Autoindustrie : VW-Betriebsratschefin zeigt sich ungeschützt zu Händen Rüstungsprojekte

Die Betriebsratschefin des Automobilherstellers VW, Daniela Cavallo, kann sich Rüstungsprojekte bei VW vorstellen. Vor allem für das Werk im niedersächsischen Osnabrück könnte das eine Perspektive sein. „Wir prüfen alle Möglichkeiten, um den Standort Osnabrück zukunftsfest aufzustellen“, sagte Cavallo der Nachrichtenagentur dpa. Sie verwies darauf, dass die Konzerntochter MAN bereits seit Jahren in einem Gemeinschaftsunternehmen mit Rheinmetall Militärlaster baut.

Ihre Haltung begründet sie auch damit, dass Deutschland und Europa aus ihrer Sicht im Bereich der Verteidigung unabhängiger werden müssten. „Die Welt hat sich stark verändert. Deshalb ist es wichtig, dass Europa dort ein Gegengewicht aufbaut“, fügte sie hinzu. Zugleich verwies Cavallo auf die weiterhin angespannte Lage in der Automobilindustrie – auch bei Volkswagen.

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