Lars Klingbeil: Unbeliebte Regierung, unbeliebte Reformen – welches soll da schiefgehen?

Gleich wird Lars Klingbeil auftreten, die Fernsehkameras und Mikrofone werden schon aufgebaut. Es ist Mittwochmorgen, der Finanzminister und Vizekanzler der Bundesrepublik Deutschland ist in der Nacht zuvor in Washington, D. C. angekommen, um an der Jahrestagung des Internationalen Währungsfonds teilzunehmen. Die deutsche Botschaft hat ein Hotelzimmer gemietet, in dem Klingbeil einen kurzen Überblick zum Tagungsprogramm geben will. Dann fällt jemandem auf: Die Kameras sind so positioniert, dass der Minister direkt unter einem Notausgangsschild stehen würde. Also wird noch einmal umgebaut. Klingbeil und »Exit« – keine gute Symbolik.

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