Der Gastraum ist groß – und leer. Niemand sitzt an den kleinen runden Tischen, die sauber abgeräumt sind, dabei ist es beste Kaffeezeit, kurz nach elf Uhr vormittags. Zwischen Theke und Sitzgruppe, wo gut eine lange Warteschlange Platz hätte, ist so viel freier Raum, dass man tanzen könnte. Innerhalb von Sekunden hat der Barista den Cappuccino aus dem Vollautomaten in einen Pappbecher gezapft. „Bar oder Karte?“, fragt er und sagt dann schnell: „Auf Wiedersehen.“ Die Erwartung, dass jemand bleiben und auf einem der glatt-braunen Kunstlederstühle Platz nehmen könnte, hat er offenbar nicht.