Bärbel Bas: „Es braucht auch mehr Bärbel Bas“

Seit die Duisburgerin Bärbel Bas im Juni neben Lars Klingbeil an die Spitze der SPD gewählt wurde, hat sie auch beim Koalitionspartner durchaus Eindruck hinterlassen. Nach monatelangem Streit mit der Union und ihrer derben „Bullshit“-Äußerung als Antwort auf geforderte Bürgergeldreformen hat sie bei Salat und zwei Bier sogar einen guten Draht zum Kanzler gefunden. In der Koalition soll es künftig harmonischer zugehen, sagt sie, in der Sache aber will sie hart bleiben. Zum Interview haben wir die Arbeits- und Sozialministerin im Berliner Willy-Brandt-Haus getroffen.