in den Süden

In Teilen Baden-Württembergs herrscht Unwettergefahr. Bis Samstagmorgen gilt für mehrere Regionen im Schwarzwald eine Unwetterwarnung der Stufe 3 von 4 des Deutschen Wetterdienstes wegen orkanartiger Böen.

„Am Samstag verlagern sich die Schneefälle in die Südhälfte“, sagt DWD-Meteorologe Marcel Schmid. Vor allem in den Staulagen der Mittelgebirge und im Allgäu schneit es dann teils heftig, mehr als 30 Zentimeter Neuschnee werden erwartet. „Im Norden und Osten kehrt, abgesehen von vereinzelten Schneeschauern, Ruhe ein“, sagte der Meteorologe weiter.

11:01 Uhr – Müllabfuhr wegen Schneetreibens in Wilhelmshaven abgebrochen

Starkes Schneetreiben bringt die Müllabfuhr in Wilhelmshaven zum Erliegen. Wegen der aktuellen Wetterlage werde die Abfallsammlung für heute abgebrochen, teilte eine Sprecherin der Stadtverwaltung mit. Der städtische Eigenbetrieb, der für die Müllabfuhr zuständig sei, informiere über Nachholtermine. Auch an anderen Orten in Niedersachsen kann heute wegen der Wetterlage kein Müll abgeholt werden. Der Landkreis Northeim etwa teilte mit, dass die Müllabfuhr heute ausfalle. Auch in der Stadt Emden und im Landkreis Wolfenbüttel kommen Müllwagen heute nicht.

10:52 Uhr – Bislang lediglich Blechschäden in Mecklenburg

Bislang hat das Winterwetter auf den Straßen Mecklenburgs nach Polizeiangaben vor allem für Blechschäden gesorgt. Seit Freitagmorgen 5.00 Uhr seien etwa zehn Unfälle registriert worden. In Anbetracht der Wettervorhersage sei die Zahl „noch entspannt“, sagte eine Sprecherin des Rostocker Polizeipräsidiums, das für die Westhälfte des Landes zuständig ist. Demnach gab es Unfälle etwa in Hagenow, Wismar, Teterow, Sanitz oder Bad Doberan. Insgesamt sei ein Schaden von etwa 23.000 Euro entstanden. Es habe keine Verletzten gegeben.

10:41 Uhr – Kältenächte: Berliner BVG will Bahnhöfe nicht als Bleibe öffnen

Trotz angekündigten Minustemperaturen wollen die Berliner Verkehrsbetriebe (BVG) aktuell ihre Bahnhöfe nicht als Bleibe für Obdachlose öffnen. „Aus Sicherheitsgründen können wir keine Bahnhöfe als Bleibe über Nacht zur Verfügung stellen“, sagte eine BVG-Sprecherin. Die Sicherheit in sogenannten „Kältebahnhöfen“ könne nicht verlässlich gewährleistet werden. Die Mitarbeiter vor Ort seien aber angewiesen – „insbesondere in Phasen extremer Kälte – selbstverständlich mit besonderer Sensibilität und Augenmaß“ zu handeln, führte die Sprecherin aus. Niemand werde achtlos aus einem Bahnhof verwiesen. Die extreme Kälte in Berlin ist für Obdachlose besonders bedrohlich, da es nicht immer genug Notunterkünfte gibt.

10:32 Uhr – Winterwetter legt Regionalverkehr lahm, weitere Ausfälle drohen

In Niedersachsen haben erste Regionalbahnen ihren Betrieb komplett eingestellt. Betroffen sind unter anderem Start Niedersachsen und die S-Bahn Hannover. Auch bei Erixx, Metronom und der Nordwestbahn kommt es zu zahlreichen Ausfällen und Verspätungen. Ursache sind eingefrorene Weichen und Schneeverwehungen. Ab Mittag könnte der Regionalverkehr weitgehend zum Erliegen kommen. In Norddeutschland fährt zudem kein Fernverkehr mehr.

