Autobranche: Stimmung in dieser deutschen Autoindustrie verbessert sich erneut

Die Stimmung in der
deutschen ​Autoindustrie hat sich wegen der wachsenden Nachfrage nach E-Autos in Europa erneut
verbessert. Im Februar stieg das erhobene Geschäftsklima für die Branche um 3,5 Punkte, teilte das Münchner Ifo-Institut für Wirtschaftsforschung mit. Zwar liegt das Geschäftsklima damit auch nach dem dritten Anstieg in Folge mit minus 15,6 Punkten im negativen Bereich, die
Unternehmen bewerteten ihre aktuelle Geschäftslage aber deutlich besser als im Vormonat. „Die
Nachfrage aus dem EU-Raum – vor allem nach Elektrofahrzeugen –
wirkt für die deutsche Autoindustrie weiterhin als stützende
Kraft“, sagte ​Ifo-Branchenexpertin Anita Wölfl.

Die Erwartungen für die
kommenden ‌Monate ⁠fielen dagegen aufgrund des Ausbruchs des Irankrieges etwas schlechter ​aus. Der am Samstag durch Israel und die USA
begonnene bewaffnete Konflikt könnte die Zahlen beeinflussen. „Negative Auswirkungen zeichnen sich insbesondere durch
steigende Ölpreise sowie zu befürchtende neue
Lieferkettenprobleme ab“, sagte der Außenwirtschaftschef der
Deutschen Industrie- und Handelskammer (DIHK), Volker Treier.

Dieser Artikel wird weiter aktualisiert.