Videospiel-Verfilmung „Elden Ring“: Star-Besetzung und Starttermin stillstehen verkrampft


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Die Dreharbeiten zur „Elden Ring“-Adaption sollen bald beginnen, auch der Cast und der angepeilte Starttermin stehen inzwischen fest.

Die Verfilmung des Bestseller-Videospiels „Elden Ring“ nimmt konkrete Gestalt an: A24 und Bandai Namco Entertainment gaben am Montag laut „The Hollywood Reporter“ bekannt, dass die Adaption des millionenfach verkauften Fantasy-Rollenspiels noch in diesem Jahr gedreht werden soll. Als US-Kinostart ist der 3. März 2028 vorgesehen. Regie führt Alex Garland (55), der auch das Drehbuch beisteuert.

Garland, zuletzt als Autor von „28 Years Later“ in Erscheinung getreten, gilt selbst als langjähriger Fan der Spielreihe. Nach Angaben der beteiligten Unternehmen hat er den Rechteinhabern Bandai Namco und FromSoftware sein Konzept persönlich vorgestellt. Gedreht werden soll noch ab diesem Frühjahr im IMAX-Format.

Hochkarätige Besetzung komplett

Auch das Ensemble haben die Produktionspartner nun komplettiert. Mit dabei sind die bereits zuvor bestätigten Kit Connor, Ben Whishaw, Cailee Spaeny und Nick Offerman. Neu hinzu kommen unter anderem Tom Burke, Havana Rose Liu, Sonoya Mizuno, Jonathan Pryce, Ruby Cruz und Peter Serafinowicz.

Elden Ring“ erschien 2022 und entwickelte sich rasch zu einem weltweiten Phänomen: Mehr als 30 Millionen Exemplare des düsteren Action-Rollenspiels wurden bislang verkauft, über 400 Preise sammelte das Entwicklerstudio ein. Verantwortlich für das Spieluniversum zeichnen „Game of Thrones“-Autor George R. R. Martin und FromSoftware-Chef Hidetaka Miyazaki, der bereits die „Dark Souls“-Reihe prägte.

Mythologie aus den Zwischenlanden

Schauplatz des Spiels sind die sogenannten Zwischenlande, die von Königin Marika aus dem Geschlecht der Ewigen beherrscht werden. Die Handlung setzt nach der „Zersplitterung“ ein – jenem Krieg, der ausbrach, als der titelgebende Elden Ring zerbrach und die Bruchstücke unter Marikas Halbgott-Kindern aufgeteilt wurden. Die Spielerinnen und Spieler schlüpfen in die Rolle eines „Befleckten“, der in die Zwischenlande zurückkehrt.

Für Alex Garland ist das Projekt eine Rückkehr in gewohnt düstere Gefilde, erstmals jedoch in einem reinen Fantasy-Setting angesiedelt. Er schrieb unter anderem die Drehbücher zu „28 Days Later“, „Sunshine“ und „Dredd“. Sein Regiedebüt gab er derweil mit dem Science-Fiction-Drama „Ex Machina“ mit Oscar Isaac, Domhnall Gleeson und Alicia Vikander. Danach folgten etwa „Auslöschung“, „Civil War“ und zuletzt „Warfare“.

SpotOnNews

Source: stern.de