10:22 Uhr – Sturmtief „Elli“ bremst Züge in Baden-Württemberg aus

Wegen des Sturmtiefs müssen sich Bahnreisende auch in Baden-Württemberg auf Verspätungen und Zugausfälle einstellen. Die Deutsche Bahn kündigte auf ihrer Internetseite an, dass voraussichtlich bis Samstag mit witterungsbedingten Einschränkungen oder langsamer Reisegeschwindigkeit zu rechnen seien. Betroffen sind den Angaben zufolge die Linie RE2 auf der Schwarzwaldbahn im Streckenabschnitt zwischen Hausach – St. Georgen – Villingen und Donaueschingen. Züge der Linie BR 74 sollen auf dem Streckenabschnitt zwischen Pforzheim und Hochdorf langsamer fahren. Ferner seien die S-Bahn-Linien 1 und 10 in Südbaden streckenweise betroffen.

10:07 Uhr – Immer mehr Flugausfälle in Hannover

Am Flughafen Hannover kommt es wegen des starken Schneefalls durch das Sturmtief „Elli“ vermehrt zu Flugausfällen. „Wir hatten heute Morgen drei gestrichene Abflüge. Für den Rest des Vormittags sind noch zwei weitere Abflüge gestrichen“, sagte eine Sprecherin am Freitag um 9.30 Uhr. „Die abfliegenden Maschinen heute Morgen hatten alle leichten Verspätungen“ von rund 30 bis 60 Minuten. Der Flugverkehr laufe aber noch. „Der Winterdienst ist seit den frühen Morgenstunden kontinuierlich im Einsatz, um den Flugbetrieb aufrechtzuerhalten.“

10:03 Uhr – Bahnverkehr im Norden eingestellt, Auswirkungen auch in NRW

Die Einstellung des Fernverkehrs in Norddeutschland hat spürbare Auswirkungen bis nach Nordrhein-Westfalen. Züge etwa nach Berlin und Hamburg fahren nach Angaben eines Bahnsprechers nur bis Dortmund, Münster oder Bielefeld und enden dort. Einzelne Züge würden auch schon deutlich früher gestoppt. Reisende sollten die aktuelle Lage in der Online-Fahrplanauskunft checken. Den Berufsverkehr in NRW hingegen hat Sturmtief „Elli“ am Freitagmorgen weitgehend verschont. Im Bahnverkehr kam es lediglich auf einigen Bahnlinien in Ostwestfalen und im Sauerland zu Problemen.

09:48 Uhr – 380.000 Haushalte in Frankreich nach Sturm ohne Strom

Auch Deutschlands Nachbarn haben mit dem Winterwetter zu kämpfen. Etwa Frankreich, wo der Sturm „Goretti“ 380.000 Haushalte ohne Strom, stillstehende Züge und geschlossene Schulen zu verantworten hat. Der Sturm zog in der Nacht mit Geschwindigkeiten von örtlich bis zu 200 Kilometern pro Stunde über den Nordwesten des Landes. Trotz vieler umgestürzter Bäume und Behinderungen wurden nach vorläufiger Bilanz des Innenministeriums lediglich sechs Menschen leicht verletzt, wie Medien berichteten. In der Bretagne brachen in der Nacht 10 bis 13 Meter hohe Wellen über einige Küstenabschnitte herein. In Nordfrankreich sollten am Freitag bis auf wenige Ausnahmen keine Züge fahren. In der Normandie und der Bretagne sollte der Bahnverkehr am Nachmittag wieder anlaufen. Behinderungen gab es auch im Großraum Paris sowie im Elsass und in Lothringen.

09:42 Uhr – Deutsche Flughäfen rechnen mit Ausfällen und Verspätungen

Auch die deutschen Flughäfen wappnen sich für Beeinträchtigungen im Flugverkehr. „Wir rechnen damit, dass es bei ⁠dem für weite Teile Europas angekündigten massiven Schneefall ab Freitag zu starken Verzögerungen in den Abläufen kommt“, hatte der Berliner Hauptstadtflughafen BER ‍angekündigt. Es könne zu ⁠erheblichen Verspätungen ‌und Flugstreichungen kommen. Die Flughäfen trafen ‌Vorkehrungen, um Rollbahnen ‌und Vorfeldflächen sowie Flugzeuge von Eis und Schnee freizuhalten. Die Tanks ​mit Enteisungsmittel seien voll und könnten bei Bedarf rasch ‍nachgefüllt ⁠werden, hieß es bei mehreren großen Flughäfen.

