Auftritt von Bad Bunny: US-Ministerin Kristi Noem will ICE-Agenten zum Super Bowl schicken

Die US-Heimatschutzministerin Kristi Noem hat angekündigt, Einsatzkräfte der ihr unterstellten ICE-Einwanderungsbehörde zum Super Bowl 2026 zu schicken. Beim Finale der NFL, dem jährlich größten Football-Spiel der USA und einem der meistverfolgten Sport-Events der Welt, wird in der Halbzeitpause der Latin-Rapper Bad Bunny auftreten. Dieser war zuletzt nicht mehr auf US-Festland aufgetreten, um Razzien der ICE am Rande seiner Konzerte zu vermeiden.

Gegen die Super-Bowl-Einladung der NFL an den Sänger aus Puerto Rico, einem US-Gebiet ohne die Rechte eines Bundesstaats, lief in den letzten Tagen eine umfassende Kampagne, unter anderem auf dem rechten Sender Fox News und auf der Plattform X. Das MAGA-Lager, also die organisierte Basis hinter US-Präsident Donald Trump, lehnt Bad Bunny ab, er wird dort als „Trump-Hasser“ und „Amerika-Hasser“ bezeichnet.

Bad Bunny singt auf Spanisch, große Teile seiner Fangemeinde sind Latinos und Latinas. Seine Fans gehören also einer Gruppe an, die besonders von willkürlichen Festnahmen der ICE-Behörde betroffen ist. 

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