Aussage gut Charlie Kirk: Zweites Deutsches Fernsehen-Journalist Elmar Theveßen gibt Fehler zu und entschuldigt sich

Der ZDF-Journalist Elmar Theveßen hat einen Fehler in seiner Berichterstattung über den ermordeten rechten US-Aktivisten Charlie Kirk zugegeben. „Das, was ich gesagt habe, hat er so nicht gesagt. Deswegen war es falsch und deshalb entschuldige ich mich auch“, sagte Theveßen im ZDF-Podcast Der Trump-Effekt

Unter anderem hatte der Journalist in einer Folge des Podcasts und in der ZDF-Sendung Markus Lanz über den erschossenen Kirk gesagt, dieser habe sich dafür ausgesprochen, Homosexuelle zu steinigen. „Das war erstens verkürzt, und durch die Verkürzung war es falsch“, sagte Theveßen. Kirk habe sich auf die Bibel bezogen, an der entsprechenden Stelle im Buch Levitikus sei zwar von Todesstrafe die Rede, nicht aber von Steinigung. 

„Das habe ich falsch wiedergegeben“, sagte der Journalist, der für das ZDF als US-Korrespondent arbeitet. „Ich bitte um Entschuldigung dafür.“ Theveßen bekam nach eigener Aussage zahlreiche Beschimpfungen und einige Bedrohungen per E-Mail. Er habe auf einige mit einem Gesprächsangebot geantwortet, jedoch erneut schriftliche Beschimpfungen erhalten.

Charlie Kirk, ein rechter US-Aktivist, war am 10. September bei einer Veranstaltung an einer Universität im US-Bundesstaat Utah angeschossen worden und starb an den Folgen. Eineinhalb Tage nach der Tat wurde der Verdächtige Tyler R. festgenommen und unter anderem wegen Mordes angeklagt. Die Staatsanwaltschaft fordert die Todesstrafe.

Nach Kirks Tod wurde vielseitig über die Kommentierung des Attentats diskutiert und verschiedene Journalistinnen und Journalisten stark kritisiert, darunter Theveßen und die Moderatorin Dunja Hayali. Vor allem aus dem Lager des US-Präsidenten Donald Trump gab es Kritik. Der frühere US-Botschafter in Berlin und Trump-Vertraute Richard Grenell bezeichnete Theveßen als „linksradikal“ und forderte, ihm das US-Visum zu entziehen.