09:31 Uhr – Bahn stellt Fernverkehr im Norden ein

Die Deutsche Bahn stellt wegen des stürmischen Winterwetters den Fernverkehr im Norden Deutschlands vorübergehend ein. Aufgrund der Witterungsbedingungen sei der Schienenverkehr im Großraum Hannover „bis mindestens heute Mittag“ unterbrochen. Damit sei eines der bundesweit wichtigsten Drehkreuze betroffen „und der Fernverkehr im Norden Deutschlands nicht mehr möglich“. Im Großraum Hannover werden die Züge an geeigneten Bahnhöfen zurückgehalten. Die DB versorgt laut eigener Angaben ihre Fahrgäste vor Ort und hat dafür zusätzliches Personal im Einsatz. In Hannover etwa stellt die Bahn Aufenthaltszüge bereit.

09:12 Uhr – Winterwetter bremst Regionalbahnen in der Pfalz und Rheinhessen

Regionalzüge fahren in Teilen der Pfalz und Rheinhessens nur mit reduzierter Geschwindigkeit. Die Deutsche Bahn warnt vor Verspätungen und kurzfristigen Zugausfällen, Beeinträchtigungen sind voraussichtlich bis Betriebsschluss zu erwarten. Betroffen sind unter anderem Strecken rund um Kaiserslautern, Neustadt, Landau und Mainz. Fahrgäste sollen mehr Zeit einplanen und sich vorab informieren.

08:58 Uhr – Schulausfälle in Schleswig-Holstein: Notbetreuung gestartet

Nach wetterbedingten Schulausfällen in neun Kreisen Schleswig-Holsteins hat die Notbetreuung begonnen. Betroffen sind unter anderem Dithmarschen, Nordfriesland und Pinneberg. Schüler der Klassen eins bis sechs werden betreut, während der reguläre Unterricht ausfällt. Grund sind Schnee und starke Schneeverwehungen. Lernmaterialien werden teils digital bereitgestellt.

08:57 Uhr – Leichtverletzte bei Unfällen in Rheinland-Pfalz

Schnee und Glätte haben in Rheinland-Pfalz in der Nacht zu mehreren Verkehrsunfällen geführt. Laut Polizei gab es zwei Unfälle mit insgesamt drei Leichtverletzten, zehn weitere Unfälle endeten mit Blechschäden. Zudem fuhren sich drei Fahrzeuge im Schnee fest. Im Raum Trier und in der Eifel blieb es bislang ruhig, größere wetterbedingte Vorfälle wurden dort nicht gemeldet.

08:56 Uhr – Sturmtief „Elli“ bringt viel Wind in den Norden

Sturmtief „Elli“ sorgt in Hamburg, Schleswig-Holstein und im Südwesten Mecklenburg-Vorpommerns für Schnee und kräftigen Wind. Der DWD rechnet mit fünf bis zehn Zentimetern Neuschnee, der Wind erreicht mittags seinen Höhepunkt und sorgt für Schneeverwehungen. Schulen und Kitas bleiben vielerorts geschlossen oder bieten nur Notbetreuung an, der Verkehr ist deutlich ruhiger. Im Bahn- und Busverkehr kommt es zu Ausfällen, auch am Hamburger Flughafen wurden einzelne Flüge gestrichen.

08:46 Uhr – Zwei Tote nach Frontalzusammenstoß bei Winterwetter

Bei einem Frontalzusammenstoß zweier Autos im bayrischen Landkreis Dingolfing-Landau sind zwei Menschen ums Leben gekommen. Wie ein Polizeisprecher sagte, war eines der Autos bei Reisbach ins Schleudern geraten – vermutlich wegen des Winterwetters. Das Fahrzeug geriet auf die Gegenspur und stieß mit dem entgegenkommenden Auto zusammen. Die Fahrer erlitten tödliche Verletzungen. Die Straße sei am Morgen noch gesperrt, die Einsatzkräfte vor Ort, erklärte die Polizei.

08:42 Uhr – In NRW kein Verkehrschaos durch Sturmtief „Elli“

Sturmtief „Elli“ scheint Nordrhein-Westfalen nach aktueller Prognose des Deutschen Wetterdienstes (DWD) weitgehend zu verschonen. Die Experten warnen nur noch für das Sauerland sowie für Teile Ostwestfalens vor gefährlichem Schneefall. Dort gilt noch bis 9.00 Uhr eine amtliche Warnung. Trotzdem appellierte die Polizei an Autofahrer, überall vorsichtig zu fahren.

08:40 Uhr – Nahverkehr in Berlin stabil

Der Nahverkehr ist in Berlin trotz eisiger Wetterlage ruhig angelaufen. Laut BVG sind am Morgen Busse, Straßenbahnen und U-Bahnen auf nahezu allen Linien im Einsatz. Demnach verkehren die Buslinie 218 sowie die Fähren 11 und 12 aufgrund des Wetters weiterhin nicht. Mit Verweis auf die Straßenverhältnisse teilt die BVG mit, dass es besonders bei Bussen zu Verspätungen kommen könne.

08:37 Uhr – S-Bahn Hannover stellt Betrieb ein, ÖPNV in Leipzig und Dresden planmäßig

In Hannover hat die S-Bahn den Betrieb komplett eingestellt. Laut Betreiber Transdev verkehren nur noch einzelne Züge, um Abstellgleise zu erreichen, auch Ersatzbusse können nicht mehr fahren. Gründe sind unter anderem eingefrorene Weichen und Schneeverwehungen. Auch das Eisenbahnunternehmen Erixx meldet zahlreiche Ausfälle und Verspätungen auf den Strecken zwischen Hannover, dem Harz, Braunschweig und der Lüneburger Heide. In Sachsen zeigt sich die Lage am Morgen dagegen deutlich entspannter. Trotz starken Schneefalls sind Busse und Bahnen in Leipzig und Dresden planmäßig gestartet. Die Verkehrsbetriebe hatten frühzeitig mit dem Räumen der Strecken begonnen.

08:36 Uhr – TÜV gibt Tipps für sicheren Winterdienst

Schnee und Eis erhöhen die Unfallgefahr deutlich – deshalb müssen Gehwege und Zufahrten regelmäßig geräumt und gestreut werden. In vielen Kommunen gilt das werktags ab 7 Uhr, an Sonn- und Feiertagen etwas später und bei anhaltendem Schneefall auch mehrmals am Tag. Der TÜV-Verband rät zu schonender Räumtechnik: besser schieben statt heben, kleine Schneemengen bewegen und Pausen einlegen, um Rücken und Kreislauf zu entlasten. Wichtig ist die passende Ausrüstung – von ergonomischen Schaufeln über Schneeschieber bis zu Schneefräsen. Bei Glätte reicht Räumen allein oft nicht aus: Empfohlen werden umweltfreundliche Streumittel wie Splitt oder Granulat. Auf Streusalz sollte wegen Umwelt- und Tierschäden möglichst verzichtet werden.

08:34 Uhr – Zwei Dutzend Lastwagen stecken auf A7 im Schnee fest

Etwa zwei Dutzend Lastwagen stecken auf der schneebedeckten A7 im unterfränkischen Landkreis Bad Kissingen fest. Wie ein Polizeisprecher sagte, rückte in der Nacht zum Freitag unter anderem das Technische Hilfswerk (THW) aus. Mit der Hilfe vom THW wurden die Lastkraftwagen angezogen – bis sie von selbst aus weiterfahren konnten.

08:32 Uhr – Festgefahrene Fahrzeuge und umgekippte Lkws

In Osthessen sind laut Polizeipräsidium drei Autobahnen in beide Richtungen blockiert: die A7, die A4 und die A5. Grund sind nach Angaben eines Sprechers festgefahrene und querstehende Lastwagen. Die A4 ist zwischen Kirchheimer Dreieck und Friedewald (Kreis Hersfeld-Rotenburg) blockiert, die A5 vom Hattenbacher Dreieck bis Alsfeld Ost (Vogelsbergkreis), die A7 zwischen Homberg und Bad Hersfeld. „Das Problem ist der Schwerlastverkehr“, sagte ein Sprecher. Lkw-Fahrer werden aufgefordert, die Autobahnen zu verlassen und Rastplätze anzufahren. Räumfahrzeuge und das Technische Hilfswerk sind im Einsatz. Schwerpunkt ist nach Angaben des Sprechers aktuell die A4. Dort haben sich gleich vier Sattelzüge „neben der Fahrspur eingegraben“. Auf der A7 war schon am frühen Morgen ein Lkw umgekippt und auf dem Seitenstreifen liegengeblieben. Auf der A5 rutschte ein Sattelzug von der Fahrbahn.

08:27 Uhr – Unfall im Schnee: Linienbus rutscht Abhang hinunter

Auf schneeglatter Straße ist ein Linienbus bei Ebhausen von der Fahrbahn abgekommen und rund fünf Meter einen Abhang hinuntergerutscht. Anschließend sei das Fahrzeug bei dem Unfall im Kreis Calw gegen einen Baum geprallt, teilte die Polizei mit. Der 29 Jahre alte Fahrer und zwei weitere Insassen im Alter von 25 und 32 Jahren wurden dabei den Angaben zufolge leicht verletzt. Der Bus soll voraussichtlich im Verlauf des Vormittags geborgen werden, wie eine Polizeisprecherin sagte. Den Schaden schätzten die Ermittler auf etwa 200.000 Euro.

08:07 Uhr – Neue Kaltfront in Süddeutschland erwartet, Schnee in der Nacht

Nach dem Abzug des Sturmtiefs „Elli“ sagt der Deutsche Wetterdienst für Bayern die nächste Kaltfront mit Schneefall bis in die Täler voraus. Zunächst erwarten die Meteorologen am Vormittag noch in Unter- und Mittelfranken sowie in Schwaben und Oberbayern sehr windiges bis stürmisches Wetter mit Böen von etwa 60 Kilometer pro Stunde, auf den Alpengipfeln im Südwesten Bayerns zum Teil auch schwere Sturmböen mit Windgeschwindigkeiten um die 100 Stundenkilometer.

07:56 Uhr – Kein Unterricht an vielen Schulen in Süddeutschland

In Bayern ist es vielerorts rutschig. Vor allem in der Oberpfalz und Niederbayern sollen Schüler daheim bleiben. In 18 Städten und Landkreisen Bayerns bleiben Schulen geschlossen. Das teilten die Kommunen auf der Webseite „Unterrichtsausfall.Bayern.de“ des Kultusministeriums mit. Auch in der Oberpfalz wird es keinen Präsenzunterricht geben. Doch wurde mancherorts darauf hingewiesen, dass die Schulleitungen eigenständig entscheiden, ob der Unterricht per Videokonferenz stattfindet. In Traunstein und Berchtesgaden sollen die Kinder in der Schule erscheinen.

07:53 Uhr – Einige Flüge von und nach Hamburg gestrichen

Am Hamburger Flughafen ist der Flugbetrieb trotz des Sturmtiefs „Elli“ wie geplant angelaufen. Das Winterwetter hat bislang nur geringe Auswirkungen auf den Flugplan, dennoch mussten 18 Starts und 19 Landungen gestrichen werden. „Aufgrund der anhaltenden Extremwetterlage kommt es zu Beeinträchtigungen im Luftverkehr, nicht nur in Hamburg, sondern auch an wichtigen Luftfahrt-Drehkreuzen wie Amsterdam oder Paris. Es gibt Verzögerungen, die Airlines haben zurzeit einzelne Flüge gestrichen“, sagte eine Flughafen-Sprecherin. Flugreisende wurden aufgefordert, sich vor Abflug bei ihrer Airline über den Status des Fluges zu informieren.

07:48 Uhr – DWD gibt Entwarnung für Berlin und Brandenburg

Der Deutsche Wetterdienst hebt die Unwetterwarnung vor starkem Schneefall für Berlin und große Teile Brandenburgs auf. Stattdessen fällt deutlich weniger Schnee als zunächst erwartet. Leichter Schneefall ist möglich, kalt und windig bleibt es dennoch: Durch starke Böen kann die gefühlte Temperatur auf bis zu minus 20 Grad sinken. Nur im Süden Brandenburgs werden mehrere Zentimeter Neuschnee erwartet. „Wir sehen keine Gefahr von Leib und Leben“, betonte der Sprecher. Am Nachmittag soll es dennoch leicht schneien, jedoch nicht in der zunächst vorhergesagten Intensität. Von den „schlimmsten Befürchtungen“ bleibe Berlin und die Nordhälfte Brandenburgs verschont.

Source: welt.de